Sarkom beim Senior

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    Hallo,

    nun haben meine Fellnase und ich schon 13 Jahre miteinander verbracht und dann bekommt er so einen blöden Knubbel am Rücken crying-dog-face


    McFly ist ein 13 Jahre alter Schäferhund/Hovawart Mischling und ist mein absoluter Seelenhund aber so geht es ja den meisten von euch mit ihren Hunden und ihr könnt mich verstehen.


    Vor 1,5Jahren wurde Mac am Rücken ein Tumor rausgeschnitten welcher nicht eingeschickt wurde weil der TA meinte viel schon optisch feststellen zu können, ich habe ihm geglaubt und für mich war das Thema erledigt. Nun fing der Tumor ende Januar wieder an zu wachsen. In der Zeit hatte ich schon meinen TA gewechselt und wir waren zur Kontrolle, der Knubbel sollte weiter beobachtet werden. Operieren lassen wollte ich Mac in dem Alter nicht mehr lassen, da der Tumor auch an einer blöden Stelle direkt an der Wirbelsäule sitzt.

    Nach ca. 8 Wochen ist er aber doch deutlich größer geworden und wir haben ihn punktieren lassen, es ist ein Malignen mesenchymaler Tumor ( Sarkom ). Wir fingen dann mit leichten Schmerzmitteln und Physiotherapie an weil er manchmal zusammen zuckt wenn er sich bewegt als ob etwas zwickt im Rücken. Vor ca. 2 Wochen haben wir ihn dann nochmal auf ein anderes Schmerzmittel mit Kortison umgestellt und siehe da der Tumor wird immer Kleiner :)


    Allerdings verändert sich mein Mac so im Wesen, er war sonst ein Sonnenschein und immer gutgelaunt nur kommt er nur noch geduckt zu mir als ob er den Schmerz mit mir in Verbindung bringt und ich ihn verprügel. Mir bricht es das Herz ihn so zu sehen weil ich ihm nie weh getan habe loudly-crying-dog-face Wenn wir draußen sind ist aber alles gut und er kommt freudig zu mir wenn ich ihn rufe.


    Haben eure Hunde sich auch im Verhalten verändert als sie Krebs bekommen haben? Mac frisst auch noch gut, sogar sehr gut aber ich habe das Gefühl er nimmt trotzdem ab.


    Am Montag haben wir wieder ein Kontrolltermin beim TA und ich bin am überlegen ob man nicht vielleicht doch nochmal ein Röntgenbild macht um zu schauen ob er schon gestreut hat, sieht man das da?

    Ich bete jeden Abend dafür ihn jetzt noch nicht einschläfern zu müssen da durch diesen blöden Coronavirus meine Tierärztin auch nicht zu uns kommen würde crying-dog-face


    VG

  • Tumore sind sehr Kräfte zehrend, da ist es nicht ungewöhnlich, dass man abnimmt. Das war bei meiner Jessy damals auch so. Sie hatte Lymphdrüsen-, Milz- und Lebertumore.

    Ob sich ihr Wesen verändert hat kann ich dir nicht sagen, weil ich sie nur mit Krebs kannte. Ich hab sie damals mit Heim genommen, weil man ihr noch 6-8 Wochen gab und ich nicht wollte dass sie im TH sterben muss. Sie hat dann noch 1 Jahr und 3 Monate durchgehalten.

    Senioren verändern sich im Wesen ja häuftig, obs nun Hunde oder Menschen sind. Sie werden ängstlicher, sind von Zeit zu Zeit verwirrt, sehen und hören nimmer so gut, ham hier und da Zipperlein und der Stoffwechsel verändert sich.


    Viele Tumore sind bei Röntgen zumindest zu erahnen. 100% sicher biste damit aber nicht.

    Wenn der Krebs z.B. in die Lunge gestreut hat sieht man darauf Schatten.

    Schatten können aber auch Überbleibsel einer Lungenentzündung, oder anderen Krankheiten sein.

    Bei Jessy war am Ende zu erkennen, dass irgendwas auf die Luftröhre drückt. Der Lage und Anzahl der "Dellen" nach müssen das lt. TA die Lymphdrüsentumore gewesen sein.

    Bei meiner Tara ham wir mal den Thorax geröngt, weil sie so schlimme Leberwerte hatte. Da war eine unregelmäßige Struktur an der Leber zu erkennen, die sich aber beim US zum Glück als harmlos erwies.

  • Unser Merlin hatte auch Krebse.Es hat lange gedauert bis auffiel, das er machmal beim Laufen

    geduckt lief, als wäre etwas am Hals.

