Unsere Leinenrambos - Umgang, Austausch und (Erfolgs)geschichten
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Nicht ärgern, nächstes Mal klappt es besser. Nen blöden Tag hat jeder ☺️
Mein Gemütszustand ist für Balu nur bedingt wichtig beim Thema Hundebegegnungen. Er braucht klare Regeln und zur Not einen Abbruch im rechten Moment.
Mir gehts heute nicht so, war ne kurze Nacht. Bisschen Kopf, bisschen übel. Ausgerechnet heute kommt uns beim Mittagsgassi Jemand entgegegen, den wir nicht kennen. Hund lief frei. Ist für mich n echt anstrengendes Szenario, weil ich ja nicht weiß, ob und wie der andere Hund reagiert, falls meiner auslöst...
Ich habe die Straßenseite gewechselt, Herz klopfte bis zum Hals, hab mich aber gezwungen einfach ruhig weiterzugehen, Hund auf meine rechte Seite kommandiert, Leine locker. Herz macht nen Sprung, als mein Hund kurz laut atmet (leitet das Pöbeln ein, wenn man dann nicht reagiert), wiederhole mein Kommando, gehe weiter und es passiert... nüscht! Wir laufen einfach an lockerer Leine dran vorbei.
Das gibts auch andersherum, wenn ich völlig tiefenentspannt bin, aber der Scheitel des anderen nicht genehm ist 🙈
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LG Steffi mit Buddy
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Ich hatte gestern einen richtigen Scheiß-Tag und muss mich hier mal kurz ausheulen

Alles war eh schon stressig, bevor ich zum Gassi los bin. War mit den Gedanken noch im Stress zuhause und musste auch noch einiges diesbezüglich am Handy klären.
Da ich aber später noch einen Termin hatte, musste ich trotzdem schon mit dem Hund los. War also zusätzlich auch in Eile. Und hatte außerdem noch den Hund meiner Mutter dabei. Insgesamt also schon aller aller aller ungünstigste Voraussetzungen.
Natürlich haben wir ausgerechnet dann eine bisher fremde Hündin getroffen, deren Besitzerin ich kenne und mit der ich mich eigentlich mal in Ruhe treffen und die Hunde sich ordentlich kennenlernen lassen wollte. Damit genau das Szenario nicht eintritt, welches dann eingetreten ist
Ich war gerade noch am Telefon, als sie plötzlich um die Kurve kam. Beide Hunde natürlich Vollgas gegeben und ich hatte noch nicht die Hände frei zum Leinen einsammeln, sodass sie sich auch sehr nah kamen und ich nicht mehr Abstand einhalten konnte.
Habe mich dann schnellstmöglich gesammelt und sortiert und die Besitzerin gebeten, dass sie einfach mal vor gehen soll und wir folgen ihr dann - in der Regel beruhigt sich meine Hündin dann und man kann Stück für Stück näher zusammen gehen. Zumal die andere Hündin zu Anfang noch sehr nett und eher zurückhaltend war.
Tja, denkste... meine Hexe hat die komplette Runde gekeift, bis die andere Hündin dann irgendwann - verständlicherweise - gekontert hat

Mehrfach hat meine mir die Leine durch die Hand gezogen, so sehr hat sie sich rein gesteigert

Immerhin konnte ich sie zwischendurch immer mal mit einem Blick zu mir und ins Sitz setzen rausholen. Es ist also nicht komplett eskaliert. Sicherlich hatte auch der Hund meiner Mutter, der immer mal mit gekeift hat, seinen Einfluss auf die Situation. Und auch mein gesamter Gemütszustand... Ich bin heulend vor Wut und Enttäuschung nach hause gekommen und es knabbert auch heute noch extrem an mir
Ergänzend noch zu den anderen: Falls das eine Schleppleine war, nutzt du keine Handschuhe? Ich habe festgestellt, dass scheiß-Situationen emotionall deutlich schlimmer wahrgenommen werden, wenn man selber irgendwelche körperlichen Auswirkungen (Leine läuft durch die nackte Hand, Ruck in der Schulter, Hinfallen...) spürt, selbst wenn die nur klein oder beiläufig sind.
