Zeitabstandzwischen Spot-On und Blutbild
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MDR1 bezieht sich auf die Hirn -Blutschranke.
Manche Gifte können zwar den Körper vergiften aber nicht mit dem Blut ins Gehirn kommen.
Hirn Blutschranke eben. Hat die Natur hübsch eingerichtet, Hirn kannst Du so schnell nicht vergiften.
Bei manchen Hunden ist diese Schranke aber durchlässig. MBR1 defekt.
Somit kann das Gift direkt ins Gehirn.
Frag aber bitte einen Wissenschaftler wie das Gehirn es schafft Gifte außen vor zu lassen
wie es das schafft weiß ich leider nicht.Bis bald
- Vor einem Moment
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Hi,
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Wo hast du das her? Wirken tun sie ja nicht übers Blut, und die oberste Hautschicht ist nicht durchblutet - es kann sich also nur um winzigste Anteile handeln, die normalerweise klinisch nicht relevant sind. Hast du Daten zu den im Blut nachweisbaren Konzentrationen?
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Daran habe ich auch gedacht, als ich das erste Mal hörte, ein Spot on gehe nicht in die Blutbahn. Warum sollen dann MDR 1 Hunde keine Spot ons bekommen?
Viele der Produkte, die eine Warnung für MDR1 Hunde haben sind Kombipräparate mit einem Wirkstoff, der auch wirklich systemisch wirken soll, z.B. Avocate mit Moxidectinum.
Und man muss halt auch daran denken, dass Tiere den Wirkstoff ablecken können
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Warum läßt Du nicht Blut nehmen, wenn Du das Spot on holst und gibst es dann direkt danach?
Ich denke übrigens nicht, dass sich das Spot on auf Nierenwerte auswirkt, die sollten eigentlich trotzdem auswertbar sein.
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Die Blutwerte waren wie erwartet schlecht.
Das Spot-on musste ich wegen der Milben sofort geben.
Es hat Yukon fast umgebracht ( das jucken)
nach der Blutabnahme hat er gegen den Juckreiz
noch eine kleine Menge Cortison bekommen.
Es ist Ihm wirklich schlecht gegangen.
Es gibt hier so viele, die sehr viel mehr über Hunde, Krankheiten, etc. wissen
als ich, es hätte ja sein können, das einer darüber schon etwas gewusst hätte .
( der Satz war nicht einfach)
Tierärzte kann ich schon fragen aber die Chance da eine
klare Antwort zu bekommen ist genauso groß , oder eher kleiner.
Hat von Euch schon mal Wasserstoffperoxid mit Borax gegen Ungeziefer im Fell gegeben?? -
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Danke. Ein einziger Wirkstoff, und keine echte Info darüber, wieviel davon bei welchem Träger (sehr wichtig!) in die Blutbahn übergeht. Das entspricht etwa den Erwartungen - mit der Empfindlichkeit von Massenspektroskopie & Co. ist fast alles heutzutage "nachweisbar" - sagt aber gar nichts über biologische oder pharmakologische Relevanz. Über die Relevanz von Studien, die mit einer an einer Hand abzählbaren Anzahl von Tieren arbeiten, von denen etliche zudem an an einer gravierenden Vorerkrankung leiden, sage ich lieber nichts
Mehr gibt das Dokument nicht her. Der gravierendste Kritikpunkt war, dass mit dem Applikatorsystem nicht garantiert werden kommte, dass die wenigen Testhunde tatsächlich die volle fünffache Dosis (!) der Maximaldosierung erhielten. Und der Versuchsaufbau mit dem radioaktiv markierten Wirkstoff war so schlecht, dass man gar nichts sagen kann. UND das Ganze ist 20 Jahre alt.....Es sagt eigentlich nichts anderes als was ich geschrieben habe: es können Spuren von Wirkstoff über die Kapillargefässe ins Blut gelangen, aber das ist nicht für die Wirkung verantwortlich, und es kann keine Rede davon sein, dass die Spot Ons "ins Blut gehen" - das suggeriert sehr deutlich eine Wirkung über Verteilung via Blutbahn. Das ist nicht gegeben.
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Ähm...ja? Hab doch nicht gesagt dass du was Falsches gesagt hast?
Wie gesagt, Spot Ons führen bei sensiblen Hunden zu Krampfanfällen, d.h. irgendwie muss das Zeug in den Hund gelangen. Bei kleinen Hunden vermutet man z.B. "durchlässigere Haut", weil Minirassen deutlich häufiger unter Nebenwirkungen von diversen Spot Ons reagieren. Und wie gesagt, Hunde können sich ja ablecken.
Kein Grund so zu explodieren
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Ich explodiere doch gar nicht - da könnte ich noch ganz anders!

Ich würde eher Aufnahme durch die Atemwege verdächtigen bei anfälligen Hunden - da sind die meisten Spot Ons selbst riechbar für Menschen für geraume Zeit. Das war auch der Fall bei den schweren Nebenwirkungen von Promeris Duo - da wurde ja schon ein Verbleiben des behandelten Hundes in Garten für einige Stunden gefordert im Beipackzettel. Und bei etlichen der betroffenen Hundebesitzern konnte eine Aufnahme durch ablecken glaubhaft ausgeschlossen werden. Über den penetranten Geruch, dem sie ausgesetzt waren bei der Applikation haben sich hingegen alle beklagt. (Ach ja, da betrifft die Nebenwirkungen an unbehandelten Hundebesitzern, die ihre Hunde behandelt haben!).
Ich hatte ja spezifisch nach Belegen dafür gefragt, dass und wie das Zeug in relevanter Menge in die Blutbahn gelangt bei Auftragung auf die Haut - Ablecken hätte ich bei korrekter Anwendung nun mal ausgeschlossen. Mir ging es rein um die Resorption über die Haut. Und da sieht es eher so aus, dass das Zeug so schnell abgebaut wird wie aufgenommen - sprich es ist für Hunde kaum relevant.
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