Der "gefährliche" Hund
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KuschlWuffl -
4. April 2018 um 18:27 -
Geschlossen
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Deshalb fragte ich gestern nach dem einstellen des Artikels: und nun?
Da liest man, dass ein gerichtl. beeideter Vet gesagt haben soll, dass die Hunde zum töten trainiert werden und präsentiert so für sich des Rätsels Lösung - also wenn der traurige Vorfall so schnell & einfach aufgeklärt ist nach seinem Gusto ...

Ich halte dieses Unglück ohne Videoüberwachungsmaterial so gut wie gar nicht für aufklärbar!
Umstände drum herum, weshalb nur ein Soldat in der Zwingeranlage war, weshalb der Verstorbene erst Stunden später entdeckt wurde -?gilt das als Dienstunfall mit Todesfolge?- wird sicher internen Untersuchungen unterliegen, dass sich das Unglück restlos aufklären lässt, wage ich zu bezweifeln.
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23. November 2019 um 21:13
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Danke Murmelchen
Ich habe hier sonst immer nur gelesen, dass der Sport absolut nichts mit Aggression zu tun habe, dass das reines Beutespiel sei.
Und das fand ich schon immer nicht so richtig überzeugend - immer so rosarot gemalt...
Ist doch schön, wenns auch mal ehrlich so gesagt wird, wie es ist.
Wie man das für sich bewertet, ist ja wieder eine ganz andere Frage.
Ein bisschen idiotisch finde ich es jetzt, auf der Sache mit "Zum Töten ausgebildet" rumzureiten. Aggression, genauso wie das Beutefangverhalten, kann man doch nicht so klar und deutlich mit 100% Sicherheit "bis hier hin und nicht weiter" trainieren. Das ist das Ziel, ja, aber das kann halt auch mal nicht klappen.
Es kann eben - beim ausgebildeten Hunde wie beim unausgebildeten - Situationen geben, in denen Verhalten auch unerwartet heftig eskaliert. Ein Hund, der physisch und von seiner mentalen Stärke (nicht leicht aufgeben, eigene Schmerzen tolerieren, starker Wille) grundsätzlich töten kann, kann halt grundsätzlich auch töten. Auch, wenn er es nicht soll.
Einen Hund, den man zum Zugriff auf gewalttätige Täter ausbildet, den man in die Hitze des Gefechts schickt, der muss doch diese Stärke haben, der könnte seinen Job sonst nicht machen; und auch wenn man nicht möchte, dass der Hund tötet, finde ich es naiv, so zu tun, als könnte man den Hund so klar und deutlich "bis hierhin und nicht weiter" ausbilden.
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Eben just diese seine Aussage ist das was bleibt, für mich ist das völlig unverständlich, zumal er sich imho damit despektierlich ggü. dem Heer gibt!
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Wenn im Internet alle Fachmann für alles sind, okay. Ich find es an solchen Gutachtern (natürlich auch im Humanbereich) halt eher seltsam.
Der Herr Hofrat ist, soweit nachvollziehbar, Sachverständiger für Veterinärmedizin und hauptberuflich Tierpathologe.
Was genau dann dazu befähigt, Ausbildungsmethoden und Verhalten als ganz wahre Wahrheiten zu kennen, entzieht sich meiner Kenntnis.
Oder es wurde halt von den Medien angefragt, ob nicht wer n Statement geben könnte.
Dass der ÖHV medial mitmischt, ist ja auch nix offizielles und die Aussagen genauso hinterfragenswert.
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Auch im Sport wird nicht nur ueber Beute gearbeitet. Aber das ist ja boese und es werden alles grundsaetzlich Killer

