Verträgliche Hunde und gar keine Sozialkontakte?
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Also - mein Hund zeigt eindeutig, dass sie Kontakt (zu vielen, aber längst nicht allen) anderen Hunden haben möchte.
Oft (leider nicht oft genug) treffen wir Hunde, die ihre Freude ebenso zeigen. Das ist schön!
Ich will auch Kontakt zu anderen Menschen, aber längst nicht allen.
Ich mag allerdings Rassen, bei denen Verträglichkeit ein wichtiges Zuchtziel ist. Denen, bei denen das ganz anders ist, gehe ich lieber aus dem Weg. Aber auch hier vertraue ich der Hundekenntnis von Lotte ggf mehr - Vor einem Moment
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Hi,
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Ich kenne das tatsächlich auch als Trend...
So oft wie in den letzten zwei Jahren habe ich das noch nie gehört - und zwar nicht nur von Leuten die selber Mehrhundhalter sind und sagen "Hallo"-sagen wäre unnütz ... sondern tatsächlich als Einstellung: "Mein Hund muss das nicht haben, der braucht das nicht" - und zwar unabhängig vom Verhalten des (Einzel)Hunds.
Würde mich auch interessieren, ob irgendwer weiß "wo" das herkommt.
Juhu, jemand, dens auch interessiert

Ich habe mich gefragt, ob das vielleicht einfach ein Gegentrend dieser "ganz besonders verantwortungsvollen Hundehalter" zu den "Meiner will nur mal Hallo sagen-Hundehaltern" ist.
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Ich kenne jetzt keinen Artikel oder so, wo diese Ansicht in der Ausschließlichkeit vertreten wurde.
Es gibt schon ein paar "Gurus", die alles mögliche unnatürlich finden, vom Gassigehen bis zum Sprechen mit dem Hund, da ist sicher auch einer dabei, der Sozialkontakte "unhündisch" findet. Wissenschaftlich - kann ich mir nicht vorstellen, schon weil ja NULL Begriffsdefinition geliefert wurde - was ist gemeint mit Sozialkontakt?
Einen jungen Hund mit passenden Hunden toben und interagieren zu lassen, finde ich persönlich wichtig. Im Erwachsenenalter entscheidet der Hund.
Ich halte es für wichtig, dass der Hund Gelegenheit hat, zu lernen, wie man sich bei Anwesenheit anderer Hunde zu verhalten hat - nämlich nicht Stunk anfangen usw, wie soll er ohne jeden Kontakt Kommunikation lernen.
Ich hätte ja mal gar keine Lust, bei jeder harmlosen Hundesichtung anleinen zu müssen, weil mein Hund nicht an einem anderen Hund vorbeigehen kann; oder eben auch mal den Kontakt mit einem freilaufenden Hund meistert. Oder - wenn er Bock drauf hat - halt auch mal eine Runde rennt.
Ohne Kontakt , mindestens Sichtkontakt unter Hunden kann man hier gar nicht leben, da müsste ich 10 mal pro Gassi auf einen Baum klettern und dem Hund die Augen zuhalten... mindestens. Von den Gerüchten hier ganz zu schweigen.Mein Vorschlag: Frag den Typ doch mal, würde mich ja interessieren. Ich nehme an, er hat irgendwas aufgeschnappt und grob vereinfacht.
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Naja, für Menschen ist dass ja ggf sehr bequem. Ich fürchte das reicht zur Gründung eines Trends. Als Naturwissenschaftlerin habe ich zudem den Eindruck, dass "dumm und unlogisch" auch eine gute Basis für populäre Theorien ist
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Meine Duna ist ja eindeutig von der Sparte "Ich will jedem anderem Hund Hallo sagen" und sie ist auch sehr unglücklich, wenn wir mal 1-2 Tage keinen Hund zum Toben treffen. Aller meistens beschnuppern sich die Hunde eh nur und dann ist gut. Ich frage natürlich immer vorher, wenn ich mir nicht sicher bin - außer die HH ziehen an der Leine als hätten sie einen Hai an der Angel, wenn sie uns sehen, dann gehe ich natürlich mit Duna bei Fuß einfach vorbei.
