Gefühle und Junghund
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Hallo ihr Lieben!
Also eigentlich glaube ich habe ich grade „einfach nur“ das Bedürfnis mal meinen Kummer von der Seele zu schreiben.
Ich hab nen 7 Monate alten altdt. Schäferhund und an sich ist er ein lieber Kerl. Er kommt super mit den Kindern zurecht (die kleine ist super vernarrt in ihn), die Kinder respektieren aber auch voll seine Ruhezonen, etc.
Das Problem liegt tatsächlich an mir. Ich weiß das DSH Gebrauchshunde sind, tja doof gelaufen bei mir: erst Knie kaputt, dann Influenza, jetzt Herzmuskelentzündung. Was soll ich sagen? Natürlich kommt er zu kurz. Wir wechseln uns alle (naja ich grad eher weniger) ab damit er wenigstens genug Auslauf und „alltägliche“ Übungen (Sitz, Fuß, Platz, „bei mir“ - und dann irgendwann das Go zum schnüffeln) etc bekommt. Aber normalerweise waren wir auch immer in der Hundeschule etc, fällt jetzt halt grad flach, da nur ich das mache.Meine gefühlswelt ist grad auch echt Banane. Ich hab das Gefühl nur genervt von ihm zu sein dabei kann der arme Kerl 0 dafür. ich glaube ich habe vergessen wie hibbelig, nervös und unruhig nen junghund (grade nen DSH) ist. Gefühlt habe ich keinerlei Verbindung zu ihm obwohl wir ja trainieren. Ich bin super genervt von seiner unruhigen Art vor allem abends, dieses keine Ruhe finden - klappt tagsüber übrigens sehr gut, nur abends nicht. Aber in mir ist wie eine Blockade die sich nicht löst. Habt ihr da Tipps die ich umsetzen kann auch in der aktuellen Situation? Ich möchte es besser machen & ich weiß auch, dass sich das ändern wird. Alles braucht seine Zeit und mein Herz hängt auch noch sehr an meinem verstorbenen Hund. Ich bin Autistin mit adhs, das spielt natürlich auch nochmal viel rein.
Über Tipps bin ich dankbar! Rügen brauche ich ehrlicherweise keine. Ich weiß, dass er 0 dafür kann und es an mir liegt! Meine Gesundheit ist nur grad auch echt blöd gelaufen aber das wird ja auch wieder komplett zum Glück!
Liebe Grüße :) - Vor einem Moment
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Hi,
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Nur, da du ja auch nach Tipps gefragt hast

„alltägliche“ Übungen (Sitz, Fuß, Platz, „bei mir“ - und dann irgendwann das Go zum schnüffeln) etc bekommt. Aber normalerweise waren wir auch immer in der Hundeschule etc, fällt jetzt halt grad flach, da nur ich das mache.
Frage dazu: habt ihr denn etwas bestimmtes an Sport geplant später? Ich finde ja, gerade diese Grundübungen, die wirklich Sinn für einen ergeben, das langsame Reinfuchsen mit echtem Ziel und sehen, wie man zusammenwächst, lösen bei mir immer ein sehr starkes Wir- und Team-Gefühl aus. Keine Ahnung, woran du dachtest, da du von Gebrauchshund sprichst. Aber gehen täte ja vieles wie z.B. TrickDog, (Hobby-) Mantrailing, Hoopers, Scent Detection etc., was sich auch sehr gut in 10 Minuten Einheiten Zuhause aufbauen lässt, den Hund schön müde macht und euch sicher näher zusammen bringt.
Daneben ist dein Hund mit 7 Monaten natürlich körperlich schon recht fit, aber vieles ist sicher auch noch neu und auspowernd. Wenn du dir z.B. einen Tag die Woche rauspickst, in dem du dich mit einer Freundin in einer netten Fußgängerzone triffst (vielleicht nicht gerade samstags bei Bombenwetter), ihr gönnt euch einen heißen Kakao oder so, Hunde hat sehr viel Input, zu schauen und zu schnüffeln. Und einen zweiten Tag, ganz lange Schleppleine an den Hund und ganz bummelig, ohne irgendwas von ihm zu wollen, in einsamer Natur laufen. Und einen dritten Tag, an dem du an Sport und Übungen aufbaust (und sei es nur was Schnüffelmatte und Clickern), woran ihr beide Spaß habt.
