Unklare nächtliche Anfälle (Kopfpendeln, Orientierungslosigkeit,..) Toxoplasmose

  • @Lockenwolf Ich werde das nochmal mit unserer TÄ besprechen und ggf eine zweite Meinung einholen.


    flying-paws Was bringt dich zu dieser Aussage, bzw. was hast Du für einen Verdacht?

    Sie ist ansonsten ja kerngesund/komplett unauffällig.

  • Meine letzte Hündin hatte ja auch Toxoplasmose, die Krampfanfälle auslöste.

    Sie war kurzzeitig unter AB Gabe anfallsfrei, aber als sie läufig wurde, kamen die Anfälle mit aller Wucht zurück.

    Meine TÄ sagte, die Anfallsbereitschaft würde durch die Läufigkeit gesteigert.

    Meine Hündin sollte dann kastriert werden, aber dazu kam es dann schon nicht mehr.

    Ich würde mich also in dieser Richtung nochmals informieren.

  • Ich hab am Montag mit meiner Tierärztin telefoniert und sie hat uns ein Antiepileptikum mitgegeben. Das bekommt Nala seit Montag und hatte seitdem nur noch einen sehr abgeschwächten Anfall in der Nacht von Montag auf Dienstag.

    Durch das Medikament schläft sie gerade sehr viel, wenn sie nicht schläft ist sie aber fast wie immer. Sie hat nur gelegentlich leichtere Gleichgewichtsprobleme.

    Wenn nichts dazwischen kommt wird Nala in drei bis vier Monaten, wenn der Zyklus durch ist, kastriert. Wie gesagt eigentlich etwas, was ich für sie nie wollte, weil sie ohnehin schon schlechtes Bindegewebe hat und sehr leicht zunimmt, außerdem an sich keine Probleme mit Scheinträchtigkeit/-mutterschaft, aber die Anfälle sind keine Alternative.

  • 19.03.21

    Ich muss ergänzen :-/

    Sie hatte heute Nacht wieder einen "Anfall". Allerdings keine halbe Stunde lang und zwischendurch immer wieder "Pausen", in denen nichts war.

  • Nala ist jetzt seit ca 10 Monaten Anfallsfrei. Sie bekommt Phenoleptil in einer extrem geringen Dosis.

    Deswegen habe ich heute mit unserer Tierärztin beschlossen, dass wir das Medikament versuchsweise absetzen. Von täglich 2× gehen wir runter auf täglich 1×. Sollten die "Anfälle" wieder kommen, gehen wir natürlich zur alten Dosis zurück. Wenn nicht... Wäre natürlich super, nur einen Hund mit dauerhafter Medikamentengabe hier zu haben.


    Bin gespannt.

  • Drück euch die Daumen! Wobei ich das nicht riskieren würde, gerade in einer geringen Dosis. s heißt, wenn man dann wieder einstellen muss, ist die Dosis meist höher. Und lieber beide Dosen runter, statt eine weglassen, weil man dann einen schwankenden Spiegel hat, der auch Anfälle begünstigt ... Aber das habt ihr sicher besprochen ...

  • Das Ding ist ja, dass sie keine "klassische" Epilepsie hat. Wir wissen schlichtweg nicht, was es ist (war?). Deswegen weiß ich nicht, ob Erfahrungen mit Epilepsie darauf eins zu eins übertragbar sind.

    Das mit dem schwankend Spiegel hat sie gesagt, allerdings war sie trotzdem der Meinung, dass wir lieber erstmal nur eine Gabe weglassen sollten.


    Danke Dir trotzdem für die Gedanken =)

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