Kontakt zu fremden Menschen
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Gast88786 -
16. Januar 2020 um 20:35
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Maus1970 danke für den Ratschlag. Ich denke ich werde ab sofort nur noch wenig Menschenkontakt zulassen. Und das bei meinen nahe stehenden Freunden die verstehen dass der Beginn einer Unterhaltung vielleicht mit einem 5 minütigen Hundetraining startet. Werde sie dann immer zurückpfeifen sobald sie ungestüm wird. Ebenso wie die anderen informieren sie erst zu beachten wenn alle vier Pfoten auf dem Boden bleiben.
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18. Januar 2020 um 10:24
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Kontakt zu fremden Menschen - Vor einem Moment
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So was nennt sich dann wohl "geziehlte Desozialisierung". Wenn man sich schon einen Hund anschafft, warum dann nicht einfach ein bisschen daran arbeiten das Mensch-Hund Begegnungen vernünftig ablaufen, statt gar nicht (was das eigentliche "Problem" ja nicht behebt, sondern evtl noch steigert)? Es käme ja auch niemand auf die Idee gar nichts mehr zu essen, weil man zugenommen hat. Man würde höchstens versuchen das in vernünftigen Bahnen zu lenken.
Ein Hund der Menschen mag und sich über sie freut, ist angesichts der Tatsache, dass er unter Menschen lebt ja nichts Negatives.. ganz im Gegenteil. Warum dem Hund vermitteln, das Menschen schlecht sind?
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@Herdifreund keine Sorge. Wie ich geschrieben habe lasse ich sie noch zu Leuten hin- vorausgesetzt diese haben kurz die Geduld dass ich mit Ellie an ihnen trainieren darf

Direkt heute morgen habe ich mit meiner Freundin angefangen die mich abgeholt hat. Wir haben uns mit 3 Meter Abstand unterhalten sodass Ellie ruhig dabeisitzt. Dann durfte sie näher hin und habe direkt unterbunden dass sie an meiner Freundin hochspringt. Sie hat sie ignoriert. Als sie brav mit allen vieren auf dem Boden gestanden ist hat sie sie gestreichelt. Lief super

Was ich aus der Sache gelernt habe ist sie nicht einfach an Leute zu lassen um nett zu sein (weil ich weiß dass sie sie gerne streicheln würden) wenn ich dabei nicht dafür sorge dass sie diesen Leuten „richtig“ hallo sagt.
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Ich habe ja son Teddy und ich kann total verstehen, wie es euch geht. Das hat ewig gedauert bis Meiner mal kapiert hat, dass ihn nicht jeder streicheln muss. Er war ein ganz niedlicher Welpe und er ist immer noch optisch sehr anziehend und das bleibt er auch. Und wenn Menschen ihn anlächeln oder ihn ansprechen, ist er hin und weg. Und wenn ich sage: Er soll das nicht, anspringen u.s.w. , was er bei mir nie macht, sagen die: Das darf er ruhig und kommen soweit ran, dass er es kann. Irgendwie haben die Menschen dann doch Spaß mit ihm.....
Wir arbeiten weiter dran, ist schon besser geworden. Aber gestern haben wir einen Mann getroffen, der nicht wusste wie er zum Männerwohnheim für Odachlose kommt. Wir sind ne Weile zusammen gegangen und dann haben der Mann und mein Hund riesen Geschmuse zum Abschied gehabt.... ;-) Was soll man dazu sagen, gut oder schlecht? Ich weiß es nicht.
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@Farah64 sie lernen ja noch
und es klingt nach einem schönen Erlebnis das etwas Inkonsequenz rechtfertigt 
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Bolonka Zwetna ist eben auch ein Gesellschaftshund und nicht so reserviert wie Malteser....
Wenn ihn jemand anspricht und anlächelt, ist er Feuer und Flamme. Es ist schwer, ihn zu zügeln. Er findet alle Menschen toll. Aber es wird schon besser.
