Der "gefährliche" Hund
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KuschlWuffl -
4. April 2018 um 18:27 -
Geschlossen
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und ich wollte noch ergänzen, dass hier ein total netter shiba-inu mit seinem frauchen heraum läuft, mit dem amy jedes mal spielt, bis der arzt kommt.
dann haben wir noch einen mittel-schnauzer, der total nett ist und amy und er sind total ein kopf und ein arsch.
auch haben wir hier einen total netten labbi, der sich freut, wenn er amy sieht und sie spielen zusammen.
was ich damit sagen will: es kommt nicht auf die hunderasse an, ob ein hund gefährlich ist oder nicht, es kommt einzig und allein auf das hunde-halter-gespann an, und das schaue ich mir immer genau an.
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16. Dezember 2019 um 21:42
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Und dafür, dass eine Gemeinde nach so einem Vorfall verhindern will, dass sich gewisse Leute solche Hunde anschaffen, kann ich absolut nachvollziehen.
Es gibt genug andere Hunderassen. Für mich überwiegt die Gefahrenabwehr die freie Entfaltung des "Habenwollens". Ja, trifft leider auch die falschen - aber durch den Bestandsschutz finde ich das akzeptabel.
Wenn ich mir vorstellen, mein Kind wäre so angegriffen worden...
Fein, gilt das auch für die Aussies, Kelpies, BC´s in den falschen Händen weil unbedingt haben wollen? Für die Malinois, Schäfis, Magyar Viszla und diverse Designerdogs auch?
Was hier auffällig ist sind mitnichten die SoKas sondern die Goldis, Labbis, BC´s, Aussies sowie diverse nicht erzogene Kleinhunde ohne Leine.
Ich hab was gegen Rasselisten und dem pauschalen Verurteilen eines Lebewesens aufgrund seiner Abstammung. Sollte es beim Mensch nicht geben und beim Hund auch nicht!
Evemary_Pablo , genau so ist es!
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und noch ein nachtrag, weil es mich echt gerade aufwühlt.
warum ich SO einen hund halte... es gibt doch noch so viele andere hunde.
ja, gibt es... und ich liebe ALLE hunde.
bei mir ziehen aber nur die ein, die es extrem schwer haben vermittelt zu werden. und das sind nun mal die hunde mit auflagen. die sitzen teilweise unendlich lange im tierheim. ich hab ein blütenreines führungszeugnis, kann mir zur not auch die hohe steuer leisten und habe auch die möglichkeit, einem hund die möglichkeit zu bieten, als einzel-prinz/prinzessin einzuziehen, habe keine kinder, keine katzen und bin damit eine gute stelle für "SOLCHE" hunde.
das ist meine intention, mich mit so einem "kampfhund" einzulassen. ich hoffe, das reicht als begründung
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das ist meine intention, mich mit so einem "kampfhund" einzulassen.
Finde ich super! -
Was passierte mit den Hunden der Verurteilten?
Das ist noch nicht entschieden. Aktuell sind sie im Tierheim:
ber den Umgang mit den beiden Kampfhunden entscheidet das Ordnungsamt in Leimen. Nach dessen Angaben befinden sich die American-Staffordshire-Terrier noch im Tierheim. Das Ordnungsamt will sich für einen Beschluss auf die Urteilsbegründung des Landgerichts Heidelberg vom Montag stützen. Dies gelte für die Frage, ob der wegen fahrlässiger Körperverletzung zu einer einjährigen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilte Hundehalter befähigt ist, generell einen Hund oder die konkreten Kampfhunde zu halten.
Zum anderen sei der weitere Umgang mit dem Rüden und der Hündin auf Grundlage der Urteilsbegründung zu klären. Dazu sollen auch die Meinung des zuständigen Veterinärs und der Polizeihundestaffel eingeholt werden.
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Hm, auch in meinem Umfeld sind es nicht die sogenannten "Listenhunde", dieauffällig sind (ah, doch einer,ein Amstaff, nicht angemeldet, beim total falschen Halter). Ansonsten: ich mache einen Bogen um einen Schapendoes, der um die Ecke wohnt, zwei Riesenschnauzer, die beide frei laufen und ziemlich kurze Zündschnuren haben, einen DSH-Mix, einen Deutsch-Drahthaar, einen Weimaraner, einen Was-weiß-ich-Mix... Retriever sind hier allenfalls distanzlos, aber nicht aggressiv gegen Mensch oderTier.