Der Satz "Ein Hund ist die einzige Tierart, die einen Mensch als vollwertigen Sozialpartner erkennt" kenne ich nur von Martin Rütter (versch. YT-Videos), aber wer das uminterpretiert hat in "Der Hund braucht keine anderen Hunde", das weiß ich nicht. Böse wie ich bin, vermute ich aber mal, dass es eher Menschen sind, die arge Schwierigkeiten mit unverträglichen Hunden haben oder absolut keine Lust und Zeit, ihrem Hund ein wenig Empathie entgegen zu bringen.
Ich selber bin der Meinung, dass ein Hund nicht muss, sondern selber entscheiden soll und dürfen soll. Wenn uns Hunde entgegenkommen, die volle Pulle in unsere Richtung ziehen, weil sie halt schnuppern wollen und ebenso vom HH weitergezerrt werden, tut mir das immer in der Seele weh. Wenn ich unterwegs bin, grüße ich auch nicht jeden Menschen einzeln, aber trotzdem ist es wichtig für mich, bekannte Gesichter zu sehen oder mal mit einem Freund zu quatschen, trotzdem ich "asozial" und eine Einzelgängerin bin. Ebenso wie der Mensch ist auch der Hund ein soziales Geschöpf und selbst wenn er ohne kann, ist es vielleicht nicht unbedingt das Glücklichste Leben.
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Im Trend ist im Moment eh alles in Bezug, was auch bequem ist (hab ich so das Gefühl). Alles ist für den Hund gleich Streß, nur ja nicht zu viel Bewegung, am besten gleich gar kein Gassi mehr (übertrieben), niemals Kontakte und vor allem niemals seinen eigenen Verstand einschalten und Empathie zulassen. Wo kämen wir da hin.
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Im Trend ist im Moment eh alles in Bezug, was auch bequem ist (hab ich so das Gefühl). Alles ist für den Hund gleich Streß, nur ja nicht zu viel Bewegung, am besten gleich gar kein Gassi mehr (übertrieben), niemals Kontakte und vor allem niemals seinen eigenen Verstand einschalten und Empathie zulassen. Wo kämen wir da hin.
Tja, wir steuern amerikanische Verhältnisse an, wir hinken doch immer hinter denen her.
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Wie kommt man den andersherum darauf, dass ein Hund "Hallo" sagen muss, bzw. da einen positiven Mehrwert daraus zieht?
Mit dem wie (auch die domestizierten) Vorfahren unserer Hunde gelebt haben, hat das ja reichlich wenig zu tun und wäre andersherum wohl eher als Trend zu bezeichnen.
Oder geht es jetzt nur darum das alles, was gerade nicht so Allgemeingut ist zu verunglimpfen? Anders kann ich dieses pampige Rumgestänker was hier teilweise als Antwort kommt interpretieren. -
Mit dem wie (auch die domestizierten) Vorfahren unserer Hunde gelebt haben, hat das ja reichlich wenig zu tun und wäre andersherum wohl eher als Trend zu bezeichnen.
Ich finde nicht, dass deine Aussage stimmt. Häufig wurden Hunde im Rudel gehalten oder durften frei streunen. Die Leine mag eine Erfindung der Neuzeit sein, aber Hunde, nur weil sie domestiziert sind, als asozial zu bezeichnen, finde ich wirklich gewagt.
Wie kommst du auf verunglimpfen? Ich denke, hier soll einfach eine Aussage ergründet werden?
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Was heißt denn in dem Zusammenhang mit der Ausgangsfrage "verträgliche Hunde und gar keine Sozialkontakte" bequem?
Ich gehe meilenweit und völlig stressfrei mit meinen verträglichen Hunden spazieren, die lieben es ihre Köpfe in Mäuselöcher stecken oder ihren Rücken im Dreck suhlen zu dürfen. Dafür brauchen die keine Fremdhundkontakte. Und bevor jetzt das Argument "Mehrhundehalter" kommt, das war schon mit meiner ersten Hündin so.
Ich müsste meine Hunde auch nicht anleinen, wenn uns Hunde begegnen, tue es aber meistens, weil mir mein Gegenüber mit Flexi oder Schlepp entgegen kommt. Wenn die Hunde - ohne Leine - Kontakt miteinander aufnehmen wollen, sollen sie es tun! Meistens orientieren sich meine Mädels aber lieber an mir als an den häufig recht wilden und oft auch distanzlosen "Tut-Nixen". Das hat nix mit Trend und noch weniger mit bequem, sondern eher mit Individualdistanz und respektvollem Umgang miteinander zutun ...
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