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Ergänzend noch zu den anderen: Falls das eine Schleppleine war, nutzt du keine Handschuhe? Ich habe festgestellt, dass scheiß-Situationen emotionall deutlich schlimmer wahrgenommen werden, wenn man selber irgendwelche körperlichen Auswirkungen (Leine läuft durch die nackte Hand, Ruck in der Schulter, Hinfallen...) spürt, selbst wenn die nur klein oder beiläufig sind.
Nein, es war eine kurze Leine.
Aber es hat mich schon sehr geärgert und tatsächlich geschmerzt. An den Händen und im Herzen
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Scheiß Tage stehen allen zu. Den Hunden und den Menschen. An blöden Tagen bei mir brauche ich gar nicht in Hundebegegnung gehen. Der Hund hat so feine Sensoren für meine Stimmung und lässt sich davon beeinflussen. Hab ich schlechte Laune ist eine Eskalation vorprogrammiert. Man lernt das auch zu managen. Also abhaken.
Ich war heute auch eine ganz schreckliche HHin. Hab einen Hund übersehen der direkt neben dem Auto auftauchte. War gerade dabei meinen Hund zu sichern da war aus dem Nix ein Hund da. Joar und mein Hund weg. Beim anderen Hund. War so ein Moment in dem ich mich Ohrfeigen wollte. Die anderen waren zum Glück recht entspannt. Und meine zählt zwar in die Kategorie völlig unhöfliche Kackbratze, aber sie schädigt nicht. Kaum hatte ich die Leine (die schon am Hund hing) aufgenommen war Ruhe. Frau Pöbelqueen hat vergessen zu pöbeln vor Schreck. Gehört tatsächlich in die Kategorie „das hat sie ja noch nie getan“ und „das ist mir ja noch nie passiert“. Memo an mich selbst - wird mir hoffentlich auch nie wieder passieren. Ärgerlich ist es für alle. Hab mich zig mal entschuldigt. Klar zieht man seine Konsequenzen daraus. Aber abhaken muss man es dennoch und weiter machen. -
Die letzten Tage habe ich mal wieder gemerkt, was für riesige Fortschritte wir die letzten Monate gemacht haben.
Durch das schöne Wetter kamen ja alle aus ihren Löchern gekrochen. Wir hatten etliche Hundebegegnungen auf jedem Spaziergang, sind hinter Erzfeinden an unserem Grundstück vorbei gelaufen, sind im Freilauf neben und hinter Fremdhunden unterwegs gewesen und selbst am Ende des Spaziergangs hat sie sich noch gut durch Begegnungen führen lassen.
Anfang der Woche hatte meine Trainerin einen Pöbler zur ersten Beurteilung bei sich, da wurden Menschen mit Hund gesucht, um ihn zu testen. Ich hab ohne zu wissen worum es geht geschrieben : wir würden kommen.
Sie meinte dann : der wird auf jeden Fall auslösen und ich glaub es kaum, ich hab geantwortet: sollte kein Problem seinDer Hund hat dann auch tatsächlich ziemlich gebellt (unsicherer Frusti) und Rose war einfach nur cool 😎 ❤️
Was hat sich die letzten Monate geändert?
- Ich habe gelernt sie besser zu lesen und ihre Signale zu verstehen-sie zeigt mir mehr was sie braucht, seit sie merkt, dass ich es raffe
- mein Timing ist einfach die meiste Zeit bombastisch geworden
- ich bin gelassener geworden
- Rose ist noch ein bisschen erwachsener geworden
- wir haben ganz viel trainiert in hohen Erregungslagen zuzuhören, Belohnung anzunehmen und schnell wieder runter zu fahren
- mein Handling hat sich enorm verbessert
- schlechte Begegnungen kann ich die meiste Zeit sofort abhaken. Ich grübel nicht mehr danach tagelang, was man hätte anders machen können
Und noch so einiges mehr.
