blind/ tumore/ zahnprobleme/ entzündung

  • moin,


    also mein hund ist 9 jahre alt. son richtiger senior is das je eigentlich noch nicht...aber sie erblindet unaufhaltsam, hat knubbel in der milchleiste, eine entzündung bzw. offene entzündete stellen im genitalbereich und jetz seid heut haben wir da nen zahnproblem festgestellt.

    das mit den knubbeln viel mir auf, in der zeit als ich merkte das die linsen ihrer augen kippen. grauer star sagt die tierärztin...glaukom, beidseitig.
    kann man wohl nur die augen komplett entfernen. momentan bekommt sie travatan. das senkt den augeninnendruck.
    diese stellen im genitalbereich hat sie schon lange. sieht so aus wie schürfwunden. 1cm durchmesser. da haben wir alles mögliche ausprobiert und es heilt einfach nich ab.
    und jetz hat sie aufeinmal auch noch ne dicke backe bzw. am kieferknochen sieht es geschwollen aus. von heut auf morgen.
    jetz haben wir ihr antibiotikum gegeben.

    im grunde brauch sie dann eine op wo ihr der zahn gezogen wird, danach eine wo die knubbel in der milchleiste entfernt werden. sind so 2-3 oder auch 4 knubbel, schwer zu fühlen.
    und danach müssen ihr vermutlich beide augen entfernt werden und durch glasaugen ersetzt werden.

    ich mach mir total vorwürfe, dass ich das mit den augen nich bemerkt hab und weil ich ihr nich helfen kann. und ich denk ich bin kein guter hundehalter, weil sie so viele sachen hat.
    aber ich hab mich immer total verantwortungsvoll um sie gekümmert.

    ich dachte eigentlich wenn sie irgendwas bekommt, dann mit den hüften.
    aber das scheint total in ordnung zu sein...

    ich weiss garnich wie ich das alles jetz machen soll. womit anfangen, wie bezahlen und ob es für den hund nicht ein bisschen viel ist das alles.
    musste schon heulen wie ein hund weil ich denk sie lebt nich mehr lange oder ich muss sie einschläfern lassen wegen alledem.
    viele sagen ja auch hunde kommen damit klar wenn sie erblinden... kann mir das komplett nich vorstellen.

    sie is 9 jahre alt und total verspielt und agil und will nur raus und spielen und schnuffeln und is fröhlich und obwohl sie so eine dicke backe hat will sie fressen und walnüsse knacken usw.

    was meint ihr zu alledem. was kann man da machen? habt ihr erfahrung mit glaukom und grauem star bei hunden? wisst ihr was man da machen kann mit diesen stellen im genitalbereich und was diese knubbel sein können???

    bin verzweifelt.

    freue mich über jede art von ratschlägen.

    viele grüße M.

    P.S: ich will sie nich einschläfern lassen müssen. ich will sie gern noch bei mir haben. sie is mein ein und alles.
    kommt mir vor als wär sie eben grad noch ein welpe gewesen und nu is sie so krank...das kann doch nich sein nach nur 9 jahren.

  • Morgen,

    Du wirst die Probleme angehen müssen, das mit der "dicken Backe" scheint ja nun das aktuell Dringendste zu sein. Gibt es denn irgendeine Diagnose, wie z.B. abgebrochener Zahn oder massives Loch? Ansonsten kann es ja vielleicht mit der Antbiotikabehandlung wieder in Ordnung kommen. Wichtig nur nach Anleitung geben und zeitmäßig nicht zu kurz.

    Die Knubbel in der Leiste solltest Du doch schon mal untersuchen lassen, wenn sie noch klein sind lassen sie sich im Fall bösartiger Knubbel gut entfernen. Hast Du schon mal deinen Tierarzt nach gucken lassen?

    Das Glaukom, wie lange bekommt sie jetzt schon das Medikament und wieso sollen die Augen raus falls die Behandlung nichts hilft? Können doch drin bleiben, sie sieht leider nur nichts mehr. Ist es wirklich abgeklärt dass es kein Grauer Star ist sondern ein Glaukom (grüner Star)?

    Deine finanzielle Situation kann natürlich jetzt schwierig sein, bei diesem Auftritt mehrerer Krankheiten. Passiert ja bei uns Menschen auch, aber dann übernimmt es so einfach die Krankenkasse. Ich musste im Vorjahr erst alles was über war und ein bisschen mehr einen Bellini'schen Unfall ausgeben. Vielleicht solltest Du deinen Tierarzt um Ratenzahlung bitten.

