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Eine Welt ohne Rassehundezucht? Wie soll das gehen?
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Gast67804 -
29. Oktober 2018 um 18:44
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man kann keinen Studien in der Medizin mit Studien im sozialen Bereich vergleichen weil die beim letzteren immer mehr Variablen gibt die unmöglich zu kontrollieren sind.
Und nur weil man es sich nicht vorstellen kann heißt es nicht das es nicht stimmt.Wer hat das jemals hier in diesem Thread getan?
@Tahlly Eine exemplarische Zusammenfassung Hitting the bottle: the genetics of boom and bust - The Institute of Canine Biology
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13. Dezember 2018 um 14:38
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Das mag aber auch daran liegen, dass die Missstände in der Zucht auch im VDH immer größer werden. Oder ist das nur ein Gefühl?
Tja, die kranken Rassehunde, die ich kenne (Familie, Freundeskreis), sind alles Hunde aus Dissidenzvereinen. Ausnahme, eine Pudelhündin aus dem DPK, die war aber auch der kleinste und kümmerlichste Welpe des Wurfes und ein Leben lang kränklich.
Mein Terrier, VDH, hat wohl eine atopische Allergie mit 9 Jahren bekommen und wird sein restliches Leben lang Apoquel bekommen. Allergien sind typisch für weißlastige Hunderassen (dabei ist meiner laut Standard sogar schon zu farbig). Ist der Parson deswegen eine kranke Rasse?
Ansonsten benimmt er sich jetzt mit 10 immer noch wie ein 2 jähriger Hund, ist megafit und agil und sonst pumperl gesund. Hatte gerade einen Kunden, der das gleiche Problem mit seinem Terrier hatte...der bekam auch jahrelang Apoquel und war nebenbei immer noch bester Jagd- und Bauhund im vollen Einsatz.Da kommen wir schon wieder zu den feinen Definitionen, wie wir es im Qualzuchtthread haben. Wann ist eine Rasse Qualzucht bzw nicht mehr "gesund" und sollte ggf. "abgeschafft" werden?
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Tja, die kranken Rassehunde, die ich kenne (Familie, Freundeskreis), sind alles Hunde aus Dissidenzvereinen.
Toll, und weil Dein Bekanntenkreis, warum auch immer in der Dissidenz oder sonst irgendwo gekauft hat, sind alle Hunde außerhalb des VDH krank. Was für eine Aussage!
Ich kenne VDH-Züchter, die den 5. Wurf in Folge innerhalbe eines Jahres haben und dabei wirbt der VDH, dass er keine gewerbliche Zuchten zulässt. Hallelulia
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Ich kenne VDH-Züchter, die den 5. Wurf in Folge innerhalbe eines Jahres haben und dabei wirbt der VDH, dass er keine gewerbliche Zuchten zulässt. Hallelulia
5 durchdachte und vernünftig geplante Würfe im Jahr sind mir immer noch lieber, als einmal aus Liebhaberei den Nachbarsrüden ohne Untersuchung über die eigene Hündin lassen, weil sie aussehen, als wären sie die gleiche Rasse.Aber wir drehen uns langsam im Kreis

