Wie dem Hund zeigen, dass ein neues Leben begonnen hat?
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Hallo,
Ich habe bereits ein paar Threads zu diesem Thema durchgelesen, aber so ganz passt bisher nichts auf unseren aktuellen Fall:Wir sind Pflegestelle für einen Hund, der weder Erziehung noch Menschenliebe wirklich kennenlernen durfte. Er ist die dankbarste Schmusbacke, die ich je kennengelernt hab.
Er ist zwar erst seit Samstag bei uns, aber ich denke, es wäre gut, wenn man ihm von vornherein zeigt, was Sache ist, was er darf und wa snicht.
Es ist nämlich so, dass er unglaublich an meiner Mutter hängt und auch wenn noch andere Leute im Raum sind unglaublich winselt und an der Tür steht und wartet, bis sie wieder kommt. Sie ignoriert ihn beim Reinkommen, wartet, bis er sich hingesetzt hat (dabei ist er natürlich immer noch sehr aufgeregt) und dann wird er erst gestreichelt. Dann folgt er ihr meist auf Schritt und Tritt. Läuft verpennt durch die Wohnung, bis er sie findet und lässt sich neben ihr einfahc fallen.
Klar, dieser Hund hat sicher enorme Angst, dieses neugefundene Glück wieder zu verlieren, aber wie macht man ihm das begreiflich, dass das auch alles so bleibt? Er hört auf "Nein" und auf seinen Namen. Ansonsten kann er nichts, aber das ist ja nicht verwunderlich.
Heute war er 40 Minuten alleine im Raum. Sofort nachdem er alleine ist, winselt, jault und kläfft er. Manchmal kratzt er an der Tür. Erst nach 30 Minuten ist er mal von der Tür weg (das hab ich gehört) und hat hinten raus gekläfft. Wenn meine Mutter nicht mit INS Haus geht, sondern nur er und ich alleine, dann ist es kein Problem, dass er mit mir ohne sie im Raum ist. Scheinbar ist das weggehen für ihn das Schlimmste.
Er ist ein so unglaublicher Sunnyboy und wirft sich bei jedem fats sofort auf den Rücken...
Könnt ihr uns helfen?
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4. März 2008 um 14:52
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Wie dem Hund zeigen, dass ein neues Leben begonnen hat? - Vor einem Moment
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GEDULD!
Der Hund ist doch erst seit ein paar Tagen bei euch, ist doch eigentlich positiv, dass er sich schon an eine Person (deine Mutter) bindet!
Habt Geduld und lasst den Kerl erst mal richtig ankommen!
Das wird schon!Ich hab da eine Frage:
Du schreibst, ihr seid Pflegestelle, daraus erlese ich, dass der Hund nicht Lebenslänglich bei euch bleiben darf?
Ist das richtig?
Mir ist klar, dass man nicht alle Hunde aufnehmen kann, aber ich finds schon hart, wenn Hunde immer weitergereicht werden, besonders bei denen, die sich schon so schnell eine Bezugsperson aussuchen!
Erzählst du uns warum er nicht bleiben darf?
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Das alleine bleiben ist noch zu früh für ihn, er muss sich erst mal einleben u. Vertrauen aufbauen. Meiner hat am Anfang auch eine Eingewöhnungsphase gebraucht u. erst danach konnte er dann alleine bleiben. Normalerweise legt sich das Nachlaufen von selber. Gebt ihm einfach Sicherheit und ignoriert weiterhin sein ängstliches Verhalten. Ansonsten würde ich ihn jetzt in der Anfangszeit noch nicht alleine lassen, er weiß ja auch noch nicht, dass ihr wiederkommt u. ansonsten muss er wahrscheinlich auch erst das alleine bleiben trainieren. Die Eingewöhnungsphase braucht gut 3 bis 5 Wochen.
Ihr meint es zwar sehr gut mit ihm, aber ich glaube, ihr seit einen Schritt zu schnell.
Übrigens finde ich es prima, dass ihr ihn genommen habt. -
Danke für eure Antworten!
