• Tja, das mit dem Kettengeräusch könnte vielleicht eine Möglichkeit sein.
    Und über das Material der Hütte und evtl. Schadstoffbelastung hab ich auch schon nachgedacht, aber hab die Hütte von einem Hersteller dem ich erstmal Professionalität unterstelle.
    Schlechte Erfahrungen kann er nicht gemacht haben da er seit seiner 10 Lebenswoche Tag und Nacht an meiner Seite ist.
    Auf dem (sehr großen) Gelände darf er nicht frei laufen. Er hat das große Unglück das er wie ein Amstaff aussieht und die Nachbarn machen eh schon viel Zinnober. Davon abgesehen gebärdet er sich aber auch wie ein Höllenhund sobald jemand sein Revier betritt und sich seiner Familie nähert. Ich würde keine Garantie übernehmen, dass er nicht zubeißt. Einzäunung ist aufgrund der Größe nicht mal teilweise machbar.
    Ein Zwinger? Ich weiß nicht. Klingt mir irgendwie noch grausamer als die Kette, auch wenn ich weiß, dass sich die Experten da ziemlich einig sind.
    Nun, auch wenn ich noch nicht weiß woher ich die Zeit nehmen soll werde ich es erstmal mit einer "Kettenschallisolierung" versuchen und ggf. dann den Gedanken von redbumper mit dem Regenschutz aufgreifen.
    Ich danke euch sehr!
    Gruß Kathi

  • Hallo Kathi,

    ich kann dir den Knochenjob der Pflege nachfühlen.
    Wenn meine Schwiegereltern zu Besuch waren, habe ich Bruno auch "aus dem Weg schaffen" müssen, eben wegen der Sturzgefahr.
    Das war halt immer nur für ein paar Tage.
    Er konnte in den eingezäunten Garten und unter Aufsicht natürlich auch ins Haus.

    Für deine Situation wäre ein Zwinger wohl geeignet.
    Vielleicht kannst du deinem Hund die Hütte übers Futter noch schmackhaft machen. Gib ihm seine Mahlzeiten in der Hütte und nur da.
    Oder hast du das auch schon probiert?

    Wirf ab und zu ein Spielzeug in die Hütte und freue dich wie Bolle, wenn er es zurückbringt.
    Wenn es deine Zeit erlaubt, lege dich selbst ganz entspannt in die Hütte für 10-15 Minuten.

    Ich hoffe sehr, ihr findet vor dem Winter eine gute Lösung.
    Viel Kraft,
    Friederike

  • es gibt doch diese leinen für draußen. das ist ein draht mit einer kunststoffummantelung und an beide sieten ein karabiener, einer dabei noch mit einer feder. sowas würd ich nehmen. wegen dem material hab ich nur gefragt, weil meiner absolut nicht auf kunststoff steht. und bei holzhütten oftmals seh stark ausdünstende impregnierungen gewählt werden, die zwar schadstoffarm sind, aber eben für den hund unangenehm riechen. auch gerade bei regen sind manche hütten echt laut, wenn der regen draufbrasselt!

    darüber hinnaus, wenn du doch so ein roßes grundstück hast, dann würd ich dir auch zu nem zwinger raten. da kann der hund ganz ohne leine sich frei bewegen. gerade wenn du mit der nachbarschaft probleme hast, oder du nicht weißt, wie sich dein hund verhält, wenn ein fremder zu nahe kommt, fänd ich den zwinger absolut die bessere lösung, leider aber auch nicht die billigste, wenn man sich was fertiges kauft. ist man jedoch handwerklich etwas geschickt, bekommt man sowas recht vernüftig und billig hin.


    ich drück die daumen!

  • Tja, gerstern habe ich den Liegeplatz vor der Hütte entfernt und den Hütteneingang mit Amaflex isoliert.
    Danach habe ich mit dem Dicken und seinem Lieblingsspielzeug geübt. Zunächst stand er davor und wollte es nicht mal herausholen. Dann ist er ein paar mal rein, aber wieder raus als wäre der Teufel hinter ihm her. Obwohl man die Kette nicht mehr "hört". Vielleicht muss ich noch öfter üben, vielleicht ist das aber auch nicht das Problem.
    Ja, der Zwinger scheint mir jetzt zunehmend auch die bessere Alternative, aber ich kann keinen bezahlen. Zwar bin ich handwerklich einigermaßen fit, aber mir fehlt auch die Zeit.
    Nun, ich werde noch nicht aufgeben, auch wenn ich insgesamt ziemlich am Ende bin.
    Ich habe eine Verantwortung übernommen.
    Bin froh, dass ich hier kompetente, freundliche Menschen gefunden habe denen ich diesbzgl. mein "Herz ausschütten" kann.
    Halte euch auf dem Laufenden.
    Gruß
    Kathi

