epileptischer anfall
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Hallo!
Ich hatte am 16.10.07 den ersten beitrag dazu geschrieben. daas bekam mein vierjähriger Goldie sammy seinen ersten anfall.Der erste Anfall dauerte ca 2 Min. danach war erziemlich fertig.Am 28.11.07 hatte er den nächsten kurzen Anfall und dann kam am 08.12.07 ein Anfall der sich über 8 Min.hinzog das hat den armen ziemlich aus der bahn geworfen.Sein verhalten hat sich sehr verändert agressiv gegenüber jedem fremden Hund sogar auf Welpen geht er los,zum Glück nicht auf unseren anderen goldie.Der TA hat Ihn nach einer eingehenden gründlichen Untersuchung chemisch kastriert und für den notfall Diazepam(rektal)mitgegeben.Im Krampfanfall soll es sofort entspannen und Ihn aus dem Krampf holen.Die Blutwerte waren alle ok das EKG auch.Am 19.12.07 hatte er einen erneuten Anfall der trotz Diazepam über 2 Min anhielt.Der TA hat ihm nun Luminal verabreicht aber die Dosis war so hoch das er kaum noch zu sich kam,deshalb hab ich tagsüber etwas runterdosiert.Der letzte Anfall ist ihm wohl auch auf den bewegungsaparat geschlagen, er zieht die linke Hinterpfote nach und ist noch mehr durcheinander reagiert völlig gedämpft und dessinteressiert.Ich hoffe das es nur in der Zeit der Gewöhnungsphase derMedis ist.Leider sagte mir der TA auch das jeder Anfall ne Menge an Gehirnzellen zerstört. Hat einer Erfahrung mit Hunden die öfters krampfen ? Ich bin mit meinem Latein am Ende kann die Hunde auch nicht allein lassen weil ich nie vorraussagen kann wann der nächste Anfall kommt,da Sammy danach immer sehr agressiv ist und ich auch zweimal nur knapp an einer beissatacke vorbei kam. - Vor einem Moment
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Hi,
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Hi,
erstmal ist es gut, dass Du die Anfälle genau notierst.
Wieviel Diazepam hast Du ihm denn gegeben? Ich hab gelesen, dass Ihr das rektal geben sollt. Bei Teddy hatte ich damals flüssiges Dia, das hab ich dann mit einer Spritze (ohne Nadel) in die Lefzen gespritzt und es hat ziemlich schnell gewirkt. Der TA hat mir damals erklärt, dass es sich über die Schleimhäute am schnellsten ausbreiten und wirken kann.
Wieviel Luminal bekommt Dusty? Gibst Du ihm das einmal am Tag oder auf zweimal verteilt? Das Zeug ist ganz schön heftig und ich hab es Teddy immer morgens und abends gegeben.
Das mit den Gehirnzellen ist richtig. Wegen den Anfällen an sich... bei Teddy war es so, dass der erste Anfall mit ca. 11,5 Jahren kam. Allerdings alle 4-6 Monate, im letzten Jahr (als er fast 14 Jahre wurde) hatte er die Anfälle dann häufiger, das häufigste waren 8 (!) Anfälle kurz hintereinander.
Versuche Stress zu vermeiden oder ungewohnte Situationen, soweit es geht.
Leider kann ich Dir zur Verhaltensveränderung nicht viel sagen, da Teddy sich kaum verändert hat.
Ist er nur direkt danach agressiv oder generell agressiver als vorher?
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Hi
also unsere Hündin Franzy hat auch Epilepsie und ist jetzt 9 Jahre alt.. das hat schon sehr früh bei ihr angefangen und auch sie ist etwas aggressiv gegnüber fremnden Menschen und Hunden..jetzt kann ich nicht sagen ob es durch ihre Krankheit kommt oder ob das einfach ihr Wesen ist. Sie bekommt keine Medikamente da sie es sehr selten bekommt in den letzten 2 Jahren waren es 2 Anfälle. Sie bekommt einen Anfall wenn sie sehr viel Stress hat oder einfach nur bei zu großer Aufregung..Das schlimme finde ich immer das mann nichts wirklich in dem Moment tun kann ausser zuzusehen was die Krankheit mit ihnen macht, aber was meiner Hündin immer Hilft ist streicheln und ganz ruhig dabei mit ihr sprechen..Ich hoffe das dein Sammy nicht mit allzu vielen Anfällen in seinem Leben rechnen muss oder noch besser gar keinen mehr..lg
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Luminal sollte Sammy an Anfang 2mal täglich bekommen (eine morgens und eine abends),das hab ich aber nach zweiTagen auf eine halbe morgens und eine ganze abends runterdosiert,weil er tagsüber nur am rumtorkeln war und die Treppen öfters fast runtergefallen war,außerdem hat er auf fast nix mehr reagiert das fand ich ziemlich heftig.Durch die neue Dosierung,natürlich mit dem TA abgesprochen kommt er einigermaßen klar über den Tag und nachts schläft er ruhig. Das Diazepam hat 10mg und wird flüssig über den After verabreicht (wie ein Einlauf).Also sehr agressiv ist er nach den Anlällen für ne gute viertelstunde,in der Zeit will er alle uns jden beissen.Und seit den Anfällen hat er wie gesagt sein Verhalten fremden Hunden gegenüber komplett verändert,er möchte einfach jeden fremden Hund anfallen.Na gut da kann ich mit leben bleibt er halt angeleint wenn Hunde in Sicht sind.