    Als er geröntgt wurde ,sah man auf den Bildern die Metastasen.

    In der Lunge sahen Sie aus wie einen Traubenperkel.

    Die Metastasen waren auch in der Leber und am Hoden,

    er war total verkrebst.

    Auf seinen Bildern konnte man alles sehen .

    Selten dumme Menschen sind nicht selten - aber dumm !


    Herr gib mir Geduld, aber ein bisschen PLÖTZLICH

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  • Danke für eure lieben Antworten :)
    Gestern war die Physio da und bestätigt mir auch meine Vermutung, dass Mac immer weniger wird vor allem im hinteren Bereich und was ich mega erschreckend fand was mir aber die Tage schon aufgefallen ist. In der Mitte vom Rücken kommt so ca. 20cm lang die Wirbelsäule richtig hoch als ob er sich krümmt. Da der Rücken aber vor 4 Wochen geröntgt wurde kann es keine Spondylose oder so sein. Die Physio sagt es kommt bestimmt vom Krebs.


    Wir warten mal ab was die Tierärztin am Montag zu ihm sagt.


    Habt ein schönes Wochenende und genießt die Zeit mit den Nasen.


    VG

  • Mein Hündin hat auch Krebs.

    Allerdings Mammatumore und Sekundärtumore in der Lunge.


    Sie hat auch zuerst extrem abgebaut, wir haben aber Glück und die Kurve noch einmal bekommen.


    Im Röntgen wirst du Metastasen in der Lunge sehen. Hat der Krebs in andere Organe gestreut (Leber / Milz) wirst du teilweise (nur) im US feststellen können.

    Wenn der Krebs z.B. in die Lunge gestreut hat sieht man darauf Schatten.

    Schatten können aber auch Überbleibsel einer Lungenentzündung, oder anderen Krankheiten sein.

    Nein, das sieht anders aus ein Tumor in der Lunge oder diese Schatten von Entzündungsreaktionen.

    Ein TA und spätestens ein Radiologe erkennen da den Unterschied.



    Das Problem bei Rx ist eher, die Auflösung und die Lagerung / Perspektive.


    Meine Hündin z.B. siehe Spoiler hat man ca. 4-5 grosse Tumore gesehen im Röntgen.

    Durch CT kam dann raus, dass es in Wahrheit 10 in der einen Lungehälfte und 12 in der anderen Lungenhälfte sind.

    Bei einer Kollegin ähnlich, RX man wusste da ist was und CT ergab dann über faustgrosser Tumor (sie hat ihn dann gar nicht mehr aufwecken lassen :( :).

    Multikulti in der CH

    - - -

    Alma (Herder-Breton-Senfhund-Mix) 06.2017

    für immer im Herzen und jeden Tag vermisst † 12/2020 Milly

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  • Sehr spannend die Bilder zu sehen, da musste ich mir dir gleich von Mac mal anschauen.

    Leider bekomme ich diese hier nicht eingestellt, ich muss da nochmal rumprobieren

  • Nein, das sieht anders aus ein Tumor in der Lunge oder diese Schatten von Entzündungsreaktionen.

    Ein TA und spätestens ein Radiologe erkennen da den Unterschied.

    Dann bin ich in meiner Entscheidung den TA zu wechseln ein weiteres Mal bestätigt worden.

    Als ich meine Tara kastrieren lassen wollte (sie hatte damals extreme hormonelle Entgleisungen) hat er vor der OP geröngt um zu sehen obs Herz i.O. ist. Das war es leider nicht und zudem würde man auf ihrer Lunge Schatten sehen, man könne aber nicht sagen obs Tumore, oder sonst was ist.

    Da sie von der Atmung her völlig unauffällig wurde da aber nichts weiter gemacht, außer dass man die OP hat sausen lassen.

    Als sie dann beim neuen TA einige Zeit später wegen der Leberwerte geröngt wurde war nichts mehr von irgendwelchen Schatten zu sehen.

  • Ich kann Dir von unseren bisherigen Hunden, die Krebsarten hatten sagen, daß alle auf der letzten Wegstrecke viel mit hängendem/gesenktem Kopf gelaufen sind und sie trotz normalem Fressverhalten abgebaut haben.. Nur unser Rüde, der ein rezidives SD-Karzinom hatte, hat zuletzt sehr schlecht gefressen.


    Ich wünsche Euch eine gute, intensive Zeit!

    Liebe Grüße


    Ute mit Manni

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