    Tröstenden Gruß am Morgen
    Herbert

  • Hallo,
    also das mit der dicken Backe solltest Du wirklich ganz genau abklären lassen!
    Mein Hund wurde vor einem halben Jahr wegen eines ganz bösartigen Kiefertumors leider eingeschläfert :nosmile:
    Es fing auch mit einem kleinen Hubbel im Oberkiefer an, und meine Tierärztin meinte erst, es sei nur ein entzündeter Zahn, der müßte rausoperiert werden.
    Kein Problem, dachte ich, doch beim Röntgen vor der OP entdeckte sie dann plötzlich diesen Tumor und schickte mich in die Tierklinik, wo mit der schlimmste Verdacht leider bestätigt wurde.
    Der Tumor wuchs dann rasend schnell, man konnte gar nix mehr machen...
    Das mit den Augen klingt seltsam für mich, ich kannte ja schon einige erblindete Hunde, aber gleich rausoperieren? Geht das nicht anders?

    Das Wichtigste ist jetzt eine richtig gute medizinische Diagnose und Betreuung!
    Ich kann nur sagen, hör auf Dein Herz, dann wirst Du sicher spüren, ob Deine Süsse noch richtig Spaß am Leben hat oder ob die Stapazen irgendwann zuviel für sie werden, das wird sie Dir sicher zeigen!

    Ich wünsche Euch beiden ganz viel Glück :2thumbs:

    LG Monika

  • Hallo,

    kann mir gut vorstellen wie Dir jetzt zumute ist. Du kannst nichts für die Erkrankungen Deiner Hündin, versuch Dir das selbst mal klar zu machen.
    Du hast Dich immer um sie gekümmert und das Beste für sie gewollt und da solltest Du Dir mal keine Vorwürfe machen. Für solche Erkrankungen kann man nichts.

    Wurde Deine Hündin denn mal genauer untersucht?
    Ich meine damit Ultraschall oder rötgen.
    Wenn nicht, dann würde ich in eine Tierklinik fahren und dies vorher klären lassen (Knoten).

    Wenn es ein entzündeter Zahn ist, dann ist das nicht das Riesenproblem. Jedoch würde ich auch dies genau abklären lassen.
    Nicht, dass es sich um etwas anderes handelt.

    Warum sollen die Augen entfernt werden? Das ist mir nicht ganz klar und wenn es plausibel ist, warum Glasaugen?
    Auch das würde ich mir erklären lassen.

    Wenn Du ganz sicher weist um was es sich handelt, kannst Du auch entscheiden was gemacht werden soll und was nicht.

    Klar macht man sich große Sorgen, ich hab hier auch ein gesundheitliches Problem mit meiner Hündin (auch 9Jahre) und bei ihr ist es die Hüfte. Sie hat eine angeborene HD und wurde auch schon zwei Mal operiert (ein jährig und 8 jährig). Sie hatte bis jetzt eine schmerzfreie Zeit. Die jetzigen Probleme werden nicht mehr verschwinden, sondern sich über die Zeit verschlimmern. Auch meine Hündin sprüht vor Lebensfreude wenn sie keine Schmerzen hat und auch ich war nur am heulen und habe über das Sterben meiner Hündin nachgedacht.

    Ich lebe im Ungewissen, denn der nächste "Schub" könnte ihr letzter sein, es könnte aber auch noch zwei Jahre oder mehr gut gehen.
    Wir machen eine Neuraltherapie und ich bin in den letzten zwei Wochen ruhiger geworden, versuche bewusst die Zeit mit ihr zu genießen. Sie rennt auch wieder wie vorher und man denkt nicht, dass sie solche Probleme hatte und hat.
    Sie hat Freude am Leben und sie wissen nicht wie es um sie steht und wie lange sie leben werden. Von daher soll es für sie so schön wie möglich sein.
    Das einzige was man tun kann ist, ihnen Schmerzen so gut wie möglich zu ersparen und wenn es keine Möglichkeiten mehr gibt, dann bin ich auch der Meinung, dass die Hunde einem ganz genau zeigen ob sie noch möchten oder nicht!
    Auch das war meine Angst, dass sie es mir nicht zeigen würde.
    Ich verstehe Dich nur zu gut und fühle mit Dir. Ich kann die Angst die Du hast sehr gut nachempfinden.

    Bei Deiner Hündin besteht die Möglichkeit, dass es sich um gutartige Knoten handelt und wenn man diese entfernen kann, dann kann sie noch Jahre leben. Auch Hunde, die langsam erblinden kommen damit in ihrer gewohnten Umgebung meist gut zurecht.
    Einen entzündeten Zahn kann man ziehen und das Loch verheilt meist problemlos.
    Mach Dir zwar Gedanken, aber versuch dennoch positiv zu denken. Unsere Hunde sind auch positiv eingestellt und daran hab ich mir ein Beispiel genommen.