Man sieht, die Listen sind doof.
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Ich wohne in Bayern, sprich hier ist eigentlich Haltungsverbot.
Trotzdem gibt es hier mehrere Listenhunde die je vor 2-4 Jahren als Welpen angeschafft wurden und noch heute hier rumlaufen. Der eine ist angeblich keiner, sondern ein American Retro Bulldog- ohne Papiere aus den Kleinanzeigen. Sieht 1:1 aus wie ein Pitbull nur mit 45 Kilo.
Als "Bulldogge" bei der Stadt angemeldet. Als Zweithund zum Fremdhund angreifenden Jack Russel angeschafft, ist ebenfalls unverträglich geworden, läuft aber nie frei sondern am Halti mit Laterne kann er gehalten werden und meist fährt man raus.
Der andere Pit mix hier ist offiziell Labbi Mix, verhält sich auch so. Läuft frei, belästigt leicht Leute und Hunde ist aber harmlos. Verbringt fast jeden Tag mit dem ca 20 jährigen Herrchen freilaufend auf dem öffentlichen Skatepark mit Hundeverbot.
Der dritte pit gehört einer türkischen Familie. Sie führen ihn immer an der Leine und er ist ruhig und unauffällig. Ich habe mich mal mit ihnen unterhalten. Der Cousin hat sich ihn angeschafft und irgendwie ist er bei denen gelandet. Sie hängen an dem Tier, wissen um das Verbot. Falls das OA vor der Tür steht würden sie sogar im ein anderes BL ziehen oder den Hund erst mal bei Verwandten unterbringen.
Drei illegale sokas in Bayern, scheinbar ist das nicht so unmöglich.
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Weltweit sind, was tödliche Hundeattacken anbelangt, seit Jahren Hunde vom Pit Typ und Rottweiler vorn. Und zwar in einer Menge, die statistisch nie und nimmer mit der Gesamtpopulation überein stimmt.
So 50-70 Menschen USAweit sterben jährlich durch Hunde. Tendenz scheint steigend. Am gefährlichsten sind Hunde (weltweit) für Kinder unter 10 und Leute über 60 oder mit irgendwelchen Handicaps (Wo ich persönlich mir wieder die Frage stelle, ob man gerade bei Vorfällen mit Todesfolge nicht häufig doch mehr im Jagd- und Beutetrieb unterwegs ist, als in der Agression. Und ob die Aggressionsfrage nicht manchmal überbewertet wird, wenn es um "Risikohunde" geht)
In den USA fallen knapp 70% aller Vorfälle mit Todesfolge auf 2 Rassen bzw 1en Hundetyp, 1e Rasse.
Insgesamt machen die bull&Terrier- und mastiffartigen Hunde ungefähr 80% in der Statistik aus. Das steht in absolut keinem "Normalverhältnis" in Bezug auf die Gesamtpopulation.
Dahinter kommen dann die nordischen und asiatischen Spitze.
Dann, glaub ich, erst die Schäferhunde. Und hier in den letzten Jahren vermehrt Malinois.
Aber selbst, wenn man findet (tu ich zb), dass Hund tötet Mensch direkt nicht immer gemischt werden sollte mit zb Hund beißt Mensch, der kriegt ne Wundinfektion (nosokomiale Infektion womöglich gar) und verstirbt dann an ner Sepsis; selbst wenn man bedenkt, dass viele dieser Hunde im Prinzip Mixe sind, dass die Haltungsbedingungen zb in den USA teilweise schon seeeehr anders sind, als hier undsoweiterundsofort, macht das kein gutes Bild.
Und lässt die berechtigte Frage zu: Warum ist das so? Warum ist das Bild anscheinend überall ähnlich? (Auf Bisse mit Todrsfolge bezogen. Die "Normalbissstatistiken" sind ja teilweise mehr aks fragwürdig geführt, wenn überhaupt)
Dass diese Rassen/Hundetypen nicht per se gefährlich sind, zeigt allein schon die Tatsache, dass die Zahl der unauffälligen Hunde enorm viel höher ist, als die der Hunde wo ernste bis fatale Vorfälle passieren.
