• Hallo!

    Ich fürchte ich hab hier einen kleinen Kontrollfreak zu Hause und ein paar Fragen dazu.
    Mein Hund (Lagotto 7 Monate) möchte immer dort sein, wo ich bin und mich auch gerne im Haus verfolgen. Ich schränke ihn diesbezüglich so ein, dass ich ihn immer wieder auf einen seiner beiden Liegeplätze zurückschicke oder auch bringe, wenn er das nicht macht.
    Immer habe ich es aber bisher nicht unterbunden und lasse ihn schonmal auch seinen Platz aussuchen, dann legt er sich aber sofort strategisch zwischen 2 Türen, mit dem Kopf so, dass er mich im Blick hat.
    Es wäre mir ja prinzipiell egal, aber es erschwert unser alleinbleibtraining sehr.
    Nun frage ich mich, ob ich ihn IMMER auf seinen Platz schicken soll, wenn er mir nachkommt? Nachdem wir relativ viele Zimmer haben, wäre er dann halt sehr oft alleine in einem Raum.
    Weiters üben wir das Alleine sein bisher immer in der Küche, wo auch sein Platz ist. Ich würde ihn gern irgendwann wieder in der ganzen Wohnung lassen können, wenn er alleine bleiben muss. Wie bekomm ich das am Besten hin?


    Hoffe auf euer geballtes Wissen :)

  • Kannst du etwas näher erläutern, warum und in welcher Weise es dir das Alleinbleibetraining erschwert?

    Meine Hündin hält sich auch dort auf, wo sie mich sehen kann, also fast immer in dem Zimmer, in dem ich mich aufhalte. Ich empfinde das als normal bei einem sozialen Lebewesen. Sie ist ja auch entspannt dabei. Ich habe mir deshalb nie die Mühe gemacht, sie strikt auf ihren Platz zu bannen und sie bleibt ohne Probleme allein.

    Anders wäre es, wenn der Hund wirklich jedesmal aufspringt und einem nachläuft, wenn man nur vom Stuhl aufsteht, stets angespannt vor der Klotüre wartet, wenn man mal aufs Örtchen muß oder an der Wohnungstüre klebt, wenn man den Keller geht. Ist das so bei euch der Fall?

    Dagmar & Cara

  • Mein Pudel ist auch so. Er ist jetzt 2 und wenn er nicht gerade müde ist und schläft, dann würde er mir ständig nachlaufen, wenn ich es nicht jeden Tag abbrechen würde.

    Was ihm wirklich hilft, ist sein Mini-Indoor-Zwinger. Da trenne ich ihm einfach mit Kleintiergittern die Essecke ab, so dass er sich nur auf den paar m² bewegen kann und sobald das Gitter steht, bleibt der auch einfach auf seinem Platz liegen und pennt - egal was ich mache.

    Das Gitter hat uns das Alleinbleibproblem praktisch gelöst. Damit klappt es wunderbar. Ich habe aber nicht vor es demnächst abzubauen, weil ich darin keinen Vorteil für die Hunde sehe.

  • möchte immer dort sein, wo ich bin

    Empfinde ich für relativ normal, deswegen ist dein Hund nicht zwangsläufig ein Kontrollfreak. Er ist noch jung, möchte nichts verpassen und fühlt sich in deiner Nähe vllt. einfach sicher.

    Meine HÜndin war genauso. Sie wollte einfach bei mir sein, das war alles. Wenn man dem keine große Beachtung schenkt, hört das irgendwann auf (vorausgesetzt es ist nicht nervös oder krankhaft).

    Heute ist das meiner Hündin viel zu anstrengend, die liegt lieber verkuschelt in ihrem Hundebett und pennt :lol: liegt aber mit daran, dass wir Rituale und Routine im Laufe der Zeit entwickelt haben, dass macht mich in meinem Verhalten für sie berechenbar und sie fühlt sich sicher.


    Ich würde ihn gern irgendwann wieder in der ganzen Wohnung lassen können, wenn er alleine bleiben muss.

    Je mehr Raum Hunde haben, desto mehr Blödsinn machen sie....Wenn ich gehe, mache ich alle Räume zu, die nicht benötigt werden. Übrig bleibt dann offene Küche mit Wohnzimmer, wo auch ihr Korb steht und der Flur. Das reicht ihr, weil sie eh schläft, und so sollte es auch sein.

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