Rose ist nicht mein erster Hund, aber der erste Hund der mich wirklich gefordert hat. So belastend wie das lange Zeit war, so viel hat es mich persönlich auch weiter gebracht in ganz vielen Bereichen.
Eine ganze Zeit hatte ich echt Angst, dass unser Trainingsweg evtl. nicht passt, denn es hatte sich ja lange gefühlt gar nichts getan. Ich finde aber die Art des Training und den Umgang mit Mensch und Hund bei meiner Trainerin so toll, dass ich irgendwie drauf vertraut hab, dass es irgendwann wird. Und dann ging es nach langer Zeit plötzlich von jetzt auf gleich. -
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Ich hätte da mal eine Frage in die Runde.
Unser Viszla macht das Spazieren gehen in den letzten Monaten richtig gut mit seinen 2,5 Jahren. Auch Hundebegegnungen sind zum Teil nicht mehr schlimm.
Aber das Problem sind sehr kleine Hunde und vor allem Katzen. Da flippt er immer noch vollkommen aus rennt in die LEine und lässt sich nicht mehr beruhigen. Und das schon bei Sichtkontakt auf 50 Metern. Wir müssen dann umdrehen und eine andere Richtung gehen da wird er dann langsam wieder ruhiger. Er versteckt sich dann auch hinter mir und bellt von da raus dann prescht er wieder nach vorne.
Wie können wir so etwas trainieren? Wir können ja schlecht eine Katze als Trainingsobjekt verwenden.
Wie gesagt mit anderen Reizen wie Vögel, Hunde, Kinder spielen etc. kommt er mittlerweile zurecht.
Vielen Dank für Tips
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Für mich klingt das eher nach jagen. Würde ja auch zur Rasse passen.
Das heißt ich würde mit klassischen Antijagdtraining anfangen. Das Buch von Pia Gröning ist dazu sehr weit verbreitet, auch wenn sie persönlich mittlerweile umstritten ist.
Hier gibt es auch einen Thread zum Thema Antijagdtraining.
Und ansonsten würde ich mich nach Trainern umschauen, die das anbieten und auch selbst Jagdhunde haben
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Die letzten Tage habe ich mal wieder gemerkt, was für riesige Fortschritte wir die letzten Monate gemacht haben.
Durch das schöne Wetter kamen ja alle aus ihren Löchern gekrochen. Wir hatten etliche Hundebegegnungen auf jedem Spaziergang, sind hinter Erzfeinden an unserem Grundstück vorbei gelaufen, sind im Freilauf neben und hinter Fremdhunden unterwegs gewesen und selbst am Ende des Spaziergangs hat sie sich noch gut durch Begegnungen führen lassen.
Anfang der Woche hatte meine Trainerin einen Pöbler zur ersten Beurteilung bei sich, da wurden Menschen mit Hund gesucht, um ihn zu testen. Ich hab ohne zu wissen worum es geht geschrieben : wir würden kommen.
Sie meinte dann : der wird auf jeden Fall auslösen und ich glaub es kaum, ich hab geantwortet: sollte kein Problem seinDer Hund hat dann auch tatsächlich ziemlich gebellt (unsicherer Frusti) und Rose war einfach nur cool 😎 ❤️
Was hat sich die letzten Monate geändert?
- Ich habe gelernt sie besser zu lesen und ihre Signale zu verstehen-sie zeigt mir mehr was sie braucht, seit sie merkt, dass ich es raffe
- mein Timing ist einfach die meiste Zeit bombastisch geworden
- ich bin gelassener geworden
- Rose ist noch ein bisschen erwachsener geworden
- wir haben ganz viel trainiert in hohen Erregungslagen zuzuhören, Belohnung anzunehmen und schnell wieder runter zu fahren
- mein Handling hat sich enorm verbessert
- schlechte Begegnungen kann ich die meiste Zeit sofort abhaken. Ich grübel nicht mehr danach tagelang, was man hätte anders machen können
Und noch so einiges mehr.
