Zwergpudelwelpe zu Mischlingshündin oder besser älter und grösser?

  • Liebe Foris,

    ich würde gerne einen 2. Hund zu meiner Hündin nehmen, die 4 Jahre alt ist. Sie hat Schulterhöhe 50 cm und wiegt 14-15 kg.

    Ich wollte eigentlich nur 1 Hund, aber meine Hündin ist in der Einzelhaltung nicht glücklich.

    Seit 1 Jahr bin ich am rum überlegen. Ich hatte noch nie 2 Hunde. Ich weiss nicht wie ich es machen soll.
    Der eine sagt dies, der andere das.

    Erst wollte ich über den Tierschutz gehen. Hatte auch 2 Vereine angeschrieben, die für Spanien und Griechenland tätig sind, und zig Hunde in der Vermittlung haben. Sogar 2 x geschrieben. Bei beiden nie eine Antwort erhalten.

    Mein voriger Hund war ein Zwergpudel und einfach toll.

    Jetzt hat ein Züchter in der Nähe seit 9.10. Zwerpudelwelpen in black und tan. War immer mein Traum.

    Mein Benny ist vor vielen Jahren am 09.10. verstorben. Und die Welpen am 09.10. geboren. Schon seltsam irgendwie.

    Aber ein Zwergpudel wird etwa 30 cm hoch und wiegt 5 kg rum. Auch etwas weniger.
    Ich frage mich ob das überhaupt gehen würde.Meine Hündin rennt und spielt gerne.
    Manche Welpen mag sie, manche auch nicht.

    Ich weiss es wirklich nicht. Oder ob 2,3 Jahre besser wäre und etwas grösser.

    Vielleicht könnt ihr mir einen Rat geben, hauptsächlich von denen die mehrere Hunde haben.

    Gruss
    Simone

  • Mein Ersthund wiegt 17kg und ist auch ein Mischling, als Quintus,Sheltie, mit 9 Wochen eingezogen ist hatte er 2kg. Wir hatten keine Probleme, klar ein bisschen managen musste ich am Anfang, aber der Größenunterschied war nie ein Problem

  • Hallo Simone,
    es ist schwierig, etwas auf Deine Fragen zu sagen, denn ich kenne ja Deine Hündin nicht

    Ich wollte eigentlich nur 1 Hund, aber meine Hündin ist in der Einzelhaltung nicht glücklich.

    Warum nicht? Wovon machst Du das abhängig und wie zeigt sich das?

    Manche Welpen mag sie, manche auch nicht.

    Da liegt natürlich der Hase im Pfeffer und dazu einen Rat zu geben, ist für mich unmöglich

    Oder ob 2,3 Jahre besser wäre und etwas grösser.

    Auch nicht einfach zu beantworten.
    Wenn Deine Hündin tatsächlich mit erwachsenen Hunden besser klar kommt als mit Welpen, würde ich eine 2 oder 3 jährigen nehmen, allerdings sollte Deine Hündin beim Kennenlernen dabei sein, denn oftmals entscheiden die ersten Momente über Sympathie oder Antipathie.
    Die Größe des Neulings wäre für mich nicht entscheidend

    Wir haben immer den anderen Hund mitgenommen, wenn wir uns einen zweiten angesehen haben und bisher passte es immer, allerdings haben wir uns immer Hunden aus dem TS geholt und die waren ausgewachsen

  • Ich würde mir nur einen Zweithund holen, wenn ICH ihn haben will und nicht, weil ich denke, dass es meinem Ersthund gefallen könnte wenn ein Zweithund da ist.

  • ich versuche es mal in Kurzform zu erzählen. Trixi ist anderen Hunden sehr zugetan.
    Sie hatte von August 2014 bis April 2016 eine Hundefreundin. Sie fiel weg und Trixi wollte nichts mehr machen, kein spielen, kaum gefressen, in sich gekehrt. Ich habe sie dann beim TA durchchecken lassen. Aber alles. Röntgen, Blut Ultraschall. Die TÄ sagte damals wir brauchen nicht weiter zu schauen, gesellen sie ihr einen 2. Hund dazu oder geben sie sie in Hände wo mehr Hunde sind.

    Ich habe es damals als "Geschwätz" abgetan. Zu diesem Zeitpunkt bin ich noch mit Jemand gelaufen, der 2 Rüden hatte. Aber erst 2 Wochen etwa. Erst nach weiteren 4 Wochen ungefähr taute Trixi bei dem einen Rüden auf. Das war etwa im Juni 2016. Wir sind bis vor 4 Wochen drei mal die Woche gelaufen.
    Trixi war der glücklichste Hund. Die beiden der Rüde und sie haben sich geliebt. Hat aber fast 3 Monate gedauert. Die Dame musste wegziehen und zwar kurzfristig. Zu weit weg.

