Rennt ständig zu anderen Hunden
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Hallo,
ich weiß nicht so recht, wie ich das trainieren soll, vielleicht könnt ihr mir ja helfen.
Sobald sie einen anderen Hund sieht, kann ich mich auf den Kopf stellen, sie rennt hin.
Letztens ist sie meiner Tochter sogar aus dem Halsband heraus entwischt. Keine Ablenkung interessiert sie, obwohl sie so verfressen ist.
Das nervt. Jetzt habe ich teilweise wieder mit Schleppleine angefangen. Ich gehe also los, wohne aber sehr ländlich und treffe nicht immer einen anderen Hund, und will üben. Aber alle anderen Hund laufen frei rum. HH lassen sie auch direkt auf uns zulaufen, auch wenn ich signalisiere, nein ich will das nicht. Würde sowieso nix nützen, denn die meisten anderen Hunde hören auch nicht. Also lasse ich die Schleppleine auch los. Aber genau da ist der Punkt der Inkonsequenz. Wie stelle ich das jetzt am besten an?lg mathilde
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Hallo,
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Hallo Mathilde,
kannst du nicht ein neues Abbruchkommando mit deinem Hund üben? Sowas wie Stop oder so? Schleppleine finde ich schon mal gut. Evtl. findest Du ja einen anderen HH der das mit dir übt.
Gruß Steffi
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Hallo Mathilde,
ich habe das so aufgebaut.
Hund in Sicht - Kommando Warte (wenn Leine zu Ende bleibt dem Hund nichts anderes übrig)
Warte bedeutet bei mir bis ich beim Hund bin.
Wenn ich dann da bin - Feeeiiin Warte - Leckerchen - Kommando Sitz - Bleib (zwischenzeitlich habe ich die Leine kurz gegriffen)
Wenn dann ein anderer Hund auf meinen zustürmt lass ich kurz schnuffeln und es kommt das Kommando (blödes Wort) - Komm geht weiter. Wenn mein Hund anstandslos an kurzer Leine mit mir läuft wieder ein Feeeiiiin und Leckerchen.
Mittlerweile bleibt mein Hund ganz von allein sitzen wenn er einen anderen Hund sieht.Am Anfang war es bei meinem Hund so, dass er, wenn von mir ein Warte kam, erstmal die Gegend gecheckt hat. So nach dem Motto, he wo ist da was, das ich warten soll. Aber nach ein paar Tagen hat es nachgelassen, weil ich das Warte immer kurz vor Ende der Schlepp gesagt habe.
Also gib nicht auf und hier gibt es bestimmt noch ganz viele Tipps. -
Dann bezieht sich das "Warte" nicht unbedingt auf eine Hundebegegnung, sondern eher auf die Entfernung zu mir?
Das hört sich zumindest schon umsetzbar an.
Manchmal will ich ja auch einfach nur an einem Hund vorbeigehen, auch wenn sie an der kurzen Leine ist, aber sie zerrt sofort zum anderen Hund hin.
Ich hatte gedacht, vielleicht sollte ich ein ´Okay´geben, wenn sie zum anderen Hund darf? Ich will ihr das ja nicht total verbieten.
Beispiel heute morgen: Ich gehe mit Schleppleine joggen, andrer Jogger mit freilaufendem Hund kommt uns entgegen. Der Jogger läuft weiter und ich habe meinen Hund an der schleppleine und sie gehen beide sofort aufeinander zu. Da kann ich ja sowieso nicht einwirken. Hat sie dann nicht sofort ein Erfolgserlebnis? Lernt sie dann nicht, wenn der andere Hund sowieso kommt, da kann ich Kommandos geben, wie ich will, letztendlich setzt sie sich sowieo durch?
Versteht einer noch was ich meine? :irre:lg
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Zitat
Aber genau da ist der Punkt der Inkonsequenz. Wie stelle ich das jetzt am besten an?
lg mathilde
du hast dein problem eigentlich selbst erkannt. musst nur an dir arbeiten.
dein hund wird dir folgen.fremde hunde, du drehst dich um und gehst zick zack. beruhigt sich dein
hund, gehst du auf die fremden hund wieder zu. bleibt er ruhig, leckerlie
reinstopfen. bei unruhe wieder abdriften und kehrtwende.dein hund braucht nur ein bisschen selbstbeherschung, die leine
allerdings die hältst immernoch du fest. sei stark -
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Joggen und Schleppleine würde ich vermeiden. Schleppleine bedeutet für deinen Hund Training. Joggen für dich Erholung. Beides zusammen kannste solange wie dein Hund nicht abrufbar ist vergessen. (Hört sich hart an, ist aber nett gemeint).
Das Schleppleinentraining soll deinem Hund auch den Entfernungsradius zu dir vermitteln. Sprich deine Leine ist z.b. 10 m lang, dann hat dein Hund sich nicht weiter als ca. 8 m zu entfernen. Dann kommt das Warte.
Wie du das Warte gehandelst ist deine Sache. Ich habe es am Anfang Konsequent durchgesetzt (also Seiltanz). Mittlerweile darf mein Hund aber auch beim Warten schnuffeln, soviel vertrauen hab ich mittlerweile schon.Wenn Fragen, dann frag ruhig
LG von einer schleppleinenbegeisterten Conny
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Also, dann könnte ich ja vielleicht 2 Sachen ausprobieren. Das mit der Schleppleine ist ja gehorchen auf Distanz.