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Das ist doch nicht, dass die Gesundheit bei den Dissidenzvereinen ins Hintertreffen gerät sondern auch dass die Hunde oftmals nicht wesensfest sind.
Viele "Rasse"hunde ohne Papiere hier in der Nachbarschaft sehen zwar aus wie Rassehunde doch sie sind allesamt rasseuntypisch im Verhalten und nicht selten auch übermäßig aggressiv. Unschön.
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Toll, und weil Dein Bekanntenkreis, warum auch immer in der Dissidenz oder sonst irgendwo gekauft hat, sind alle Hunde außerhalb des VDH krank. Was für eine Aussage!
Ich kenne VDH-Züchter, die den 5. Wurf in Folge innerhalbe eines Jahres haben und dabei wirbt der VDH, dass er keine gewerbliche Zuchten zulässt. HalleluliaÖhm, das ist jetzt rein interpretiert bzw. erfunden. Was soll so ein Unsinn? Habe ich nicht geschrieben.
Da ich selbst niemals in Dissidenzvereinen kaufen würde, kann ich eben nur von real existierenden (also nicht Hören-Sagen) Hunden berichten, die ich kenne. Und tatsächlich sind da alle krank. Beagle mit schwersten Allergien und Stoffwechselstörungen, Dackel mit Epilepsie, Cavalier mit der bekannten Chiari-Malformation, eine Vizla-Hündin hat "nur" massive Verhaltenstörungen (wird leider aber nicht jagdlich gehalten, hat aber offensichtliche Störungen aufgrund von wohl zucht- oder aufzuchtbedingten Wesensmängeln)...Alle Hunde aus dem VDH, die ich um mich habe, sind eben zufällig? alle gesund und wesensfest. Teckel, Foxterrier, Parson Russell, Dt. Schäferhunde, Deutsch Kurzhaar, Alpenländische Dachsbracken, Labrador, Münsterländer....
Ausnahme, die neue Mini-Elo-Hündin meiner Cousine, nachdem sie den Cavalier gehen lassen musste, ist bisher mit zwei Jahren scheinbar gesund. Ob man den Elo jetzt aber schon als Rasse bezeichnen kann?
Interessant, dass du scheinbar gleich mehrere VDH-Züchter mit so vielen Würfen in einem Jahr kennst.

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90 Prozent aller Cavaliere haben die Chiari Malformation. Kann es sein, dass du diese mit Syringomyelie verwechselst?
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Ich kenne ehrlich gesagt außer meinem Hund hier in der Umgebung überhaupt keinen der vom wirklichen Züchter ist. Die Leute behaupten zwar immer es wäre ein Züchter, aber es sind immer irgendwelche Vermehrer.
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Ich kenne VDH-Züchter, die den 5. Wurf in Folge innerhalbe eines Jahres haben
Aber mit 5 verschiedenen Hündinnen?
Warum nicht?
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Das Thema ist wirklich interessant. Meiner Meinung nach kann eine Welt ohne kontrollierte, gut durchdachte Rassenzucht nicht existieren. Rassehunde sind in sehr vielen Bereichen einfach schlicht und ergreifend mit ihren Rassetypischen Eigenschaften notwendig! Die Polizei, der Bund oder meinetwegen auch Securityfirmen können mit einem Hund ohne angemessene Schutztrieb nicht arbeiten. Aber um diese Eigenschaften zu erhalten, braucht man diese Zuchten. Und ich rede jetzt nicht über Zwinger Zuchten, wo 7 Hündinnen und 3 Rüden in ihren eigenen Zwingern sitzen, einmal am Tag Futter bekommen und vielleicht einmal die Woche auf einen Hundeplatz um 'scharf' gemacht zu werden. Sondern um gut durchdachte Zuchten mit Gesundheitszeugnissen und vernünftiger Sozialisierung...ich habe hier das Beispiel angeführt, weil wir schon 2 Schäferhunde aus genau solchen 'Zuchten' bekamen und beide überaus...merkwürdig im Verhalten und krank in den Gelenken und Organen waren. Auch unsere Mischlinge waren oft Krank (Epilepsie, HD/ED, Organische Probleme..) genauso hatten wir aber auch gesunde, Wesensfeste reinrassige Hunde und Mischlinge. Pauschalisieren finde ich schwierig...es liegt eben wirklich an der Zucht und den Eltertieren.
Jede Rasse hat ihre Krankheiten. Das Problem heutzutage ist nur oft, dass diese Bagatellisiert werden und es heißt 'die Rasse ist so, leb' damit oder kaufe ihn dir nicht' und das finde ich bedenklich. Das Ziel einer Zucht sollte doch gesunde, Wesensfeste und der Rasse charakterlich typische Welpen/Hunde zu züchten.
Das viele viele Laien, die sich über die Hunderassen, Erziehung, gute Welpen Sozialisierung und und und nicht auseinander setzen und sich dann irgendwelche Welpen aus dem Wohnzimmer kaufen, kann man nur durch Aufklärung entgegen sehen. Obwohl auch das oft schwer ist, weil viele Beratungsresistent sind.

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