Bemerkenswerte Sätze - Teil VIII

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  • @Sinti Achtfastneun  TinchenZivchen  catsanddog @ alle anderen

    Es tut mir wirklich von Herzen leid, dass ihr solche Erfahrungen mit Kindern machen musstet. Es schockiert mich grad ziemlich, dass auch von den Eltern solche Reaktionen kommen!

    Ich muss mir wohl bewusst machen, dass es sicher auch Kinder gibt, die nicht angemessen reagieren.

    Meine Kinder und ganz viele Kinder in meinem Umfeld wachsen selbst mit Hunden auf und sind daher sehr relaxt in dieser Beziehung. Sie wollen nicht dauernd streicheln, kennen es sehr gut von zu Hause, dass der Hund in Ruhe gelassen wird und können Hunde auch lesen (und würden keinen Hund bedrängen, der Unwohlsein, Angst oder Aggression zeigt).

    Ich muss also meinen Horizont ab jetzt weiter spannen und das nicht als Selbstverständlichkeit ansehen.

  • @Whiskymara

    Bei mir kam mal ein sieben-/achtjähriges Mädchen auf uns kreischend vor Freude zugerannt, nachdem sie Candie gesehen hatte. Zum Glück war ein Zaun dazwischen, und Candie hat laut stark kundgetan, dass er das nicht so geil findet, aber mir ist erstmal das Herz stehen geblieben. Ein ander Mal waren wir in einem Einkaufszentrum trailen, Candie nah bei mir, aber ich konnte gar nicht so schnell gucken, wie ein ca zweijähriges Mädchen bei ihm war und ihm über die Nase gestreichelt hat - während der Vater einfach weiter geschlendert ist. Und ich war Gott froh, dass Candie in dem Moment zu müde vom Trail und vermutlich auch zu perplex war, um irgendwie zu reagieren.

    Deswegen bin ich über jedes Elternteil froh, dass sein Kind bei sich behält, und ihm beibringt, zuerst (auf Distanz) zu fragen und ein Nein zu akzeptieren (gut, in meinem Fall würde Candie sehr schnell das Nein mit Gebrüll unterstreichen...)

  • Finds ok, wenn Kinder nachfragen, wobei es ganz klar auch auf den Ton ankommt...

    Ich sage normalerweise auf die Streichelfrage : "Tut mir leid, das geht nicht. Sie mögen keine Kinder, weil sie im vorherigen Zuhause schlechte Erfahrungen gemacht haben. Die Kinder da haben sie sehr geärgert."

    Das stimmt zwar nur für Max, aber Dexter ist auch nicht der Typ fürs von Fremden begrabbelt werden.

    Manchmal sage ich das auch so, und dass sie versuchen dürfen, ob Dexter es mag. Auch das wird immer gut angenommen, auch wenn Dexter sehr selten mal möchte.

    Das mit Max wird übrigens immer akzeptiert, von Kindern und Eltern, und oft wird viel Mitgefühl signalisiert.

  • OT Kinder

    Dann entschuldige ich mich. Ich habe dich nämlich scheinbar falsch verstanden und das tut mir leid.

    Ich gebe dir, und auch den anderen, ganz klar recht, dass bei einem Nein jucht groß diskutiertnwerden sollte. Egal ob Kind oder Erwachsene. Unser Hund hat auch Angst vor fremden aber vor allem vor kleinen Menschen. Ich weiß also durchaus, wie es auf der Seite des neinsagenden HH ist. Und nein, weder muss der Hund da durch, noch muss eine Möglichkeit gefunden werden, wie das Kind sein Bedürfnis zu streicheln, nachkommen kann. Und wenn Eltern den Wunsch haben, dass ihr Kind das Halten eines Hundes näher gebracht wird, dann sollen sie das bitte tun - dafür bin ich nicht da.

    Deinen Kommentar hatte ich so aufgefasst, dass sich das fragen allgemein nervt. Tut mir leid.

  • @Whiskymara

    Bei mir sind es meistens die Eltern, die Stress machen. Die meisten Kinder akzeptieren es wenn ich einfach Nein sage, da ist das Interesse schnell wieder woanders während die Eltern das Diskutieren anfangen.

    Wenn Kinder auf uns zugerannt kommen - egal ob kreischend oder nicht - hat bis jetzt immer ein NEIN geholfen. Da ist bis jetzt noch jeder stehen geblieben.

    Es gibt definitiv auch sehr nette Kinder mit sehr netten Eltern aber das weiß ich nicht vorher. Wenn Bella dann doch mal hochspringt und vielleicht einen Kratzer macht oder das Kind hinfällt, bin ICH dran. Oder wenn Loki dem Kind ins Ohr bellt vor lauter Übermut und das sich erschrickt und weint, bin ich auch dran.