    Ich wünsche Dir und Deinem Hund alles Gute und vielleicht kannst Du uns hier ja auf dem Laufenden halten.
    Für mich war es ungemein wichtig hier im Forum darüber zu schreiben. Hier sind Menschen, die Dich und Deine Sorgen verstehen und Dir beistehen.

    Liebe Grüße

    Steffi E.

  • Hallo!

    Ach das klingt ja alles gar nicht gut...

    Zu den Augen:
    Such dir da bitte einen Augenspezialisten! Ich hatte lange einen Hund mit Glaukom, mein HausTA wusste nicht weiter, war aber so fair uns zum Spezialisten zu schicken :gott: So konnten wir die Augen lange gut behandeln und den Druck senken. Erst Jahre später musste ein Auge entfernt werden. Wir haben uns damals gegen ein Implatat entschieden, weil es Komplikationen verursachen kann. Das war uns nur für die Optik zu unsicher. Ob da nun eine kleine Höhle mit Fell ist, oder das Auge nur geschlossen aussieht, ist dem Hund ja nun vollkommen egal.

    Alles Gute
    das Schnauzermädel

  • vielen dank für eure antworten!

    also das mit den augen ist so. sie hat ein beidseitiges glaukom. durch den starken ansgestiegenen augeninnendruck müsste sie theoretisch schmerzen haben. deshalb bekommt sie travatan augentropfen, die den druck senken. und ich weiss nich genau wie es damit zusammenhängt, aber die linsen kippen dadurch bzw. lösen sich aus ihren aufhängungen. dass heisst die sinken langsam im auge herunter und liegen dann lose im auge. dadurch erhöht sich dann wieder der augendruck.
    die tierärztin (augenspezialistin in berlin zehlendorf) meint das sie dadurch komplett erblindet und wegen dem druck im auge und der dadurch entstehenden schmerzen müsste man die augen rausnehmen und die höhle zu nähen, oder in den köper des auges so silikon körper mit falscher pupille usw einsetzen.
    was ich komisch fand war, dass die vertretung dieser tierärztin mir mal sagte, dass zwar die linse kippt , aber der hund dadurch nicht völlig erblindet...
    erst war es nur ein auge und jetz gehts beim zweiten auch los.
    zusätzlich hat sie noch zysten in diesem auge... so kleine kügelchen...
    die augentropfen bekommt sie jetz ca. 4 monate...

    das mit der milchleiste kann durchaus sein, dass es gutartig ist...
    ich hoffe. trotzdem sollte man das herausnehmen lassen.weil die knubbel stören, da sie wachsen...das heisst vermutlich, die komplette milchleiste entfernen.

    und das mit dem zahn,...da weiss ich erstmal nicht ob es vielleicht auch tumoren sind, oder ob es nur der zahn is. es riecht aber auch irgendwie, was für eine entzündung bzw. faulen zahn spricht.

    vermutlich weil sie sich auch immer unten rum leckt, wo sie diese stellen hat. auf die stellen schmier ich immer beta isadona (jodsalbe) drauf.
    da haben wir schon viele salben usw. probiert, vom tierarzt was bekommen und nix hat was geholfen.

    nächste woche werd ich das mit dem zahn vorstellen beim tierarzt und wenn nötig rausnehmen lassen.
    kann mir gut vorstellen, dass sie sich irgendwie holz oder von einer walnuss schale ein stück da reingebohrt hat...
    im garten steht ein walnussbaum und sie holt sich immer die nüsse und knackt die....und bekommt dann durchfall davon weil sie zuviele frisst.
    aber sie mag die halt total gerne...hunde halt, die denken nich über die folgen nach.
    hab die schon alle aufgesammelt.

    mit den augen werd ich mich wohl noch mal versuchen zu belesen und infos aus dem net zu bekommen.
    weiss von euch jemand ob das so stimmen kann was die tierärztin dazu gesagt hat?

    viele grüße M.

    P.S: im grunde muss sie jetz in den nächsten 6 monaten 3 op´s über sich ergehen lassen. kann man das einem hund zumuten?

  • Hallo

    wenn es Deinen Entscheidungen hilft.
    Zuerst der Zahn, wenn der Zahn im Oberkiefer fault, kann die Entzündung in den Kopf kommen und alles ist zu spät.
    Die Milchleiste muss auch raus, vielleicht kann man das zusammen in einer OP machen? Diese beiden Sachen sind Entzündungen die den Körper belasten und deshalb so schnell wie möglich operieren.
    Nun die Augen- Bei Gina weiss ich seit 11/2 Jahren, dass sie erblindet. Zuerst war ich auch total hin auch weil sie ewig krank war. Ich habe auch immer gedacht sie macht es nicht mehr lange. Die Blindheit hat ihr Verhalten auch verändert, sie ist ziemlich ängstlich geworden. Jetzt bin ich ihr "Blindenhund" habe auch mehrere neue Worte ihr gelernt. So kommt sie mit ihrer Umwelt einigermassen zurecht.
    denk positiv so wie ich es bei Gina gemacht habe. 1 Jahr war ich mit ihr der beste Kunde beim Tierarzt und jetzt ist sie gesund und fit. sie hat wieder Freude am Hundeleben. Auch wenn sie lange krank war so ist es doch zu einem guten Ende gekommen.
    Ich wünsche Dir und Deinem Hund alles Gute es wird schon....

