Welpe greift mich an und wird richtig böse, was kann ich tun?

  • Und ich bin mir sicher, dass er das Wort Nein in Verbindung mit dem warnenden Finger gut versteht.

    Ganz sicher versteht er es noch nicht, der Hund ist ein Welpe!
    Machst du denn sonst irgendwas mit dem Hund, hat er Abwechslung, und nochmal, hat er Spielkumpane?

  • Vergiss meinen Post. Habe gerade noch mal gelesen, dass der kleine erst eine Woche bei dir ist... ich sollte um diese Uhrzeit nichts mehr schreiben :p

  • @KleinGustav war das dein Thread? Tut mir leid wenn ich mich täusche :ops: Ich weiß noch das die Person auch im Welpen Thread war

    Gut möglich , jedenfalls erkenn ich mich hier grad total wieder.

    @Mondsee - bin auch alleinlebend, hab nen Terriermischling und in den ersten Wochen war ich ähnlich hilflos wie du, weil auch Huhaneuling. Und Hund war auch völlig überdreht.

    Was bei uns geholfen hat war Ruhe reinbringen. Kein Spielen und Raufen in der Wohnung mehr. 2mal täglich kleine Erkundungsgänge, dem Alter angemessen. Wenn ich gemerkt habe Hund überdreht dann schleunigst ab nach Hause. Wenn nötig auch auf dem Arm. Draussen auch erstmal nicht weiter gespielt, sondern den Hund die Welt kennenlernen lassen. Also schnuppern, Blümchen pflücken, Menschen hinterhergucken.

    Und zu Hause habe ich mit Hausleine und Box gearbeitet, wenn Hund nicht runtergekommen ist. Wollte ich nie, aber für mich wars ne Offenbarung und für Gustl ne echte Hilfe beim Entspannen.

    Es wird nicht lange dauern, da wirst du anfangen deinen Hund lesen zu können. Sein Spiel- und Tobegesicht. Merken, wann er anfängt zu überdrehen. Und dann kannst du gegensteuern. Also Spiel beenden, Reize möglichst abschotten. Und dann wirds besser.

    Kommandos muss der Welpe noch nicht können, Name und Rückruf kannste üben, alles andere ist noch nicht wichtig.
    Fürs Kommandolernen, und Gustav ist nicht dumm, hilft bei uns der Klicker und Gewohnheit. Ich weiss Hunde können auch ohne Klicker lernen, aber bei uns klappts nicht so gut wie mit. Wahrscheinlich ein Problem meinerseits. Und Gewohnheit, wenn Hund immer wieder an bestimmten Stellen warten muss, dann merkt er sich das auf Dauer auch. Bei uns zum Beispiel wenn er Treppen hochgeht. Auf dem Absatz wird erstmal gewartet.

    Dein Freund hat ja andere Erziehungsansichten als du. Aus meiner Erfahrung damals mit dem Kater kann ich nur raten, versuch deine Linie durchzuziehen und mach, wenn du allein lebst, deinem Freund klar, dass du die Erziehungsberechtigte bist.
    Unser Kater wurde damals von meiner Mutter und mir erzogen, als ich noch bei ihr lebte. Wir hatten beide unterschiedliche Erziehungsansichten und so wirklich gut hat das dem Kater nicht getan.
    Klar, Hunde können differenzieren, sie wissen was sie bei dem einem dürfen, dürfen sie beim anderen nicht. Aber ist erstmal alles zusätzlicher Stress. Muss erstmal nicht sein.

    Ansonsten bleib locker und entspannt, mach dir die guten Dinge und Erlebnisse mit deinem Wuffel bewusst. Die Zeit geht echt schnell vorbei und Hund wird reifer und entspannter.

    @Surina182 hat mir damals den Link zur Konditionierten Entspannung geschickt :bindafür: , machen wir immer noch und hilft draussen, wenn alles zu spät ist und Hund drüber ist. Ich klemm mir da den Hund so unter den Arm dass er sich nicht mehr bewegen kann, eine Hand auf der Brust so dass er nicht zu doll zubeissen kann, und dann summ ich ihm was vor.
    Summen entspannt mich, das überträgt sich auf den Hund und er wird wieder ruhiger.
    Und abends wenn wir schlafen gehen, Gustl schläft mit im Bett, summ ich ihm auch immer das Liedchen vor. Das festigt.

