Giardien & Co... der Darmgesundheits- Laberthread

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    Hallo miteinander :winken:


    nachdem ich immer wieder hier im Forum lese, dass Hunde akut an Giardien erkranken oder mit Erbrechen und/oder Durchfall zu kämpfen haben (war ja auch schon betroffen), schlage ich vor, einen Thread zu starten, der alles an Schwarm- Wissen zusammenfasst, das sich hier so ansammelt :smile:


    Wie sorgt ihr für Darmgesundheit bei eurem Hund? Was tut ihr, um eine Ansteckung mit Parasiten möglichst zu vermeiden? Nutzt ihr Homöopathie oder pflanzliche Heilmittel? Lasst ihr öfter testen oder entwurmt nach einem bestimmten Schema? Und, wie geht ihr mit Hundehaltern um, die ihre durchfallkranken Hunde fröhlich in der Gegend herumsch..... lassen und nichts wegputzen :ugly: ?
    Sprecht ihr die an? Haltet ihr eure Hunde fern?


    Ich bin sehr gespannt auf eure Beiträge und Meinungen :gut:


    Glg vom Frechdax

    Loslassen heißt finden


    Sammy *04.2008 pflichtbewusster Dackel-Westie- Mix

    Jack *12.2020 neugieriger Irish Soft Coated Wheaten Terrier

    In ewiger Erinnerung und für immer in meinem Herzen: Locke•Kyra•Rocco•Charlie•Toni•Cäsar

  • Ganz ehrlich? Ich mache gar nichts bewusst.
    Er bekommt sein Nassfutter, Essensreste von uns, manchmal rohes Rinderhack oder Rindergulasch. Ansonsten Leckerlies und Knabberzeugs. Er hat bisher einmal Symbiopet zur Darmreinigung bekommen, das war es aber auch schon. :flucht:


    Er hatte bisher auch noch nie Giardien. Nur ein einziges Mal Spulwürmer. (er ist jetzt 2 Jahre)

  • Finde so einen Thread super :gut:


    Felix kam mit 16 Wochen vermutlich mit Giardien schon zu uns. Er hatte keinerlei Symptome, außer das er sehr oft am Tag sein großes Geschäft verrichtet hat. Es wurde dann ein Giardien Schnelltest gemacht und er war positiv. Es war der Horror. Welpe & Snoopy mit 14 Jahren mussten behandelt werden. Näpfe abgekocht, Handtücher auf die Körbchen und regelmäßig gewaschen, alles mit einem ekelhaften Chlorspray besprüht. Es war echt schlimm. Snoopy hatte die dann nochmal einige Zeit später, haben sie aber gott sei dank auch gleich los bekommen.


    Felix bekommt sein Nassfutter sowie abends Trockenfutter und ich achte schon darauf, das er draußen keinen Hundekot etc aufnimmt oder alles ableckt. Manches lässt sich eben nicht vermeiden.


    Im Moment erhält er aufgrund der OP gestern Schmerzmittel und ein Antibiotikum. Damit ist für mich klar, das er nach der letzten Tablette ein Darmaufbaupulver bekommt. Das haben wir auch immer nach den Giardieninfektionen gemacht.


    Ob Würmer oder Giardien da sind wird alle 4-6 Monate mit einer Sammelkotprobe von 3 Tagen untersucht und dann behandelt, wenn ein Befall vorliegt.


    Mich würde interessieren was ihr zum Darmaufbau gebt?

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  • Ich gebe Symbiopet Dog und Rotulmengeleebrühe und eingeweichte Flohsamenschalen ins Futter. Außerdem hab ich so Granulat aus 100% Möhren, was ich mit den Flohsamenschalen zusammen aufweiche, wenn ichs nicht vergesse :smile: dann muss das Ganze nämlich länger stehen.


    Ich hab auch irgendwo gelesen, dass roher grüner Pansen bzw. Blättermagen wegen der Enzyme gut sein soll... hab es aber nie speziell für den Darm an meine Große verfüttert, und der Kleine verträgt kein Rind.

