Besteigen anderer Hunde

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  • Hallo,

    Ich habe dieses Problem eigentlich nicht. Maddox hat einmal probiert auf eine Hündin zu steigen. Die Hündin wehrte sich nicht. Ich habe schliesslich eingegriffen. Ich möchte das einfach nicht.

    Jedenfalls mit den Rüden haben wir keinen Spass. Maddox ist sehr hartnäckig mit der Konkurrenz. Die werden richtig angeknurrt, was mir gar nicht gefällt. Hoffe dass sich das wieder legt. Jedenfalls sind wir unterwegs immer sehr vorsichtig, wenn wir einem Rüden begegnen.

    LG YoLY

  • Zitat

    Hallo,

    Jedenfalls mit den Rüden haben wir keinen Spass. Maddox ist sehr hartnäckig mit der Konkurrenz. Die werden richtig angeknurrt, was mir gar nicht gefällt. Hoffe dass sich das wieder legt. Jedenfalls sind wir unterwegs immer sehr vorsichtig, wenn wir einem Rüden begegnen.

    LG YoLY

    kommt mir sehr bekannt vor. werner ist zu den meisten unkastrierten rüden auch nicht wirklich nett. ist wohl ein dominanzproblem und er versucht immer seine grenzen auszutesten.

    das verhalten kam als er ca. 1,5 jahre alt war.

  • Wenn meiner versucht aufzureiten, dann bekommt er das Kommando runter - das steht für alles, wo er seine Pfoten hochlegt, sei es Arbeitsfläche ich der Küche, Tisch, Couch oder wenn er mich anspringt - und wenn er dann nicht von selbst abspringt, was schon noch mal passiert, wird er wortlos runtergenommen und muss kurz ins Platz und darf dann weiter spielen.

  • Hallo,

    ich finde eigentlich, dass du das so sehr gut machst, wozu möchtest du noch Tips? ^_^

    Ich handhabe es ebenso, wie die meisten hier:
    Warten, ob der andere sich wehrt. Und wenn nicht, dann rufe ich Tibor einfach, wenn er kommt, Leckerli. Halte ich für besser, als ein Nein, da Lob immer besser ist als Strafe, wenn es möglich ist, das so zurechtzudrehen.

    Allerdings gibt es Ausnahmen:
    Auf der Hundwiese hier haben die Hunde eine Hierarchie aufgebaut. Hier lasse ich Tibor rammeln, wenn es Imponierrammeln ist, da die Hunde so ihren Rang klären, ohne zu Kämpfen. Ich halte es für sehr wichtig, dass Tibor weiß, dass es zur Konfliktlösung gewaltfreie Lösungen gibt. Dazu gehört neben Imponieren, Knurren usw. auch Rammeln. Allerdings lasse ich das wirklich nur bei Hunden zu, die Tibor sehr häufig sieht und wo dementsprechend eine Rangfolge nötig ist. Ich lasse es da auch zu, dass Tibor selbst berammelt wird. Jedoch achte ich darauf, dass das nicht zu einem Mobb-Rammeln wird, sprich: auch nach Klärung der Rangfolge sehr penetrant praktiziert wird. das unterbinde ich dann, indem ich Tibor herbeirufe (s.o.)

    Rein sexuelles Rammeln lasse ich nicht durchgehen (obwohl das manchmal nicht leicht zu unterscheiden ist). Eine zeitlang war Tibor da so fixiert drauf, dass er sich auch nicht abrufen lies, da habe ich auch schon mal die leine/kette geschmissen. Das war ca. 3 Mal nötig, seitdem ist er auch in solchen Momenten abrufbar.

    Und es gibt eine einzige große Ausnahme :D
    Tibor hat einen schwulen Hundefreund! In der Wohnung rammeln sie sich immer abwechselnd, und das ist wirklcih ein sexuelles Rammeln. kein Streit, kein Imponioergehabe, sondern dieses Einschmeicheln mit Ohrenputzen, Rücken anpföteln usw. Beide scheinen es zu genießen, da nie einer imponiert und nie einer beschwichtigungsgesten zeigt. Nur obiges Einschmeicheln. Das lustige: der definitiv ranniedrigere Tibor darf seinen ranghöheren Freund auch rammeln *g* Das darf er aber nur in der Wohnung, draußen könnten die anderen Hunde ja was falsches denken ;-)

    lg
    Cory

  • hallo,

    ich habe meinen hund, blacky, 8 jahre, kastrierter rüde, erst seit einer woche aus dem tierheim. in der einen woche hat er schon enorme fortschritte gemacht, er zieht nicht mehr so, hört immer besser, usw.
    mit anderen rüden kann er laut tierheim gar nicht, mit hündinnen soll er sich wohl verstehen.

    wenn wir unterwegs anderen hunden (egal ob männlich oder weiblich) begegnen, dann komme ich schon nicht mehr zu ihm durch, er reagiert gar nicht mehr auf mich, sondern hat nur noch den anderen hund im visier (ansonsten, wenn keine hunde da sind, reagiert er in 95% der fälle sofort, wenn ich ihn rufe). er ist z.zt. natürlich noch an der leine, zum einen da wir uns ja noch nicht so lange kennen, zum anderen schreibt es der vorläufige pflegevertrag mit dem tierheim so vor. gehen wir an dem anderen hund vorbei, fängt er an zu ziehen und zu bellen. ich sage dann einmal bestimmt "aus", ansonsten ignorier ich ihn und ziehe ihn mit mir weiter.

    2 tage nachdem ich ihn geholt habe, habe ich eine freundin mit ihrer hündin getroffen. nach anfänglichem rumgebelle haben sie sich dann doch mal beschnuppert und alles lief dann soweit super ab. wir sind dann zu ihr in den garten, da dieser abgesperrt ist und hunde an der leine ja oftmals anders reagieren als wenn sie unangeleint sind. doch nach relativ kurzer zeit fing blacky an, die andere hündin zu besteigen. da die andere hündin sich nicht unbedingt gewehrt hat, sondern nur aufgeheult hat, habe ich ihn dann mit einem bestimmten "nein" von ihr runter geholt. er hat es dann noch mehrere male probiert, wobei ich ihn dann immer mit derselben reaktion runtergeholt habe.

    heute war ich mit einer anderen freundin und deren hündin spazieren. die begrüßung klappte diesmal wunderbar, beschnüffeln und alles war gut. wir waren dann eine gute std. unterwegs und dann fing blacky an, die hündin zu besteigen. wir haben sie erst mal gelassen, aber auch sie hat keinerlei anzeichen gemacht, sich zu wehren. daraufhin habe ich ihn wieder runtergeholt von ihr, wieder mit einem bestimmten "nein". er hat es aber immer wieder und wieder versucht. ich habe ihn immer wieder runtergeholt.

    jetzt frage ich mich, ob man dies bei einem 8-jährigen rüden noch in den griff bekommen kann, oder ob dies überhaupt möglich ist? ich werde auf jeden fall eine hundeschule mit ihm besuchen. aber dennoch würde ich gerne wissen, ob man sowas, ich sag mal, trainieren kann, dass er nicht mehr andere hunde besteigt, vor allem bei einem hund in seinem alter?

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