Kläff kläff kläff - und was mach ich da?

  • ja du hast wohl Recht :)
    Ich sollte mich drauf konzentrieren was er in dieser Situation machen kann und nicht was er nicht machen darf.

    Das habe ich schon oft gehört aber es ist für mich immer so abstrakt.

    Beibringen mit Stress umzugehen, Alternativen zum nicht gewünschten Verhalten.
    Das klingt in der Theorie gut aber ich wüsste jetzt absolut nicht was ich anbieten soll und wie ich das tun soll ...

  • Das klingt ein bisschen wie mein Pudel.

    Ich habe es bei ihm mit Abbruch und Umlenkung versucht, mit Schnullern und bin letztlich doch wieder beim Markern gelandet. Das passt für uns einfach am allerbesten.
    Ob ich damit Erfolg haben werde, weiß ich allerdings noch nicht. Ich mache das erst seit drei Tagen so.

    Hier hab ich vorher gerade aufgeschrieben, wie ich momentan versuche das Problem zu lösen. Ich hoffe, dass sich da noch ein paar melden, die mir weiterhelfen können :D
    Austauschthread für die Wattebauschler_innen

  • Ich hoffe, dass sich da noch ein paar melden, die mir weiterhelfen können :D

    Ich fürchte ja nicht. Das klingt schon sehr speziell. :D
    Ich glaube, dass es schon wichtig ist, für die Suche nach dem Alternativverhalten den Hund anzugucken. Was der gerne macht oder sogar anbietet oder was er schaffen könnte. Genauso bei der Stressbewältigung.

  • Klingt für mich eher so, als hättest du ihm mitgeteilt: "Es ist mir scheißegal, ob du Angst hast, ich zieh das jetzt durch." Also unter freundlich mitteilen verstehe ich was anderes.Ich nehme mal an, dass ihr das in der Hundeschule so lernt, weil du nicht drauf geantwortet hast. Da wird dann auch immer der Hund korrigiert, weil er was falsch macht, oder? In dem Fall solltest du mal nach einer Hundeschule schauen, die dir zeigt, wie du zusammen mit deinem Hund erwünschte Verhaltensweisen einstudieren kannst.

    Also da hast du dir jetzt aber ordentlich was interpretiert mit der Hundeschule.

    Nein das wird dort wo ich bin übrigens nicht so gehalten. Es ist betont eine "Menschenschule" - und ich glaube auch, dass ich in meinen Post schon deutlich gemacht habe, dass ICH lernen will.

    Ich verstehe wie du das meinst, aber ich sehe es persönlich so nicht. Da sieht man mal wie man da in seiner Empfindung auseinanderklafft.

    Für mich ist immer anreden und zureden und beschwichtigen eher: Wichtig machen.
    Für mich ist die Situation in der er bellt nunmal nicht von Bedeutung, da keine Gefahr oder Grund für eine Anzeige besteht. Deswegen mache ich die Situation nicht extra besonders in dem ich auch noch Aufmerksamkeit gebe und bestärke: Ja du hast Recht, hier passiert gerade etwas ganz schlimmes. Ich bin in der Situation der der sie regelt, nicht der Hund.

    Ich sage nicht, dass das richtiger ist als deins, aber so denke ich nunmal darüber.
    Bin aber gewillt zu lernen, zu probieren und eine Lösung zu finden.

  • Na siehst du, jetzt hast du immer noch nicht beantwortet, wie die Schule arbeitet. :D

    Doch ich denke das habe ich ...? Tut mir Leid, wenn das jetzt zu wenig Info für dich war. Schließlich bin ich ja hier um mehrere Erfahrungen und Tips zu holen und nicht an einer Meinung der Hundeschule festzuklammern.

    Das finde ich persönlich für mich wichtig, eben nicht alles aus einer Quelle. Egal wie "gut" die nun ist, es tut (mir) nicht gut in einer Blase zu leben wo einem alles alles nur wiedergegeben wird.

    Aber du kannst gerne etwas mehr Infos bekommen, wie in der Schule gearbeitet wird in der ich bin.
    Ob das jetzt heißt, dass ich das alles so auch umsetzen kann ist eine andere Sache, haha.

    Wie gesagt, es werden dort Menschen geschult. Die Trainerin setzt auf Körpersprache. Da wird man weder laut noch redet viel. Keine ständigen Wiederholungen, die zu Hintergrundgeräuschen werden.

    Konsequent, aber mit viel Ruhe. Sie korrigiert oft die Stimmung der Menschen, wenn die frustriert werden, wenn es nicht gleich klappt.

  • Ich wollte nur wissen, ob die dir dort zeigen können, wie man einem Hund ein Alternativverhalten beibringt und wie man den Hund versteht. Ich finde es immer sehr hilfreich, wenn da jemand "nah, aber von außen" draufschaut und eben guckt, was der Hund anbietet usw.
    Aber in dem Fall sind die wohl leider nicht interessiert an sowas.
    Die Situationen, in denen er bellt, sind ja sehr unterschiedlich. Von hier aus könnte ich jetzt beim besten Willen nicht sagen, wie es ihm in den verschiedenen Situationen geht.

    Tiere im TV würde ich z.B. immer schönfüttern und dabei die Reize immer so leise oder verdeckt halten, dass der Hund nicht anfängt zu bellen. Aber ich hab wie gesagt, keine Ahnung, warum dein Hund, als Individuum, da bellt. Und in den anderen Situationen auch nicht.

    Du sagst, du möchtest den Situationen keine Bedeutung beimessen. Dann wird sich aber auch nichts ändern, wenn du nichts veränderst.

  • Das finde ich ungerecht von dir. Mir vorzuwerfen ich würde nichts verändern wollen. Schließlich bin ich hier und suche bei mehreren Rat um etwas zu finden was mir und dem Hund zusagt.

    Und ich finde das schließt sich auch nicht aus mit meiner Meinung, dass ich den Hund nicht darin bestärken möchte, dass das Bellen gerechtfertigt ist. Ganz im Gegenteil.

    Wie sollte eine Hundeschule denn sein damit sie nah aber von außen helfen kann?
    Warum schließt es sich mit meiner Beschreibung der Schule aus?

  • Drinnen, beim Fernseher zum Beispiel, knurrt er oft erst und schaut auch mal zu mir hoch. Da zu loben fände ich sehr merkwürdig - wie ist das für den Hund verständlich dass er aufhören soll in diesem Moment?

    Das ist doch schon mal hervorragend! Er bellt noch nicht!
    Alternativverhalten kann man nur in kleinen Schritten trainieren, von jetzt auf Gleich ein anderes Verhalten zeigen klappt zu 99,9% nicht.
    Er knurrt und schaut Dich an - Belohnung und die Bestätigung, Ich habe es auch gesehen und es ist in Ordnung!
    Wenn das jedesmal sicher klappt, einen Schritt weiter.
    Die Zehntelsekunde abpassen, bevor er knurrt, ihn motivieren, Dich anzusehen und Belohnen!

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