  • Aso, was uns draussen noch geholfen hat, Schleppleine in ruhigen Gebieten und Flexi. Wenn man weiss dass man den Bremsknopf der Flexi drücken kann, dann ist das ne feine Sache.
    Schleppleine ist selbst gemacht, 2 Luftmaschenketten gehäkelt, mit nem Faden geflochten, Karabiner dran, fertig. 8m, aus Polygarn, ca. 50 Gramm, ist für den Welpen nicht zu schwer gewesen. Ans Geschirr festmachen. Der Hund muss einfach auch mal rennen können. Buddeln ist auch toll, das lieben Terrier.

    Und ganz toll sind andere Hundebekanntschaften, aber guck dir da vorher Hund und Halter an. Hier laufen zwar viele Hunde rum, aber wirklich toben darf Gustl nur mit einem Terrier in seiner Grösse. Da weiss ich halt das Mutti vernünftige Ansichten hat und Hund gepflegt und ungezieferfrei ist.

    Und das Beissen wird besser. Sowie der Hund nicht mehr überdreht wird er da auch ruhiger. Und Beisshemmung lernt er auch noch.
    Wobei, Gustl liebts heute auch noch, an meinen Fingern zu lutschen und drauf rumzuknabbern. Ich denke, das wird auch bleiben. Aber das tut nicht weh und ich denke, das festigt auch das Band zwischen uns oO

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  • Zitat

    Danke für deine Antwort KleinGustav. Was ist das für eine Methode mit der Hausleine und der Box? Sollte ich ihn anleinen, wenn er zu wild wird?


    Zitat

    Was bei uns geholfen hat war Ruhe reinbringen. Kein Spielen und Raufen in der Wohnung mehr. 2mal täglich kleine Erkundungsgänge, dem Alter angemessen.

    Ich bin auch nicht der Typ, der ewig spielt. Ich gehe mit ihm mehrmals täglich auf die Wiese, da schnüffelt er ein bisschen, tollt umher, ihm wird aber auch schnell langweilig und dann beißt er wieder in meinen Schuh bis ich ihm irgendetwas werfe. Wir bleiben aber nie zu lange draußen, welpengerecht. Zuhause braucht er auch nie lange um wieder runter zu kommen. Er schläft dann recht schnell wieder ein. In der Wohnung spiele ich nie länger als 10 Minuten, aber ich denke, etwas Beschäftigung braucht er ja zwischendurch und die Kommandos sind nur spielerisch. z.b versuche ich ihm "gib" beizubringen und ein Spielzeug auf dem er rumbeißt, gegen ein Leckerli zu tauschen. Spiele ich nicht mit ihm, wird er noch schneller unausgelastet und wild.


    Zitat

    Und Beisshemmung lernt er auch noch.

    Ich habe gelesen man muss ihm die beibringen, aber ich weiß nicht wie, da er auf keine Methode so richtig reagiert. Oder lernt er es von selbst irgendwann?

  • @KleinGustav dann hab ich ja nochmal Glück (und recht) gehabt :applaus:

    1 mit Bienchen fürs gute Gedächtnis :applaus:

    @Mondsee - ich fabulier mal ein bisschen, denk dran, bin auch Hundeneuling.

    Was weisst du über die Herkunft deines Hundes? Wie hat er vorher gelebt?

    Bei Gustl wars Ups(haha!)-Wurf, in der Wohnung zusammen mit 7 Geschwistern, 2 Elterntieren, Herrchen und Frauchen und 2 Kleinkindern.
    Entsprechend Trubel gabs immer und ich denke, Hund hat nie gelernt wirklich zu entspannen und runterzukommen. War ja immer jemand zum Toben und Betobtwerden da.

