Der Schaf- und Ziegen-Laberthread
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Das mit dem Ziegenbock ist gar keine schlechte Idee. Aber es ist wirklich sehr schwer, sie da draussen einzufangen. Sie können, wenn nicht von Wildtieren angegriffen, super überleben. Wir haben auf dem Gnadenhof ein Schaf, das ca. 2 Jahre im Wald gelebt hat. Es war in seiner Wolle so verfilzt aber sonst putz munter.
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Ich finde es klasse das du nicht aufgibst. Gibt es irgendwas wie man dich unterstützen kann, geht ja doch alles ins Geld und in die Zeit. Weiß nicht, z.b. Pellets bestellen und direkt an euch liefern lassen oder so.
Guter Punkt, dem Anliegen möchte ich mich anschließen. Sag mal was, Chris!
Ich verfolge das hier still und gespannt
Das ist lieb, dass Ihr fragt - aber hier im DF ist sowas wie Spenden sammeln doch nicht erlaubt.
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Heute war wieder nix am Hänger - und tatsächlich sind wir jetzt bei über 14 Tagen Anfütterungshänger und insgesamt bei Tag 32 der täglichen Ziegentouren. Und gefühlt gibt es überhaupt keinen Fortschritt. Ich schreib "gefühlt", weil es durchaus sein kann, dass der Fortschritt darin besteht, dass sie nicht mehr so früh vor mir flieht, ich das nur nicht sehe, weil sie in der Deckung ist, sie sich also heimlich, still und leise vllt. doch allmählich an mich gewöhnt - auf ihre Art halt.
Zum Spurenlesen wars heute ganz gut vom leichten Neu-Schnee her.
Die Spur der Großen lässt sich ganz gut wiedererkennen - da ist an beiden Vorderklauen die Aussenklaue etwas länger als die Innenklaue, die ja mehr belastet wird. Das hab ich bei Reh-Abdrücken so deutlich noch nicht gesehen.
Die beiden kommen mehrfach am Tag vom "verwunschenen Grundstück" und verschwinden da auch wieder drin.
Falls am WE noch Schnee liegt, will ich es mal umkreisen und schauen, wo sie sich überall rumtreiben. Und falls ich am Samstag den Sohn wieder treffe, frage ich auch, ob ich auch AUF dem Privatgrundstück mal die Spuren verfolgen darf. Die sind sehr nett die Leuts, ich kann mir vorstellen, dass sie mir das erlauben.
Der weiteste Spurenverlauf, den ich verfolgen konnte, ging bis fast an den Rand des Dorfes. Dort haben sie an Heckenrosen gefressen - nicht allzu lange, da war kein grossartiges Klauenabdruck-Gemenge, als hätten sie da länger rumgehampelt.Aber jetzt frag ich mich, ob der Hängerstandort nicht vllt. besser in freierem Umfeld sein sollte. Denn es scheint kein grosses Problem für sie zu sein, 400/500 Meter übers freie Feld zu laufen, aber am Hänger ist die Große so furchtbar nervös?
Verglichen damit sind unsere Rehe, seit der Wolfspräsenz fast ausschliesslich nah am Waldrand unterwegs, statt wie früher übers Feld bis ans Dorf ranzukommen.
Kann ja sein, dass die Ziege sich im offenen Umfeld besser fühlt, weil sie alles besser überblicken kann. (Auch, wenn das im Fall X nicht viel helfen wird)
Danke, dass ich hier so vor mich hin brainstormen darf und Ihr mitmacht. Das hilft mir enorm.
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Die beiden kommen mehrfach am Tag vom "verwunschenen Grundstück" und verschwinden da auch wieder drin.
Ganz blöde Frage: kann man da vllt "heimlich" den Zaun dicht machen (so nach und nach), so dass man die Ziegen irgendwann zumindest auf dem Grundstück halten kann?
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Für uns war es heute ein schwerer Tag. Wir musste unser stolzes Knuddelböckchen über dienRegenbogenbrücke gehen lassen. Das CAE war leider stärker und wir wollten ihn nicht leiden lassen. Er wird uns so fehlen.
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Sonnenhut : mein aufrichtiges Mitgefühl.
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kann man da vllt "heimlich" den Zaun dicht machen (so nach und nach), so dass man die Ziegen irgendwann zumindest auf dem Grundstück halten kann?
Da wohnt ja ein älterer Herr, der vom Pflegedienst versorgt wird. Das Häuschen steht da mitten drin.
Ansonsten wäre das sicher eine Möglichkeit, wenn man einen Zaun findet, der hoch genug ist und bei so einer Geisterziege wäre es auch mit Sicherheit besser, die eingezäunte Fläche so gross wie möglich zu halten....
