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Zweihund! Geht das gut???

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    Hallo!


    Ich bin neu hier und habe schon direkt ein paar Fragen! :?:


    Also wir haben einen West-Highland Terrier 4 Jahre alt (Rüde) und wir wollen uns jetzt noch ein Labradorwelpen dazu holen! Der Westi ist aber sehr anhänglich, deswegen folgene Fragen:


    Wird es ein Problem sein wenn der neue Hund dann bei uns einzieht?
    (In Form von Streit usw.)


    Wenn der Labrador ausgewachsenen ist, muss ich damit rechnen das der Westi in die Wohnung pinkelt und somit protestiert?(Revier makieren)


    Oder wird sich der Westi bis dahin an den Labrador gewöhnt haben??


    Ich habe schon 2 Bücher gelesen und da wurde das Thema leider immer nur kurz angesprochen und da stand das ein 2. Hund meist kein Problem ist zumindest nicht wenn man den vorher schon dagewesenen Hund als Ranghöher behandelt.(zuerst Futter usw.)


    Ich danke ich schonmal im Vorraus :)


    Liebe Grüße


    Die Schnini

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  • Hallo,
    wie verträgt sich denn Dein Westi sonst mit anderen Rüden - laufen da Begegnungen immer entspannt ab oder gibts ab und an Probleme?


    Wenn Du einen erwachsenen Labbi oder Junghund zu Euch holst würde ich vorher auf neutralem Gebiet eine Art "Zusammenführung" starten. Vielleicht öfter erst mal zusammen spazieren gehen um zu sehn ob die Chemie zwischen den zwein auch stimmt.


    Welpen werden meist von Rüden eher im eigenen Haus akzeptiert und fügen sich dann automatisch ein. Dann gibts eigentlich erst Probleme wenn der Lütte geschlechtsreif wird und evtl. die Rangordnung kippen will. Da wär mir persönlich der Grössenunterschied der beiden unheimlich :runterdrueck:


    Muss es denn unbedingt ein Labbi sein - und warum nicht eine Hündin?


    Liebe Grüsse
    Silvi

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  • also....


    Eigentlich isses so... Wir leben in einem 2 Familienhaus unten die Schwiegerelter, oben ich und mein Partner. Unten bei den Eltern wohnt der Westi, der Labrador (wird dann wahrscheinlich 8 Wochen alt sein) soll bei uns oben sein.


    Problem ist der Westi ist auch öfter bei uns oben und ich mach mir Sorgen, das die sich dann wenn der Labrador mal ausgewachsen ist inne Köppe kriegen.


    Es sollte schon ein Labbi sein. Hatte mal so einen und hätte auch gern wieder so ein Tier.


    Mit Hündinnen naja weiss net so recht: 1. Wohnen hier in der Nachbarschaft ziemlich viele Rüden(zb. drei direkt angrenzend an unseren Garten)


    2. Ich habe schlechte Erfahrungen mit 2 Hündinnen als Kind gemacht. Hört sich blöd an aber irgendwie ist seit dem der Gedanke daran selbst ne Hündinn zu halten für mich nicht so der Brüller



    Liebe Grüße


    Janine

  • Hallo Janine,
    dass sich die zwei mal in die Wolle kriegen damit musst Du schon rechnen, vielleicht kannst den Züchter um Hilfe bitten, wenn der kleine Welp vom Wesen her recht ruhig und unterwürfig ist klappts wahrscheinlich eher (ist aber auch keine Garantie).


    Ich würd mir das mit der Hündin nochmal überlegen. Da ihr im Zweifamilienhaus lebt ist das ja auch während der Läufigkeit kein Problem. Da könnt ihr die zwei ja ohne Probs trennen. Auf jeden Fall läuft das Zusammenleben bei Hündin und Rüde wesentlich entspannter ab.


    Ich seh´s jetzt bei mir. Wir haben letzte Woche zu unserer Labbi-Mix-Hündin Lea und Leonberger Cody noch einen Leonberger- Welp dazugeholt.
    Unser Cody ist ein Lämmchen - ruhig, eher unterwürfig. Der kleine Leo-Welp ein Wildfang, keine Angst vor gar nichts, rotzfrech. Ich bin mir ziemlich sicher dass der Lütte wenn er erst grösser ist Cody die Rangfolge streitig machen wird.
    Grössere Sorgen mach ich mir da trotzdem nicht - wie gesagt sind beides Leonberger und werden ungefähr gleich gross sein.


    Vielleicht melden sich ja noch ein paar mit mehr Erfahrung mit Rüden-Rudel und können Dir besser bei der Entscheidung helfen.


    Liebe Grüsse
    Silvi

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hi Silvi



    Naja wenn es ganz wild wird, muss der Westi halt in seiner Wohnung bleiben ... eigentlich bin ich recht zuversichtlich das das alles klappt. Der Westi kommt sonst auch gut mit Rüden aus. Sein Lieblingsspielgefährte ist zum Beispiel einer. *g*


    Ich denke ich werds machen, vorher werd ich noch mal mit dem Züchter sprechen. Habe da am Montagmorgen einen Termin.


