Null Respekt
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Hallo,
ich habe vor ca. 8 Monaten eine 6-7 jährige Mischlingshündin aus dem Tierheim geholt. Sie galt schon dort als "schwer vermittelbar", weil sie alles jagt, was sich bewegt (Autos, Radfahrer, Jogger, Motorräder, usw.).
Wenn sie dann hinterherjagen will, was ich sie natürlich nicht lasse, dann beißt sie mir auch schon mal ins Bein. :x
Deshalb habe ich mir einen Hundetrainer gesucht, der einen guten Ruf hat und gehe nun schon seit einem haben Jahr dort hin. Hat aber bis jetzt Null gebracht (und ist dazu noch sch... teuer). Jetzt hab ich mir mal eine andere Trainerin angeschaut. Die hat mir was ganz anderes erzählt, als der 1. Trainer. Nun weiß ich echt gar nicht mehr, was ich glauben soll und wie ich mich richtig verhalte.Mein Hund ist im Haus super lieb. Aber sobald ich mich umziehe und die Leine hole zum Spaziergang mutiert sie zum Monter :motz: . Sie springt mich an, bellt und beißt auch schon mal in meine Jacke. Ich bringe sie dann auf ihren Platz und sie soll dann dort bleiben, bis ich fertig bin und wir gehen können. Das ist aber jedes Mal ein Kampf und wird auch kein bisschen besser. Und draußen ist es auch nicht wirklich besser. Sie hat einfach null Respekt vor mir. Dabei bin ich steng mit ihr, setzte jedes Komando konsequent um. Sie hört auch wirklich gut, solange eben nichts ist (also z. B. kein Auto vorbei fährt). In diesen Situationen kann ich aber gar nicht mehr auf sie einwirken. Ich halte sie fest und versuche nicht gebissen zu werden. Wenn sie total aufdringlich ist ignoriere ich das Verhalten konsquent (schaue sie nicht an, sage nichts zu ihr). Aber sie ist total hartnäckig.
Hat den jemand einen guten Tip für mich???
Ich hatte schon immer Hunde, aber noch nie war ein Hund so total hartnäckig.

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10. März 2008 um 18:14
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Null Respekt - Vor einem Moment
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Hallo erstmal! Willkommen im Forum

Das man drei Meinungen zu hören bekommt, wenn man zwei Experten fragt, ist soweit ja mal nichts ungewöhnliches - leider.
Interessant wäre: Was und wie hast Du denn bislang trainiert, also auch nach Anweisung von Trainer Nr. 1
- und was soll jetzt lt. Trainerin Nr. 2 ganz anders gemacht werden?Zu dem Theater sobald Du die Leine holst fällt mir nur ein: einfach öfters mal nur so die Leine holen, oder Jacke anziehen, oder Schuhe ... bischen in der Wohnung rumgehen und wieder wegräumen. Aber vielleicht hast Du das ja schon probiert?
Achja, ist Deine Hündin ausgelastet, oder langweilt sie sich in der Wohnung? Was machst Du so mit ihr - unterwegs und auch zuhause?
hm - manchmal ist ignorieren allein nicht genug. Du müsstest die Situation erstmal so steuern, das die "Hass"-Objekte gerade noch so weit entfernt sind das die Hündin ansprechbar bleibt - und ihr dann per Kommando ein alternatives Verhalten beibringen, z.B. Sitz wenn ein Auto sichtbar ist - oder sowas ähnliches. Also dann erwünschtes Verhalten bestärken.
lg
susa -
Hallo!
Wieso meinst du, dass ihr Verhalten "Null Respekt" vor dir ist?
Mir scheint es eher, dass sie aufregungs-/stressbedingt (Reizüberflutung)überreagiert.
Wann schickst du sie auf ihren Platz beim Jacke anziehen? Bevor du die Jacke anziehst oder erst, wenn sie anfängt aufzudrehen? Die bessere Variante wäre auf jeden Fall, sie schon VORHER Platz zu schicken, bevor sie aufdrehen kann.....
Ich würd in deinem Fall beim Gassi gehen ein Buch mitnehmen, mich auf eine Parkbank/Wiese setzen und lesen (Jagdobjekte wie Jogger etc. in Entfernung - mußt du ausprobieren, ab welcher Entfernung sie noch einigermaßen ruhig bleibt), während sie neben dir im "Sitz" oder "Platz" ist.....ich glaub, dass die Eindrücke von außen sie geistig sehr fordern (überfordern?)...vielleicht muss sie erst lernen, dies in Ruhe zu verarbeiten, um ruhiger zu werden. Und dann langsam die Entfernung verringern zu ihren "Jadobjekten".....
Kopfmäßige und körperliche Auslastung setz ich jetzt einfach mal voraus, dass das bis jetzt von dir erfüllt wurde, schließlich arbeitest du ja schon ein paar Monate mit nem Hundetrainer.
LG
floweret -
Hallo...
