• Mein Verdacht auf SDU bei meiner Hündin wurde nun bestätigt.

    Allerdings ist bei ihr einzig und allein der fT3 Wert unterhalb der Grenze. Alles andere ist in Ordnung. Meine TÄ meint, daß das nicht so häufig vorkommen würde.
    Nun soll sie Tabletten bekommen. Allerdings gäbe es in Deutschland kein Medikament mit nur T3. Daher soll sie Tabletten mit T4 bekommen, da T3 beim Abbau produziert wird. Klappt das nicht, müßte sie ein Medikament aus der Humanmedizin bekommen.

    Wieso nur der fT3 Wert? Kann das auch etwas anderes sein, das eine SDU verursacht? Ist das wirklich so selten, daß nur dieser Wert unterhalb ist? Und wie kann es dazu kommen, daß nur dieser Wert zu niedrig ist?

    Meine TÄ habe ich noch nicht fragen können, die Werte habe ich gestern erst am Telephon erfahren (während die Praxis offen war).

  • Ich würde auf jeden Fall mit der Tablettengabe starten und schauen, wie sich die Werte entwickeln.
    Bei meinem Dackelrüden waren alle Werte im Normbereich, nur der TSH war extremst hoch, daher wurde zuerst von einem Laborfehler ausgegangen. Bei der erneuten Blutkontrolle war das wieder so. Wir haben dann mit Forthyron begonnen und das Blut engmaschig kontrolliert. Irgendwann waren alle Werte im Normbereich und meinem Hund begann es wieder gut zu gehen, sowohl körperlich als auch seelisch.

  • Naja, daß der ft3 unten aus der Referenz rutscht kommt öfter vor - aber dann ist der Rest meistens auch nicht so dolle. Der ft3 ist ein recht flüchtiger Wert der aus dem T3 gebildet wird. Und er wird umso niedriger, je weniger T3 vorhanden ist.
    Alle Werte sollten so etwa in der Mitte des Referenzbereiches liegen - oder noch darüber. Bei jüngeren Hunden gerne im oberen Drittel. Wurden auch die Antikörper bestimmt? Die geben Auskunft über ein autoimmunes Geschehen in der SD - ansonsten könnte auch eine andere Ursache hinter erniedrigten SD-Werten stecken. Das ganze Thema ist ziemlich komplex - und eine umfassende Diagnose mit gründlicher Allgemeinuntersuchung ist sehr wichtig für die Feststellung einer SDU. Ein paar SD-Werte reichen da leider nicht........

    Allerdings solltest du dir vielleicht noch einen anderen TA suchen - die obigen Aussagen zeigen, daß die SD nicht gerade zu ihrem Gebiet gehört.


    Bist du bei FB? "Schilddrüse und Verhalten beim Hund" ist eine Gruppe über SD-kranke Hunde mit unglaublich vielen Infos und Hilfen rund um Probleme mit Diagnose - ebenfalls einer Ärzteliste.

    Edit: natürlich gibt es Tabletten, die nur T3 substituieren..... auch in D! - allerdings fängt man erstmal mit dem T4 an.

  • Hatte ich vergessen: Der Antikörpertest wurde bei meinem Hund auch gemacht, der war GsD negativ.
    Die anderen SDU-Werte die im Normbereich waren, waren alle im Normbereich, was ein TA, der sich damit nicht auskennt, als "korrekt" auslegt.
    Bei Benny ging dann durch die Tabletten der TSH nach unten in den Normbereich und der T4 welcher zuerst an der unteren Grenze des Normbereiches war, ging in das obere Drittel des Normbereiches und so waren dann alle Werte an der richtigen Position im Normbereich.

  • Okay, danke schon mal für eure Antworten! Dann muß ich mal fragen, ob auch auf Antikörper geguckt wurde. Wobei ich mal gelesen habe, daß bei Hunden die SDU meistens die AI-SDU ist.

    Nein, bei FB bin ich nicht und werde es auch niemals sein. Das ist mir zuwider.

  • Mir hat damals das Forum "yorkie.org" oder so ähnlich weitergeholfen. FB war da noch nicht aktuell.

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