Wenn jetzt täglich 50 Menschen von einem Hundetyp getötet werden, würde ich das schon etwas anders sehen.
Aaaaaber, die Zahl der Hundeindividuen einer Rasse (und da häufiger Rüden) , mit denen nicht zu spaßen ist, scheint nem gewissen Muster zu folgen. Das durchaus Sinn macht. Dass die wehrhaften Rassen, die zupackenden Rassen, die lange auf Tierkampf oder Eigenständigkeit selektierten Rassen auch in Relation gesetzt mehr auffällige Hunde hervorbringen.
(Der Referenzlabrador kommt, ich hab nur ne amerikanische Auflistung der letzten 20 oder 25 Jahre gefunden, in der Hundebisse mit Todesfolge für den Menschen auch vor. Als "labradorartiger Hund", "vielleicht LabradorMix" und "Da war ne Hundegruppe und n Labrador war auch dabei. Welcher Hund es war, ist aber ungewiss")
Ich find es unsinnig, ganze Rassen zu verteufeln. Allerdings auch, sie nicht gleichzeitig etwas kritisch zu sehen.
Und zb beim Rottweiler, der ja klarer ne Rasse ist, als all die Hunde, die unter Pit Bull subsummiert werden, egal ob sie welche sind, oder nicht, mal vorsichtig zu hinterfragen, ob da züchterisch was schief laufen könnt.
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Na zumindest haben die Listen, wie so einiges anderes was die Politik so leistet, eines wieder geschafft: Die Menschen (Bevölkerung)"feinden" sich an, bekommen frei Haus Schubladen die sie nutzen können und auch fleißig nutzen und an den Problemen, warum jene Gesetz gemacht werden, verändert sich nichts.
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Weltweit sind, was tödliche Hundeattacken anbelangt, seit Jahren Hunde vom Pit Typ und Rottweiler vorn. Und zwar in einer Menge, die statistisch nie und nimmer mit der Gesamtpopulation überein stimmt.
Sicher? Die Gesamtpopulation ist doch nicht bekannt.
Oder?
In den USA fallen knapp 70% aller Vorfälle mit Todesfolge auf 2 Rassen bzw 1en Hundetyp, 1e Rasse.
Joah. Würd mich wundern wenns anders wäre. Ich erklärs weiter unten.
selbst wenn man bedenkt, dass viele dieser Hunde im Prinzip Mixe sind, dass die Haltungsbedingungen zb in den USA teilweise schon seeeehr anders sind, als hier undsoweiterundsofort, macht das kein gutes Bild.
Doch. Also, es macht ein Bild davon wie schlecht Menschen sind. Ein sehr klares Bild.
Und lässt die berechtigte Frage zu: Warum ist das so? Warum ist das Bild anscheinend überall ähnlich? (Auf Bisse mit Todrsfolge bezogen. Die "Normalbissstatistiken" sind ja teilweise mehr aks fragwürdig geführt, wenn überhaupt)
Weil die Leute dämlich sind. Und bösartig. Und gedankenlos grausam.
Die Staffs und Co tragen das Terrier nicht umsonst im Namen. Sie haben eine längere "Zündschnur", durch die Einkreuzung der Bullrassen bei Entstehung, aber de facto sind es Terrier.
Und was sind Terrier? Mutige Hunde, mit enormen Jagd-, bzw Beutetrieb. Hunde die "game" sind, die hart sind und die Feuer haben, die aber auch häufig nicht so auf Artgenossen stehen sobald sie erwachsen sind. Ich kann ganze Loblieder auf die kleinen irren Viecher singen, die sind einfach genial!
Aber: Das muss man händeln können. Man muss wissen was man an der Leine hat. Also, eigentlich sollte man das immer wissen. Du lässt doch auch keinen frisch eingezogenen Windhundpflegling aus Spanien ohne Leine mit fremden Kleinsthunden spielen, oder? Ist halt nicht die beste Idee...
(Oder im Wald voller Rehe mal Spaß haben lassen, oder eine der anderen gruseligen Ideen auf die so manche Windhundhalter kommen)
Bei den Staffs und Pits ist es, grad in Amerika, einfach so das die unfassbar häufig sind. Wirklich wirklich häufig.