Und die anderen 4 Tage ist der Rest deiner Familie dran...
Also, nur so ganz grob als: könnte vielleicht etwas am Grundgefühl ändern und ist für dich aktuell vielleicht leistbar gedacht
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Frage dazu: habt ihr denn etwas bestimmtes an Sport geplant später? Ich finde ja, gerade diese Grundübungen, die wirklich Sinn für einen ergeben, das langsame Reinfuchsen mit echtem Ziel und sehen, wie man zusammenwächst, lösen bei mir immer ein sehr starkes Wir- und Team-Gefühl aus. Keine Ahnung, woran du dachtest, da du von Gebrauchshund sprichst. Aber gehen täte ja vieles wie z.B. TrickDog, (Hobby-) Mantrailing, Hoopers, Scent Detection etc., was sich auch sehr gut in 10 Minuten Einheiten Zuhause aufbauen lässt, den Hund schön müde macht und euch sicher näher zusammen bringt.
Genau daran hatte ich jetzt auch gedacht.
Unterordnung z.B. lässt sich ja auch sehr gut, auch auf engem Raum und zu so ziemlich jeder Zeit Zuhause üben. 10-15min richtig trainiert reichen manchmal schon, das Hundehirn rauchen zu lassen und den Hund ein bisschen "zufriedener" (im Sinne von ausgelastet, ich-hab-was-getan) zu machen. Oder auch Gymnastricks, Tricks, Medical Training, ... das Feld ist ja recht weit.
Und mir geht es auch so, dass ich mich meinen Hunden umso verbundener fühle, wenn wir einfach schön was zusammen gemacht bzw. trainiert haben.
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Also, dem Hund geht es gut, er reisst nicht die Hütte ab, benimmt sich offenbar altersentsprechend, bekam bereits ne Basic in Erziehung.
Dann mal tief durchatmen! Deine Gesundheit hat oberste Priorität. Und wenn du dich selber so stresst, dann tut das deinem Herzen gar nicht gut. Versuch mal ganz objektiv zu sehen, wie gut es deinem Hund geht. Völlig egal, was für eine Rasse etc. Dem geht es gut, er wird bespasst, geliebt, bewegt, gefüttert, gestreichelt. Nimm dir da den Druck raus, mehr leisten zu müssen. Das darfst du momentan gar nicht.
Aber das ist okay. Es schadet ihm nicht. Und ja, je mehr man gemeinsam erarbeitet, desto mehr wächst man zusammen. Das ist so. Das kommt aktuell bisschen zu kurz. Weisst du was? Das ist nicht so schlimm. Auch dass du noch an deinem verstorbenen Hund hängst, ist normal. Das darf man auch, schliesslich hat man den sehr geliebt.
Dass er am Abend momentan nicht gut zur Ruhe findet; überleg mal, was er am Nachmittag für den Kopf machen kann. Allenfalls findest du was, das zu euch passt und nicht anstrengend ist für dich (!) aber ihn ordentlich fordert. Danach schläft man gleich viel besser. Einige Inputs dafür hast du ja oben bereits erhalten. Was hast du denn später vor mit ihm? Allenfalls könntest du da kleine Dinge schon vorarbeiten. Lernst du gerne über online tools? Hätte sonst noch eine Idee für dich.
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Nur, da du ja auch nach Tipps gefragt hast

„alltägliche“ Übungen (Sitz, Fuß, Platz, „bei mir“ - und dann irgendwann das Go zum schnüffeln) etc bekommt. Aber normalerweise waren wir auch immer in der Hundeschule etc, fällt jetzt halt grad flach, da nur ich das mache.
