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  • Hallo und soory vorab, aber ich brauch noch mal Hilfe, um die Zeit bis zum nächsten Hüteseminar im Oktober zu überbrücken, ohne dass ich hier quatsch mache...


    Wir sind jetzt seit Eltville am Netz beschäftigt und ich habe jetzt hier eigentlich einen motivierten Hund, der Rund um Runde mit gesenktem Schwanz ums Netz kreist und sich auf Kommando hinlegt.
    *Eigentlich*, weil seit 2 Tage irgendwie die Spannung nachlässt, ohne dass ich wüsste, was ich dagegen tun sollte.
    Das Interesse am ums Netz laufen lässt irgendwie nach, die Konzentration hält ishc immer kürzer, immer eher fängt Hund an, Grashalme zu kauen.


    Vielleicht liegt es an mir (laufe vielleicht nicht mehr so schön mit?) ? Oder am Hund (immer im Kreis seit über eine Woche...)? Oder an den Schafen (da kannst Du machen, was Du willst, die stehen in der Mitte des Kreises und bewegen sich k-e-i-n-e-n Schritt - ist doch auch doof für den Hund, oder)?


    Also ich bin für Tips, was ich wie weitermachen soll echt dankbar.


    Und (Achtung Beichte): ich hab Hund heute auch noch mal probeweise ohne Netz laufen lassen, aber siehe da - sie gehrocht nicht mehr, legt sich nicht 100%ig sicher hin und ich muss mich echt zusammenreißen um nicht wiedre in meine alte Rolle (wütendes und sinnfreies Gebrülle) zurück zu fallen *seufz*.
    Dabei will ich ja eigentlich meinen ängstlichen Hund weiter motivieren :help:


    Viele Grüsse
    Alexandra

    who let the dogs out

  • Dein Hund hat erst nach 2 Tagen die Schnauze voll vom sinnlosen Umkreisen????????
    Unsere Lütte läuft genau 1 MAL um so ein Ding rum.
    Hat es keinen Eingang und die Schafe bewegen sich nicht, hat sie auch kein Interesse bzw. würde sie reinspringen. (An Interesse mangelt es ihr ansonsten gewiss nicht!)
    Ich weiß ja nicht, wie das bei BC's ist aber unseren Hunden wär es einfach zu blöd.
    Vielleicht solltest Du wenigsten mal ins Netz gehen und die Schafe ein bißchen bewegen. Damit der Hund wenigstens einen Anreiz hat etwas zu tun.


    Wenn Dein Hund Gras kaut und unsicher ist, solltest Du auf jeden Fall mit dem Üben aufhören und Dir eine neue Taktik überlegen. Vermutlich ist der Hund gefrustet, weil er die Schafe nicht bewegt kriegt.


    Immer schön ruhig bleiben und eine Schleppleine als Rettungsanker benutzen wär mein Tipp.
    Die Experten können Dir da bestimmt noch bessere Tippx geben.

  • Also Alex,


    Schafe bewegen ist ein guter Plan!
    Wenn sie tatsächlich das interesse verliert! Da Sie ja nun offenbar auf Sendung ist, kann man natürlich mit den Schafen aus dem Netz rausgehen. Das die nun nicht mehr sooooo gut hinhört ist der etwas unangenehme Nebeneffekt! Aber kein Grund zur Panik!


    Versuche ruhig und sinnig zu bleiben. Wenn sie mal zu dicht kommt, laß sie ruhig, in eurem Fall nicht schlimm. Verkürze die Trainingszeiten, also nur noch maximal 5 minuten. Versuche sie nicht einfach nur hinterherlaufen zu lassen, sondern eher ohne Netz flankieren lassen, dann ein Stück nachtreiben usw. Stelle ein paar Hysterische Schafe in eine Ecke, und park den Hund davor. Beweg die Schafe in der Ecke, laß Sadie ruhig stehen (nicht ablegen) und laß sie die Schafe in der Ecke halten. All dies ist jetzt nicht zwingend Schafschonend, aber da du ja vom Tierärztlichen Fach bist, wirst du es sicher nicht mißverstehen, und deine Schafe nicht über gebühr belasten.
    Versuche einfach das Training langsam aber sicher so abwechslungsreich wie möglich zu gestallten. Dein Hund sollte natürlich nicht anfangen ins Gras zu beißen, das ist der einzige Aspekt von Procanis, dem ich hier zustimmen kann. Laß mal einen Tag ausfallen, umso lieber wird sie am nächsten Tag wieder hingehen!
    Ist jetzt per Ferndiagnose immer etwas scher, aber versuche eben erstmal das Flankieren ohne Netz, und laß ihr noch ihren dezenten "ungehorsam" dazu kommen wir später!


