Unverträglichkeit, Hautprobleme - Ursachensuche und Ideensammlung

  • Hallo,

    ich brauche mal Ideen und Tipps aus Erfahrungen. Manchmal ist es ja doch so, dass hier Hinweise kommen, auf die man so schnell nicht gekommen wäre, weil irgendwer mal was ähnliches gehabt hat oder jemanden kennt, der jemanden kennt..

    Vorweg: Wir sind in tierärztlicher Behandlung, einen Termin beim Dermatologen versuche ich morgen zu vereinbaren. Ich versuche mir dennoch schon mal ne imaginäre Liste zu erstellen, was untersucht werden könnte oder sollte.

    Vorgeschichte: Karla ist ein Pudel-Labrador-Golden Retriever Mischling mit viel Pudelanteil (Vater Kleinpudel, Mutter Golden/Labrador/Pudel) und wird im Mai 3 Jahre alt und hat sehr sicher eine Futtermittelunverträglichkeit, die wir im Sommer/Herbst letzten Jahres endgültig festgestellt haben. Sie hatte vorher verschiedene Trockenfutter, die sie immer 2 Wochen gegessen hat und dann gar nicht mehr. Bin von einem empfindlichen Magen ausgegangen, ggf. wegen Konservierungsmitteln, Futtermilben, etc. Die meiste Zeit haben wir deswegen selbst gekocht. Output war immer wechselhaft, eine Ursache bis dahin aber nicht so richtig auszumachen. Im Herbst hatte sie dann furchtbar fettiges, talgiges Fell, hat gestunken wie sonstwas aus dem Maul (fischig) aber auch am Körper (muffig), hat sich viel an den Vorderbeinen geknabbert und hatte an den Wangen auf beiden Seiten 5 Mark Stück große Stellen, auf denen sich eine Platte aus Hautschuppen, Talg und Haaren verklebt hatte. Darunter die Haut offen und blutig. Das muss ziemlich schnell gegangen sein. Die Ohren sahen von innen aber super aus. Keine Otitis, keine Milben, nichts. Wir sind dann auf Royal Canin Antiallergenic umgestiegen und haben die Wunden nach Vorgabe der Ärztin behandelt. Es ist dann auch alles weggegangen. Fell war wieder supi, verfilzte auch gar nicht mehr (früher immer sehr schnell), sie roch nach nichts, keine Knabberei mehr an den Beinen, das Futter frisst sie 3 Monate später immer noch gern, funktioniert sogar als Leckerlie, Output ist konstant gut und die Hautstellen sind verheilt und kamen nicht zurück... Bis jetzt.

    Ich hab gestern gemerkt, dass sie an den Ohrrändern Schorf hat. Links etwas stärker als rechts. Aufgrund ihrer sehr beplüschten Ohren hab ichs erst gestern gemerkt. Weiß also nicht ganz sicher, wann es genau angefangen hat. Vermehrtes Schütteln nehme ich seit ein paar Tagen wahr. Nun ist sie gerade auch läufig, weiß nicht, ob das einen Zusammenhang haben kann) und die Luftfeuchtigkeit bei uns im Haus ist ziemlich niedrig.

    Ich war bis gestern echt sicher, dass wir den Spuk mit dem Futter erstmal unterbrochen haben. Jetzt bin ich doch wieder besorgt. Was kann das sein? Das Futter ist ja nun immer noch das selbe und es war die letzten 3 Monate sehr eindeutig alles weg mit dem Antiallergenic..

  • Da hätte ich jetzt zuerst an die derzeitige Kälte als Ursache gedacht.

    Möglich, in Verbindung mit der Lufttrockenheit..

    Hast du bei deinem Pudelmix an Sebadenitis gedacht und eine Stanzung machen lassen? Das mit den Talgdrüsen, verklebter Haut usw klingt nach Anzeichen dafür.

    Ne, hab ich tatsächlich nicht. Allerdings sehen die Stellen tatsächlich auch völlig anders aus. Aber ich behalte es im Hinterkopf und spreche es beim TA an.

    Vom Aussehen her kann man die Stellen ganz gut mit Hotspots vergleichen. Wobei ich die an den Ohrrändern jetzt nur super schwer ansehen kann, weil das Fell da so dicht ist, dass man kaum überhaupt auf die Stellen gucken kann. Die an den Wangen waren unter den Ohren. Also es sind anscheinend immer Stellen, die irgendwie schlecht belüftet sind.

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