Wenn man mal ne Weile Dokus anguckt, grad so Tierpolizei und so, da vergeht eigentlich kaum ne Folge ohne das ein Staff/Pit drin vorkommt. So häufig sind die.
Ihre Anspruchslosigkeit (in Sachen Futter und Zuhause), ihre Zähigkeit machen sie unfassbar leicht zu "züchten". 8 Welpen ist normale Wurfstärke und selbst unter widrigsten Bedingungen wie ein Leben im Keller ohne Zuwendung und mit minimalst Futter nehmen die Hündinnen oft leicht auf und werfen meist mindestens 6 Welpen. Leicht verdientes Geld!
Und wie die armen Viecher dann wesenstechnisch so drauf sind dürfte klar sein, oder?
Nun nimmt man noch den Umgang vieler Amerikaner mit Hunden dazu und dann wundert man sich eher warum nicht viel mehr Menschen gebissen werden. (Was viel darüber aussagt wie unfassbar langmütig die Staffs und Pits meist dennoch sind)
Die Situation hier in Deutschland:
Vernünftig gezogene Staffs findet man hier ja kaum noch, dank der Rasseliste. Zuchtverbot in vielen Bundesländern.
Im VDH fielen letztes Jahr grad mal 325 Staffordshire Bullterrier und 141 AmStaffs. (Die Zahlen steigen seit 2008 langsam an)
Wo kommen die vielen Staffs hier in Deutschland also her?
Genau. Vom Vermehrer.
Und was sind Hunde vom Vermehrer gemeinhin? Genau. Arme Viecher die oft nicht mehr viel mit dem gemein haben was sie eigentlich sein sollten.
Aus nervenschwachen und/oder aggresiven Hunden kriegste keine Welpen die klar im Kopf sind.
Und leider ist es doch das was noch viel zu viele Leute haben wollen. Nen "voll krassen" Hund.
Und dann sitzt er da, der kleine Welpe. Gerne in blau, weil schick.
Wird schon mit 8 Wochen an der Leine herumgerissen, geschlagen, getreten, weil die brauchen ja "ne harte Hand!".
Was wird wohl aus dem kleinen Hund?
Und wessen Schuld ist das?
Die der Rasse? Oder doch eher der Halter, der Vermehrer unterstützt und dem man eigentlich nicht mal ne Zimmerpflanze anvertrauen dürfte.
Und zb beim Rottweiler, der ja klarer ne Rasse ist, als all die Hunde, die unter Pit Bull subsummiert werden, egal ob sie welche sind, oder nicht, mal vorsichtig zu hinterfragen, ob da züchterisch was schief laufen könnt.
Wäre es nicht sinnvoller erstmal da anzusetzen wo sich das Problem halt oft befindet? Beim Halter.
Sei es das der Kauf schon total unüberlegt ist oder das die Erziehungsmethoden häufig fragwürdig sind. Man kann auch den bestgezogensten Hund kaputtmachen, das beweisen die Leute da draußen immer wieder.
Ich persönlich steh auf Terrier.
Auf alle.
Die haben nen Knall, die sind anders, die sind fantastisch!
Aber ich kann halt auch damit. Die sind mein Typ Hund, für mich sind die so easy.
Keiner meiner Terrier war auffällig, weder mein erster eigener Hund (ein Terriermix), noch die diversen Gassi-Terrier. Ähm, okay, die teils schon. Aber nicht wenn sie mit mir unterwegs waren!
Und auch Arren nicht.
Der kleine "Kampfhund", einige Foristen kennen ihn ja. Der läuft mit Chihuahuas ebenso fröhlich und entspannt herum wie mit dem Prager Rattler oder dem Dackelmix oder den Pudeln, dem Aussie, den Goldens oder oder oder.
Da muss ich mir nie Gedanken machen. Nie.
Gut, er ist schon echt dumm und ein bisschen viel mehr Hippie als andere seiner Rasse, aber das der an sich völlig umkompliziert ist war von Anfang an klar. Weil die einfach so sind. Wenn sie halt aus vernünftiger Zucht kommen und man sie nicht kaputtmacht.
So wie eigentlich jeder Hund erstmal gut ist. Solange er in passenden Händen ist.
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