An einer kurzen Leine könnte ich mir das ZickZack gehen vorstellen, bzw. Kehrtwende. Das habe ich auch schon bei Leinenführigkeit so gemacht.
Problematisch sehe ich das allerdings immer noch, wenn die Hunde nicht verträglich sind. Hatte ich jetzt auch schon öfter, ich habe meinen Hund an der Leine und die anderen kommen kläffend auf uns zu. = gereizte Stimmung.
Momentan habe ich das Gefühl ich kann nur situativ handeln, zum Nachteil meiner eigenen Konsequenz.
Das Ausweichen der Hunde (Kehrtwende) funktioniert ja nur dann, wenn die anderen Hunde da bleiben wo sie sind. Aber die rennen ja auch meist auf uns zu, weil sie alle frei laufen. Dann bleibt doch der Lernerfolg auch aus?
Ich werde das aufjedenfall erstmal mit dem "Warte" ausprobieren.Gehst du dann immer auf deinen Hund zu? Oder rufst du sie aus der Warteposition auch zu dir? Wie reagierst du , wenn andere Hunde dann auf euch frontal zu laufen und evtl auch noch den Max machen?
lg mathilde
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Erst mal eine Frage: Warum willst du nicht das dein Hund kontakt mit anderen hunden hat?
Ist er aggressiv gegenüber anderen Hunden? Oder vor was hast du Angst?
Die Hunde machen das schon gegenseitig per Körpersprache miteinander aus was los ist. (Im Normalfall).
Andererseits sollte man seinen Hund immer und jederzeit abrufen können!
Ich habe das mit seinem Lieblingsspielzeug dem Fresbee geübt. Ich hab ihn immer Sitz oder Platz machen lassen und hab dann seinen Fresbee geworfen und er mußte sitzen oder liegen bleiben bis ich erlaubt habe den Fresbee zu holen.
Habe amAnfang natürlich mit Leine gearbeitet und nachdem ich den Fresbee geworfen hatte und er sitzen oder liegen geblieben ist, mit Leckerlis gelobt.
Wenn sich aber die Möglichkeit ergibt, dass er Kontakt mit anderen Hunden aufnehmen kann, dann laß ich ihn.
Allerdings begegne ich immer wieder Hundehaltern die ihren Hund dann abrufen und keinen Kontakt wollen. Für mich ein absolutes Rätsel!
Natürlich haben wir auch schon schlechte Erfahrungen mit aggressiven Hunden gemacht. Aber durch die Körpersrache signalisieren sich die Hunde untereinander, was los ist und reagieren dementsprechend mit "Rückzug" oder "Annähern", und mein Hund hat sich dann eben wieder zurückgezogen.
Hunde die in dieser Situation wirklich aggressiv reagieren sind meiner Meinung nach psychisch kranke Zwingerhunde oder sie wurden nie richtig sozialisiert oder sie haben die "Rudelführerposition" übernommen und wollen ihren HH beschützen. Die HH wissen das aber (meistens) und unterbinden deshalb den Kontakt mit anderen Hunden. -
hollek
ich habe keine Angst und bin auch nicht gegen den Kontakt mit Hunden untereinander ( woher beziehst du das?)
Mir geht es mehr um das `Andrerseits...`
Es ist eben nicht immer angemessen, dass mein Hund auf jeden zurast. Da gibt es mehrere Beispiele: Rücksichtsnahme, wenn andere Hunde an der Leine sind, nehme ich meinen auch an die Leine. Oder , wenn ich in die Stadt gehe, wo mehrere Hunde sind darf ich das fliegende Ende der Leine sein, weil mein Hund meint er müsse zu jedem Hund sofort hin. Und wenn mein Hund so wild an der Leine zerrt, dass sie sich aus dem Halsband heraus windet, um auf die andere Straßenseite zu kommen, weil da ein anderer Hund hergeht, ist das ein NO Go! Die Konsequenz ist jetzt das Geschirr.
Aber mir geht es darum, dass ich meinen Hund frei laufen lassen kann und ICH entscheide wann er Hundekontakt hat, wann nicht. Das ist mein Anliegen, weil es sonst auch mal in die Hose gehen kann. -
Wenn mein Hund hinter mir ist und sich irgendwo festgeschnuppelt hat, dann kommt von mir das "Komm geht weiter". Aber das auch bevor die Leine zu Ende ist. Wenn er nicht hört gibt es halt nen kleinen Ruck am Geschirr und dann kommt er. Dieses Komm geht weiter habe ich über das abrufen aufgebaut. Am Anfang kam in dieser Situation ein "Zu mir". Wenn geklappt dann Leckerchen und "komm geht weiter".
Ich hatte dich so verstanden, dass es dich anpiept, dass dein Hund zu jedem anderen hinläuft. So ging es mir auch und daran habe ich gearbeitet.
Kommt jetzt ein Hund total durchgeknallt auf uns zu und ich sehe an meinem Hund, "der macht mir Angst, oder der passt mir aber gar nicht", passe ich folgenden Moment ab. Fremder Hund ist in 3 - 4 m Entfernung von uns, ich mach einen Satz vor meinen Hund und mach mich Groß. Diese Situation hatte ich bisher zum Glück nur einmal, aber es hat bei dem anderen Hund geholfen wenigsten erstmal wieder klare Bilder zu sehen.
Kehrtwende oder ausweichen mache ich auch nicht. Wie du richtig schreibst wäre das inkonsequent. Wie gesagt ich lasse schnuppern und dann komm geht weiter.
LG Conny
- Vor einem Moment
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