Ja, wir sind eine Pflegestelle. Obwohl jeder meint, wir würden den Sunnyboy eh nicht wieder hergeben. Allerdings war das für uns eine Möglichkeit, erst mal zu schauen, ob ein Hund überhaupt zu unserem Alltag passt. Zudem wurde diese arme HD-operierte (danach wurde nie mehr mit ihm gearbeitet, er hat im Prinzip keine Muskeln hinten, ein Bein ist auch kürzer als das andere) aus diesem schrecklichen Tierheim gerettet, wo er nur untergebuttert wurde. Er wird ja nicht weitergeschoben, wie negativ das klingt, wenn man ein Tier aus misslichen Zuständen holt, mit ihm arbeitet und ihn langsam aber sicher an eine neue Familie vermittelt. Er wird ja nicht von jetzt auf gleich woanders hingegeben.
Er ist ja zu allen Menschen offen und freundlich und baut ziemlich schnell Kontakt auf.
Alleine bleiben sollte er aber, zumindest nicht ausrasten, wenn man mal aus dem Zimmer geht. Er braucht ja nicht einmal 10 Sekunden um rumzuheulen. Das finde ich etwas extrem, was er nicht machen bräuchte.
Die 40 Minuten heute waren so auch nicht geplant, Mama wollte nur einkaufen gehen und ihn in vertrauert Umgebung lassen, das hat leide rlänger gedauert als gedacht, so wurden das 40 Minuten am Ende. Ich hab erst am Ende gemerkt, dass sie wirklich so lange schon weg ist.
Heute Abend ging es, d ahat er sich sogar freiwillig in mein Zimmer gelegt, obwohl Mama ganz woanders war. Aber er ist echt wie ein Schatten. Deswegen würd eich gerne wissen, wie man ihm diese Ängste nehmen kann, dass er nun nicht mehr auf Schotter schlafen muss, untergebuttert wird und Weißbrot zu fressen bekommt? Dass das alles zu seinem neuen Leben als Familienhund gehört?
Er tut mir richtig leid, so unterwürfig wie er ist... -
Das wichtigste ist jetzt das er Vertrauen lernt und Selbstsicherer wird und das geht nicht von heut auf morgen.
Du schreibst das er gar nichts kennt - also müsste man ja auch viel mit ihm arbeiten -
also so den Grundgehorsam für den Anfang - dadurch gibt es dann viele Möglichkeiten
ihn zu loben und er gewinnt dadurch Selbstsicherheit.
Dann vllt. noch Hundeschule oder Spielgruppe.
Wenn Du hier liest gibt es ganz viele Anregungen zu allen Themen.
Find ich ganz toll das Ihr erstmal den Wauz zu Euch genommen habt.
Liebe Grüße
- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Huhu,
Ja, ich bin wirklich erstaunt, dass er vor den wneigsten Dingen Angst hat. Autofahren liebt er, Laute Autos erschrecken ihn nicht, Treppen scheinen auch kein Problem...nur schwarz angezogene Menschen mag er nicht...was da wohl mal vorgefallen war?

Mh...wie ist eigentlich dieses auf den Rücken rollen zu deuten?
Ist es reine Freude á la "Kraul mich, hab mich lieb" oder eher "Ich unterwerfe mich, du bist der Boss"? Kann man da Unterschiede sehen? -
Aus welchem Tierheim kommt Bandito?
Zu Deiner Frage, wenn er sich auf den Rücken wirft und wie gelähmt daliegt käme mir die Idee dass mal jemand mit Ihm Unterwerfung gemacht hat...Ansonsten bin ich eigentlich kein Freund solcher Pflegefälle. :motz: Du sagst er wurde aus dem Tierheim gerettet, also klammert er sich jetzt an seine "Retter" und wird eventuell nach der erneuten Trennung ziemliche Probleme in der nächsten Familie bekommen oder machen.