    Er kommt aus einer absoluten Kleinstadt, kannte da nichts ausser Wohnung und kleinem eingemauerten Hinterhof. Straßengeräusche, Grün, Vögel, Wind, Regen, Sonne, andere Tiere - das musste er erstmal kennenlernen.

    Erkennst du euch hier wieder? Auf jeden Fall solltest du mal überlegen, woher der Hund kommt, was er wahrscheinlich nur kennengelernt hat und wieviel neuem er jetzt auf einmal ausgesetzt ist. Alleinleben mit dir, ohne Hundegeschwister, ohne die vertraute Menschenfamilie, neue Umgebung, neue Gerüche, neue Gewohnheiten, eventuell nicht mehr nur strikte Kennelhaltung, etc.

    Dadurch, dass wir beide allein leben und ich zur Zeit quasi im Genesungsurlaub bin, sind wir auch rund um die Uhr zusammen.
    Ich kann selbst heute noch nicht aus dem Zimmer gehen, ohne das Hund mir hinterhertippelt. Es sei denn, er ist so müde dass er wirklich tief und fest schläft. Passiert eigentlich nur nachts.
    Wir arbeiten dran, aber einfach ist es nicht. Vielleicht mach ich es auch nur zu kompliziert. Oder übe da nicht genug.

    Bei mir wars wirklich so, ich habe die Beschäftigung schlagartig gegen Null gefahren. Drinnen und draussen.
    Klar, es wurde noch gestreichelt, gekuschelt und geschmust. Aber erstmal musste Hund lernen, sich zu langweilen und sich mit sich selbst zu beschäftigen.
    Draussen gabs nur Erkundungsgänge an der Leine, ich hab quasi nur die Leine gehalten und Hund durfte losmaschieren. Oder mich irgendwo hingesetzt mit nem Buch und Hund durfte sich die Gegend anschauen. Der langweilt sich auch nicht lange, irgendwas gibts ja immer zu sehen und zu schnuppern.
    Oder einfach nur nah bei mir liegen, das ist auch mal schön.

    Wichtig wars bei uns auch noch, andere Menschen zu blocken die den Hund streicheln oder locken wollten. Er soll ja schliesslich auch draussen ruhig bleiben können. Wenns sich ergibt darf auch mal jemand streicheln, aber wer das bestimme ich und dann nicht 10 Leute hintereinander.

    Eine Zeitlang hab ichs so gemacht, nach jedem Spaziergang Hund fressen und trinken lassen, dann ab für ne Weile in die Box, bis er ruhig wurde. Und dann durfte er auch wieder raus. Vorher wars halt so, wir sind reingekommen und Hund tobte erstmal ewig durch die Wohnung.
    War auch garnicht ansprechbar.

    Irgendwann wurde der Hund dann ruhiger. Hat auch ein paar Tage gedauert, bis er nicht mehr dauernd unter Vollstrom stand. Habs daran gemerkt, dass er nicht mehr dauernd um sich biss und seine Knabbereien jetzt nicht mehr so weh taten. Jetzt toben wir auch in der Wohnung manchmal wieder rum und auf Spaziergängen gibts wieder ein Spielzeug. Mal ein Quietschetuch das er tragen darf, oder ein Tennisball zum umherkullern. Aber den dann auch nur begrenzt.
    Quietschetuch oder auch Futterdummy war immer ganz praktisch wenn Hund draussen am Durchdrehen war. Dann hat er sich nämlich in meiner Hose verbissen. So konnte ich ihm das Ding vor die Füsse werfen und er hat sich darauf gestürzt.

    Ist jetzt auch kein Thema mehr, weil Hund ruhiger geworden ist.

    Wenn Besuch kommt oder wir zu meiner Mutter fahren, dann kommt Hund in der Wohnung an die Leine. Je nachdem wird er dann am Stuhlbein festgemacht oder ich halte die Leine in der Hand. Gefällt ihm nicht, aber er wird innerhalb kürzester Zeit ruhig. Dann darf er auch den Besuch begrüssen gehen.
    Ansonsten würde das in Toborgien ausarten.

