Hund extrem stur beim Gassi gehen.

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    Hallo,


    ich habe einen 4,5 Jahre alten Golden Retriever (Weiblich), der seit 1-2 Wochen Probleme beim Gassi gehen macht.


    Angefangen hat es im Dezember, als sie die ersten Silvester-Knaller gehört hat. Sie ist da sehr empfindlich und schon beim kleinsten Knall, gerät sie sofort in Panik und will auf dem schnellsten Weg nach Hause.


    Vormittags geh ich mit ihr immer die übliche Gassirunde, die sie schon seit Jahren kennt und wo immer tadellos alles gepasst hat. Aber jetzt seit 1-2 Wochen streikt sie schon oft nach 100 Metern und setzt sich hin und geht nicht mehr weiter und zieht dann auch wieder heimwärts. Mit Leckerlis könnt ich sie zwar locken, aber sie geht dann auch immer nur so lange bis ich ihr das Leckerli gebe und dann zieht sie wieder zurück.

    Und wenn ich einfach stehen bleibe und die Leine auf Spannung halte, zieht sie trotzdem zurück und will nicht nachgeben. (Hab heute eine halbe Stunde gewartet, aber sie wollte einfach nicht weitergehen)


    Ich könnte sie auch hinter mir nachschleifen, aber das ist glaub ich nicht wirklich sinnvoll und verschlimmert das Ganze noch.


    Aber wenn jetzt z.B. noch eine Person oder mehrere Personen dabei sind, macht sie keine Faxen und geht problemlos überall mit. Und auch wenn sie ohne Leine laufen kann, folgt sie mehr und läuft immer schön mit.


    Woran kann das liegen und wie kann ich sie, wenn ich alleine bin, zum weitergehen animieren?


    Viele Grüße

  • Du schreibst doch, es hängt mit Angst vor Knallern zusammen?

    Ohne Leine, hat sie keine direkte Verbindung und läuft deshalb mit. Sonst wäre sie mit der Angst auf sich gestellt. Mehr Gesellschaft beim Gassi, ist vielleicht mehr Sicherheit. Hat sie denn eine miese Erfahrung gemacht beim Gassi mit Knallern?

    Erledigt sie ihr Geschäft? Wenn ja, würde ich erstmal nichts weiter erzwingen, bei uns knallt es auch noch ab und zu.

  • Meine Pflege-Goldiedame hat einmal ein halbes Jahr eine bestimmte Runde bestreikt, weil dort ziemlich nah ein Böller hochging. Sowas kannst ausschließen? Sonst probiere es doch vielleicht mit einer anderen Runde.


    Meine Hündin ist auch manchmal einfach ein bisschen Diva und ich behelfe mir dann mit plötzlichem Joggen - da möchte sie dann auf alle Fälle mit :D Aber erstmal würde ich ausschließen wollen, dass sie Angst hat.

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  • Ist ja erst 2. Januar. Halbes Jahr würde ich das auch nicht tollerieren.

    Ich gehe aber sowieso immer unterschiedliche Runden.

  • So wie du das alles beschreibst, würde ich sie in deinem Fall "mitziehen" und dabei sehr konsequent sein. Ich denke, spätestens am 3. Tag bockt sie nicht mehr weil sie gemerkt hat, dass es nichts bringt. Bisher kam sie ja damit durch.

    Du solltest dabei sehr bestimmt, souverän und konsequent sein, dann geht sie m.E.n. auch weiter.

    Zu Angst passt m.M.n nicht, dass es mit mehreren Personen und ohne Leine nicht auftritt, daher würde ich das so lösen.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Hängt von der Technik und der Ausstattung ab.

  • Die letzten Tage war es während des Gassi Gehens immer ruhig, aber sie hat trotzdem oft gestreikt. Es könnte schon sein, dass sie noch vor möglichen Knallern Angst hat, da eben vor 1-2 Wochen beim Gassi gehen, auf der selben Route, ein Knaller in der Nähe explodiert ist und sie da extrem erschrocken ist.


    Hab auch schon andere Routen probiert, aber da streikt sie auf immer nach ein paar Metern, obwohl kein Knaller oder Sonstiges zu hören ist.


    Wochenende fahr ich oder jemand anderes aus meiner Familie mit ihr weiter weck und geh dann auf den Berg, wo sie problemlos geht und alles passt.


    Dann soll ich aber wenn sie streikt und zurück zieht, einfach wieder umdrehen oder ihr gut zureden und sie zum weitergehen animieren?

  • Ich würde ihr da gar nicht gut zureden und sie nicht beachten, sondern einfach mitnehmen.

    Je mehr Tamtam du darum machst, desto mehr verunsicherst du den Hund. Deshalb klapp es wenn andere Personen dabei sind oder keine Leine dran ist, weil dein Fokus dann nicht 100% auf dem Hund liegt.

    Nimm die Leine ganz kurz, dann kann der Hund gar nicht umdrehen und muss mit.

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