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    Sammy *04.2008 pflichtbewusster Dackel-Westie- Mix

    Jack *12.2020 neugieriger Irish Soft Coated Wheaten Terrier

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    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich gebe Symbiopet Dog und Rotulmengeleebrühe und eingeweichte Flohsamenschalen ins Futter. Außerdem hab ich so Granulat aus 100% Möhren, was ich mit den Flohsamenschalen zusammen aufweiche, wenn ichs nicht vergesse :smile: dann muss das Ganze nämlich länger stehen.


    Ich hab auch irgendwo gelesen, dass roher grüner Pansen bzw. Blättermagen wegen der Enzyme gut sein soll... hab es aber nie speziell für den Darm an meine Große verfüttert, und der Kleine verträgt kein Rind.

    kam jetzt so rüber als würde ich das nie verfüttern... ich verfüttere das sogar öfter, aber hab es halt nie speziell im Krankheitsfall oder mit Darmaufbau- Hintergedanken verfüttert... besonders weil es so riecht, ist es bei uns schon gern gesehen im Napf :lol:

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  • Frodo hatte 1x Giardien, dafür aber gleich ein halbes Jahr lang bzw. immer wieder halt.
    Als Darmfloraaufbau gabs dann Symbiopet, Bokashi, Kefir und Brottrunk (nacheinander) ein halbes Jahr lang.


    Seit dem gibt es regelmäßig Jogurt, Kefir und Moorliquid ins Futter. Sie dürfen auch Erde fressen, wenn sie wollen. Finya grabt an den besten Waldstellen immer mal ein bisschen was aus und Frodo futtert da dann mit.


    Ihm sind ein paar Unverträglichkeiten und ein empfindlicher Magen/Darm gegenüber Fertigfutter geblieben, deshalb experimentiere ich da nicht.

    Your Love is like a Soldier, loyal till you die. James Blunt


    * Finya - serbische Terpitzprinzessin * Frodo - Überflieger Kleinpudel *


    Finya & Frodo im Wunderland

  • Super Thread :winken:


    Ja Ernie wurde leider ebenfalls positiv auf Girardien getestet - er bekommt jetzt ein leicht verdauliches Futter (das er gsd auch frisst, er ist leider ein schlechter Esser) und die medikamentöse Therapie dazu.


    Die Unverträglichkeit gegenüber Fertigfutter hat mir die TÄ auch prophezeit, mal sehen wie sich das entwickelt. Gab es bei euren Hunden sonst irgendwelche Langzeitfolgen?

  • Langzeitfolgen bzgl der Giardien? Gott sei Dank gar keine. Außer das ich für mich festgelegt habe, den Kot regelmäßig auf Würmer und Giardien untersuchen lassen.

  • Da unsere Große das ja als Welpe hatte und auch sehr hartnäckig, hab ich schon noch sehr lange das Gefühl gehabt, dass sie einfach empfindlich war, was den Darm angeht. Sie hatte bis sie 3 war öfter Magen-Darm-Infekte, hier brach direkt immer Panik aus mit Proben einsammeln und testen lassen... :ugly: zum Glück immer kein spezifischer Befund, war auch nach ein paar Tagen dann immer wieder ok.
    Und Reis verträgt sie schon von Welpe an gar nicht, bekommt davon üblen Durchfall. Reis in jeder Form, Flocken, gekocht, als Mehl...
    Jetzt wird sie 5, und ich habe das Gefühl, so wie es jetzt ist, passt es.


    Dafür haben wir ja noch den anderen Patienten, der schon 10 ist und besonders am Magen empfindlich ist. Er war, als wir ihn im Januar bekamen, auch kurz danach positiv auf Giardien getestet worden und scheint das Panacur nicht so einfach weggesteckt zu haben wie die Große... hatte damals einen Thread bei den Senioren gestartet gehabt, falls es jemand nach lesen möchte :winken:

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