Gebell abschauen?
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Hallo,
mein Hund bellt bisher nur im Spiel oder manchmal, wenn man ihn allein lässt.
Leider wohnen in unmittelbarer Nachbarschaft diverse Kläffer. Bisher nervten sie mich nur, aber seit wir nun selbst einen Hund haben, habe ich die Sorge, dass er sich das abgucken könnte.Am Anfang hat er sie ignoriert, mittlerweile kommt es drauf an, ob er selbst beschäftigt ist, dann ist es ihm anscheinend egal. Wenn er aber grad nicht abgelenkt ist und sie fangen das Kläffen an, dann guckt er interessiert und versucht, zu ihnen zu kommen. Er selbst bellt aber nicht, wenn er andere Hunde sieht.
Gucken sich Hunde so ein Verhalten irgendwann ab und wenn ja, kann ich da vorbeugend Gegensteuern? Ihn fürs nicht bellen loben, wird er wohl kaum verstehen?!
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Ich würde mir da keine Sorgen machen und gar nichts trainieren. Sonst gibst du dem Gebell fremder Hunde in der weiteren Umgebung womöglich eine Wichtigkeit, die es bisher noch gar nicht hat.
Die typische Situation, in der Hunde sich vom Gebell anderer anstecken lassen, sieht nämlich ganz anders aus: Die Hunde kennen sich und leben zusammen, und wenn dann der eine bei jedem Geräusch zur Tür oder zum Gartenzaun stürmt und bellt, läßt sich der andere gerne mitreißen und glaubt, es gäbe wirklich Grund zur Aufregung.
Im Falle deines Hundes sehe ich nur die typisch jugendliche Neugier, die ihn zu den anderen Hunden hinzieht.
Dagmar & Cara
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Ich würde mir da keine Sorgen machen und gar nichts trainieren. Sonst gibst du dem Gebell fremder Hunde in der weiteren Umgebung womöglich eine Wichtigkeit, die es bisher noch gar nicht hat.
Dagmar & Cara
Danke Dir, dann hoffe ich mal, dass mein Ignorieren reicht.
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Moin allerseits,
ich würde das Thema gern noch einmal anschieben. Natürlich hat Dagmar ganz recht, aber es ging dem Themenstarter wohl eher darum, wie er ein solches Verhalten der Nachahmung (ein Hund der Straße bellt - und alle stimmen ein) vom Welpenalter an eventuell bei seinem Hund kontrollieren bzw. unterbinden kann.
Meine Süße ist jetzt etwa drei Wochen bei mir, hat das Bellen ebenfalls noch nicht gelernt und ich wäre sehr froh, wenn wir die Kontrolle darüber etwas stärker behalten könnten.
Leider hat meine erwachsene Tochter ebenfalls einen ausgesprochenen Kläffer und will uns mit ihrem sonst wohlerzogenen aber aufgedrehten Hund nun baldmöglichst auch wieder besuchen kommen.
Unabhängig von einer gewissen Angst vor dem ersten Zusammentreffen des Welpen mit dem Tochterhund, welcher hier auch eine eigene Decke, Übernachtungen etc. gewohnt ist, habe ich große Sorge, daß Lily sich die Kläfferei all zu schnell annimmt.
Da auch bei Spaziergängen durch den Ort "alle Tore bellen" suche ich nun nach einer Generallösung meiner Kleinen diese bisher relativ entspannte Art beizubehalten. Vorerst wirkt sie nur etwas interessiert aber noch nicht aufgedreht - da entsteht noch kein großer Zug an der Leine. Wie schnell sich so etwas ändert ist aber gut bekannt.
Hat jemand seinem Hund das Bellen halbwegs "kontrollieren" können und welche Wege dahin haltet Ihr für zielführend.
mit Grüßen von Kay
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Ich habe meine Hündin mit vier Monaten bekommen und ganz lang wusste ich gar nicht, dass sie überhaupt bellen KANN. Das kam erst spät zum Vorschein, dafür laut und tief.
Erst mit über zwei Jahren hat sie angefangen, manche Menschen anzubellen. Das erste Mal eigentlich, als uns die Hundetrainerin zuhause besucht hat.
Ihr Kumpel bellt viel mehr, aber da hat sie sich nichts abgeguckt.
Jetzt bin ich aber auch ein bisschen ratlos, wie ich mit dem (immer noch seltenen) Bellen umgehen soll. Seit kurzem haben wir z.B. einen indischen Nachbarn, den sie bei jeder Begegnung anbellt, obwohl er freundlich auf sie zugeht.
Und bei einem Spaziergang hat sie auf einem schmalen Weg einen entgegenkommenden Mann angebellt, der echt Angst bekommen hat, obwohl sie nicht gefährlich aussieht.
Sonst geht sie ganz entspannt und freundlich auf jeden zu. Eher etwas zu freundlich sogar.
Wenn sie jemanden anbellt, sage ich sowas wie "Alles ist gut" und warte darauf, dass sie wieder aufhört. Keine Ahnung, ob das richtig ist. -
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