Rose ist nicht mein erster Hund, aber der erste Hund der mich wirklich gefordert hat. So belastend wie das lange Zeit war, so viel hat es mich persönlich auch weiter gebracht in ganz vielen Bereichen.
Eine ganze Zeit hatte ich echt Angst, dass unser Trainingsweg evtl. nicht passt, denn es hatte sich ja lange gefühlt gar nichts getan. Ich finde aber die Art des Training und den Umgang mit Mensch und Hund bei meiner Trainerin so toll, dass ich irgendwie drauf vertraut hab, dass es irgendwann wird. Und dann ging es nach langer Zeit plötzlich von jetzt auf gleich.Das liest sich richtig richtig toll und freut mich sehr für dich!!!

Es ist so schön, wenn Training sich irgendwann auszahlt und so befreiend für alle Beteiligten!
Ich hoffe, wir kommen auch irgendwann an diesen Punkt
Alles anzeigenIch hätte da mal eine Frage in die Runde.
Unser Viszla macht das Spazieren gehen in den letzten Monaten richtig gut mit seinen 2,5 Jahren. Auch Hundebegegnungen sind zum Teil nicht mehr schlimm.
Aber das Problem sind sehr kleine Hunde und vor allem Katzen. Da flippt er immer noch vollkommen aus rennt in die LEine und lässt sich nicht mehr beruhigen. Und das schon bei Sichtkontakt auf 50 Metern. Wir müssen dann umdrehen und eine andere Richtung gehen da wird er dann langsam wieder ruhiger. Er versteckt sich dann auch hinter mir und bellt von da raus dann prescht er wieder nach vorne.
Wie können wir so etwas trainieren? Wir können ja schlecht eine Katze als Trainingsobjekt verwenden.
Wie gesagt mit anderen Reizen wie Vögel, Hunde, Kinder spielen etc. kommt er mittlerweile zurecht.
Vielen Dank für Tips
Bei meiner Hündin hilft es gut, wenn ich sie ins Sitz hole und wir einfach gemeinsam beobachten, bis sie sich beruhigt hat. Am besten passiert das zu Beginn natürlich noch in großer Entfernung. Und ich habe für jedes Sitzenbleiben einen Keks rein geworfen.
Mittlerweile setzt sie sich oft schon von alleine hin und wartet auf den Keks
Bei uns sind es allerdings Rehe und Kaninchen, die das von dir genannten Verhaltensmuster hervorrufen.
Ich schließe mich da Dornenrose und tippe auf Jagdverhalten. -
Zuhause sind bei uns einige Muster, die sich so richtig festgesetzt haben im Hundekopf und die sehr schwierig zu durchbrechen sind.
Es gibt hier ein paar Gärten, aus denen Balu leider regelmäßig angebellt worden ist. Bei einem Garten ist es besonders schlimm. Der darin befindliche Hund kommt aufgrund des ziemlich großen Gartens erstens mit richtig schön Karacho auf einen zugeprescht - die Sicht ist auch auf Hundehöhe prima... - und läuft zweitens eine ganze Weile bellend mit bis man endlich dran vorbei ist.
Balu ist schon Meter davor mega nervös und bellt, selbst wenn der Wächter der Feste gerade gar nicht da ist. Ich schaffe es eher selten, dass wir dort ruhig vorbei gehen können.
Begegnungsverkehr läuft Zuhause mal so, mal so. Vor ein paar Tage hat Balu ausgelöst, obwohl ich sogar ausgewichen bin. Es war jedoch auch dunkel und gefühlt hat ihn der dauerlabernde Besitzer (ist jetzt gar nicht böse gemeint, der musste seinen Hund offenbar selber beruhigen) aber mehr getriggert als sein Hund.
Gestern konnten wir dafür kommentarlos an einem Zeter und Mordio schreiendem Hund vorbeilaufen. Ich musste Balu dafür allerdings an ein Leckerlie andocken und etwas ausweichen.
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Die Gärten hab ich hier im Sommer morgens um 5 gegenkonditioniert 😁
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