Kleine Hunderasse für Familie mit Kind und Katzen gesucht

  • Eine Havaneser Hündin habe wir in der Familie.
    Ihr Fell wird kurz gehalten und ist so sehr pflegeleicht.
    Die Pudel meiner Nachbarinnen sind da deutlich pflegeintensiver.

    Mein Eindruck ist die Pudel sind deutlich bellfreudiger.

    Hunderunden von ca 5km läuft das Havanesermädchen mit ihren 12 Jahren noch prima mit meiner Hündin mit. Alleine mag sie allerdings oft nicht so lange laufen.

    Ich glaube beide Rassen können gut passen.
    Den Pudel empfinde ich als etwas anspruchsvoller in der Erziehung und Haltung.


    Habt ihr denn persönliche Kontakte zu den beiden Rassen?

    Ich finde da merkt man doch am besten ob die Chemie stimmt.

  • Wenn beim Pudel das Herz höher schlägt (und das klingt bei deinen Beiträgen so), dann schau dir doch mal ein paar Klein- und Zwergpudelzüchter an.

    Dann bekommst du ein Gefühl für sie.

    Vielleicht sind sie dir zu quirlig, vielleicht aber auch nicht .

    Einen Kompromiss eingehen, ohne die Rassen ,die dir vorschweben vorher kennengelernt zu haben, würde ich nicht. Die können nämlich alle passen. Oder auch nicht.

    Der Hund lebt ja doch einige Jahre.

  • Gleichzeitig bin ich beim Zwergpudel irgendwie immer wieder hängen geblieben … einfach weil mir die Rasse sehr gefällt und ich auch die Intelligenz und Lernfreude spannend finde.


    Meine größte Sorge ist ehrlich gesagt eher, einen sehr nervösen oder reaktiven Hund zu erwischen.

    Daher vielleicht noch eine Frage an euch: Wie groß ist eurer Erfahrung nach der Unterschied zwischen einem gut gezüchteten Zwergpudel und einem Havaneser im Alltag wirklich gerade in einer Familie mit Kind und Katzen?

    Also intelligent und lernfreudig ist der Havaneser-Mix, der hier bei mir herumspringt, definitiv auch! Er ist eigentlich für jeden Quatsch zu haben.
    Was so die Sportlichkeit angeht, finde ich das etwas schwierig einzuschätzen. Also, er ist ein begeisterter Sprinter (um Bäume herumgeschickt werden oder so was findet er super), ausdauernd ist er sowieso, er ist auch ausgesprochen springfreudig, das allerdings zu meinem Leidwesen:
    Er ist halt n bißchen schief gebaut. Also, Treppen trage ich ihn echt konsequent herunter, und was seine Springerei angeht, habe ich mit ihm ausgehandelt, hochspringen ist ok, herunter wird er gehoben.
    Wenn ich Sport mit ihm machen würde, wäre es halt Hoopers und kein Agility, eben weil ich die Sprünge bei ihm vermeiden wollen würde. Er ist aber aus einem Tierheim und ganz sicher nicht aus einer seriösen Zucht und auch kein reinrassiger Havaneser,
    insofern lässt sich das jetzt natürlich nicht verallgemeinern.

    Mit Menschen und entsprechend auch mit Kindern ist er echt einfach super. Also, da muss ich halt nur drauf achten, dass die Kinder (keine eigenen, aber ich bin engagierte Tante, und die Kinder können schon wild sein) es mit ihm nicht übertreiben und spätestens, wenn von ihm ein hilfesuchender Blick in meine Richtung kommt, den Kindern bescheid gebe, sie mögen ihn mal in Ruhe lassen.
    Das wäre aber bei einem Pudel auch nicht anders.

    Also, so groß finde ich da jetzt den Unterschied zwischen Pudel und Havaneser nicht. Auch die, die hier so unterwegs sind, sind genau so wenig auf Krawall aus wie Sammy. Reaktiv wird ein Hund ja häufig, wenn er sich nicht mehr anders zu helfen weiß. Da sehe ich halt die Verantwortung bei mir, dass es gar nicht erst soweit kommt.

    Wenn der Pudel aus einer guten Zucht kommt und ihr da entsprechend mit ihm umgeht, dass er auch seine Ruhe bekommt, wenn er schläft, schlafen gelassen wird, seine Rückzugsmöglichkeiten hat und so weiter, also all das, was man eh bei jedem Hund machen muss,
    wüßte ich jetzt nichts, was dagegen sprechen würde bei Euch.
    Und wenn Ihr euch da jetzt eh schon so in Pudel verguckt habt, könntet Ihr Euch vielleicht der Vollständigkeit halber noch mal alle Bichons, Löwchen, Coton de Tuléar und so anschauen, aber irgendwie habe ich den Eindruck, Ihr habt Euch längst entschieden und das ist doch auch völlig ok so.

    (Könntet Ihr eventuell die Schwiegereltern überreden, mit dem Havaneser zum Tierarzt zu gehen? Der tut mir ziemlich leid, es ist echt nicht normal, dass er streng riecht.)

  • Bei uns wohnen zwei Zwergschnauzer Hündinnen, welche mit unserer alten Katze und der 6 jährigen Tochter meines Partner unfassbar problemlos sind. Die Katze hat davor 16 Jahre nie etwas mit Hunden zu tun gehabt und liebt meine Zwerge aber über alles. Auch für den Kater meiner Mama sind die Hunde ein absolutes Highlight, wir müssen die Hunde teilweise von ihm schützen weil er sich ständig an sie kuschelt und sie wäscht.😅 Mit dem Kind sind die total entzückend. Ich liebe diese Ruhe die sie haben, gepaart mit dem ziemlich zuverlässig eingeschaltenem Hirn, die denken einfach mit. Zudem jagen meine Zwei gar nicht, ich nimm die teilweise mit zum Ausreiten, da hätte ich keinen Nerv auf Hunde die jagen gehen. Haaren tun sie überhaupt gar nicht und das Fell ist allgemein ziemlich selbstreinigend, dafür muss man sie halt trimmen. Ich finde sie in einigen Belangen unkomplizierter als die mir bekannten (!) Pudel (Jagdtrieb, Futtermäkelig, Allergien, Sensibilität, Reizoffenheit, Alleinebleiben), aber das muss man sich selber anschauen was einem mehr liegt, sie sind vom Typ her doch recht unterschiedlich.

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