Mit einem gesunden Hund ist das nicht so schlimm, aber einer mit seiner Beschreibung. Fände ich gut, wenn ihr ihn nicht nur zum Probieren habt sondern für immer.
Gruß
Herbert -
Er wurd enicht von uns gerettet. Er wurde in einer Box zu uns gefahren. Er sieht uns nicht als seine Retter an, er freut sich auch über diejenige, die Samstag auch bei ihm war.
Ich werde mich jetzt nicht hier schlechtreden lassen, nur weil meine Mutter einen italienischen Hund aus diesen elenden Zuständen aufgenommen hat und so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen wollte: Rettung eines Hundes und das Probieren eines Lebens mit einem Hund. Hiesige Tierheime stellen sich bei solchen Dingen ja immer etwas an. Es geht hier auch nicht darum, wer etwas gut findet und was nicht (Ich finde Züchter i.d.R. auch nicht gut...), denn dann geht das Wesentliche verloren, denn es geht um den HUND und nicht um persönliche Meinungen und den Drang, eine Familie mit Tierliebe, die sich nicht gleich einen Welpen anschafft (und dann später merkt, dass es ja total umstöndlich ist mit Hund), schlecht zu machen.
Gelähmt liegt er nicht da. Er wedelt eigentlich immer sofort mit dem Schwanz, drängt sich an das Bein und lässt sich fallen, strampelt mal mehr und mal weniger mit den Beinen. Er wurd eim Tierheim sehr nieder gemacht, weil er sich gegen keinen anderen Hund dank seiner HD wehren konnte. Könnte u.a. daran liegen, oder?
Es ist ja auch nicht so, dass der Hund in 2 Wochen bei einer fremden Familie hockt. Wir werden ihn daran gewöhnen, dass er nicht klammert, viele Treffen mit den neuen Besitzern vereinbaren (Er ist ja ein alles liebender Hund, demher gibt er ja auch allen Menschen seine Liebe; da sehe ich wneiger Probleme), so dass ein fließender Übergang entsteht. Wir sind ja keine Unmenschen.
Als die Frau, die mit ihm auf der Rückbank saß auf der Fahrt, gehen musste, lief er hinterher, abe rinnerhalb von 15 Minuten hatte er sie scheinbar "vergessen" und sich dann meine Mutter gesucht.Ich glaube, das wird sich alles noch legen. Irgendwann muss er ja merken, dass das alles kein Traum ist und dass es hier wirklich nur Menschen gibt, die ihn kraulen. Ich hoffe, mit einer Menge Geduld wird sich das legen. komischerweise hat er heute Abend einige Fortschritte machen können, auf mich hört er auch schon ziemlich gut.
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Hallo April,
Beim Lesen Deines Berichts war ich Anfangs auch etwas "zweigeteilt" und dachte, jetzt holen die ihn aus dem Tierheim und schon soll er direkt wieder weitergegeben werden.
Auf jeden Fall finde ich es toll, daß Ihr ihn aus dem Tierheim rausgeholt habt und Ihr Euch um ihn kümmert und ihm die Zuneigung gebt, die er sicherlich ganz stark vermißt hat!
Und vielleicht bleibt er ja doch bei Euch und wenn nicht, dann findet Ihr sicher eine liebe neue Familie für ihn !LG Angelika, Rainer, Buffy und Indra
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Zitat
Auf jeden Fall finde ich es toll, daß Ihr ihn aus dem Tierheim rausgeholt habt und Ihr Euch um ihn kümmert und ihm die Zuneigung gebt, die er sicherlich ganz stark vermißt hat!
Und vielleicht bleibt er ja doch bei Euch und wenn nicht, dann findet Ihr sicher eine liebe neue Familie für ihn !Finde ich auch super, dass ihr ihn aus diesem Tierheim geholt habt.
Aber besteht denn nicht die Möglichkeit, dass ihr ihn doch behaltet?
Das wäre für ihn doch das Beste, was ihm passieren könnte, wenn er sich so schnell an Euch gewöhnt.
LG Noora und Jerry - Vor einem Moment
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