Warum gibt es keine große Hunderasse in der Gruppe Begleithunde?
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Großpudel gehören dazu, ja. Aber die wollen ja auch nicht einfach so mitlaufen.
Ich meine jetzt Hundecharaktere wie Havaneser.
Der Bedarf dafür wäre groß, denke ich. Allein schon mal, wenn ich die Kaufberatungsthreads hier im Forum lese.
Muss ich mehr erklären, was ich meine?
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8. Juli 2019 um 19:39
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Ich denke der Grund dafür liegt eigentlich auf der Hand...
Damals waren Begleithunde oft die Hunde der Damen am Hof und dementsprechend immer mit dabei oft auf dem Schoß..
Da ist die Größe eines Rottweilers ziemlich unpraktisch generell alles größer als kniehöhe....
Immer mit dabei bedeutet auch oft möglichst wenig Platz in Anspruch nehmen und große Hunde sind halt einfach schwieriger überall mit hinzunehmen weil sie mehr Platz brauchen

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Ich denke der Grund dafür liegt eigentlich auf der Hand...
Damals ...
Aber die Zeiten ändern sich. Heute wollen Menschen Hunde, die familientaugliche Begleithunde sind und eben nicht so klein, sondern doch so um die 50 cm.
Hunde, mit denen man in der Natur herumlaufen, Fahrradfahren, wandern kann, und die damit zufrieden sind und keine zusätzliche Auslastung brauchen. Also das ist das, was ich so den vielen Threads hier entnehme.
Spräche denn rein vom Züchterischen etwas dagegen, Hunde zu züchten, die groß sind, aber eben ähnlich zufrieden wie Havaneser oder Chis, wenn sie keinen Hundesport oder ähnliche Auslastung haben? Und die als Familienbegleithund zurecht kommen (Was ja auch nicht so anspruchslos ist als Aufgabe für einen Hund).
Natürlich ginge so etwas nicht kurzfristig. Aber grundsätzlich, warum nicht Hunde bzw. Hunderassen entsprechend züchten bzw. bestehende Rassen dahingehend selektieren?
Bin nicht sicher, ob dieser Thread komplett doof ist, aber ich habe echt immer wieder das Gefühl, dass es eben eine solche Hunderasse nicht gibt. Da heißt es dann meistens, schau mal im Tierheim, da gibt es viele Mischlinge ...
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Ich denke auch, dass der Hauptgrund die handliche Größe ist.
Ich fände gut, wenn man schon sowas vor hat, dass man aus 2-3 kleinen Begleithunderassen große Rassevertreter herauszüchtet, sodass es dann z.B. einen 40-50cm großen Havaneser gibt und einen Zwerghavaneser (so wie er jetzt ist).
Es gibt ja bei mehr Rassen verschiedene Größen.
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Ja na klar ändern sich die Zeiten wobei ich immer wieder höre grade von Senioren und in der Stadt ist ein großer Hund halt eben unpraktisch..

Zumal die Leute die ich kenne, die einen wirklich reinen Begleithund wollem kleine Hunde bevorzugen...
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Ich denke nach heutiger Logik, sag ich jetzt mal so, müsste man die Hundegruppen/Klassifizierung mal überarbeiten.
Berghunde sind im ursprünglichen Sinne keine Berghunde mehr und was als Begleithund "genutzt" wird kommt sicher auch aus weit mehr Gruppen/Klassen als nur aus der Gruppe der Begleithunde, um mal 2 Beispiele zu nennen. Da wird dem ein oder anderen "Wissenden" sicher noch mehr auffallen als mir.
Ich denke die Einsortierung nach Merkmalen wie bei Gruppe 3, Terrier und dann Hochläufig, Niederläufig etc. ist einleuchtender für Laien und Amateure.
Ansonsten denke ich das es solche Hunde sicher schon gibt, die Frage ist als was sie Klassifiziert sind.
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Ich habe das auch schon oft gedacht ... Es gibt ja mit dem Elo, wenn ich das richtig verstehe, durchaus Bestrebungen, so was zu züchten. Und auch der Kromfohrländer sollte doch ein Begleithund werden, oder ist es sogar. Die sind ja auch etwas größer und sehen ein wenig kerniger aus als die typischen Puschelhunde der Begleithundgruppe.
Ich denke, das hat historische Gründe, dass die aussehen wie die aussehen. Guck die Bilder von höfischen Malern an (Velazquez und so) - die Hündchen, die sich da tummeln, sehen unseren FCI-9-Hunden nicht unähnlich. Weiße Zottels und so Cavalier-ähnliche sieht man da oft.
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Ist der Eurasier /Elo und der Kromforländer nicht so ein Versuch?
Und dann erfüllt der Dänske Svenske Gardhund nicht auch etwa das Kriterium?
Also mittelgroßer netter Begleichung.
Eine Deutsche Dogge braucht doch außer Spatzirengehen keine Arbeit oder?
Was ist mit Neufundländer und Lancer? Brauchen die zusätzliche Aufgaben?
Ich denke ein Problem ist das große Rassen ein gewisses Maß an Erziehung / gehorsam brauchen um keine Gefahr für Halter Umwelt und sich selber zu werden, weil man sie nicht einfach so festhalten kann wenn man die Erziehung schleifen lässt.
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Die typischen Begleithunde werden leider immer mehr auf Mini gezüchtet. Die Idee, da einfach nen größeren Standard zu züchten, finde ich gut.
Tatsache ist aber, dass Malteser und Havaneser sich als "Mini" wohl besser verkaufen lassen. Bei Bolonka ist es ähnlich, aber da das eine junge "Rasse" ist und eigentlich noch Mischling, fallen die noch sehr unterschiedlich aus. Der Trend geht aber zu immer kleiner und leichter. Begleithund mit 10 Kilo plus fände ich auch besser.
Die typischen Begleithunde sollen keinen Jagd- oder Hütetrieb haben. Ich denke aber, ein mittelgroßer Terrier aus entsprechender Zucht, kann auch ein prima Begleithund sein und andere Rassen auch.
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Und zusätzlich verkompliziert wird das ganze sicherlich dadurch, dass sicher die wenigsten Hunde heutzutage noch ihrer ursprünglichen Beschäftigung nachgehen, und die meisten Rassen von ihren Züchtern und Verbänden als prima Familienhunde dargestellt werden.
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