    Besucher, und auch meine Mutter, finden das nicht toll, dass der Hund während des Besuchs an der Leine ist. Aber es hilft ihm wirklich ruhig und ansprechbar zu bleiben. Sieht zwar putzig aus wie Hund völlig überdreht durch die Wohnung fegt, am Teppich zerrt und sein Spielzeug von einem Zimmer ins andere trägt. Aber Spiel ist das nicht und gut tuts ihm auch nicht.

    Wichtig war für mich auch die Erkenntnis, das Hund sich garnicht wirklich über jeden Menschen auf der Strasse oder der zu Besuch kam freute. Da steckt meiner Meinung nach auch viel Fiddeln mit drin. Also Unsicherheit die überspielt wird mit einer Reaktion wo er weiss das die Menschen sich drüber freuen und ihm dann nichts böses wollen.
    Fiddeln ist aber Stress pur, das möchte ich für meinen Hund nicht. Ergo helfe ich ihm zu Lernen ruhig zu werden und zu bleiben.

    Lass dir da auch nicht von anderen Menschen und Huha (sind auch Menschen, ich weiss) reinreden, erstmal müssen Hund und du euch kennenlernen, dann weisst du, wieviel Kontakt und Reize er verträgt und kannst das steuern.

    Für drinnen kurze Hausleine (alte oder billige Leine auf 50/60cm kürzen, geschnittenes Ende kurz abflammen). Dann musst du den Hund nicht jagen wenn du was von ihm willst sondern kannst gechillt nach der Leine greifen. Frag mich nicht wieso, funktioniert.

  • Hallo!

    Das klingt ein bisschen so wie bei uns (siehe meinen Thread: Welpe ist aggressiv?!).

    Uns hat ein Laufgitter sehr gut geholfen. Dazu habe ich einfach ein altes Kaminschutzgitter genommen und um die Hundebox herum gebaut. Darin sind Mollys Körbchen, Wassernapf und was zum Kauen.
    Wenn sie überdreht und anfängt zu beißen bringe ich sie da rein und mache die Tür zu.
    Meistens dauert es dann nicht lange bis sie sich beruhigt und ich kann sie wieder rauslassen.

    Bei uns haben auch die üblichen Sachen (aua, nein, Spielabbruch) nicht geholfen.

    Und ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: Ganz viel Ruhe reinbringen und mehr erkunden lassen draußen.
    Und evtl. mal einen Spielpartner suchen - wir waren gestern in der Welpenschule und Molly hat ne halbe Stunde mit einem anderen Welpen gespielt. Danach war sie den Rest des Tages so platt, dass es überhaupt kein Theater mehr gab :)

  • Samia Salewsky | Internationaler Berufsverband der Hundetrainer
    Anika Köster | Internationaler Berufsverband der Hundetrainer
    Katrin Claußen | Internationaler Berufsverband der Hundetrainer

    Hallo,

    am besten, du suchst dir eine gut geführte Hundeschule.
    Dein Welpe braucht Kontakt zu Artgenossen, auch mit Welpen muss er mal richtig toben können.

    Halte dir vor Augen, dass der Kleine noch kein Deutsch versteht, selbst wenn, kann er es nicht umsetzen, wenn er gerade wild geworden ist.

    Nach einer Woche kann er die Beißhemmung noch nicht beherrschen, wechsel nicht laufend die Vorgehensweisen.
    Das, was dein Freund vorgeschlagen hat, vergiss bitte ganz schnell wieder.

    Weder ist dein Welpe aggressiv noch greift er dich an.

    Auf der einen Seite überforderst du ihn mit zu langem Spiel sowie durch das Üben von (noch unwichtigen) Kommandos.
    Auf der anderen Seite unterforderst du ihn, indem du nur kurz zur Wiese gehst.
    Zeige ihm in kleinen Schritten die Welt.
    Geh mit ihm in die Natur, lass ihn die Welt eigenständig erkunden (Schleppleine und Brustgeschirr).
    Du darfst auch länger als 10 Minuten draußen bleiben.
    (Welpenstunden dauern auch länger als 10 Minuten)

    Im Haus würde ich gar nichts mit ihm machen, er sollte dort lernen, dass du nicht ständig zur Verfügung stehst und dass er dort nicht über Tische und Bänke gehen soll.

