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Hilfeee! Mein Welpe beißt und schnappt

  • :help:
    Mein Problem ist sicherlich schon öfters diskutiert worden, aber ich versuche jetzt mal auf diesem Wege gezielte Antworten zu bekommen.
    Mein Welpe (weiblich, Dobermann, 9 Wochen alt) ist mit 6Wochen zu uns gekommen. Die Hündin hatte einen Autounfall und aus diesem Grund haben wir die Kleine schon früher zu uns genommen. Der Tierarzt hat der Hündin strikte Ruhe verschrieben und hat auch sein okay zur Abgabe der Welpen gegeben, da die Hündin nicht in der Lage gewesen wäre, sich um die Babies zu kümmern.
    Nun unser Problem: Die Kleine beißt und schnappt STÄNDIG. Sie schnappt nach unseren Hosenbeinen und wenn man sie hochnehmen will, dann ist nichts vor ihr sicher: Gesicht, Hände, einfach an ALLEM wird gezerrt und bis aufs Blut gebissen. Sie ist nun unser 3ter Hund, aber soetwas kenne ich nicht!!!
    Ich traue mich schon garnicht mehr , sie auf den Arm zu nehmen, aber beim Treppe steigen muß es ja nun mal sein. Ich habe echt schon alles probiert: vom ignorieren + weggehen, quitschen, wenn sie zu feste beißt bis zum (sanft angewendeten ) Schnauzengriff, nichts hilft. Wenn wir sie ignorieren, will sie ein paar Minuten später wieder auf den Schoß oder Spielen, dann geht die Beißerei wieder von vorne los. Man darf sie nicht anfassen, sie flippt dann regelrecht aus und attakiert einen. Versteht mich bitte nicht falsch: klar, sie ist ein Welpe und will viel Spielen und das nagen ist sicherlich auch in gewissem Umfang normal, aber sie beißt sich fest, als ob wir Beute wären und reißt dann förmlich . Ganz davon abgesehen, dass es sehr schmerzhaft ist, wollen wir ihr dieses Verhalten schnellstmöglich abgewöhnen. Ein Welpe, der auf Fremde zurennt ist putzig, bei einem ausgewachsenen Dobi sieht das aber schon wieder ganz anders aus.
    Der Tierarzt hat sie untersucht: keine Anzeichen einer Krankheit. In der Welpenspielgruppe benimmt sie sich vorbildlich, mit anderen Hunden klappt es, nur bei Menschen nicht. Desweiteren zeigt sie Anzeichen von Dominanz ( sie besteigt ihren Teddy ) und will auch ab und an am Bein höckelt. Ihr Futter läßt sie sich aber wegnehmen und das Spielzeug auch.
    Hoffe, das waren für den Anfang nicht zu viele Infos auf einmal + jemand kann mir einen Rat geben.
    Grüße KUMIKUH

  • Hallo,


    es ist sehr normal das Welpen in diesem Alter beißen! Wir züchten Hunde und wenn die kleinen Welpen langsam ihre Zähne bekommen, versuchen sie zu schnappen und an Gegenständen zu kauen.



    LG Lisa :sport:

  • Kaualternativen haben bei uns sehr gut geholfen.


    Beisring, Beisseil, Kauknochen, Stofftier (ohne augen, nase ;))


    Wenns beim spielen doch zu wild wurde, Maul zugehalten (ja ich weiss, nicht perfekt) bzw. das spiel abgebrochen.


    Jetzt ist Paul 19 Wochen und zuckerzart zu unseren Körperteilen :D

  • Hallo
    Klar, Welpen nagen und beißen an allem rum. Sie ist ja auch nicht unser erster Hund, aber sie beißt bis es blutet und kennt einfach kein Ende. Das kann nicht normal sein.

  • Hallo Kumikuh,


    Du stehst nicht allein damit. Unsere Diva ist genauso!!! Nichts hilft!
    Dem Schnautzengriff weicht sie aus, knurrt und geht in Angriffsstellung.
    Wir verzweifeln auch langsam. Sie ist doch noch ein Baby - leider ein großes, starkes Baby... :help: mit Zähnen wie Reissnägeln.
    Weil wir dauernd abwehren und zurechtweisen müssen, ist der Hund schon ziemlich neurotisch - scheint mir jedenfalls so.
    Wenn sie gehorchen muss, weil sie merkt, dass sie durchkommt mit ihren Attacken,
    dann macht sie Unsinn - sieht jedenfalls so aus, oder sie uriniert mitten vor uns auf den Boden.
    Ich wende mich jetzt auf den Rat anderer Forumsmitglieder an die hiesige Hundeschule.
    Diva wächst sehr schnell und mir wird das langsam selber unheimlich.


