"Hundeführerschein" für alle - Diskussion

  • Ich dachte beim lesen des ersten WIKI Links echt man müsste seinen Hund allein/im Stich lassen und er muss, auf sich allein gestellt, beweisen dass er so lammfromm ist, dass er diese Situationen ohne Abwehrverhalten aushält.

    DAS würden ja 95% der Hunde nicht schaffen.

  • Ehrlich gesagt wäre mir so ein Wesentstest immer noch zu kritisch. Mein Hund würde toben, und ein Höllentheater machen. Ich bin mir sicher, bei ihm ist es nur Schall und Rauch, und er würde im Normalfall niemanden beißen, aber wenn ich Pech hätte, würde der Prüfer das anders sehen. Und dabei wird dann halt auch nicht gesehen, dass ich meinen Hund so führe, dass wir normalerweise gar nicht erst in so eine Situation kommen würden.

    Ich halte weder einen Hundeführerschein noch sonstige weitere Auflagen notwendig. Wenn ich mir überlege, wie viele Hundehalter sogar eine Hundeschule besuchen, und trotzdem ihren Hund missinterpretieren oder einfach das falsche mitnehmen, frage ich mich wirklich, inwiefern da ein wie auch immer gearteter Führerschein helfen soll. Täglich passieren Auseinandersetzungen, weil der Hundehalter sich selbst im Recht sieht und das Verhalten seines Hundes verharmlost - nicht aus Unwissenheit, sondern aus bewusster Blindheit. Da helfen dann auch keine Auflagen oder Tests.

  • Manche Gutachter mit besonders bekanntem Namen fixieren den Hund auf auf dem Rücken.

    Aber gut, Experte Lorbas hat gesprochen...

    Und du Experte, hast das mit eigenen Augen gesehen, oder ist das wieder so Hörensagen?

    Das Stockschläge evtl. angedeutet werden, kann schon sein. Aber Hundesportler kennen das von der Schutzhundausbildung. Richtig zugeschlagen wird da aber nie, nur angedeutet.

  • Waren das offizielle Wesenstests für Listen- oder auffällig gewordene Hunde?

    Ja, waren es!
    Übrigens, mein letzter Rüde hätte den Wesenstest auch niemals bestanden (Schuztrieb).
    Ich wußte aber was ich an der Leine hatte und war dementsprechend vorsichtig und hab ich auch so geführt.

    Ein ängstlicher Hund würde wohl bestehen, sofern er nicht angstaggressiv ist.

  • Angstagressives Verhalten ist doch schon "knurren" und "Zähne zeigen".
    Wenn ein Hund das nicht mehr tun darf, dann weiss ich echt nicht was ein Hund eigentlich noch darf. :ka:

  • ich finde aber angedeutete Stock schläge zu viel..
    Bei einen ausgebildeten Hund ist das ja was anderes

    Aber nicht jeder Hund kommt ausgebildet zur Welt. Man kann alles trainieren.
    Es kann doch im täglichen Leben passieren, daß plötzlich ein Kind, wild fuchtelnd mit einem Stock in der Hand, auf deinen Hund zuläuft. In so einer Situation darf kein Hund angreifen.

    Mir ist sowas schon öfters passiert, bei Kindern muß man immer mit sowas rechnen.

  • Angstagressives Verhalten ist doch schon "knurren" und "Zähne zeigen".

    Nein, ein angstaggressiver Hund beißt auch zu, wenn er die Möglichkeit hat. Vor allen Dingen ist so ein Hund nicht mehr ansprechbar. Wenn ein Hund Angst hat, kann er kein Kommando mehr annehmen.
    Das ist eben die gefährliche Kombi bei einer Angstaggression.

  • Aber nicht jeder Hund kommt ausgebildet zur Welt. Man kann alles trainieren.Es kann doch im täglichen Leben passieren, daß plötzlich ein Kind, wild fuchtelnd mit einem Stock in der Hand, auf deinen Hund zuläuft. In so einer Situation darf kein Hund angreifen.

    Mir ist sowas schon öfters passiert, bei Kindern muß man immer mit sowas rechnen.

    ja mein Hund tut da nix aber so was wie oben mit einen Erwachsenen.
    Mein Hund unterscheidet sehr gut zwischen Kindern u. Erwachsenen.
    Bei Kindern ignoriert er das aber würde ein Erwachsener das tun was du beschrieben hast.
    Wäre jahrelanges Training im Arsch.
    Bei meinen Hund reicht schon eine angedeutet Schlag aus um ihn in Panik zu bringen ..

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