    Alles erfordert Geduld, eine gute Portion Humor, Verständnis und viel Gelassenheit.

    Dein Welpe reagiert vollkommen normal auf deine Interaktionen, daher solltest das zuerst ändern.

    Von Festhalten und Entspannungssignalen halte ich persönlich nicht viel, das ist wieder mit Aufmerksamkeit deinerseits verbunden und kann genau das Gegenteil bewirken.

    Die Beißhemmung tritt in etwa zwischen der 16. und 20. Lebenswoche ein, mit 11,5 Wochen ist da noch nichts zu erwarten.

    Warum hast du dich für einen Terriermischling entschieden?
    Was hast du von einem Welpen erwartet?

    Die meisten (Erst)Welpenbesitzer haben eine ganz andere Vorstellung von so einem süßen Hundebaby, bis sie von der Realität eingeholt werden, was dann zu Frust und zur Besorgnis führt.

    Schau bitte einmal hier unter "Welpen und Junghunde", wie viele Welpenbesitzer in den letzen Wochen das Gleiche hier gepostet haben - du stehst nicht alleine da.

    LG Themis

  • Es liest sich ein bisschen so, als würde der Welpe dich jetzt schon erziehen. Er beißt dich und du spielst mit ihm. Das lese ich zumindest in deinen Beiträgen. Wenn er dich draußen in die Füße beißt, würde ich ihm garantiert nicht noch was werfen. Mir ist schon klar, dass du ihn damit von dir weg bekommen willst und auslasten willst, aber erstens muss der noch nicht ausgelastet werden. Draußen rumspazieren ist schon viel genug. Und zweitens bringst du ihm dadurch bei "ich beiß Frauchen, dann wirft sie mir was". Bei einem Terrier, dem Ressourcen ziemlich wichtig sind und der meist sehr auf Bewegungsreize abgeht, würd ich das tunlichst vermeiden. Insgesamt Balli werfen würde ich sein lassen.
    Mal was verstecken und ruhig suchen lassen, ok, aber nicht die hin und her Hetzerei.

    Deinem Freund gegenüber solltest du dich weiterhin durchsetzen. Gewalt und Strafe helfen bei einem Terrier nicht viel. Ich habe hier einen Terrier-Mix und einen Retriever. Ich sag immer, den Terrier muss man bitten wenn man etwas von ihm will, dem Retriever kann mans auch einfach befehlen.

    Wichtig beim Beißen ist, dass du es erstmal verhinderst. Aber nicht 10 Methoden ausprobieren, sondern dir nen Plan machen und dabei bleiben. Hauptsache es hilft auch zu 100%. Eine Leine und eine Box sind da eine Möglichkeit die für dich wahrscheinlich am einfachsten umzusetzen ist. Wenn er anfängt dich zu beißen, dann nimm ihn sofort (!) an die Leine und binde ihn von dir weg irgendwo an. Du kannst dich schon drauf einstellen, dass er kläffen wird, weil ihm das natürlich nicht gefällt. Das würde ich ignorieren (kann dauern, schnapp dir ein gutes Buch). Pass auch auf, dass er sich nicht selbst befreien kann (bevor du ihn anbindest).
    Wenn er irgendwann ruhig wird, dann geh zu ihm, setz dich neben ihn und streichle ihn ruhig. Fängt er wieder zu beißen an, gehst du wieder. Lässt er sich ruhig streicheln, kannst ihn auch langsam wieder losleinen, möglichst beiläufig.

    Insgesamt ist bei der Hundeerziehung wichtig, dass man nicht zu viel "labert", vor allem nicht wenn der Hund das ignoriert. Einfach ruhig und bestimmt sein und einen Plan haben. Nicht ganz einfach beim Ersthund, aber mit Hektik, Laut sein und Angst, wird man nicht ernst genommen und die Probleme verschlimmern sich. Zumindest bei nem Terrier ;)
    Viel Spaß noch und lerne mit Aggression zu leben. Das ist ein stückweit ganz normal.

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