Heute hatte ich das Auto zur Verfügung, da habe ich gleich den Mentolyx-Leckkübel mitgenommen, auch wenn ich den immer noch ein ganzes Stück schleppen musste. Zusätzlich hab ich jetzt noch Lämmermüsli im Rennen, das "duftet" jedenfalls schon mal weit mehr als die Pellets, vllt. schafft das ja einen Lockanreiz und ich habe aus dem Kleintierzubehör noch verschiedene getrocknete Kräuter und Kräuterheu besorgt. Ich hab heute auch gleich die Gelegenheit genutzt, um Heu und Stroh auszutauschen. Allzuoft kann ich da nicht mit dem Auto hin, ich muss immer in die Wiese reinfahren, um zu wenden und das ist bei den winterlichen Bodenverhältnissen nicht so schön für den Boden, solange noch kein gescheiter Bodenfrost da ist.
Der Leckstein mit Bananengeschmack ist noch nicht da, aber der ist klein genug, dass ich ihn dann auch zu Fuß mitnehmen kann.Zu sehen war wieder nichts. Diesmal auch keine Trittsiegel, weils taut. Aber sie sind da noch, sagt mein....was auch immer, ich weiß es einfach.
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Grundsätzlich tüftel ich gedanklich bereits an einem Fangkäfig in XXL und lande eigentlich immer wieder bei Hundezwinger-Elementen. Ich bin ja bloss die Abrissbirnen von Rindern gewohnt, deshalb weiss ich nicht, wie brachial eine ausbruchswütige Ziege werden kann, aber ein Grundmaß an Stabilität sollte sowas schon haben, denke ich. Da werde ich noch weiter tüfteln, bis ich für alles eine Lösung habe, aber ich will das Gedankenkonstrukt fertig haben, falls wir beim Anfüttern irgendwann mal soweit kommen, dass man weiterdenken muss. Alternativ ginge evtl. auch ein Weidezelt mit Planen-Verkleidung und Front-Tor, das man dann erhöhen und gegen Durchschlupf sichern müsste. Ich würde gern was nutzen, was wir auch hinterher noch gebrauchen können, das wäre eher das Weidezelt als Hundezwinger. Bei den Planen weiss ich allerdings nicht, ob das der Ziege als "ist undurchdringbar" genügen würde.
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Sonnenhut : mein aufrichtiges Mitgefühl.
Lieben Dank. Unser Knuffelbär fehlt uns so. Aber das Virus ist so schnell fortgeschritten. Es fing eigentlich alles damit an als wir sie nachts aufstallen mussten, weil vor 15 Monaten ein junger Wolf sich in die Strasse verlaufen hat (er ist morgens Mitten im Dorf unterwegs gewesen). Die Ziegen haben einen sehr trockenen, grossen Stall. Aber mit dem Aufstallen, zeigten unsere CAE Kandidaten plötzlich Symptome. Vielleicht bilden wir uns das aber auch ein. Keine Ahnung.
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Sonnenhut : ich habe mich gestern erst einmal einlesen müssen, was das für eine tückische Krankheit ist.
Gemeinerweise treffen solche Sachen oft die Tiere, die irgendwie "besonders" sind, oder? Also zu denen man eine besondere Verbindung hat.
So ein Verlust tut einfach nur weh. Egal, ob Hund, Kaninchen, Schaf, Ziege, Katze, Meerschweinchen, Kuh, Hausschwein, Vogel etc.
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Immer noch nichts Neues. Keine Sichtung, sie sind auf keiner WK, weder meiner, noch die unserer Jäger. Ohne die Spuren im Schnee bis vor ein paar Tagen, würde ich vermutlich denken, dass sie gerissen oder weitergezogen sind.
Ich werde morgen mal versuchen, die Jäger der umliegenden Reviere herauszubekommen. Hier ist alles so furchtbar verschachtelt, da steigt kein Mensch durch, wer da wo das Revier hat und untereinander sind sich die Jäger auch nicht immer ganz grün. Aber so könnte ich noch an Hinweise kommen, wo sie sich sonst noch regelmäßig aufhält.
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Ich denk auch immer noch an der Bock-Geschichte rum, wie man das handeln könnte.
Theoretisch könnte ich mit einem - führigen ! - Bock eine Duftspur legen und sie quasi auf unsere Flächen locken, wo der Bock dann im als XXL-Lebendfalle umgebauten (noch nicht vorhandenem) Weidezelt auf sie wartet.Aber praktisch ist das nicht so einfach, wenn man HSH im Einsatz hat.
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