    3Wochen habe ich alles versucht. War beim longieren, wollte spielen mit ihr, Suchspiele und und und.

    Es wurde so schlimm, das sie nicht mehr unter der Eckbank hervor kam. Ich bin zu einem anderen TA der nichts von dem anderen damals wusste. Er hörte sich das an und meinte ok, wir schauen mal. Wieder alles gemacht auch Schilddrüse.Als alle Werte da waren,sagte er zu mir: Da ist nichts, und wenn ich mir die Mischung so anschaue, ist das kein Hund für die Einzelhaltung. Ich wollte dann noch Herzultraschall haben und er meinte, nein, sparen sich weiteres Geld für einen 2. Hund oder geben Sie sie in Mehrhundehaltung. Das war der 2. TA in 3 Jahren der unabhängig vom 1. das selbe erzählt hat.

    Und ich erlebe es jeden Tag. Wenn ich mit ihr alleine bin, trottet sie darum. Ich mache dann mal was aus Rally O, Suchspiele, balancieren und anderes. Im Wechsel. Jeden Tag mal was anderes. Auch nur normales spazieren gehen. Alles lustlos. Es taucht ein Hund auf, wo wir ein Stück mitlaufen, und sie ist wie ausgewechselt. Total fröhlich und glücklich. Gehen wir alleine weiter ist davon nichts mehr zu sehen.

    Neulich sagte eine, die das auch sah, haben Sie Schon mal einen 2. Hund gedacht ?

    Das war jetzt lang, aber sonst kann man es ja nicht beurteilen.

    Was mich einschränkt, ist, das ich nur ganz kurze Strecken maximal 5,6 Kilometer mit ihr Autofahren kann und somit habe ich fast keine Möglichkeit irgendwo hinzufahren zum Beispiel Tietheimen ob es mit Hunden zu testen.

  • @Dackelbenny

    So einfach ist es nicht.

    Der TA sagte noch, das Trixi richtig depressiv ist in Einzelhaltung.

    Auch die Hundetrainerin wo ich hingehe sagte, das sie das in dieser Form noch nicht erlebt hat und das Trixi mit einem 2. Hund besser dran wäre.

    Zig Leute sagen das mittlerweile.

    Und wenn ich mir ein Tier hole dann mit aller Konsequenz.

  • Von der Größe her seh ich da kein Problem; eine Freundin hat einen 30kg Am. Staff und einen Chihuahua dazu. ;)
    Die Frage ist nur, wie deine Hündin im Haus mit einem Zweithund zurechtkommt. Manche Hunde freuen sich ausserhalb ihres Grundstücks über jeden Hund, würden aber im Haus keinen anderen Hund dulden.
    Vielleicht könntest du verschiedene HH mit ihren Hunden mal zu euch einladen, um das zu testen.
    Ob Welpe oder erwachsener Hund, dazu kann ich jetzt nichts beitragen, ausser, daß Hündinnen nicht so unbedingt mit jedem Welpen können. Rüden verhalten sich da großzügiger.

  • Ob Welpe oder älterer Hund kannst wirklich nur du beurteilen, du kennst deine Hündin am besten.
    Aber Hand auf Herz: wenn ich mir sehnlichst einen Zwergpudelwelpen wünschen würde und eh denke, meiner Hündin täte ein Zweithund gut, würde ich auch ein wenig an mich selbst denken und mir auch meinen Wunsch erfüllen.

    Ein Welpe ist anstrengend klar, aber ein erwachsener Hund kann sich auch als anstrengend entpuppen, wenn er dann richtig angekommen ist. Und wenn du richtig glücklich bist und hinter dem Hund und deiner Entscheidung stehst, wird sichelich vieles leichter fallen.

    Ich habe zwei Schopfhunde (6 und 7 kg) und eine Aussi-Hündin (19 kg). Da gibts keine Probleme, wenn die miteinander umgehen.
    Und ein Zwerg kam als noch nicht stubenreiner Junghund hier an, der andere als erwachsener Rüde. Ich könnte jetzt nicht sagen, welcher schwieriger war. Hatten beide ihre Baustellchen, jeder hat seinen eigenen Charakter und seine Eigenheiten. Der eine war halt noch ganz roh, der andere eben nicht, musste sich halt umorientieren...

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