Straßenhund aus dem Tierheim ist gerade eingezogen, wie beruhige ich ihn?
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Rein vom Bauchgefühl, weil keine Erfahrung: das was schon geschrieben wurde.
Also selbst ruhig verhalten, ganz normale Dinge erledigen zu Hause und ab und zu auf den Boden setzen.
Einen Rückzugsort finde ich auch toll, vielleicht eine Art Höhle (unter einem Tisch oder so)
Allerdings würde ich ihn nicht in nur einen Raum „sperren“.
Auch wenn es nicht so gemeint ist, ihn wegzusperren...Wenn er bellt würde ich anfangen irgendetwas zu erzählen, als würde man einem Kind eine gute Nacht Geschichte erzählen.
Wünsche euch alles Gute.
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29. August 2018 um 13:40
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LG Steffi mit Buddy
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Ja, er soll ins Schlafzimmer reindürfen, dann nehmen wir ihn wohl am besten nachts mit rein. Ich habe ihn jetzt mal in mein Arbeitszimmer mitgenommen und die Tür zu gemacht. Er ist ein bisschen herumgelaufen und hat sich jetzt auf mein Sofa gelegt und beobachtet mich von da

Was die Angst angeht: Er hat Angst vor lauten Geräuschen und schnellen Bewegungen, vmtl weil er einfach überhaupt nicht sozialisiert wurde. Aber er scheint auch neuigierig zu sein - im Tierheim hatte er eine Schrecksekunde mit dem Staubsauger, den er dann aber - als der aus war- ganz aufgeregt beschnuppert hat.
Was Kausachen anbetrifft: Ja, ich habe so Zahnpflege-Kauleckerli, die nimmt er so semi gerne an. Hundekuchen mag er gar nicht (nichts getrocknetes), aber er steht total auf Fleisch als Leckerli.
Da wir in einem eigenen Haus wohnen, das gut schallisoliert ist, sollten die Nachbarn vom Bellen nicht viel mitbekommen. In den Garten kommt er ja sowieso (noch) nicht alleine.
Was mir schon aufgefallen ist: So stressig das mit Balu aktuell ist, so schön ist es auch, wenn er mal was toll macht. Heute habe ich ihn vorsichtig die Treppe hochgeführt - da hat er sich erst nicht getraut, allerdings stürmte er kurze Zeit später selbstständig rauf und runter.
Ich danke euch jedenfalls allen sehr, eure Tipps haben mir schon sehr geholfen - jetzt heißt es wohl, abwarten und Tee trinken...
@Stinkelily Hab deine Edits grad noch gesehen. Ich hatte mir im Vorfeld das Buch "Die zweite Chance. Hunde mit Vergangenheit" von Katharina von der Leyen gekauft - da wurden auch homöopatische Mittel empfohlen, u.a. auch Adaptil. Ich hab das schon bestellt plus ein Bachblütenpräparat für Hunde, das kommt morgen - vielleicht hilft ihm das ja.
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Ja, er soll ins Schlafzimmer reindürfen, dann nehmen wir ihn wohl am besten nachts mit rein. Ich habe ihn jetzt mal in mein Arbeitszimmer mitgenommen und die Tür zu gemacht. Er ist ein bisschen herumgelaufen und hat sich jetzt auf mein Sofa gelegt und beobachtet mich von da

Sehr gut :) das ist doch schonmal prima!
Das wird schon.
jetzt heißt es wohl, abwarten und Tee trinken...
ganz genau

