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mein Hund ist richtig panisch

  • Hallo
    Ich brauche dringend Hilfe.Gehe seid 2 monaten mit einem 1 jährigen Bernersennenhund fast täglich spazieren.es lief alles wunderbar hab ihn erzogen,er hört und ich konnte ihn immer frei laufen lassen, bis er sich bei einem spaziergang vor einer Fehlzündung eines motorrades so erschreckt hat das er mir weggelaufen ist.er war total panisch.seit dem hat er bei jedem spaziergang solche panik anfälle vor Anglern,Leuten usw.Ich kann ihn nicht mehr ableinen,er reagiert dann nicht mehr hängt in der leine zieht panisch ,kneift den schwanz ein.sein vertrauen in mich ist total geschwächt.hat jemand einen rat wie wir wieder zu unserer vorherigen Beziehungen finden.
    bitte dringend um hilfe.
    eure hanna

  • Übe weiterhin mit ihm! Mit sehr viel Leckerchen und positiver Stimmung. Übungen, die er kennt auszuführen gibt ihm Sicherheit.
    Vermeide erst einmal den Weg, auf dem "das Unglück" passiert ist.
    Geh bitte nicht auf seine Angst ein und tröste ihn nicht!!!!! Das macht es nur noch schlimmer! Ignorier seine Angst!
    Zwing ihn andererseits auch nicht, sich seiner Meinung nach furchteinflössenden Gegenständen zu nähern. Geh mit ihm so ruhig wie möglich einfach weiter.
    Wenn er sich wieder beruhigt hat, solltest Du versuchen ihn auch wieder auf dem üblichen Weg zu bringen.

  • Hallo,


    ich denke auch du solltest versuchen seine Angst zu ignorieren und so zu tun als wäre überhaupt nix. Einfach ganz normal weiterlaufen. Oder aber du lenkst ihn am Anfang mit Leckerlies ab, solange bis die "Gefahr" vorüber ist.
    Wichtig ist in jedem Fall Geduld. Du darfst ihn nicht überfordern oder zu etwas zwingen.


    Gruss
    Ulrich

  • das mit dem ignorieren habe ich schon überall gelesen und mache das auch so.eigentlich ist er immer wild auf leckerchen aber wenn er in panik ist nimmt er sie nicht,außerdem ist das problem das er sich vor immer anderen dingen erschreckt.er läuft schon total aufgeregt von anfang an des spazierganges los.ich werde aber weiter geduldig bleiben.

  • dann solltest du vielleicht erstmal daheim in seiner vertrauten Umgebung in mit ein paar kleineren Lärmquellen konfrontieren und in daran gewöhnen. Aber ist schon ein schwieriger Fall. Von so einer Reaktion habe ich auch noch nie gehört.


    Gruss
    Ulrich

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Ich "freu" mich schon wieder auf den Jahreswechsel. Wenn es irgendwo geknallt hat, will mein Angsthase noch Wochen später dort nicht mehr laufen. Er kriegt sich aber nach einiger Zeit wieder ein. Früher bin ich leider darauf eingegangen, das hat die Angst verschlimmert.


    Es ist normal, dass ein Hund unter großem Stress keine Leckerchen mehr nimmt. Wenn er so sehr gestresst ist, hat es auch keinen Zweck in dieser Situation zu üben. Such Dir ein ruhiges Umfeld, in dem er wieder aufnahmefähig ist.


    Schussangst ist bei Hunden leider sehr verbreitet. Vielleicht kann ein zweiter, wesensfester Hund, den Dein Hund mag Dir ein bißchen helfen.

  • ja werde ich ich bin jetzt eine woche allein mit ihm bei den besitzern zu hause.die sind in urlaub.das letzte mal als ich gegangen bin war es schon besser er war zwar vorsichtig hatte aber keine richtige panik.auch reagiert er trotz seiner angst wieder mehr auf mich.

  • Geduld ist angesagt.
    Unsere Hündin kam vor 6 Monaten zu uns, aus dem Tierheim und kannte außer einem Zwinger nichts von der Welt. Langsam und mit viel Liebe haben wir ihr das "Normalo" beigebracht. Dann kam ein Rückschritt. Ein Motorradfahrer, der seine Maschine genau in unserer Höhe hochdrehte, machte vieles kaputt. Jedes Krad und auch Auto wurde angebellt und sie hüpfte wie ein Gummiball durch die Landschaft. Ich habe mich an die Straße gestellt (3/4 Stunde!) und jedesmal gelobt, wenn sie ruhig blieb. Auch ging ich immer in Sicht auf die Autos an der Straße entlang, so daß sie sah, daß was auf sie zukam. In kürzester Zeit war der Spuk vorbei. Wichtig, selbst absolut ruhig bleiben. Ich fange in dem Fall an vor mich hin zu summen, konzentriere mich auf ein Lied. Scheinbar beruhigt das!
    Wenn der Hund einen anschaut, kann man auch gähnen, ein Beschwichtigungsritual. Auch das hilft manchmal.
    Leider nicht beim Autofahren. Da kann ich mich halbtot gähnen, sie speichelt trotzdem, aber da ist eben weiterhin unsere Geduld ;-)gefragt!
    Viel Erfolg
    RM

    Wer kein Tierfreund ist, kann auch kein Menschenfreund sein. (Zuckmayer)

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