• Hallo,
    ich habe einen weißen Schäferhund im Alter von 14 Wochen. Meine kleine Maus liegt seit Donnerstag in der Tierklinik mit Parvovirose. Trotz Impfung hat sie sich diesen Virus eingefangen. Kann mir jemand von euch sagen wie hoch Ihre Chancen sind die ganze Sache zu überstehen? Habe zwar schon selbst viel darüber nach gelesen aber vieleicht weiß ja jemand von euch aus eigener Erfahrung wie sowas ausgeht.
    Es fing am Dienstag bei Ihr an, das Sie sich schlapp fühlte und Fieber bekam und nix mehr gefressen hat, also habe ich den Haustierarzt angerufen, dieser meinte das es an den Zahnwechsel liegen kann. Am Mittwoch ging es Ihr etwas besser wir waren trotzdem beim TA, dort bekam sie eine Spritze gegen die Schmerzen von den Zähnen und etwas Paste das sie was im Magen hat. Am Donnerstagmorgen hat sie nur noch gespuckt, selbst das Wasser was Sie getrunken hat kam wieder aus Ihr raus. also wieder TA angerufen, dieser meinte wir sollten gleich in die Tierklinik fahren. Das haben wir auch getan. Getsern kam dann der Befund. Eigentlich dachte ich gestern noch ich hole sie nach hause und lass sie ambulant behandeln. Dies ist aber keine so gute Idee, da dieser Virus hochgradig ansteckend ist und Athina eine Intensivbetreuung bekommt. Über die Kosten mache ich mir im Moment garkeinen Kopf.
    Die TA/in lässt nicht viel raus, ausser das sie schon wieder gefressen hat etwas, viele Infusionen bekommt und kein Fieber hat. Bis Montag muß sie auf jeden Fall noch in der Tierklinik bleiben eventuell noch länger.
    Im Moment schrecke ich bei jeden Telefonbimmeln zusammen und hoffe das es nicht die Klinik mit schlechten Nachrichten ist.
    Hat von euch jemand damit Erfahrung gemacht??
    Verzeiht mir die Fehler die beim Schreiben passieren.. bei sowas ist man neben der Kappe.
    LG Andrea, die ganz arg kranke Athina :ops:

  • Hm wie ihre Chancen sind, kann dir höchstens der Tierarzt sagen- hab aber mal gehört, das die Krankheitsverläufe bei geimpften Tieren nicht so schwer sind. Wir drücken euch auf alle fälle feste die Daumen! Wieviel Abstand war denn von den Symptomen bis zur letzten Impfung?

    :streichel: LG Ines und Amon

  • Ich kenne einige Fälle, kann dir aber auch sagen, das es ein ungeimpfter Junghund super überstanden hatte und danach noch super Leben geführt hat. Also erst einmal tief durchschnaufen und dann einfach daran glauben.
    Wenn es heißt, das dein Hund schon wieder futtert, dann sieht es eigentlich ganz gut aus, auch wenn sie noch nicht über den Berg ist.

  • Der Labrador meines Bruders wurde frühzeitig behandelt und hat überlebt. Er ist jetzt 13 Jahre alt ...

    Ich drücke fest die Daumen ! In der Klinik ist der Kleine ganz bestimmt in guten Händen !

  • Hallo Andrea,
    einer unserer früheren Hunde hatte das mit 4 Monaten, weil uns die Vorbesitzerin bezgl. der Impfungen angelogen hatte. Es brach aus, als er gerade bei uns war. Dem Kleinen ging es auch sehr schlecht, meine Eltern waren wiederholt beim Tierarzt, dennoch war er in einer Nacht, als meine Eltern mit ihm auf dem Weg zur Tierärztin waren, wohl schon klinisch tot. Sie hat ihn wieder ins Leben geholt und, obwohl er einen leichten Herzfehler zurückbehalten hat, der sehr gut medikamentös zu behandeln war, ist er zwölf Jahre alt geworden.
    Wenn Deine Maus es bis jetzt geschafft hat und schon wieder etwas frißt, ist das sicherlich ein gutes Zeichen! Ich drücke ganz fest die Daumen, dass Deine Kleine bald wieder gesund bei Dir ist!
    LG Petra

  • Habe auch noch was vergessen: Das mit unserem Hund ist rd. 25 Jahre her, damals gab es noch nicht die Behandlungsmöglichkeiten wie heute.
    Da Deine Kleine in Intensivbehandlung ist mit ständigen Infusionen, neueren Medikamenten etc., stehen ihre Chancen viel besser als es damals möglich war. Daher versuche wirklich mal, tief durchzuatmen und fest daran zu glauben, dass Deine Maus es schafft.
    LG Petra

  • Hallo

    Das ist ja schlimm. Ich drücke Dir alle Daumen die wir hier haben, das die kleine schnell gesund wird, und alles ohne Schaden übersteht,


    Bei meiner Bekannten war es so das sie einen ganzen Wurf welpen an Parvovirose verloren haben, ausgebrochen DURCH die Impfung......

