Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Unsere Leinenrambos - Umgang, Austausch und (Erfolgs)geschichten
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Hihi und hier gab’s seit langem mal wieder nen kleinen Ausraster. Wenn einer der Nachbarshunde mit dem Vater statt dem Sohn unterwegs ist, findet Rosi ihn gruselig. Der Sohn achtet eben mehr auf Distanz und höfliches annähern.
Nachmittags hatten wir dann in der Hundeschule wieder so nen mixkurs. Zwei Gruppen begegnen sich mit freilaufenden Hunden auf dem Spaziergang. Als uns die Gruppe entgegenkam liefen dort alle links. Wäre normal rechts nen kleinen Bogen gelaufen, aber eine Teilnehmerin der anderen Gruppe lief auch nach rechts. Also mussten wir mitten durch…. Freilaufend …und es lief einfach prima. Danach haben die Gruppen sich immer mal wieder gegenseitig überholt und sind zusammen gelaufen. Kontakt der Hunde war nur innerhalb der jeweiligen Gruppe erlaubt.
Ich liebe sowas zum trainieren. Klar läuft das in so einer Situation viel besser als im echten Alltag, aber um selbst sicherer zu werden hilft eben Netz und doppelter Boden. -
9. März 2026 um 15:02
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LG Steffi mit Buddy
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Seit ich mit Wiener Würstchen arbeite, ist das Thema pöbeln zu 90% vorbei. Seit ca 1 Woche. Er sieht einen Hund und schaut mich schon an. So geht`s erstmal. Es ist Licht am Ende des Tunnels
Wie ist denn deine Herangehensweise mit den Wienerle?
Wenn uns ein Hund entgegenkommt, lenke ich Kasper mit einem Stück Wiener ab und führe ihn an dem anderen Hund vorbei. Manchmal schaut er mich schon an wenn ein anderer Hund auftaucht.
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Danke Gelihh, das probiere ich dann auch mal auf diese Art - ich schmeiß die Leckerli immer auf die Seite, das Feld, in den Wald (je nachdem wie breit der Weg ist) und lasse ihn suchen. Dann kann es aber sein, dass er sich während der Suche doch umdreht und kläfft was ziemlich doof ist - er hat den Erfolg, dass er bellen kann und trotzdem noch Leckerchen bekommt...
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Genauso habe ich es auch zuerst versucht aber das hat wie Du schon beschreibst hier genauso wenig funktioniert. Vor die Naase halten oder damit rumfuchteln und auf ihn einreden "oh was hab ich denn hier" klappt hervorragend.
Wir hatten jetzt schon über 1 Woche keine Pöbelei mehr obwohl viele Hundebegegnungen.
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Du hast zwei Hunde oder? Macht der andere nichts oder gehst du mit beiden Hunden separat?
Ausgelöst durch meine neue Hündin bekommt die Pöbelei bei uns leider wieder frischen Wind. Die Kleine keift aus Angst/Unsicherheit/Überforderung und der Große bellt dann auch mal kurz mit.
Ich versuche es jetzt nochmal mit einem Trainer ☺️
- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Schäfchen288 Meinst Du mich?
Nein ich habe nur Einen Hund. Das andere auf dem Foto ist mein 2022 verstorbener Max.
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Ja, ich meinte dich.
Tut mir Leid, das wusste ich nicht.
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Kein Problem, Mein Profilbild ist ja auch mißverständlich.
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Habt ihr einen Tipp, wie ich meinen kleinen Hund etwas besser händeln kann? Ich habe ihn mit 5 Monaten übernommen, da kannte er noch nichts, was dann auch noch mit einer sehr frühen Pubertät zusammengekracht ist, also er war schon reaktiv. Jetzt ist er 10 Monate. Leider habe ich vor ihn keine Erfahrung mit Leinenrambos gesammelt.
Wir kommen mittlerweile mit schauen und eigenständig umorientieren schon gut voran, Menschen geht oft auch schon, aber Hunde ist 50/50
Vor ein paar Monaten dachte ich, er hat Frust, weil er nicht hin kann, denke ich gelegentlich immer noch, aber manchmal ist es auch sein Wunsch nach mehr Distanz, denn oft kommt es nicht zum auslösen, wenn wir umdrehen oder einen anderen Weg abbiegen, da spielt die Nähe/ Sichtung dann auch nicht so eine Rolle. Also er kann sich dann gut abwenden und unaufgeregt weiter. Er ist aber noch nie aggressiv gewesen und auch sehr umgänglich mit anderen Hunden.
Ablauf den ich bis jetzt beobachten konnte (bin in den Momenten leider auch manchmal sehr aufgeregt): sehen, fixieren, fiepen, in die Leine schmeißen, fiepen bis laut bellen, immer heftigeres ziehen und herumspringen und rumgeschreie. Bei Sichtung von Menschen und Hunden an unsererm Wohnhaus das ganze in deutlich schnellerer Eskalation, bei Menschen und Hunden im Wohnhaus direkt von 0 auf 100, da klingt es als würde ich ihm gerade schlimmste Dinge antun, dabei wird er so steif und unansprechbar, da kommt man kaum durchEr wiegt zwar nur 7kg und ist so groß wie eine Katze, aber wenn er im Film ist kann ich ihn überhaupt nicht an einer Stelle halten 🤯 fühle mich dann echt ohnmächtig
Wenn ich nicht schnell genug bin, und er schon fixiert, wird es schwer ihn vom in die Leine springen und pöbeln abzuhalten, sowohl bei Menschen als Hunden etc. manchmal schaffe ich es ihn mit Leberwurst oder Wiener vorne ab- und umzulenken.
