Der "gefährliche" Hund

  • Auch im Sport wird nicht nur ueber Beute gearbeitet.

    Das weiß ich nicht. Dazu hab ich mich zuwenig damit beschäftigt. Es wurde bloß im Zuge grad der Wiener Hundegesetzgebungsdebatten stets so kommuniziert.

    Sportschutz: übern Spieltrieb. Also bloß nienicht so, wie beim

    Diensthund.

    Jetzt bemüht man sich, zumindest in den zitieren Presseaussendungen und Statements vom ÖHV (wobei der Hundehalterverband keine offizielle Stelle ist, dessen Gründung erfolgte zur Zeit der Hundelisteneinführung und des geplanten Sportschutzverbotes stammt und entspringt dem Hundemagazin Wuff Redakteurspool) genauso in Sachen zivilscharfe Diensthunde und Zugriffshunde besonders zu argumentieren.

    Das find ich eher schräg.

    Zitat

    Aber das ist ja boese und es werden alles grundsaetzlich Killer :roll:

    Beutegreifer die Beute greifen sind aber auch arg böse. 36 Stunden am Tag. Immer.

    Mein Fiffi aber nicht, der macht sowas nicht. Der ist einfach der bessere Mensch.

  • Es ist voellig anders als bei DH, das stimmt. Aber (je nach Hund und Ziel) wird da sehr wohl auch in der Aggression gearbeitet. Aber das darf man nicht sagen, weil Aggression ist boese :roll:

    DH sind eine andere Sache und bei denen sind die Zugriffshunde des Militaers nochmal ne extra Nummer.

    Mich aergert die Reaktion der 'Gesellschaft' sooo! Als bei Bin Laden und Abu Bakr aal-Baghdadi solche Spezialhunde zum Einsatz kamen und da nicht nur rumgebloedelt haben, gabs Applaus von der 'Gesellschaft'. Jetzt sind es Hunde, die grundsaetzlich nicht tragbar sind. Macht Sinn...nicht!

  • Ganz ehrlich: Ich finde es schon einen Unterschied, ob Hunde ihren Job als Herde-, Haus- und Hofwächter tun oder ob sie gezielt für den militärischen Einsatz ausgebildet werden. Ganz ohne da was verniedlichen oder beschönigen zu wollen oder zu verleugnen, dass Hunde nunmal Raubtiere sind (warum werden eher pazifistisch eingestellte Menschen eigentlich so gerne bewitzelt oder als naiv hingestellt?)


    Mein Großvater war Hundeausbilder im Krieg. Seine Auskunft war Militär - andere Familienquellen und die Tatsache zweier Kriegsgefangenschaften sagen was Anderes. Und als neugieriges Kind bin ich schon sehr früh auf die Frage gestoßen, was denn der Job der Hunde war (mein Onkel hats mir dann auch -sehr plastisch - erklärt). Und mein Großvater hat selbst erzählt, wie er jedesmal getrauert hat, wenn die Hunde bei Dienstuntauglichkeit (Alter, Verletzung oder Charakter) getötet wurden - so ehrlich war er immerhin.


    Nein - ich finde das nicht witzig. Oder natürlich. Ich finde es traurig und beschämend, dass der angeblich weise Mensch es immer noch nicht fertig bekommt, Konflikte anders als mit eingeschlagenen Köppen zu lösen - und dass er dafür Tiere mitbenutzt, die damit überhaupt nichts zu tun haben.

  • Nun kann ich mir noch so viel Frieden wünschen, wenn es meinem Nachbarn nicht gefällt, dann kann ich nicht in Frieden leben.

    Hunde im Kriegseinsatz sind für mich weder Killermaschinen noch Bestien- sie sind Dogs with jobs und in ihrem Job ziemlich humorlos.

    Genauso wie die Hunde bei der Polizei, beim Grenzschutz und der Polizei.

    Und sie haben meinen Respekt, denn sie sind diejenigen die ihre Knochen hinhalten wenn es für Kollege Mensch zu gefährlich ist.

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