Unser Hund wurde getreten - wie reagieren?
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Gast101897 -
19. Januar 2020 um 12:23 -
Geschlossen
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Es ist echt spannend wie viele es verständlich finden, das man zutritt wenn man Angst hat.
Darf ich dann auch große, breite und tätowierte Männer wegtreten, nur weil ich Angst habe und die mich womöglich sogar in einem Abstand von 1m angucken?
Für mich ist Angst oder Panik keine Freigabe fremde Lebewesen zu treten oder anders zu verletzten.
Komische Welt in der wir mittlerweile leben

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20. Januar 2020 um 08:29
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Unser Hund wurde getreten - wie reagieren? - Vor einem Moment
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Darf ich dann auch große, breite und tätowierte Männer wegtreten, nur weil ich Angst habe und die mich womöglich sogar in einem Abstand von 1m angucken?
Im Zweifel nein, üblicherweise fällt es uns Menschen aber auch leichter mit Artgenossen zu kommunizieren als mit Angehörigen einer anderen Art.
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Sieht man ja auch hier, viele sind sofort bereit, eine gewaltsame Lösung gegen ein Tier verständnisvoll zu entschuldigen. Gewalt wird halt immer mehr auch akzeptiert.
Das hat mit verständnisvoll entschuldigen oder akzeptieren nichts zu tun.
Es geht um zwei Dinge:
1. Angst und Panik führen zu Handlungen, die nicht immer rational sind. Da ist dann auch die Frage, ob es in der Situation begründet war Angst zu haben, eher zweitranging. Bei evt. negativen Vorerfahrungen kann man sich in die Situation zurückversetzt fühlen, auch wenn objektiv betrachtet diese Situation viel harmloser ist.
2. Mitschuld vom Hundehalter. Wenn der Abruf nicht zu 100% sitzt und mein Hund auf einen anderen zu rennt, selbst wenn er nur "spielen" will, bekommen in real und hier im Forum 90% der Hundehalter schon einen Hals: "Du hast deinen Hund nicht im Griff. Ich will nicht, dass der auf meinen zu rennt und im Notfall stell ich mich davor und schütze meinen Hund." aber wenn er auf einen Menschen zugeht und nicht abrufbar ist, dann ist das was anderes?
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Tierschutzgesetz:
"§ 1
Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen."
Einfach mal treten, weil man Angst hat, ist kein vernünftiger Grund
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Darf ich dann auch große, breite und tätowierte Männer wegtreten, nur weil ich Angst habe und die mich womöglich sogar in einem Abstand von 1m angucken?
Für mich ist Angst oder Panik keine Freigabe fremde Lebewesen zu treten oder anders zu verletzten.
Die Frage von dürfen oder nicht dürfen, ist eine andere, als die Frage, ob du es tun würdest.
Wenn du es so darstellst, dass du frei entscheiden kannst, was du machst, dann bist du in keinem wirklichen Angst- oder Panikzustand.
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Sieht man ja auch hier, viele sind sofort bereit, eine gewaltsame Lösung gegen ein Tier verständnisvoll zu entschuldigen. Gewalt wird halt immer mehr auch akzeptiert.
Das hat mit verständnisvoll entschuldigen oder akzeptieren nichts zu tun.
Es geht um zwei Dinge:
1. Angst und Panik führen zu Handlungen, die nicht immer rational sind. Da ist dann auch die Frage, ob es in der Situation begründet war Angst zu haben, eher zweitranging. Bei evt. negativen Vorerfahrungen kann man sich in die Situation zurückversetzt fühlen, auch wenn objektiv betrachtet diese Situation viel harmloser ist.
2. Mitschuld vom Hundehalter. Wenn der Abruf nicht zu 100% sitzt und mein Hund auf einen anderen zu rennt, selbst wenn er nur "spielen" will, bekommen in real und hier im Forum 90% der Hundehalter schon einen Hals: "Du hast deinen Hund nicht im Griff. Ich will nicht, dass der auf meinen zu rennt und im Notfall stell ich mich davor und schütze meinen Hund." aber wenn er auf einen Menschen zugeht und nicht abrufbar ist, dann ist das was anderes?
und der nächte tritt Deinen Hund so in den Bauch, daß er stirbt, nur weil du mit dem angeleinten zu dicht vorbei gehst und der Mensch Angst hat. Mußt du schon verstehen, der darf das, er hat ja Angst....