    Ich wohne in Bayern, die Gesetze für Hunde sind teilweise völlig überzogen und ich will keinen meiner Hunde zum Wesenstest schleifen müssen weil ein Kind umgefallen ist. ICH bin im Endeffekt immer die Schuldige wenn was ist und für was? Für 5 Minuten Hund streicheln, was sowohl Kind wie auch Hund nach weiteren 5 Minuten vergessen haben? Nein, brauch ich wirklich nicht.

    Kinder von HH sind da zwei geteilte Lager. Die einen, die den Hund als Spielzeug ansehen weil das Daheim ja auch geht, da verabschiede ich mich sofort und bin weg. Die Anderen, die einen wirklich vernünftigen Umgang mit den Hunden haben, da lasse ich die Hunde auch laufen.

    Ist halt von beiden Seiten manchmal schwierig. :ka:

    Zusatz weil überschnitten:

    Ich sage normalerweise auf die Streichelfrage : "Tut mir leid, das geht nicht. Sie mögen keine Kinder, weil sie im vorherigen Zuhause schlechte Erfahrungen gemacht haben. Die Kinder da haben sie sehr geärgert."

    Habe ich auch mal gesagt. Antwort "UNSER Kind tut dem Hund ja nichts und das merkt der dann ja auch."
    Kein Verständnis, nur das eigene Vergnügen im Vordergrund. :verzweifelt:

  • @Whiskymara

    Bei mir kam mal ein sieben-/achtjähriges Mädchen auf uns kreischend vor Freude zugerannt, nachdem sie Candie gesehen hatte. Zum Glück war ein Zaun dazwischen, und Candie hat laut stark kundgetan, dass er das nicht so geil findet, aber mir ist erstmal das Herz stehen geblieben. Ein ander Mal waren wir in einem Einkaufszentrum trailen, Candie nah bei mir, aber ich konnte gar nicht so schnell gucken, wie ein ca zweijähriges Mädchen bei ihm war und ihm über die Nase gestreichelt hat - während der Vater einfach weiter geschlendert ist. Und ich war Gott froh, dass Candie in dem Moment zu müde vom Trail und vermutlich auch zu perplex war, um irgendwie zu reagieren.

    Deswegen bin ich über jedes Elternteil froh, dass sein Kind bei sich behält, und ihm beibringt, zuerst (auf Distanz) zu fragen und ein Nein zu akzeptieren (gut, in meinem Fall würde Candie sehr schnell das Nein mit Gebrüll unterstreichen...)

    Whisky liebt alles, was zwei Beine hat. Besonders Kinder. Die könnten so ziemlich alles mit ihr machen, was sie wollten wenn sie dürften.

    Trotzdem war es für uns von Anfang an klar, dass die Kinder den Hund in Ruhe lassen. Das begann schon bei der Welpenbox und geht bis zum jetzigen Bettchen (in dem sie aber sehr gerne mit den Kindern gemeinsam kuschelt).

    Vielleicht fällts mir auch aus dem Grund gar nicht auf, wenn fremde Kinder übergriffig sind dem Hund gegenüber. Weil sich Whisky eben ohnehin über jede "gestreichelt-werden-Gelegenheit" freut wie Bolle.

  • Darf ich dich völlig wertfrei fragen, was du machst, wenn dann doch mal ein Kind zu nahe zu Spuk hin kommt?

    Das passiert einfach nicht. Er läuft bei Kindersichtung ja dann nicht mehr frei und ich bin echt gut im Blocken... Wenn gefragt wird, sage ich nein, akzeptiert das Kind das, ist alles super und manchmal erkläre ich auch, dass er früher von Kindern ganz böse geärgert wurde (was der Grund dafür ist, dass er Kinder nicht leiden kann). Wird es nicht akzeptiert und das Kind latscht weiter auf uns zu, bring ich ihn hinter mich und blocke mit derselben Vehemenz, mit der ich einen Tutnix blocken würde. Spätestens das kapieren Kinder dann, und ob die Eltern dann sauer auf mich sind, interessiert mich wenig. Mein Hund verlässt sich auf mich, den lass ich nicht im Stich.

    Zwei kleine Bengel, die mit erhobenen Stöcken und eindeutiger Absicht an einer Engstelle auf mich zu marschiert sind, hab ich mit "Wag es nicht!" so angezischt, dass sie die Stöcke umgehend fallen ließen und sich vom Acker machten.