Also das mit böse und Killer ignorier ich jetzt mal, ich weiß nicht was das soll.
Aber ich dachte - aufgrund dessen, was Hundesportler hier immer schreiben, ich hab sonst wirklich keine Ahnung und auch keine Meinung zum Schutzhundesport - ich dachte immer, beim Sport wird ausdrücklich nur über Beute und Spiel ausgebildet? Eben im Gegensatz zum Diensthund, bei dem das nicht so ist?
Worüber denn sonst? Das verwirrt mich jetzt schon.
Der Unterschied ist zunächst einmal, dass ein Sporthund auf den SD-Arm und gewisse Rituale (Abläufe, Setting usw.) konditioniert ist, so dass er sich in normalen Alltagssituationen i.d.R. nicht anstellen lässt. Ein "zivil" gearbeiteter Hund hingegen braucht aufgrund seiner Ausbildung keinen Hundeplatz, sichtbaren Schutzdienstarm, Verstecke usw..
Hinzu kommt, dass ein zivil ausgebildeter Hund deutlich mehr Belastung (Gegenwehr, Schmerz, Lärm usw.) aushalten können muss und darauf mit deutlicher Aggression reagieren sollte. Ein realer Täter wird eventuell versuchen, sich auf den Hund fallen zu lassen, ihn gegen eine Wand zu schlagen, treten usw., da darf der Zugriffshund dann natürlich nicht ins Meiden fallen. Viele Sporthunde wären hierfür gar nicht geeignet, sind im Sport aber erfolgreich.
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Der Grund dafür, dass gern rosarot gemalt wird ist, dass Aggression heutzutage völlig negativ konnotiert ist. Dass es dem Hund Lust verschafft, mal die Sau rauszulassen - im Kontext Training, unter speziellen ritualisierten Spielregeln und mit einem klaren Ziel (Beutegewinn) - kommt einfach nicht gut an. Und dass das auch nichts „Schlimmes“ ist und den Hund durchaus auch in seinem Selbstbewusstsein fördert, ohne (!) unkontrolliert für eine lebende Waffe zu sorgen, ebenfalls.
die meisten denken ja auch, Hunde wären nicht in der Lage, Situationen zu unterscheiden und seien wie Roboter. -
Ich gehe davon aus, dass hier gerade nicht mehr über den Fall in Österreich und das zweifelhafte Pressestatement geredet wird?Nebenher wüsste ich nicht, wieso irgendjemand Aggression pauschal negativ konnotieren sollte. Ohne Aggression kein (Über-)Leben. Und sooo viele Leute, die ihren Hund für ein Tamagotchi auf 4 Pfoten halten, begegnen mir im realen Leben auch nicht

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Nebenher wüsste ich nicht, wieso irgendjemand Aggression pauschal negativ konnotieren sollte. Ohne Aggression kein (Über-)Leben. Und sooo viele Leute, die ihren Hund für ein Tamagotchi auf 4 Pfoten halten, begegnen mir im realen Leben auch nicht

Echt nicht? Mir fällt schon auf, wieviele der Durchschnitts-HH von ihren Hunden behaupten, die würden niemals beißen, seien durchweg "lieb" und "sozial"(damit ist in Wahrheit oft distanzlos gemeint). Dass jeder Hund Zähne hat und diese unter gewissen ungünstigen Umständen auch zum Einsatz kommen könnten, blenden die aus.
Wenn man dann noch die diversen Threads in verschiedenen Foren ala´ "Welpe ist aggressiv und beißt" liest, kommt man auch schnell zu dem Eindruck, Leute hielten ihre Hunde für Stofftiere und sind dann entsetzt, wenn sie arttypisches Verhalten zeigen.
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Wenn man dann noch die diversen Threads in verschiedenen Foren ala´ "Welpe ist aggressiv und beißt" liest, kommt man auch schnell zu dem Eindruck, Leute hielten ihre Hunde für Stofftiere und sind dann entsetzt, wenn sie arttypisches Verhalten zeigen.
Auf jeden Fall.
Mittlerweile formuliere ich gerne: "Hilfe, mein Welpe lebt und oh Gott, es macht sogar Pipi"
Und sooo viele Leute, die ihren Hund für ein Tamagotchi auf 4 Pfoten halten, begegnen mir im realen Leben auch nicht
Also ich begegne ihnen im RL häufiger als im www und öfter, als mir lieb ist.
Und spätestens beim nächsten Weihnachtsmarkt begegnet man ihnen sogar in Massen ... (dauert ja nicht mehr so lange).
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Nö - hier nicht. Vielleicht einfach auch zu ländlich dafür - oder ich besuch die falschen Weihnachtsmärkte. Sogar die Zahl der „wenn ers kriegt dann wars eh krank“-Vertreter nimmt kontinuierlich ab. Naja - und dass Welpen (oder Hunde)-Erstbesitzer erstmal Erfahrung und Begegnung mit der Wirklichkeit sammeln müssen finde ich jetzt nicht verwerflich. So lange sie es denn tun.
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