Ich würde gerne aufbauen, das ich ihn bei jeglichem Geschehen um uns herum abrufe und wir zusammen vorbei gehen. Damit er etwas mehr Erwartungssicherheit hat und sich besser an mir orientieren kann.
Oder bietet sich etwas anderes besser an? Weniger gedöns um die Begegnung machen? Hund ranrufen, und einfach geradeaus schauen und weitergehen?
An guten Tagen orientiert er sich mittlerweile auch ohne Ansprache um. Wenn es richtig gut läuft kommt auch kein Zug auf die Leine. Ein Mega Trigger bei ihm. Aber in den Begegnungen kann ich die Leine selten so lang lassen, das kein Zug drauf kommt.
Vielleicht habt ihr einen Tipp oder könnt mir die Grundlagen für reaktive Situationen nennen? Wie ich sein Verhalten besser einordnen kann, wie ich ihn unterstützen kann o.ä.Trainerin habe ich, ist auch Thema, aber lese hier immer gerne mit.
Abbruch funktioniert kaum, fährt ihn eher noch mehr hoch, liegt ggf. aber auch an meinem Timing.
Versuche ihn möglichst selbstständig Situation einordnen zu lassen, aber manchmal habe ich den Eindruck es wäre besser, ich übernehme zuverlässig die Führung. Also das sie ihm fehlt und er deswegen übernimmt.Möchte ihn in so einer stressigen Situation nicht im Stich lassen oder durch Korrektur noch mehr unter Druck setzen, aber auch nicht das Regeln überlassen.
Leckerli und weitergehen ist manchmal garnicht so einfach, weil er so klein ist, muss mich dann immer runterbücken, zum halten natürlich auch. Also auch immer recht viel Interaktion mit mir und herunterbeugen. Manchmal hilft nur noch auf den Arm nehmen.
Das auslösen stresst mich mittlerweile garnicht mehr so, aber gerade hier im Hausflur oder nachts möchte ich es im Sinne der Nachbarschaft doch gerne Ruhe 😀 und natürlich auch weiterhin am normalen Leben teilnehmen und nicht den Alltag von der Reaktivität bestimmen lassen -
Habt ihr einen Tipp, wie ich meinen kleinen Hund etwas besser händeln kann?
Das Problem bei Empfehlungen in solchen Fällen ist, dass ein Trainer vor Ort, definitiv besser einschätzen kann, welche Tips bei euch funktionieren könnten. Wir kennen deinen Hund und seine Motivation ja nicht. Was ich auf keinen Fall zulassen würde, wenn er so ausgeflippt ist, ist jeglicher Hundekontakt (oder auch Menschenkontakt wenn ihn der Mensch gruselt). Egal ob die Motivation nun Freude oder Angst ist. In beiden Szenarien sollte er daraufhin keinen Kontakt haben.
Und was ich zudem als generelle Aussage von meiner Trainerin weitergeben kann: Wenn er so ausflippt, war es schon zu nah an seinem Trigger. Es muss schon viel früher reagiert / im Training angesetzt werden.
Zufälligerweise mach ich gerade (mit der Unterstützung meiner Trainerin) Begegnungstraining mit Yoshi und einem jungen Hund, der vor Aufregung bei Hundesicht so sehr ausflippt, dass er schreiend in der Leine hängt. Weil er sich so freut. Dieser Hund hat Schwierigkeiten sich bei Hundesichtung zu regulieren. Das vorgehen ist im Grunde genau so wie bei Yoshi und mir.
In Kurzform und runtergebrochen: Es wird an dem Punkt trainiert, an dem er den anderen Hund zwar wahrnimmt und aufgeregt ist aber noch nicht ausflippt. Dann wird die Toleranzgrenze langsam immer weiter verschoben. In dem Tempo das der jeweilige Hund eben schafft. Die Erwartungshaltung beim Hund wird so langsam geändert. Hundesichtung bedeutet nicht Hundekontakt.
Wenn der Hund schon eskaliert ist oder sich gar nicht abwenden kann, war es ein Schritt zu viel / zu nah (passiert in nicht-gestellten Situationen und im Alltag schnell) und die Situation wird nur noch gemanagt (= umdrehen / ausweichen / weggehen). Training kommt dann eh nicht mehr beim Hund an.
Für einen reaktiven Hund ist das Treppenhaus wirklich sehr schwer. Es ist sehr eng. Da bei Begegnungen ruhig zu bleiben, fällt vielen Hunden schwer. Und wenn es schon draußen bei mehr Abstand nicht klappt, dann ist Treppenhaus ein großer Schritt zu weit.
Ich würde ihn an deiner Stelle, in den Situationen in denen er nicht laut werden darf (z.B. nachts, wegen der Nachbarn), im Treppenhaus einfach tragen. Also managen bis ihr im Training so weit seid, dass er diese Situation realistisch schaffen kann.
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