    Gerade weil ich da so kompromisslos bin, kann ich mit Spuk sonntags durch den Zoo gehen und er läuft völlig unbeeindruckt durch die Kinderhorden, denn er weiß, dass jedes Kind, das an ihn ran will, erst an mir vorbei müsste und das hat in fast acht Jahren noch keins geschafft. Kinder sind einfach nicht so schnell und wendig wie vierbeinige Tutnixe. :D

    Und wenn alle Stricke reißen, lass ich ihn halt selber "Hau ab!" sagen: kurz auf die Hinterbeine stellen, zweimal "WUFF!" sagen, Ruhe ist.

    Ich hab halt wirklich keine Lust, irgendwann die Dumme zu sein oder ein verletztes Kind zu haben, das sich vor ihm erschreckt hat und gestürzt ist.

  • Darf ich dich völlig wertfrei fragen, was du machst, wenn dann doch mal ein Kind zu nahe zu Spuk hin kommt?

    Gerade weil ich da so kompromisslos bin, kann ich mit Spuk sonntags durch den Zoo gehen und er läuft völlig unbeeindruckt durch die Kinderhorden, denn er weiß, dass jedes Kind, das an ihn ran will, erst an mir vorbei müsste und das hat in fast acht Jahren noch keins geschafft. Kinder sind einfach nicht so schnell und wendig wie vierbeinige Tutnixe. :D

    Das ist ja klasse! Dann musst du auch keine Angst haben, dass Spuk zuschnappt oder so, falls er doch Mal von einem Kind überrascht wird.

    Wir haben ein Kind in der Nachbarschaft (5 Jahre), dessen Vater mal ein Video online gestellt hat, auf dem zu sehen war, wie der Bub den Malteser der Familie mit dem Ärmel schlägt und mit den Füßen trat. Der Hund hat geknurrt und hat versucht sich zu entziehen, dann hat er gebellt, dann ist er auf das Kind losgegangen und hat in den Ärmel gebissen. Der Vater fand es witzig, der Bub auch.

    Ich hab damals gesagt, sollte einer unsere Jungs jemals sowas machen, bekommt er die erste Ohrfeige seines Lebens. Guten Gewissens!

    Dieser Bub hat übrigens seitdem bei uns Gartenverbot und der Vater weiss warum. Erstens versaut mir keiner meinen Hund! Zweitens schaut's anders aus, ob ein Malteser oder ein 25 kg Hund ein Kind tackert.

  • @Whiskymara ach, bei mir sind es in den allermeisten Fällen auch wirklich die Erwachsenen, die sich total daneben benehmen. Der Großteil der Kinder hat irgendwie anscheinend noch einen natürlichen Riecher für guten Umgang mit Tieren und zeigen sich sehr zurück haltend. Die, die es nicht sind werden entweder von den Erwachsenen dazu provoziert oder sind offensichtlich generell etwas.. "aufgeweckt" (um es mal nett zu umschrieben).

    Zu Kindern bin ich auch immer total nett und erkläre meist in einem kurzen Satz, wenn streicheln oder stehen bleiben gerade nicht geht und die verstehen es eigentlich fast immer. Die Erwachsenen drängen dann drauf, dass die Sprösslinge es nochmal versuchen sollen und DIE kriegen dann die Ansage.

    Schön war das ungefähr 6jährige Mädel, dass sichtlich genervt die Muddi am Ärmel weiter gezogen hat mit den Worten: "Boah Mama. Das Pferd will nicht, man. Du raffst gar nix."

    :respekt: in etwa das wären auch meine Worte gewesen, aber sie kam mir zuvor.

  • Die Diskussionen mit Erwachsenen kenne ich auch. Kinder sind da oft einfacher und freundlicher.

    Einmal saß ich im Zug und eine Gruppe behinderter Kinder kamen dazu. Ein Kind fragte, ob es den Hund streicheln dürfte. Ich sagte nein (er mag es von Fremden generell nicht, egal wie alt xD) und dann sagte ein anderes Kind, dass es eben nicht jeder Hund mag. So viel Weitsicht haben noch nicht mal viele nicht behinderte Erwachsene... Da tat es mir dann schon fast etwas leid, dass ich nein sagte.

    Wenn ich draußen unterwegs bin und ein Kind sich ruhig nähert und freundlich fragt, sage ich auch Mal, dass es es gerne mal probieren kann, es aber sehr wahrscheinlich ist, dass er weggeht, weil er das nicht so gerne mag. Das funktioniert auch gut und wenn der Hund dann weggeht, wird er nicht bedrängt. Da hatte ich mit Erwachsenen auch schon ganz andere Erlebnisse.

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