Laufgitter als Schlaf- und Ruheort

  • Oder aber die Menschen bekommen es nicht hin, dem Hund weder zu viel noch zu wenig Input zu bieten. Da wird der Wecker gestellt, weil 'man muss alle 2 Stunden raus!', der Welpe wird ununterbrochen kontrolliert ('er macht alles kaputt!'), usw.

    Ja so kann auch der Welpe aus den tollsten Eltern und der besten Aufzucht eben keine Ruhe finden. Ohne das da jemand Mist gezuechtet hat..

    Na freilich, das ist mir schon klar.

    Aber mir geht's hier eben, um die Züchterin, die das empfohlen hat. Ist für mich genauso wie bei aussie-züchtern... Da ist es quasi schon Standard die Welpen einzusperren, weil kommen sonst ja nicht zur Ruhe.

  • Ja evtl. wird die einfach wissen, an wen die verkauft. Und wenn ich mir die Rasse anschaue, dann sind das bestimmt sehr oft Ersthundehalter. Wenn dir dann gefuehlt bei jedem Wurf die Leute erklaeren wie krass unruhig der Hund ist, dann gibt man irgendwann einfach den Hinweis mit dem Gitter mit. Das wirklich jeder Kaeufer (unabhaengig von dessen Erfahrung) diesen Hinweis kommt, steht da ja an keiner Stelle.

  • Ich habe halt keinen Vergleich, weil es mein erster Hund ist.
    Aber hätte ich nicht die Möglichkeit gehabt, ihn zu begrenzen, dann wäre er mir auf Schritt und Tritt gefolgt. Wie hätte er da zur Ruhe kommen sollen? Er konnte ja anfangs nichts, also hätte ich ihn auch nicht irgendwo hinschicken können. Und mich selbst ständig auf die Couch zu setzen, wäre eben auch nicht mein normal gelebter Alltag gewesen.
    Dazu kommt, dass er, wenn er drüber war, zur Piranha wurde. 🙈


    Ich fand es auch sehr praktisch fürs Trainieren des Alleinebleibens. Dadurch, dass er eben nicht die Möglichkeit hatte, mir ständig hinterherzulaufen, konnte ich das sehr gut und in kleinen Schritten aufbauen.

    Und so konnte er in meiner Abwesenheit auch keine Einrichtungsgegenstände zerstören.


    Also, ich sehe da schon Vorteile. Aber meine Sorge war ja, ob er es womöglich nie schaffen würde, ohne Begrenzung zu schlafen. Da kann mir jemand, der nie eine Begrenzung genutzt hat, keine wirklich hilfreiche Antwort geben. Aber die geteilte Erfahrung von Feifel hat mir diese Sorge schon etwas genommen. Lieben Dank dafür 👍

  • Mir war es schon immer relativ egal, ob, wann und wie meine Hunde ruhten. Alle meine Hunde hatten stets genügend Zeit und Platz zum Schlafen oder Dösen. Unsere jetzige Hündin kam ja als Welpe zu zwei erwachsenen Rüden, und die tobte und hampelte die ersten ein, zwei Jahre oftmals so lange herum, bis sie buchstäblich ins Koma fiel.

    Trotzdem herrscht bei uns drinnen keine Anarchie, weil ich finde, dass das berühmt-berüchtigte "Ruhe lernen" am besten funktioniert, wenn man es dem Hund selber überlässt - immer vorausgesetzt, das Lebensumfeld ist nicht völlig ungeeignet für den jeweiligen Hund.

    Räumliche Begrenzung gab es bei mir nur, damit nichts geklaut, kaputt gemacht oder aufgefressen wurde, oder wenn ich keine Lust hatte, stets ein Auge auf einen Hund zu werfen, der evtl. noch nicht verstanden hatte, dass die Wohnungseinrichtung tabu ist, oder bei Hunden, die bei Besuch lieber weggesperrt wurden.

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