Am besten einfach alles so machen wie immer, damit er direkt euren Alltag kennen lernt.
Und eine Routine aufbauen. Futter, Gassi und sonstiges, versuchen immer zur ähnlcihe Zeit zu machen und mit einem ähnlichen Ablauf. Routine schafft Sicherheit :) -
Du sagt selber, er ist ein Strassenhund, ein Angsthund.
Er kommt gerade mit der Wohnung, dem Freiraum, den er da hat, vielleicht auch mit dir nicht klar. Er rennt und bellt, um seinen Stress irgendwie abzubauen.
Gib ihm eine große Box, stell sie nicht in eine verdeckte Ecke, sondern so, dass er den Raum überblicken kann. Decke 3 Seiten zu, dass sie etwas höhlenartiger wird, aber lass ihm Sicht ins Zimmer. Pack ihn da rein, damit er zur Ruhe kommt, mindestens 2 oder mehr Stunden. Erst nur kurzer Zeit frei in der Wohnung laufen lassen, sobald er dass Laufen und Bellen wieder anfängt, ab in die Box....zur Ruhe kommen lassen. Was zum Knabbern reinlegen, kauen beruhigt.
Und...nicht jeder Ex-Strassenhund freut sich sofort über engen Menschenkontakt, lass ihm Zeit. Am Anfang nur ein kurzes Streicheln, ein Krauler am Hals, mehr nicht. Er muss sich auch daran erst gewöhnen, es schätzen lernen. -
Nimm ihn einfach immer mit in den Raum in dem du dich aufhältst wenn er ansonsten ruhelos im Haus umherlaufen würde.
Achte darauf, die nächste Zeit noch keine für ihn "schlimmen" Sachen (Bewegungen, Staubsauger usw.) in seiner nächsten Nähe zu machen damit er sich peu a peu an diese Dinge gewöhnen kann.
So wie du ihn beschreibst, scheint er ja sehr neugierig zu sein und das ist sehr vorteilhaft. Wenn du merkst, dass ihm irgendwas nicht geheuer ist, zeige ihm das Ding und lass ihn sich selbst herantasten. Wenn er vor einer Bewegung Angst hat, mache diese Bewegung sehr, sehr langsam bis du merkst, dass er sich entspannt, dann kannst du das Ganze steigern. - Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Ich bin etwas zwiegespalten, was dieses in die Box sperren angeht. Ja, ich würde ihm eine Box zur Verfügung stellen. Aber ich würde ihn da nicht reinsperren. Ich würde, wie acuh @Dackelbenny sagt, ihn in den Raum mitnehmen in dem du dich aufhälst. Hat ja gerade auch gut funktioneirt.
Vor allem, weil er jetzt grade auf dem Sofa schon zur Ruhe kam.
Mein Hund wäre extrem panisch geworden und ich hätte vermutlich alles nur noch schlimmer gemacht, wenn ich ihn in die Box gesperrt hätte.
Jetzt liebt er seine Box. Die stand halt einfach immer da, ab und zu hab ich Futter reingeworfen. -
Borderlunde: Ja, das hatte ich auch schon überlegt - dafür spricht ja auch, dass er jetzt, wo ich ihn in mein Zimmer mitgenommen und die Tür zugemacht habe, sich auf dem Sofa eingerollt hat. Er atmet zwar immer noch schnell, aber wenigstens liegt er mal ruhig da. Vielleicht war er tatsächlich mit der Freiheit im Haus überfordert, vertraut mir (noch) nicht, dass ich alles im Haus im Griff habe und denkt dann, er müsste die Schutzaufgabe übernehmen. Dass dann ein ganzes Haus ein wenig viel für den Anfang ist, wirkt doch naheliegend.
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Borderlunde: Ja, das hatte ich auch schon überlegt - dafür spricht ja auch, dass er jetzt, wo ich ihn in mein Zimmer mitgenommen und die Tür zugemacht habe, sich auf dem Sofa eingerollt hat. Er atmet zwar immer noch schnell, aber wenigstens liegt er mal ruhig da. Vielleicht war er tatsächlich mit der Freiheit im Haus überfordert, vertraut mir (noch) nicht, dass ich alles im Haus im Griff habe und denkt dann, er müsste die Schutzaufgabe übernehmen. Dass dann ein ganzes Haus ein wenig viel für den Anfang ist, wirkt doch naheliegend.
Genau deswegen, würde ich ihn mit in das Zimmer nehmen in dem du bist. Aber nicht in eine Box sperren. So eine Box kann ein super Rückzugsort werden. Wenn er da freiwillig und gerne reingeht.
Er ist ja jetzt schon ruhiger. Hat sich hingelegt. Da würde ich ihn nicht noch in eine Box sperren. -
Linali92: Ja, so ähnlich wie du mit Futter in der Box hab ich es auch gemacht - ich hab ihm eine Spur aus leckerlis auf das Sofa gelegt, sodass er die ersten noch so herunterholen konnte mit der Schnauze und für den Rest aufs Sofa klettern musste. Offenbar hat er gemerkt, dass das Sofa recht gemütlich ist

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denkt dann, er müsste die Schutzaufgabe übernehmen.
Nee, der will nix schützen, er weiß nicht wohin vor lauter Stress. Raum begrenzen hilft ihm dabei zur Ruhe zu kommen. Und nur dann kann er diese Flut von neuen Eindrücken einsortieren und verarbeiten.
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