  • Hallo Kathi,

    leg dich mal mit deinem dicken in die Hütte und schmier seinen Ohrenschmalz an die Wände, auf den Untergrund und an den Eingang! ;)
    Nicht lachen, :lachtot: danach riecht "seine" Hütte nach ihm und vielleicht wird sie so akzeptiert!

    Ich hab das so mit meiner Katze gemacht als die zu uns kam - eben Ohrenschmalz ausgetauscht! :ops:
    Hat wunderbar funktioniert und von einigen User, die das mit ihren neuen Hausgenossen oder Spielzeug gemacht haben, weis ich auch das es funktioniert!

    Einen Versuch ist es zumindest wert, oder?

    Aber lass dich nicht von den Nachbarn beobachten, die denken sonst du hast einen an der Klatsche! :irre: :lachtot:

    Trotzdem wieterhin mit den Lieblingsspielzeug fleissig üben und loben!

  • Hallo Kathi,

    ich hoffe du nimmst alle Hilfen an, die du bekommen kannst.

    In den meisten Gemeinden gibt es "Nachbarschaftshilfen". Das sind ehrenamtliche Helfer, die dich entlasten.
    Sei es, dass sie Hilfsdienste für dich übernehmen oder mal eine paar Stunden bei den Pflegebedürftigen bleiben, um die pflegenden Angehörigen zu entlasten. In dieser Zeit könntest du dich deinem Hund, dir selber, notfalls dem Zwingerbau widmen. Oder vielleicht hilft dir von dort jemand.
    Andere Anlaufstellen sind Organisationen wie das Rote Kreuz, Arbeiterwohlfahrt, Malteser....und auch Hospizvereine.

    Es ist wichtig, dass du dir Freiräume schaffst.
    Bevor das Wetter so richtig eklig wird, hast du auch noch etwas Zeit
    Ich denke auch noch über Alternativen nach.

    Lieben Gruß, Friederike

  • Zitat

    Und wie gesagt, die Hütte steht zentral. Jeder kommt vorbei, er sieht den Postboten, die Handwerker und jeden anderen Besucher.

    Vielleicht ist genau das das Problem? Vielleicht fühlt er sich unsicher, wenn alles an ihm vorbeigehen kann und er angebunden ist. Wäre eine Möglichkeit.
    Ich weiß ja nicht, wie souverän er ansonsten ist. Vielleicht ist es auch reine Gewöhnungssache.
    Und ich verurteile dich nicht, dass er ein paar Stunden angekettet sein muss.
    Manchmal ist das Leben nicht so einfach, wie man es gerne hätte. Und ich finde, alles unter einen Hut zu bringen wie in deinem Fall ist sicher manchmal wirklich eine Spagatübung.

    lg
    pinga

  • Ich wollte mich nach diesem Winter nochmal melden um kundzutun wie der Verlauf war. Also vor dem Winter haben wir das Problem nicht mehr in den Griff gekriegt. Ich habe einen Seitenraum einer der Hallen so hergerichtet, dass Zizou sich sowohl dorthin zurückziehen als auch nach draußen konnte. Das hat einigermaßen funktioniert. Nun, wo das Wetter wieder besser wurde, habe ich die Hütte neu positioniert (unwesentlich) und weiter mit ihm geübt - insbesondere über das Futter.
    Nach Wochen habe ich das positive Resultat: er geht in die Hütte. Ohne jedes Zutun. Und er schläft dort glücklich und zufrieden. Könnt ihr euch einen glücklicheren Menschen als mich vorstellen?! Nochmals vielen Dank an alle die ihre Anregungen zum Besten gegeben haben und Verständnis für meine Situation aufbrachten.
    Grüße!
    Kathi

  • Hallo

    Das freut mich sehr,
    dass Ihr zusammen einen Weg gefunden habt.

    Und es freut mich auch sehr,
    das Du Dich noch einmal gemeldet hast
    um über die Erfolge zu berichten.

    Danke,
    das passiert leider viel zu selten.

    Viele Grüße und ein harmonisches Miteinander weiterhin

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