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Wenn der Hund beißt

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    Hallöchen!
    Was macht man, wenn ein Hund auf einen zukommt, und beißen will? Also richtig im Ernst, wenn man Verletzungen befürchten muss? Mal abgesehen von diversen Pfeffersprays, die empfohlen werden oder Fußtritten! Wenn man in diesem Moment nur ein paar Sekunden Zeit hat, und vorher noch keine Zeit/Gelegenheit hatte, das Vertrauen zu erwecken? Wie bereiten sich Hundetrainer auf solch eine Situation vor? Welche Körpersprache muss man anwenden, um dem Hund einhalt zu gebieten, bzw. ihm Respekt einzuflößen, bzw. Vertrauen zu wecken? Sollte man z.B. eher hinschauen oder wegschauen, sich abwenden oder eine Drohgebärde machen? Beruhigend auf ihn einreden oder brüllen? Danke schonmal für eure Antworten.
    Gruß/Esmeralda :karate:

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  • Danke für den Buchtipp.



    Kann mir irgendjemand in diesem ganz speziellen Fall eine hilfreiche Erklärung geben? Bei einem Buch kann man so schlecht nachhaken bei weiter aufkommenden Fragen oder wenns spezieller wird.. Dies finde ich aber gerade so praktisch an einem Forum.


    :smilingplanet:

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  • Puhhhh... das ist eine Frage.


    Also wie man sich verhält, da hast du schon eigentlich alles genannt. Wenn der Hund bereits im Angriff befindet, dann bleibt da leider nicht mehr viel Zeit zur Kommunikation!


    Das Buch Calming Signals würde ich dir auch empfehlen.


    Es kommt natürlich immer auf das Verhalten des anderen Hundes an... Aber allgemein nähert man sich einem Hund nicht direkt, sondern abgewandt und in einem leichten Bogen. Willst du ihn beschwichtigen, leck dir dir Lippen, gähne. Schau ihn nicht direkt an, das fordert ihn auf.


    Nimmst du mit einem unsicheren Hund Kontakt auf, setzt dich irgendwo hin und schau ihn nicht an. Er wird neugierig werden, wenn er dich genug beobachtet haben und auf dich zukommen. Überfall ihn dann nicht mit Streicheleinheiten, halt schon gar nicht den Kopf fest oder beug dich über ihn. Laß ihn schnuppern! Er wird dann locker werden. Du mußt aber auch auf seine Körpersprache achten.


    Ein unsicherer aber fixierender Blick aus dem Augenwinkle, zuckende Leftzen oder gar grummeln und Zähne fletschen heißt, "geh weg, ich warn dich".


    Lies echt mal das Buch, da steht viel drin. Besser noch ist ein Video.

  • Ich war einmal in einer Situation, wie sie in der ursprünglichen Frage beschrieben wurde, also: Hund kommt mega-aggressiv direkt auf einen zugestratzt und man muss auch objektiv betrachtet Verletzungen fürchten - war ein in der Nachbarschaft bekannter Hund, mit dem es schon vorher "Unfälle" gegeben hatte. Und vor ca. 17 Jahren (ohgottbinichalt), als "Hundeverordnung" noch kein Thema war.


    Muss gestehen, dass mir in den ca. 2 Sekunden, die ich hatte, keine Ideen zu Hinsetzen, Beschwichtigungs- oder Drohsignale aussenden oder ähnliches durch den Kopf gegangen sind. Auch wenn mir damals Grundlagen wie Blickabwenden und Abdrehen durchaus bekannt waren. Brauchte die Zeit, um rechtzeitig zuzutreten. Und ehrlichgesagt würde ich nach diesem Erlebnis - nach dem ich ne ganze Zeit mit unserem Figuranten auf dem Hundeplatz brauchte, um wieder völlig unbefangen mit Hunden umzugehen - auch niemandem, der den entgegenkommenden Hund nicht näher kennt, raten, sich an Kommunikation zu versuchen, sondern erstmal die eigene Haut zu retten. :ritter:

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo!


    Zitat von "Kielerin"


    Aber allgemein nähert man sich einem Hund nicht direkt, sondern abgewandt und in einem leichten Bogen.


    Würde ich auch nicht machen, schon gar nicht, wenn ich schon vorher weiß wie der drauf ist. Aber, was ist wenn der Hund auf mich zukommt? Also wenn da z.B. so ein Typ aufn Platz kommt, dessen Hund so gar nicht erzogen ist, son Riesengeschöpf, an der Leine zerrend, röchelnd, Herrchen fix und fertig mit den Nerven und mit den Kräften. Und der Hund sieht mich, rastet aus, weil ich, .. was weiß ich.. aus Versehen eine hektische Bewegung gemacht habe und reißt die Leine aus Herrchens Händen. Wie verhalte ich mich dann?


    Zitat von "Kielerin"


    Willst du ihn beschwichtigen, leck dir dir Lippen, gähne. Schau ihn nicht direkt an, das fordert ihn auf.