    Viel Erfolg!


    Kai

    Alles wird gut!

  • Hallo!


    procanis :


    "Dein Hund hat erst nach 2 Tagen die Schnauze voll vom sinnlosen Umkreisen????????"


    nee, Mißverständnis. Seit 2 Tagen hat sie keine so rechte Lust mehr. Sie rennt eigentlich schon über eine Woche ums Netz rum und ist völlig *jeck* darauf.
    Nur weil *diese* schafe sich so gar nicht bewegen wird es jetzt - nach 1,5 Wochen langsam schwer.


    Gestern haben wir mal das Team ausgetauscht, sprich: ich war bei einem Bekannten mit anderen Schafen. Und siehe da - da war sie wieder die Alte, denn diese Schafe haben sich im Netzt bewegt!


    Da wir da aber nur ab und zu hin können, nutzt das alles nix - wir müssen zurück an unsere eigene Truppe - ohne Netz.


    kai : das sieht jetzt so aus:
    Schon auf dem Weg zur Wiese beißt der Hund ins Gras und gebrät sich wie toll :-(
    Auf dem Weg zum Netz geht sie ganz langsam und mit gesenktem Schwanz, aber ohne Netzt ist sie raderdoll.


    Okay - wir haben dann tatsächlich ein paar Flanken hinbekommen, die schön waren. Große Bögen, gesenkter Schwanz, hinter den Schafen hat sie sich abgelegt. Das geht aber max. 3 mal - danach will sie nur noch eins: hinein und Schafe fressen.


    Muss ich wohl nach diesen 3mal aufhören, damit es gut bleibt, oder? Reicht dann auch?


    Das mit dem Schafe in die Ecke stellen hab ich probiert. Puh - ohne Schleppleine, wüßt ich nicht, wie ich den Hund davon abhalten sollte, in die Schafe zu springen. Sobald da ein schaf zuckt, gibts kein Halten mehr.


    Keine Angst, hier passiert nix, denn die Schlepp ist dran, nur irgendwie muss ich das Jagen in Hüten umwandeln.

    who let the dogs out

  • Mmmmpf, da ist jetzt aber wirklich jeder Tipp auf die Entfernung denkbar schwer!
    Ich halte mal an der Theorie ohne Netz fest! Immer weiter versuchen!
    Wenn sie halt wirklich finster reinschneit, muß sie eben mit der sofortigen Korrektur, bzw. dem Abbruch dieses Verhaltens deinerseits rechnen.
    Womöglich ist sie dann aber auch wieder Motivationslos!
    Schwierig, wirklich!


    Ich mach mir gedanken!


    VG Kai

    Alles wird gut!

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Zitat von "Kai"

    Mmmmpf, da ist jetzt aber wirklich jeder Tipp auf die Entfernung denkbar schwer!


    Hallo, ich nochmal.


    Also es läge im Bereich des Möglichen, dass ich am 7.10. zu Deinem "regulären" Hütetraining komme - kann mir an dem Tag frei nehmen. Chef quakt zwar, aber was solls.

    who let the dogs out

  • Hallo Alexandra,


    wie läuft denn Euer Flankiertraining in der Regel so ab, ich meine vom Aufbau her ? Schickst Du sie von Dir weg oder flankierst Du sie um Dich herum ?


    In Bezug auf Skudden, würde ich von der Positionierung in der Ecke absehen, da Du besonders mit diesen Schafen dann für später ein echtes Problem bekommst, dass sie sich bei jedweder Gefahr in die Ecke "beißen" und dann hast Du oder vielmehr Dein Hund ein noch heftigeres Problem.


    Wir haben das schon hinter uns ;-)


    Skudden lassen sich dann lieber todbeißen als dass sie da wieder rauskommen........


    Haben von Hans Jürgen den Tipp bekommen, die Schafe zwar mittig der Weide ans Netz zu parken, um den Bereich, den man selbst abschirmt, zu verringern ( man hat so die Kontrolle über die richtige Flanke und nur 1 Seite, auf die man aufpassen muss ).


    Man lege den Hund in gutem Abstand von den Schafen ab, begebe sich im rechten Winkel zu Schafen und Hund auf der offenen Seite und flankiere den Hund um sich herum - hierbei den Abstand so wählen, dass der Hund auch in gutem Abstand hinter den Schafen ankommt.