Kein Hund ist 100 % abrufbar
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Sieht man ja auch hier, viele sind sofort bereit, eine gewaltsame Lösung gegen ein Tier verständnisvoll zu entschuldigen. Gewalt wird halt immer mehr auch akzeptiert.
Das hat mit verständnisvoll entschuldigen oder akzeptieren nichts zu tun.
Es geht um zwei Dinge:
1. Angst und Panik führen zu Handlungen, die nicht immer rational sind. Da ist dann auch die Frage, ob es in der Situation begründet war Angst zu haben, eher zweitranging. Bei evt. negativen Vorerfahrungen kann man sich in die Situation zurückversetzt fühlen, auch wenn objektiv betrachtet diese Situation viel harmloser ist.
Wenn man einen Hund hat der wegen negativen Vorerfahrungen in Panik nach vorne geht muss man ihn sichern und davon abhalten andere zu verletzen.
Wieso ist das bei Menschen nicht so, sondern mit der Begründung „Ich hatte halt Angst“ erlaubt?
Wenn ich Angst habe dann versuche ich die Situation zu meiden und greife nicht an wenn ich nicht angegriffen werde.
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Sieht man ja auch hier, viele sind sofort bereit, eine gewaltsame Lösung gegen ein Tier verständnisvoll zu entschuldigen. Gewalt wird halt immer mehr auch akzeptiert.
Nicht entschuldigen, aber rechtfertigen. Und ja, diese Gewalt wird sogar vom Gesetzgeber akzeptiert (§§ 32 ff. StGB).
Ersetzt doch gedanklich mal den zuckersüßen, richtig lieben und knuffigen Hund durch irgendein anderes Tier, das ihr jetzt vielleicht nicht - wie der "Treter" hier - direkt "lesen" könnt. Pferd? Wolf? Wildschwein? Krokodil? Elefant? Muss man da auch verständnisvoll abwarten, oder darf man sich und seine Familie schützen?
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Mußt du schon verstehen, der darf das, er hat ja Angst....
Ihr verwechselt hier das "dürfen" mit dem "tun".
Das hat miteinander nichts zu tun. Ob jemand etwas darf ist eine ganz andere Frage, als dass er es aus Angst oder Panik tut.
Das dürfen wird im Zweifel hinterher durch Gerichte entschieden, dass der andere es gar nicht tut, ist das worauf ich aber noch Einfluss nehmen kann.
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Sieht man ja auch hier, viele sind sofort bereit, eine gewaltsame Lösung gegen ein Tier verständnisvoll zu entschuldigen. Gewalt wird halt immer mehr auch akzeptiert.
Nicht entschuldigen, aber rechtfertigen. Und ja, diese Gewalt wird sogar vom Gesetzgeber akzeptiert (§§ 32 ff. StGB).
Ersetzt doch gedanklich mal den zuckersüßen, richtig lieben und knuffigen Hund durch irgendein anderes Tier, das ihr jetzt vielleicht nicht - wie der "Treter" hier - direkt "lesen" könnt. Pferd? Wolf? Wildschwein? Krokodil? Elefant? Muss man da auch verständnisvoll abwarten, oder darf man sich und seine Familie schützen?
Dann rennen jetzt alle mit einer Flinte in den Wald weil sie Angst vor Wildschweinen haben, na herzlichen Glückwunsch

Ich hätte definitiv riesige Angst vor einem Wildschwein, aber ich habe noch nie darüber nachgedacht mich jetzt zu bewaffnen um meine Familie zu schützen, mit einem Tritt kommt man bei so einem Schweinchen ja eher weniger weit...
Gewalt ist definitiv nicht zu rechtfertigen ohne das man sich verteidigen muss, der Typ hatte keinen Grund sich zu verteidigen, da Hund stand da und hat geatmet.
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