"Probleme" mit dem Junghund
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Nein, Ablenken ist auf Dauer nicht der richtige Weg!
Belohnen für das gewünschte Verhalten (Weitergehen, dich anschauen) ja, aber NICHT ablenken.
Wenn er mich anschaut ist er eindeutig vom anderen Hund abgelenkt...sonst würde er ja den anschauen. Und natürlich, dafür wird Belohnt.
Ich denke wir meinen das Gleiche, verstehen bzw. beschreiben es nur anders.
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15. November 2019 um 14:47
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"Probleme" mit dem Junghund - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Nee, nee, nee, Bestechung zeigt man vorher, Belohnung gibt's hinterher.
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Ich belohne in so Fällen Auslöser anschauen und ruhig bleiben.
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Ich find es ja allgemein praktischer, wenn der Hund einfach lernt, welches Verhalten er bei Reiz XY zeigen soll, als immer nur in dem Moment mit Kommandos zu lenken. Dann ist man nicht darauf angewiesen, ständig die Gegend zu scannen, um alles rechtzeitig vor dem Hund zu sehen.
Dann lernt Hund z.B., dass er Blickkontakt mit seinem Halter aufnehmen soll, wenn er einen anderen Hund (Radfahrer, Jogger, Wild,...) sieht. Oder sich hinsetzen, zur Seite gehen, herkommen etc. soll. Diese grundlegende Idee würde ich erst mal an für den Hund eher uninteressanten Sachen üben und dann langsam auf Spannenderes übertragen. Der Hund lernt also nicht, da ist was Spannendes und Frauchen versucht, mich davon wegzulocken. Sondern er lernt (erst mal in ganz einfachen Situationen), dass sich selbstständiges zurück orientieren für ihn lohnt. Bis dahin auf Management bei Hundebegegnungen setzen, wie du es ja schon machst. Viel Abstand, Bögen gehen, möglichst verhindern dass er sich hinlegt und/oder fest glotzt.
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Genau. Ein Verhalten einfordern und DAS dann belohnen. Jeden kleinen Ansatz.
Wenn man den anderen Hund zuerst sehen muss, hat man schon verloren... Von daher ist der Gedanke "Ich lenke den Hund ab" einfach falsch. Er MUSS den Reiz wahrnehmen, sonst kann er ja nicht die richtige Reaktion AUF diesen Reiz lernen.
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Der Hund reagiert aber nicht mehr wenn er den Reiz wahrnimmt... daher managed man das ganze vorher, der Reiz wird durch Ablenkung "normalisiert", "gemildert" bis man das ganze im Nahbereich dann auch hin bekommt.
So waren die Tipps als ich die Probleme mit Dako hatte, so hat es mein Trainer für gut empfunden. Unabhängig davon ab ich das fachlich sprachlich korrekt wiedergebe...bei Dako hat es gut geklappt. Heute brauche ich ihn nicht mehr wirklich ablenken, er hat gelernt das es nicht so wichtig ist und man auch mit Hund in der Nähe noch auf Herrchen achten kann.
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Daher arbeitet man ja mit größerem Abstand, Ablenken ist quasi eine Krücke, wenn das nicht geklappt hat.
Ich denke aber auch, dass es eine Frage der Motivation ist. Dieses übermässige Interesse an anderen Hunden legt sich mit steigender Sozialkompetenz und grundsätzlich weniger Aufregung tendenziell ein Stück weit von alleine, und ist auch nicht soo schwer zu handhaben.
Wenn es um jagdliche Motivation geht, ist das u.U. schon ne andere Hausnummer.
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ich schließe mich an, ich finde es super dass du dran bleibst!
Bestechen und locken find ich generell nicht so den mega Ansatz, vermutlich wird Futter ohnehin recht egal sein wenn er sich erstmal festgeglotzt hat.
Raus aus der Situation gehen und vorausschauend laufen halte ich da für sinniger
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Ich möchte euch berichten, dass es wirklich super mit Jack läuft. Seit ich noch viel mehr darauf achte, ihn abzuschirmen, geht Jack viel entspannter neben mir. Ich schnalle mir die Leine um die Hüfte und greife nur in besonderen Situationen ein. Durch seine Ruhe habe ich auch viel mehr Blick für die Umgebung, da ich nicht mehr so viel auf ihn achte. Bin echt super froh ?
Was anderes:
Ist es eigentlich rassetypisch veranlagt, dass Jack grundsätzlich eher reserviert ist? Also er ist zwar mega anhänglich mir gegenüber (liegt/schläft gern in meiner Nähe) doch ist er eher weniger kuschelig. Spielen mag er auch nicht mehr so sehr wie noch zu Anfang. Kann das eventuell auch nur eine Teenie-Phase sein?
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Ja. Viele erwachsene Aussies bzw. DSH können im Erwachsenenalter gut auf Fremdhunde verzichten. Ich würde vermuten, dass er langsam erwachsen und ernstjafter wird.
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