    Ist er auf Deiner Höhe, läufst Du mit ihr den Bogen bis hinter die Schafe fertig und stoppst sie vor Dir. So schützt Du die Schafe ( die so weniger Panik haben ) und kannst den Hund für den Anfang erstmal kontrollierter ( da Du im direkten Einwirkungsbereich bist ) stoppen - gleichzeitig sorgst Du mit Diener Position dafür, dass der Abstand beibehalten wird, weil Du sie zur Not rausdrücken kannst, indem Du auf sie zu gehst beim Flankieren ( praktisch lässt sich das leider immer besser erklären ;-) )


    Erfordert viel Laufarbeit und schnelle Reaktion Deinerseits ;-) ....komme selbst regelmäßig dabei ins Schwitzen ;-)


    Aber da Kai Euch ja kennt, wird ihm sicherlich das Passende einfallen :-)


    Liebe Grüße
    Alexandra P.

  • Hallo Alexandra!


    Danke für die Tips. Das mit den Skudden am Zaun oder in der Ecke hab ich erst mal - hundetechnisch gesehen - noch mal nach hinten geschoben.


    Ansonsten hab ich Deinen Tip (mit dem Hund rennen) zur Häfte so umsetzen können.


    Das


    "Ist er auf Deiner Höhe, läufst Du mit ihr den Bogen bis hinter die Schafe fertig und stoppst sie vor Dir."


    ging leider so einfach nicht, denn auch wenn ich mitrenne ist der Hund immer schneller und egal, wie weit wir anfangen - zum Schluss wird der Bogen viel zu eng, der Hund will umbedingt vor den Schafen enden. Und ich bin halt mit meinen 2 Beinchen zu langsam ;)


    Ich habe dann - obwohl ichs eigentlich nicht wollte - eine Longierpeitsche genommen, die ich ausschließlich als verlängerten Arm eingesetzt habe. Kein Hund berühren, kein Knallen oder so - um Gottes Willen nein.


    Mit dem langen Arm gings dann - der Hund ist in ausreichendem Abstand von den Schafen geblieben, hat sich auch von der Peitsche nicht beeindruckt gezeigt . Also, was ich meine ist: mein Angsthase hatte keine Angst wegen der Peitsche - das war das, was ich befürchtet hatte.


    Jedenfalls konnten wir auf die Art das am Netz geübte reproduzieren und sie hat auch wieder gehorcht. Angenehmer Nebeneffekt ist, dass meine eigene Panik auch weg war und ich wieder ruhig Kommando gegeben habe, wie vorher am Netz.


    Das nur also Info, wies hier am Wochenende weiterging.

    who let the dogs out

  • Zitat

    Aber da Kai Euch ja kennt, wird ihm sicherlich das Passende einfallen


    Tut es!


    Das mit dem mitlaufen ist überlegbar, bei diesem Hund aber im Moment ungeschickt!
    Ansonsten halte ich an meiner Eckgeschichte fest, die natürlich nur ein kurzes Event für Hund und Schafe und letztenendes Mittel zum Zweck sein sollte!
    Hier liegt aber ein ganz anderes Problem vor. Ich denke AlexB ihr seit noch in der Phase VOR dem ernsthaften Training. Dein Hund muß erst wirklich so weit "auf Sendung" und willig sein, das er auch mit dem unvermeindlich aufkommenden Druck im Training klar kommt, und dennoch zuversichtlich und begeistert weiterarbeitet.
    Wir können uns gerne am 7.10. mal diesem Problem annehmen.
    So ab 17 Uhr wär mir recht, dann sehen wir mal weiter!
    Gut Ding brauch mitunter Zeit!


    Wir können ja wegen dem Freitag noch mal Mailen!


    VG Kai

    Alles wird gut!

  • kai : Noch mal vorsichtig den Finger heb - wegen dem Termin am 7.10..Hatte Dir ne mail geschrieben, weiß nicht, ob die angekommen ist.


    @all: Ich übe und motiviere übrigens fleißig weiter, kleine Mini-Erfolge können wir sogar verzeichnen :gut:


    Am Wochende gehts erst mal ab aufs nächste Seminar nach Lutterberg *freu*

    who let the dogs out

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den kostenlosen Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen kostenlosen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens kostenlose Futterproben!


    Liebe Grüße Paul hugging-dog-face


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