Teilweise stürzen sich alte Frauen fast vom Rollator, weil sie ihn mal streicheln wollen.... Da gehen wir jetzt lieber einen Bogen.
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So was nennt sich dann wohl "geziehlte Desozialisierung".
Das sehe ich nicht so.
Deiner Argumentation zufolge, sprich: Dem Hund die menschlichen Kontakte verbieten zeigt ihm, dass Menschen schlecht sind, dürfte ich meinem Hund überhaupt nichts verbieten, weil ich ihm dann automatisch damit suggeriere, es sei schlecht.
Es geht überhaupt nicht darum, dass der Hund niemals zu anderen Menschen oder Hunden darf.
Aber ich persönlich bin auch der Meinung, dass mein Hund nicht zu JEDEM Menschen dürfen muss. Er muss sich nicht von JEDEM anfassen lassen. Schließlich habe ich keinen Streichelzoo an der Leine. Da schadet es wohl kaum, ordentlich zu trainieren, auf Freigabe zu warten. Und ja, wenn freundlich gefragt, anstatt einfach angefasst wird, und wenn wir gerade Zeit haben, dann darf Lili sich auch von Fremden knuddeln lassen.
Ich hab nur von meiner Weise und den Erfahrungen mit MEINEM Hund berichtet, so wie es die meisten anderen auch machen. Und bei uns war es der richtige Weg, alle Kontakte zu unterbinden, bis meine Hündin gesittet an Mensch und Hund vorbeilaufen konnte.
So lange hat das auch nicht gedauert, wie gesagt, als Begleithund ist sie ohnehin immer mit dabei.
Gerade auch das Ignorieren, wenn Menschen sie locken, finde ich bei meinem Hund inzwischen wichtiger denn je. Ich weiß nicht warum, aber in letzter Zeit finden Radfahrer es unheimlich witzig, sie anzulocken. Während sie selber wohlgemerkt noch auf dem Rad in Bewegung sind, und das nicht gerade langsam. Kein einfaches Ansprechen "Na, du süße" sondern "Ja, fein, ja komm mal her, na komm schon." Wie um sie zu animieren, ihnen hinterher zu jagen. Schön auf die Straße. Es gab auch schon den ein oder anderen Hundeführer, der sie über die Straße locken wollte. Da war ich echt froh, dass sie immer erst um Erlaubnis gefragt hat.
Ob und wie man das für sich selbst regelt, muss ja jeder selber wissen. Und es auch vom Hund abhängig machen. Auch so mancher Begleithund ist eigentlich mit vielen Menschenbegegnungen überfordert, aber keiner merkt es, weil es ja so niedlich ist, wenn er sich sofort auf den Rücken schmeißt und "Freudenpipi" loslässt. Insofern bestimmt also durchaus der Hund, ob oder ob nicht, der Mensch ist da lediglich der Dolmetscher. Theoretisch.
Aber ich finde es sehr schade, wenn das Einführen von solchen Regeln direkt als gezielte Desoziaisierung bezeichnet wird.
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Ich denke es ist unabdingbar, daß ein Welpe/ Junghund lernt nicht auf fremde Menschen zuzustürmen und/oder gar anzuspringen.
Ich habe es als meine Aufgabe angesehen meinem Hund beizubringen wie er mit fremden Menschen in Kontakt zu treten hat. Bei uns waren das drei klare, einfache Regeln.
1. Es wird niemand angesprungen
2. Es wird nicht losgestürmt, sondern der Radius eingehalten.
3. Die Kontaktaufnahme geht entweder von fremden Menschen aus, oder erst nach Freigabe durch mich, vom Hund.
Wir sind sehr gut damit gefahren.
Bei mir durften meine Welpen und Junghunde durchaus auch lebhaft und aufgeregt im Kontakt sein. In meinen Augen gehört das bei jungen Hunden einfach dazu und ich wollte Till keines Falls seine Lebensfreude und Spontanität aberziehen. Solange er unten geblieben und es nicht übertrieben hat, war alles in Ordnung.
LG
Franziska mit Till