Gekrümmter Rücken

  • ANZEIGE

    Hallo zusammen,


    wir sind seit November glückliche Besitzer einer mittlerweile knapp 6 Monate alten Corgi-Hündin.


    Seit Freitag ist uns aufgefallen, dass sie ihren Rücken im hinteren Bereich krümmt. Da sie auch einmal ihr Essen wieder hochgewürgt und ein bisschen Durchfall hatte, haben wir auf Bauchschmerzen getippt. Der Stuhlgang war dann ab Samstagnachmittag wieder normal, der gekrümmte Rücken ist aber geblieben.


    Deshalb waren wir am Montag beim Tierarzt, die zuerst ihren Bauch abgetastet und dann auch direkt Bauchschmerzen diagnostiziert hat. Die Vermutung lautet, dass sie Schnee gegessen hat und die Beschwerden daher kommen. Seitdem bekommt sie MCP-Tropfen, Sab Simplex und Schonkost. Der Rücken sieht aber nicht merklich besser aus.


    Jetzt mach ich mir natürlich Sorgen, dass irgendwas mit der Wirbelsäule nicht stimmt. Wenn es tatsächlich "nur" Bauchschmerzen wären, würde sie dann wirklich permanent eine Schonhaltung einnehmen oder eher nur bei akuten Krämpfen? Andererseits zeigt sie keine Schmerzen (auch nicht beim Abtasten der Wirbelsäule) und flitzt auch sonst fröhlich durch die Gegend.


    Wir haben auch schon einen Termin bei einem anderen Tierarzt am Freitag und würden sie dann auch gerne Röntgen lassen. Hätte vielleicht jemand schon mal einen ähnlichen Fall und kann berichten?


    Hier noch ein Bild von heute Morgen:


    img_20210217_092048fmkod.jpg

    • Neu

    Hallo,


    schau mal hier: Gekrümmter Rücken* . Dort wird jeder fündig!

    • Da der Hund noch im Wachstum ist, würde ich meinen, die Bauchschmerzen haben mit dem Rücken nichts zu tun und der Hund ist momentan durch das Höhenwachstum etwas "unförmig". Kommt öfter vor, dass ein Junghund teilweise hinten höher ist als vorne.

      Ich würde da jetzt ehrlich gesagt, keine Pferde scheu machen sofern sich der Hund normal bewegt wenn die Bauchschmerzen wieder weg sind.

    • Hallo Wuggi, danke für deine Antwort!


      Das mit dem Wachstum macht Sinn für mich, ich hatte aber der Züchterin am Freitag ein Foto geschickt und sie meinte, dass ihr die Kleine so absolut nicht gefällt. (Sie hatte per Ferndiagnose auf Bauch- oder Rückenschmerzen getippt.) Das verunsichert mich...

    • ANZEIGE
      • Neu

      Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

      Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


      Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


      Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


      Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


      Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


      Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



      Anzeige
    • Ich würde sie ggf. einer guten Physio/Osteo vorstellen. Gerne gibt es hier und da mal Blockaden und der Hund fühlt sich direkt viel besser wenn diese gelöst und alles wieder „grade“ ist.

    • Vielen Dank für den Tipp!


      Eine Bekannte von uns ist Tierphysio, wir waren zuletzt vor ca. 3 Wochen dort. Sie hatte der Kleinen damals auch eine Blockade in den Rippen gelöst und ist auf jeden Fall unsere nächste Anlaufstelle, wenn der Tierarzt nichts findet.

    • Ich wollte ein kurzes Update geben: Heute hat unsere Kleine beim Tierarzt beim Abtasten des hinteren Rückens gemeckert, es sind also wohl doch Rückenschmerzen. Eine Blockade könnte die Ärztin nicht erkennen, eventuell hat sie sich beim Toben wehgetan bzw. ist blöd aufgekommen. Wir sollen es jetzt ein paar Tage mit Schmerzmittel versuchen und nochmal wiederkommen, wenn es nicht besser wird.

    • Und ich nochmal: Da wir trotz Schmerzmitteln noch keine wirkliche Besserung gesehen haben, waren wir heute nochmal beim Tierarzt und die Wirbelsäule wurde geröntgt. Dabei kam heraus, dass bei unserer Hündin zum einen der Dornfortsatz am letzten Lendenwirbel nicht ausgebildet ist, was aber vermutlich relativ unproblematisch ist. Zum anderen ist ihre Beckenschaufel nicht komplett zusammengewachsen: Oben hängt ein kleines Stück quasi in der Luft. Da die Kante glatt ist, ist es vermutlich kein Bruch, sondern angeboren. Viel machen können wir nicht außer viel bewegen und Physio, um Muskeln aufzubauen und die Wirbelsäule zu stabilisieren und hoffen, dass es doch noch zusammenwächst. Außerdem sollen wir jetzt schon auf Erwachsenenfutter umsteigen, um das Wachstum zu verlangsamen.


      Wir haben schon mit unserer Züchterin telefoniert, die davon auch noch nie gehört hat. Sie hat uns empfohlen, eine zweite Meinung bei einem Spezialisten einzuholen. Dort haben wir jetzt auch einen Termin in 4 Wochen.


      Hat jemand schon einmal selbst etwas in diese Richtung erlebt?

    Jetzt mitmachen!

    Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!