    Wenn wir Erfolg haben damit, informiere ich Dich. Vielleicht klappt das ja bei Euch auch :gut:


    Grüße von Diva-Frauchen


    P.S.: wenn Du magst, schreib mir mal ne Email, dann bleiben wir in Kontakt zum Gedankenaustausch

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den kostenlosen Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Hi,


    wirklich gute Alternative ist hier der Kennel oder die ZimmerBox.


    Kurz bevor der Welpe total abdreht ( man merkt das schnell ) in die Box. Meist fallen sie dort nach kurzem Gemecker in komatösen Schlafe.


    Liebe Grüße
    Alexandra


    PS: Kennel sind keine Tierquäler Werkzeuge !!! :-)
    Helfen den Jungspunten einfach und für und 2-Beiner Haut sicher Ruhe zu erlernen. Von selbst finden es nämlich nur die wenigsten und davon hatte ich noch keinen ;-)

  • Danke für den Kennel Tip, aber wir haben schon einen. Wenn es darum geht, sie für die Ausflippzeit in den Kennel zu stecken, dann wäre sie 24 Std da drin. Sie beißt nicht MAL, sondern den ganzen Tag (außer, sie schläft mal). Man kann sie auch NUR wärend der Schlafphase gefahrenlos anfassen, das geht langsam an die Substanz.

  • Der Welpe muss erst eine Beißhemmung entwicklen. Dies ist normal. Sie entwicklet sich jedoch von selbst nicht durch Zeitablauf, sondern muss aktiv von dir "entwickelt" werden! Lies hierzu doch mal Turid Rugaas Website (Calming-Signals-Autorin): http://www.turidrugaas.com (leider auf Englisch). Hier gibt es viele Tips zum Thema Puppy Biting.


    Wenn der Hund tatsächlich auf Jammern/Aufjaulen des Gebissenen nicht reagiert (Stufe 1) hilft eine spontane "Backpfeife" (Stufe 2). Um Gottes Willen nicht den Hund versohlen, aber eine schnelle Reaktion ("Deine Zähne tun mir weh!") ist für jeden Hund zu verstehen. Der Hund muss jetzt lernen, dass er seine Zähne mit Bedacht einsetzen muss. Dieses zweistufige Prinzip ist unter Hunden normal (1: Aufjaulen und Spielabbruch, wenn das nicht hilft Stufe 2: Zurückbeissen).


    In dieser Phase ist es wichtig, nie unkontrolliert/allzu wild mit den Welpen zu spielen. Jedes Spiel ist ein Lernschritt für den Welpen. Läuft es gesittet (mit schönen Körperkontakten) ab und wird Fehlverhalten konsequent (Stufe 1 - Stufe 2) korrigiert, so sollte sich das Beissen bald legen. Der Zimmer-Kennel kann hier helfen, damit ihr wirklich nur mit dem Welpen interagiert, wenn ihr die Konzentration und Ruhe dafür habt.


    Bitte sprecht das Thema auf jeden Fall in der Welpengruppe an, damit man euch helfen kann! Hier soll man euch auch die korrekte Anwendung des Schnauzengriffs zeigen. Ich habe das Gefühl, dass hier Besitzer, die ein sehr harmonisches Zusammenleben anstreben auf dominante Hunde treffen. Lasst euch helfen, dann ist es bald durchgestanden und ihr könnt das Zusammenleben mit eurem Hund wieder genießen.


    Wenn ihr die Phase verpasst, habt ihr einen Hund, der keine Scheu davor hat, seine Zähne einzusetzen, und damit ist sein Schicksal besiegelt. Es bringt nichts, zu zaghaft daran zu gehen, wenn der Hund derart robust ist, wie ihr es beschreibt. Und immer an die Ruhe denken...


    Schön beschrieben findet ihr das ganze auch in Fichtlmeiers Grunderziehung für Welpen (Stichwort Beisshemmung).


    Ich hoffe, es bringt euch ein wenig weiter.


    Liebe Grüße


    Daphne

  • Vielen Dank für die Lektüre Tips, werde ich sofort in Angriff nehmen. Unsere 1 Dobi Hündin kam als Junghund zu uns, leider total verzogen, bzw garnicht erzogen, da sie das erste 1/2 Jahr in einem Käfig gehalten wurde. Auch mit ihr hatten wir Probleme, allerdings hat sie sehr schnell gelernt, dass wir die "Hand" sind, die sie füttern und ihr auch nur den Zugang zu tollen Dingen (Spielzeug) gestatten, wenn sie artig war. Sie sollte damals auf anraten eines Veterinärs eingeschläfert werden, weil sie extrem aggressiv war: wir hatten sie in kurzer Zeit zum Traumhund umerzogen, okay, manche Dinge blieben ein Leben lang, wie zB die Angst vor Gewitter, da sie immer alleine in einem Käfig saß, hat sie ja auch nie gelernt, keine Angst zu haben.
    Aber mit der Kleinen ist mein Latein echt mittlerweile am Ende, leider ;-(
    trotzdem danke ich für die Buchtips
    Grüße

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den kostenlosen Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen kostenlosen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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