Fragen, die man sich sonst nicht zu stellen traut - Teil IX

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  • ich würde versuchen den Hund wenn irgendwie möglich aus dem Umzugsstress rauszuhalten (Kistenpacken, auseinander bauen etc) und sie dann in das möglichst fertige zuhause zu bringen, wo Körbchen schon für sie bereit steht und ihr quasi halbwegs gut euren Alltag fortführen könnt. Aber das ist vermutlich nur möglich, wenn ihr ihn in der Zwischenzeit bei jemandem, wo er sich wohl fühlt unterbringen könnt.

    Ihn rauszuhalten und wo anders unterzubringen ist leider kaum möglich. Er fühlt sich bisher nur bei meiner Mutter wirklich wohl, allerdings würde das Bedeuten, dass wir ihn dann die kommenden zwei Monate nur noch am Wochenende besuchen könnten, weil sie so weit wegwohnt. Der Umzugsstress selbst ist allerdings nicht das Problem, das findet er spannend und ist total neugierig, es geht hierbei eher um das Übernachten.

    Er hat im alten Zuhause schlimme Erfahrungen in der Nacht gemacht und ist deshalb nun sehr empfindlich. Tagsüber ist das alles absolut kein Thema, da freut er sich, aber sobald es dunkel wird und er die Umgebung nicht richtig gut kennt wird es schwierig (Auch Abends Gassi ist im Winter kritisch, daran üben wir schon seit einem halben Jahr, aber es wird kaum besser). Das Bedeutet unglücklicherweise auch, dass das bloße Körbchen und "Alltag fortführen" wenig nützt, weil es da scheinbar eher um die fremde Umgebung+Nacht geht.

    Ich habe mal davon gelesen, dass man den gesamten Schlafraum mit seinem Fell abstreichen soll, damit es nach ihm riecht und er sich geborgener fühlt, aber ob das wirklich was bringt?

  • Ich habe mal davon gelesen, dass man den gesamten Schlafraum mit seinem Fell abstreichen soll, damit es nach ihm riecht und er sich geborgener fühlt, aber ob das wirklich was bringt?

    Keine Ahnung. Schaden kann es ja nicht. Es sei denn, ihr nehmt das Fell, was noch am Hund ist, zum Abstreichen.
    Ihr könntet noch Adaptil ausprobieren sowie Entspannungsduft und Nachtlicht für die erste Zeit.

  • Ja, das finde ich auch das wichtigste bei einem Angsthund. Übernachtungen in fremder Umgebung würde ich persönlich jetzt gar nicht ständig proben, es sei denn, ihr braucht das generell später mal für Urlaub oder so?

    Wir möchten hier eher vorbereitet sein, natürlich wäre es auch mal toll einen Urlaub mit ihm zu machen, aber wir sind doch eher pragmatisch.

    Mein Freund muss durch seine Arbeit öfter mal für eine Woche weg und was ist, wenn ich zu der Zeit mal ins Krankenhaus muss? Irgendwer muss sich um den Hund kümmern, ihn Tagelang alleine zu lassen und nur einmal am Tag geht jemand Gassi kommt nicht in Frage, daher muss er in der Lage sein auch mal eine Nacht wo anders verbringen zu können. Zumal wir nicht immer wen haben, der zu uns fahren kann, damit das klappt.

  • Keine Ahnung. Schaden kann es ja nicht. Es sei denn, ihr nehmt das Fell, was noch am Hund ist, zum Abstreichen.
    Ihr könntet noch Adaptil ausprobieren sowie Entspannungsduft und Nachtlicht für die erste Zeit.

    Das wäre tatsächlich eine Möglichkeit, danke. Ich schaue mal, ob ich so eine Tageslicht Simulation finden kann.

    Bisher hatten wir probiert einfach das Licht anzulassen, aber das hat nichts gebracht^^

  • Bedeutet Nacht für ihn Dunkelheit oder reagiert er wirklich auf die Tageszeit? Sollte die Dunkelheit das Problem sein, könntet ihr einfach in der ersten Zeit im neuen Zuhause in den Räumen, die der Hund nachts betreten kann, das Licht anlassen, ggf. auch gedimmt, wenn es sich um euer Schlafzimmer handelt. Nachtlichter an strategischen Stellen helfen vielleicht auch.

  • Bedeutet Nacht für ihn Dunkelheit oder reagiert er wirklich auf die Tageszeit? Sollte die Dunkelheit das Problem sein, könntet ihr einfach in der ersten Zeit im neuen Zuhause in den Räumen, die der Hund nachts betreten kann, das Licht anlassen, ggf. auch gedimmt, wenn es sich um euer Schlafzimmer handelt. Nachtlichter an strategischen Stellen helfen vielleicht auch.

    Das hatte ich oben gerade bereits erwähnt :)

    Es scheint wirklich um die Tageszeit zu gehen, so hat die Hundeschule es zumindest eingeschätzt, nur haben die mittlerweile auch keine Ideen mehr. Einfach das Licht anlassen hilft leider nicht.

  • Ich glaube nicht, dass es ihm hilft, das Schlafen in fremder Umgebung so relativ kurzfristig zu üben. Es macht ihm doch eher noch mehr Stress und verbreitet unnötig Unsicherheit.
    Ich selbst habe mir vor dem Umzug mit Kito auch einige Gednaken gemacht, am Ende wars es dann aber erstaunlich unkompliziert und schon nach wenigen Tagen war alles gut.
    Wirklcih helfen tut ihm seine gewohnte Schlafbox für die Nacht. Da schläft er drin seit ich ihn habe (bei offener Tür) und sie bedeutet für ihn gewohnte Umgebung und Sicherheit.

  • Meine Hündin bekommt jedes Mal eine mittelschwere Krise, wenn mein Pferd vom Tierarzt (oder Tierheilpraktikerin o. ä.) behandelt wird.
    Sobald er nur einen Hauch von Schmerz oder Aufregung zeigt, beginnt sie zu zittern. Das kann dann wirklich soweit gehen, dass sie anfängt zu sabbern und rumläuft, als wäre sie gerade verprügelt worden.

    Anfangs hab ich natürlich die Zusammenhänge nicht gleich erkannt, mittlerweile ist der Zusammenhang aber eindeutig.
    Sie hat auch tatsächlich eine recht enge Bindung zum Pferd, so sucht sie zum Beispiel bei ihm Schutz, wenn sie von irgendwas beunruhigt ist oder sie vor etwas Angst hat.

    Wenn sie selbst zum Tierarzt muss, findet sie das allerdings nicht besonders schlimm. Also sie zeigt das Verhalten tatsächlich nur, wenn es mein Pferd betrifft.

    Kennt ihr so etwas von euren Hunden auch, z.B. wenn ihr einen Zweithund habt, oder so?

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