Frage dazu: habt ihr denn etwas bestimmtes an Sport geplant später? Ich finde ja, gerade diese Grundübungen, die wirklich Sinn für einen ergeben, das langsame Reinfuchsen mit echtem Ziel und sehen, wie man zusammenwächst, lösen bei mir immer ein sehr starkes Wir- und Team-Gefühl aus. Keine Ahnung, woran du dachtest, da du von Gebrauchshund sprichst. Aber gehen täte ja vieles wie z.B. TrickDog, (Hobby-) Mantrailing, Hoopers, Scent Detection etc., was sich auch sehr gut in 10 Minuten Einheiten Zuhause aufbauen lässt, den Hund schön müde macht und euch sicher näher zusammen bringt.
Daneben ist dein Hund mit 7 Monaten natürlich körperlich schon recht fit, aber vieles ist sicher auch noch neu und auspowernd. Wenn du dir z.B. einen Tag die Woche rauspickst, in dem du dich mit einer Freundin in einer netten Fußgängerzone triffst (vielleicht nicht gerade samstags bei Bombenwetter), ihr gönnt euch einen heißen Kakao oder so, Hunde hat sehr viel Input, zu schauen und zu schnüffeln. Und einen zweiten Tag, ganz lange Schleppleine an den Hund und ganz bummelig, ohne irgendwas von ihm zu wollen, in einsamer Natur laufen. Und einen dritten Tag, an dem du an Sport und Übungen aufbaust (und sei es nur was Schnüffelmatte und Clickern), woran ihr beide Spaß habt.
Und die anderen 4 Tage ist der Rest deiner Familie dran...
Also, nur so ganz grob als: könnte vielleicht etwas am Grundgefühl ändern und ist für dich aktuell vielleicht leistbar gedacht
.Ach völlig vergessen. Danke für die Frage!
Unser Plan ist auf jeden Fall Obedience, Hoopers und evtl. noch Agility (aber je nachdem ob sein Skelett das mitmacht. Außerdem ist das nicht das typische agility bei uns, unsere Hundeschule geht da individuell auf die Hunde ein und wir bringen noch andere lustige Sachen mit rein). Auch jetzt machen wir das während unseres Trainings in der Hundeschule schon. Also ich meine mal witzige Sachen wie „drehen“ oder eben nicht-Skelett-belastende Dinge. :) das mag er super.
Und auch nach der Hundeschule fühle ich mich mit ihm definitiv verbundener. Das muss ich sagen. Er ist danach auch gut ausgepowert und ruhig. Er hasst es aber wenn wir abends auf dem Sofa sitzen und ne Serie gucken oder gar was essen dort. (Am Tisch macht er Nix, da liegt er auf seinem Platz)
Aber neue Tricks beibringen - Mensch, da hätte ich selbst draufkommen können. Manchmal ist das Hirn einfach nicht dabei würde ich sagen. 😅 Danke für eure lieben Tipps! :) mit Mantrailing oder Scent Detection habe ich noch keinerlei Berührungspunkte muss ich ehrlich sagen - könnt ihr mir dazu was erzählen? :)
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Frage dazu: habt ihr denn etwas bestimmtes an Sport geplant später? Ich finde ja, gerade diese Grundübungen, die wirklich Sinn für einen ergeben, das langsame Reinfuchsen mit echtem Ziel und sehen, wie man zusammenwächst, lösen bei mir immer ein sehr starkes Wir- und Team-Gefühl aus. Keine Ahnung, woran du dachtest, da du von Gebrauchshund sprichst. Aber gehen täte ja vieles wie z.B. TrickDog, (Hobby-) Mantrailing, Hoopers, Scent Detection etc., was sich auch sehr gut in 10 Minuten Einheiten Zuhause aufbauen lässt, den Hund schön müde macht und euch sicher näher zusammen bringt.
Genau daran hatte ich jetzt auch gedacht.