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Hallo
unser Hundi (auch Sammy
) ist auch Epileptiker.
Dass es häufig zu verhaltensänderungen kommt, wurde hier schon öfters besprochen. Kannst ja mal bei "Epilepsie" gucken.
Auch unser Hund hatte kurz nach den Anfällen massive Verhaltensänderungen, die in etwas abgeschwächter Form auch weiter erhalten blieben. Bei uns allerdings das krasse gegenteil. Wir hatten einen total verängstigten und eingeschüchterten Hund.
Mittlerweile hat sich das zumindest etwas gegeben. Er wurde mit der Zeit wieder lebensfroher und hat sein altes Verhalten zumindest ein Stück weit zurück. Je weiter der letzte Anfall zurücklag, desto besser wurde das.
Drücke euch die Daumen, dass ihr schnell die richtige Medikamentation findet und keine neuen Anfälle mehr haben werdet. Vielleicht stellt sich auch bei euch wieder das alte Verhalten ein
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Was ich noch dazufügen sollte ,seit dem letzten Anfall hat sammy seine Blase nicht mehr richtig unter Kontrolle, oft pinkelt er einfach da wo er gerade steht und reagiert dann auch nicht wenn ich ihn anspreche.Er hat auch einen Durst das ist schon nicht mehr normal er säuft sämtliche Wassernäpfe die ich stehen hab ratz fatz leer.ich würd mal sagen so 3-4 liter wenigstens am Tag. Wie gesagt Blutzucker usw. war alles in Ordnung.Ich geh mit ihm schon alle 2 stunden oder sogar öfter zum pinkeln raus.Ich hoffe das wird sich auch legen beim Laminatboden kommt das nicht wirklich gut.
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der hund einer freundin hat auch epilepsie und nach jedem anfall reagiert er höchst agressiv auf alle die sich ihm nähern. Wenn sie zuhause sind, müssen sie immer schauen, dass sie noch während er krampft den raum verlassen (alle menschen und Hunde) und die Türe schließen, alle paar Minuten schaut sie dann mal rein, wenn er noch in der ecke sitzt und knurrt oder die zähne fletscht: schnell die tür wieder zumachen. Wenn sie auf dem gassi sind müssen sie ihn an irgend einen Baum oder so binden. Wenn er wieder "normal" ist, ist er wahnsinnig anhänglich und weicht seinem Frauchchen nicht mehr von der seite.
Glücklicherweise haben die restlichen Hunde der Familie gelernt, dass sie sich gaaaanz schnell verziehen müssen wenn er krampft. Er hat die Anfälle meist bekommen nachdem er erbrochen hat.Er ist mit homöopathischen Mitteln eingestellt, das klappt eigentlich ganz gut, er hat nur noch sehr sehr selten anfälle.
Hoffe ihr bekommt das einigermaßen hin mit den Medikamenten!
lg Christine -
Hi Dusty,
die Luminal-Dosierung war bei uns genauso, das hat bei Teddy ganz gut gewirkt. Wegen dem Valium, wenn das auch flüssig ist, müsste es eigentlich genauso schnell in den Kreislauf kommen. Wieviel sollt Ihr denn bei einem Anfall geben?
Was mir noch eingefallen ist: Wurde die Schilddrüsenwerte schon mal festgestellt?
Du hast geschrieben, dass Dein Hund chemisch kastriert wurde, ich kenne mich damit nicht aus, aber kann es sein, dass er dadurch ab und zu das Urin nicht mehr halten kann?
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vielleicht ganz interessant: http://ricky.dogsouls.de/ . Da steht sehr viel über die Erfahrungen mit einem Hund, der an Epilepsie erkrankt war, über Therapieversuche und Medikamente.
Wichtig ist, dass der Luminal-Spiegel einen konstanten Wert erreicht. Das sollte regelmäßig durch einen Bluttest überprüft werden. Wichtig ist auch, die Leberwerte zu checken. Allerdings dauert es einige Zeit, bis ein Hund richtig eingestellt ist.
Wurden denn alle anderen Ursachen (Parasiten, Stoffwechselerkrankungen, Tumor, ...) ausgeschlossen, die auch Krampfanfälle auslösen? -
Die Schilddrüse wurde abgecheck ist ok und entwurmt wird er regelmäßig.Nach einem Tumor wurde primär noch nicht gesucht wollte ich im Januar aber abklären.Na bis jezt verhält er sich ganz ruhig und die Wassersucht hat auch etwas nachgelassen.Die chemische Kastration hat mit der Kontrolle über die Blase nix zu tun.Die denke mal der große Anfall war schon recht heftig das der was beschädigt hat,im Gehirn,weil er ja auch kein normales Gangbild mehr hat,er dreht undzieht mehr oder weniger eine Pfote nach,beim absetzen des Beines.Ich hoff nur das es nicht schlimmer wird.Trotz allem wünsch ich euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr

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