    Meinst du im Ernst, solch „hundliche“ Ausdrücke funktionieren bei einem Menschen? Also, ich weiß nicht... Und wie kann ich in dieser Schrecksekunde daran denken ihn nicht anzugucken, wenn ich vor Angst die Augen erst recht aufreiße und wie gelähmt in Richtung herannahenden Hund schaue? :shock:


    Zitat von "Kielerin"


    Ein unsicherer aber fixierender Blick aus dem Augenwinkle, zuckende Leftzen oder gar grummeln und Zähne fletschen heißt, "geh weg, ich warn dich".


    Ja, zum Glück weiß ich so was. (Schon aus natürlichem Instinkt) Wenn ich so manches Mal an Hunden „erfahrener und wissender“ Hundehalter vorbeigegangen bin: „Der tut nichts, der ist ganz lieb! Wieso hast du denn Angst!?“ Auf manchen Hundeplätzen wird das ja immer noch als Stärke und mutig angesehen, wenn man sich einem solchen „widerspenstigen“ Hund nähert, und ihn „zur Vernunft bringt“. :(


    Zitat von "Kielerin"


    Lies echt mal das Buch, da steht viel drin. Besser noch ist ein Video.


    Hab grad kein Geld, aber wünsche ich mir vielleicht zu Weihnachten. Was steht denn da z.B. drin? Hab natürlich auch schon andere, allgemeinere Bücher gelesen.


    Zitat von "caramamba"


    Muss gestehen, dass mir in den ca. 2 Sekunden, die ich hatte, keine Ideen zu Hinsetzen, Beschwichtigungs- oder Drohsignale aussenden oder ähnliches durch den Kopf gegangen sind. Auch wenn mir damals Grundlagen wie Blickabwenden und Abdrehen durchaus bekannt waren. Brauchte die Zeit, um rechtzeitig zuzutreten. Und ehrlichgesagt würde ich nach diesem Erlebnis - nach dem ich ne ganze Zeit mit unserem Figuranten auf dem Hundeplatz brauchte, um wieder völlig unbefangen mit Hunden umzugehen - auch niemandem, der den entgegenkommenden Hund nicht näher kennt, raten, sich an Kommunikation zu versuchen, sondern erstmal die eigene Haut zu retten. :ritter:


    :loldev: Bleibt einem am Ende tatsächlich nur noch Kung Fu?


    Gruß/Esmeralda

  • Zitat von "Kielerin"

    Ein unsicherer aber fixierender Blick aus dem Augenwinkle, zuckende Leftzen oder gar grummeln und Zähne fletschen heißt, "geh weg, ich warn dich".


    Macht das bitte nicht nach!


    LG murmel

  • murmel, sie meinte damit den Hund. Dass der Hund das macht, und man sich ihm nicht nähern sollte.

  • @ murmel


    Ich wollte gerade schon sagen... Wann hätte ich einen Grund so zu drohen, wenn es denn auf mich bezogen gewesen wäre? Es ging hier doch ums Abwenden der Gefahr, nicht hervorrufen.


    @ Esmeralda


    Also so ganz verstehe ich deine Fragen nicht. Was du tun sollst, wenn ein Tier dich angreift??? Ich denke, das sagt dir doch dein eigener Instinkt, oder? Was bleibt einem übrige, wenn man direkt angegriffen wird? Entweder läßt du es über dich ergehen oder trittst zurück. Das kannst du dir überlegen.


    Ich finde die Frage echt etwas komisch!


    Ich bezog meine Erklärungen auf einen Hund, der nicht angreift, sondern du ihm relativ normal begegnest. Das, was du machen kannst, BEVOR es dazu kommt, dass er auf dich zurennt und angreift.


    Ebenso das Schnauze lecken. Nein, ich meine nicht, dass es hilft, wenn der Hund dich beißen will und bereits im Angriff ist. Aber das schrieb ich auch ganz oben. Wenn das soweit ist, bleibt nicht mehr viel.


    Sich einem "wiederspenstigen" Hund zu nähern, wird auf Plätzen nicht als Heldentum angesehen, sondern als Hilfe! Und diese Hilfe sollte auch nicht von anderen Kursteilnehmern ausgehen, sondern von dem Trainer. Dafür bekommt er schließlich auch sein Geld, zumal es seine Pflicht ist, sonst brauch man keine Hundeschule aufmachen. "Nur für liebe Hunde!"


    Du möchtest wissen, was in dem Buch Calming Signals steht? Einerseits sagt dieses schon der Name, andererseits habe ich dir eben Auszüge daraus geliefert. Wie man einen Hund beschwichtigt bzw. welche Sprache ein Hund spricht. Aber da du ja meinst, ein Mensch kann dieses nicht (ich spreche von normalen Begegnungen, kein Angriff), dann würde ich mir an deiner Stelle etwas anderes wünschen.
    Vielleicht ein anderes "allgemeines Buch".


    Eine schwere Lektüre, aber durchaus lesenswert ist noch "Das Aggressionsverhalten des Hundes".

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    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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