Unterordnung z.B. lässt sich ja auch sehr gut, auch auf engem Raum und zu so ziemlich jeder Zeit Zuhause üben. 10-15min richtig trainiert reichen manchmal schon, das Hundehirn rauchen zu lassen und den Hund ein bisschen "zufriedener" (im Sinne von ausgelastet, ich-hab-was-getan) zu machen. Oder auch Gymnastricks, Tricks, Medical Training, ... das Feld ist ja recht weit.
Und mir geht es auch so, dass ich mich meinen Hunden umso verbundener fühle, wenn wir einfach schön was zusammen gemacht bzw. trainiert haben.
Ich hab eins weiter oben dazu mal geantwortet :)
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Mantrailing ist Sport, da darfst du momentan nicht mitmachen

Scent Detection kannst du aber sehr gut machen. Ich empfehle da jeweils einen Kurs zu machen, dann geht der Aufbau sehr viel schneller und ohne grobe Fehler. Danach kann man selber zu Hause weiter machen. oder du buchst dir einen online Kurs, wir haben einen Thread zum Thema. Da könnte man dir weiterhelfen mit Adressen.
SD kannst du super gut überall machen. Ich habs für meine Hunde aufgebaut, um in Hotel oder Ferienwohnung auch mal was für den Kopf machen zu können. Das ist super praktisch. Hund arbeitet und ist danach super glücklich und k.o.
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Also, dem Hund geht es gut, er reisst nicht die Hütte ab, benimmt sich offenbar altersentsprechend, bekam bereits ne Basic in Erziehung.
Dann mal tief durchatmen! Deine Gesundheit hat oberste Priorität. Und wenn du dich selber so stresst, dann tut das deinem Herzen gar nicht gut. Versuch mal ganz objektiv zu sehen, wie gut es deinem Hund geht. Völlig egal, was für eine Rasse etc. Dem geht es gut, er wird bespasst, geliebt, bewegt, gefüttert, gestreichelt. Nimm dir da den Druck raus, mehr leisten zu müssen. Das darfst du momentan gar nicht.
Aber das ist okay. Es schadet ihm nicht. Und ja, je mehr man gemeinsam erarbeitet, desto mehr wächst man zusammen. Das ist so. Das kommt aktuell bisschen zu kurz. Weisst du was? Das ist nicht so schlimm. Auch dass du noch an deinem verstorbenen Hund hängst, ist normal. Das darf man auch, schliesslich hat man den sehr geliebt.
Dass er am Abend momentan nicht gut zur Ruhe findet; überleg mal, was er am Nachmittag für den Kopf machen kann. Allenfalls findest du was, das zu euch passt und nicht anstrengend ist für dich (!) aber ihn ordentlich fordert. Danach schläft man gleich viel besser. Einige Inputs dafür hast du ja oben bereits erhalten. Was hast du denn später vor mit ihm? Allenfalls könntest du da kleine Dinge schon vorarbeiten. Lernst du gerne über online tools? Hätte sonst noch eine Idee für dich.
Danke für deine lieben Worte… Ja natürlich, wir haben ihn alle lieb. Und irgendwie es ist auch toll mit ihm zu arbeiten und die Fortschritte zu sehen.
das ist das Problem: ich darf mich nicht gross anstrengen. Deshalb kommt sogar meine Mutter und bewegt ihn 45-60 Minuten mit ein paar Übungseinheiten. Ich merke das es ihn zB ja auch total fordert auf einem Spaziergang bei mir gehen zu müssen ohne zu schnüffeln und da auf mein Go zu warten.
Aber er will abends definitiv noch was tun. Ab 21:30 will er sowieso von allein meistens ins Schlafzimmer und schlafen, da wird er unruhig wenn’s nicht rüber geht 😄 aber die Zeit von 19:00-21:00 ist er sehr nervös und unruhig und will einfordern.
Was ich mit ihm machen möchte hab ich etwas weiter oben geschrieben :)Und online Tools finde ich super, das hat man eben in der heutigen Zeit immer griffbereit :)
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