    Liebe Grüße


    Schnini

  • Haben jetzt eine Hündin und einen Rüden ...
    Hatte jedoch früher 2 Rüden, der 2. kam, wie der erste ca. 2 Jahre alt war und es war kein Problem.
    Mit Gewöhnungsphase ... und viel Streicheleinheiten für beide!!!
    Unbedingt viel Spielzeug verwenden damit jeder die Gelegenheit hat sein Favorit zu finden! Der Welpe wird dem Kleinen nichts tun. Und umgekehrt kann der Kleine nicht viel anrichten! Ganz im Gegenteil der Kleine wird den Welpen eher verteidigen vor anderen auch vor Großen!!! Aufpassen! Natürlich ist das schwierig zu beurteilen, ohne den Terrier zu kennen aber so war es bei mir ...


    Viel Glück bei deinem Vorhaben ... denke du wirst es nicht bereuen!
    :bindafür:

  • hi,


    ich hatte als erste hunde ein rüdenpäärchen. der schnauzer-mix (ca. 40 cm widerrist) bekam mit 2,5 jahren einen airealerüden dazu. bis auf die zeit der geschlechtsreife des airedales gab es keine großartigen probleme, der kleine blieb bis zum schluss chef des teams obwohl der airedale draussen nicht zimperlich war.


    nach den kombinationen rüde/hündin und hündin/hündin lebt wieder ein rüdenpäärchen bei mir, 2 shelties 9 und 19 monate, da der zweite noch nicht mit der geschlechtsreife durch ist, kann ich dazu noch keine hundertprozentige aussage treffen. aber bisher gestaltet es sich alles sehr harmonisch, kein streit sondern nur spielen und toben.


    ich habe ich wieder für 2 rüden entschieden, da diese kombination nach meinen erfahrungen die unproblematischte war.


    gruss conny

    Conny mit Oldie Joey Sheltie 24.12.2004
    der Nervensäge Krümel Sheltie 22.07.2008
    und Youngster Fiete Norwich 02.07.2018

  • Bei uns gab es ein riesiges Problem mit zwei Rüden!


    Die Geschichte:
    Wir hatten einen schwarzen Cocker als Einzelhund; der bekam mit sechs Jahren ein Leonberger-Brüderchen als Welpen. Am Anfang ging alles wunderbar. Blacky hat sich schon nach drei Schnupper-Tagen ganz niedlich mit dem Neuzugang beschäftigt; sie haben zusammen gespielt, der Welpe wurde vom Cocker gegen andere Hunde verteidigt usw. Alles sah nach dauerhafter Harmonie aus - bis der Welpe größer wurde und irgendwann auch kein Welpe mehr war. Dann fingen allmählich die (erwarteten) Rangordnungskämpfchen nebst entsprechendem Imponiergehabe an. Und das wurde recht schnell aus zwei Gründen problematisch: zum einen konnte der Leonberger im Haus keine einzige Bewegung mehr machen, ohne dass der Cocker ihn knurrend bestiegen hat (und wenn ich sage: "keine Bewegung" meine ich: keine Bewegung) und zum anderen war der Cocker ein "Bilderbuch-Alpharüde", der sich niemals ergibt, auch nicht, wenn er klar unterliegt.
    Unser Leonberger ist wesensmäßig ein Superhund, der sich - wie Leonberger das gerne machen - eigentlich immer sagt: bevor's hier Stress gibt, geb' ich nach, aber irgendwann lag ein "Gemetzel" quasi in der Luft, weil er eigentlich überhaupt keinen Schritt mehr machen konnte, ohne angeknurrt zu werden. Und das Gemetzel kam dann eines Tages auch tatsächlich. Ich musste die beiden trennen (was ich prinzipiell eigentlich nicht tue), weil es sonst einen toten Cocker gegeben hätte. Er war dem Leonberger meilenweit unterlegen, hätte aber niemals aufgegeben.


    Die Lösung:
    Wir haben den Cocker inzwischen nicht mehr - aber nicht, weil wir ihn "abgegeben" haben (ich hätte das von mir aus nicht ohne weiteres getan, sondern erstmal professionelle Hilfe gesucht), sondern weil der Hund sich ein neues Zuhause bei unseren Nachbarn gesucht hat: er hat mit seinem Kollegen von nebenan getauscht! Das haben die Hunde entschieden - klingt unglaublich, war aber so. Seither haben unsere Nachbarn einen glücklichen schwarzen Cocker und wir einen glücklichen Schäfer-Windhundmix, der sich auch mit unserem Leo blendend versteht - vermutlich, weil er kastriert ist.


    Ein kleiner Nachgeschmack:
    Die Sache ist also zwar merkwürdig, aber eigentlich hervorragend ausgegangen. Der einzige etwas saure Nachgeschmack ist, dass unser Leonberger aus dieser Prägungsphase ein kaum ausrottbares Dominanzverhalten gegenüber anderen Rüden "mitgenommen" hat. Aber damit lässt sich leben; es ist die einzige Macke, die er hat.


    Bisschen lang geworden, vielleicht. Ist ja aber auch eine komplexe Geschichte :wink:


    Herzliche Grüße,
    der 4-Rüden-Haushalt

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