Ich würde gegen das beissen,eine Zeit lang,bevor du mir ihr raus gehst und du deine Jacke anziehst,einen Maulkorb ummachen.Gebe ihr durch den Maulkorb,Leckerchen,damit sie es mit etwas positiven verbindetSie muss lernen,das sie dich nicht zu beissen hat.Wenn sie es dann merkt,das sie in der Situation nicht mehr beissen kann,dann hört sie irgendwann vielleicht ohne Maulkorb, auf.Ich würde dann,wenn du ihr den Korb anlegst,alle positiven Handlungen durch Belohnungen verstärken.Ich denke,das die Dame,ein ordentliches Dominanzproblem hat.
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Für mich klingt das beschriebene Verhalten weder nach Respektlosigkeit, noch nach Dominanz, sondern schlicht nach gewaltigem Stress und Übersprungshandlungen beim Hund. Zudem scheint das Verhalten schon sehr gefestigt zu sein, so daß Ignorieren allein nicht mehr helfen wird.
Der Hund wird durch die Radfahrer, Jogger und Autos gereizt (Hütehundmischling? Jagdhundmix?), kann aber seinem Trieb nicht folgen und flippt aus - das hat nichts mit dominantem Verhalten zu tun, sondern eher mit Impulskontrolle. Der Hund kann in dem Moment nicht anders, er hat offenbar auch nie gelernt, das dieses Verhalten nicht erwünscht ist.Ich denke es wäre nicht schlecht, mit einem anderen Trainer nochmal ganz von vorn zu beginnen. Der Hund muß langsam und schrittweise lernen, Autos , Radfahrer und Co. zu akzeptieren und zu ignorieren.
Viel Erfolg!
- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Ich bin wirklich kein Hundetrainer,
aber ich denke trotzdem nicht, dass es ein Respekt's oder gar
Dominanzproblem ist.Auch den Einsatz eines Maulkorbes kann ich nicht wirklich nachvollziehen.
Was sollte er denn in diesem Fall Positives bewirken?
Die Hündin hatte wohl jahrelang ihr Fehlverhalten ausleben können, und von daher ist es nur verständlich und nachvollziehbar,
dass sie im Moment des "Gassi-Startschusses" dieses jedesmal aufleben lässt.
Mit einem Maulkorb, oder aber der Dominanztheorie, werde ich dieses manifestierte Fehlverhalten wohl kaum an der Wurzel bekämpfen können.
Einen Lösungsvorschlag kann ich zwar nicht so aus dem Ärmel schütteln,
aber das hier Vorgeschlagene wäre definitiv nicht mein Weg.
Vielmehr wäre mein angestrebter Weg, ein verlässliches Vertrauen aufzubauen.
Ferndiagnosen und Lösungsvorschläge sind immer sehr heikel.
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Ich glaube auch nicht, dass der Hund ein Dominanzproblem (blödes wort?!) hat.
Was weißt du über ihre Vergangenheit? Da würd ich mal ein wenig nachforschen...
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Zitat
Auch den Einsatz eines Maulkorbes kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Was sollte er denn in diesem Fall Positives bewirken?
Dass die HH nicht mehr gebissen wird, wenn ein Auto vorbei fährt. Für mich eine durchaus legitime Zwischenlösung. Zumal es das Verhältnis zwischen HH und Hund ja durch Beißen nicht gerade entspannt...Würde dem 1. Trainer sagen, dass du zu wechseln gedenkst und mir von ihm nochmal ein Fazit abholen, was er denkt, warum der Hund in 1/2 Jahr keine spürbaren Fortschritte gemacht hat und was seine Vorschläge sind. Von diesem Gespräch würde ich einen Wechsel des Trainers abhängig machen - und ihn ggf auch schnell in Angriff nehmen.
Übrigens: Respekt für dein Durchhaltevermögen und deinen hartnäckigen Wunsch, dem Hund ein glückliches Leben zu bescheren - trotz der Schwierigkeiten
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Zitat
Dass die HH nicht mehr gebissen wird, wenn ein Auto vorbei fährt. Für mich eine durchaus legitime Zwischenlösung. Zumal es das Verhältnis zwischen HH und Hund ja durch Beißen nicht gerade entspannt...
Das war aber in einem ganz anderen Zusammenhang so vorgeschlagen.ZitatIch würde gegen das beissen,eine Zeit lang,bevor du mir ihr raus gehst und du deine Jacke anziehst,einen Maulkorb ummachen.
Das kann ich nicht wirklich nachvollziehen, einen Maulkorb in den eigenen vier Wänden
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Zitat
Auch den Einsatz eines Maulkorbes kann ich nicht wirklich nachvollziehen.
Was sollte er denn in diesem Fall Positives bewirken?Man darf nicht vergessen, dass es nicht NUR um das Wohl des Hundes geht. Das soll jetzt kein Angriff gegen dich sein.
Aber ich würde bei diesem Problem nicht den Maulkorb weglassen, mich beissen lassen nur damit kein "Negativerlebnis" hat.
Allerdings würd ich meinen Hund zuhause auch nicht Maulkorb rumlaufen lassen. Höchtens anfangs probeweise für wenige Minuten, dass der Hund sich daran gewöhnt - Vor einem Moment
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