  • Zitat


    Hat von euch jemand damit Erfahrung gemacht??

    Unser Kaukasenwelpe ist mit 4-5 Monaten, ebenfalls mit vollständiger Impfung, an dem Virus erkrankt. Bei ihm haben wir es nur nur im letzten Moment erkannt, da er zwar ein/zwei Tage ein wenig schlapp war, aber dabei denkt man sich ja durchaus nicht unbedingt was. Gefressen hat er die Tage ganz normal und auch sonst war nichts ungewöhnlich auffallend.

    Aber eines Morgens stehen wir auf und unser Welpie bleibt total geschwächt liegen. So sehr er sich bemühte, es ging gar nichts mehr. Wir sofort zum TA um die Ecke, der nach einer kurzen Untersuchung gleich mal meinte, da könne man nichts mehr machen und ihm die einleitende Spritze zur Einschläferung setzte! :schockiert:

    Wir waren noch total übermüdet eigentlich erst gerade aus unserem Bett gefallen kombiniert mit der Panik um unseren Welpen, so dass wir nicht so schnell schalten konnten, was dieser dubiose TA da mit unserem Welpen gerade machte, um ihm Einhalt zu gebieten.

    Aber dann sind wir beide mit einem Schlag wach geworden! Wir haben den TA genötigt, uns sofort eine Überweisung für die nächste Tierklinik bei der Charite auszustellen (die gab es da noch, aber man kam nur mit einer Überweisung rein) und sowohl die Medikamente schriftlich zu geben, die er ihm verpasst hat, als auch eine Infusion mit allem Drum und Dran, die wir ihm dann auf dem Weg in die Tierklinik selber verabreichen. Sofort wurde ein Taxi gerufen und wir sind in die nächste Tierklinik gefahren mit unserem Welpie an der Infusion auf der Rückbank.

    Dort angekommen haben sich die TÄ intensiv um unseren Welpen gekümmert, aber sie machten uns auch keine großen Hoffnungen. Diese Viren mutieren gerade in einer Großstadt derartig, dass eine Impfung durchaus nicht greifen kann. Und unser Welpie war spätestens durch die einleitende Spritze derartig geschwächt, dass es echt richtig schlecht aussah, er sich nicht mal selbstständig bewegen konnte und die "arme" Pflegerin unseren 35kg Hund auf der Schulter in den Pferdestall (er war zu groß für ihre sonstigen Unterkünfte) schleppen durfte.

    Wir haben tagtäglich mehrfach mit der Tierklinik telefoniert, aber irgendwie ging es ihm zwar immer besser, aber so richtig gut ging es ihm dann auch nicht. Besuchen durften wir ihn nicht, das war so eine Besonderheit der Tierklinik neben der Charite.

    Nach einer Woche rief uns der zuständige TA an und meinte, wir sollen mal vorbeikommen und hat uns im Unklaren gelassen, was denn nun mit unserem Welpie ist. Vor unserem Besuch hatten sie unseren Welpie, der in der ganzen Woche nicht aufgestanden ist (daher haben ihn alle Pfleger ständig gestreichelt, gebürstet und sich intensiv um ihn gekümmert, weil er dann ja auch noch bei den Pferden lag :D), wieder in den Behandlungsraum geschleppt.

    Und kaum haben wir den Vorraum betreten, ist unser Welpie vom Behandlungstisch gesprungen und war nicht mehr zu halten. :hurra:

    Das war denn auch des Rätsels Lösung, denn er war ja ein Kaukase, zwar zu allen sehr charmant, aber eigentlich hat er die ganze Zeit nur darauf gewartet, dass wir ihn wieder abholen.

    Bei unserem Welpie ist es trotz dass wir es fast zu spät erkannt haben und dann noch dieser merkwürdige TA einen unverzeihlichen Fehler begangen hat, gut ausgegangen.

    Ich hoffe, dieser Bericht macht Dir ein wenig Mut und ich drücke Euch ganz fest die Daumen, dass es auch bei Euch nur bei einem kurzem Klinikaufenthalt bleibt und Ihr Beide nächste Woche wieder gemeinsam im Bett kuschelt.

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