  • also zum thema glaukom... ich kann jetzt nicht sagen, ob das bei mensch und tier ganz gleich ist, aber erhöhten augeninnendruck gibts ja bei uns auch und das Problem an der Geschichte ist, das er eben NICHT schmerzt und man ihn deshalb oft erst spät erkennt!
    Ausserdem versteh ich das mit dem absenken der Linse nicht, das höre ich hier zum ersten Mal. Wenn sich der Augeninnendruck erhöht, drückt das Auge auf den Sehnerv, das heisst, das der Nerv nicht mehr genug versorgt wird und das dann Gesichtsfeldausfälle zur Folge hat und im schlimmsten Fall führt das zur Erblindung.

    wie gesagt, die Tücke an der Geschichte ist beim Menschen, das er NICHT schmerzhaft ist! Ich bin gelernte Augenoptikerin, da bekommt man so krankheitstechnisch schon mal was mit... Aber von kippen der linse hab ich noch nie was gehört in dem zusammenhang!

  • hallo an alle.

    also glaukom und alles andere is jetz kein thema mehr.

    war gestern in der tierklinik potsdam...

    das mit der backe (zahn) is wohl ein tumor.

    der is innerhalb von 2 tagen tierisch schnell gewachsen und vorher is er mir komplett nicht aufgefallen.

    warte grad darauf die tierärztin zu erreichen, damit sie am besten heut gleich eine biopsie machen kann um rauszufinden, ob es auf keinen fall ein gutartiger tumor ist.
    der tierazt in der tierklinik meinte das wäre in den meisten fällen bösartig und die chance das es gutartig ist ist sehr gering.
    so wie ich ihn verstanden habe ist es so, dass wenn es bösartig ist, mein hund nicht mehr lange leben wird bzw. ich mich fürs einschläfern entscheiden sollte, wenn er nich mehr fressen kann und doll schmerzen bekommt.

    das is echt nen schock für mich.

    ich hab alles mögliche erwartet, aber nich das.

    mein hund is so wie immer. spielt und freut sich und will walnüsse knacken. aber eben nur auf der seite wo kein tumor is.
    und jetz kann es sein, dass ich sie in den nächsten wochen einschläfern lassen muss. wenn der tumor so weiterwächst, dann macht sie noch ein paar wochen. wär jetz meine einschätzng.
    ich hoffe immernoch, dass es eine fehldiagnose war und mein hund doch nur nen kaputten zahn hat, aber der tierarzt hat das innerhalb von 30 sek. begutachtung komplett ausgeschlossen.
    und er hat mir das mit dem einschläfern wirklich nahe gelegt..bzw. wollt er mir glaub ich sagen, dass sie nich mehr lange das ganze aushält wenn der tumor weiterwächst.
    aber es is voll krass. ich kann doch nich nen total lebendiges, freudiges tier einschläfern. aber wenn sie schmerzen bekommt und so weiter, dann wird das ja wohl vermutlich auch nicht mehr gut gehen.

    alles totale scheisse!

    und die tierärztin is erst ab 10.00 uhr zu erreichen. man diese warterei. hab bestimmt schon tausendmal da angerufen.

    wilange dauert das wohl bis der patologe sagen kann obs gut- oder bösartig ist????

    ich hab meinem hund jetz ein besseres antibiotikum gegeben, dass spezieller für solche sachen ist und besser knochengängig ist... und irgendwie is es ein wenig abeschwollen.
    ich hoffe echt, dass die tierärztin heute irgendwei fesstellt, dass es doch was mit dem zahn ist... :gott: oder der patologe, dass es gutartig ist :gott:
    is zwar vermutlich nur verzweiflung und total absurd, aber ich hoffe trotzdem....

    viele grüße M.

  • Hallo lilil,

    das hört sich ja gar nicht gut an! Hast du schon jemanden erreichen können? ich drücke dir alle Daumen, dass es doch nicht so schlimm ist, wie es momentan aussieht. Leider habe ich auch schonmal gehört/gelesen
    das diese Art von Tumor sehr agressiv ist und selbst nach einer Entfernung innerhalb kürzester Zeit neu entsteht!

    Trotzdem warte jetzt die Biopsie ab! Halte uns bitte auf dem Laufenden!

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!