• Ich bin ehrenamtlicher Gassigänger in unserem TH. Da gibt es seit ein paar Wochen eine tolle Hündin, 15 Monate alt, ca 65 cm, ein Galgo oder Podencomischling schätzte ich also eher der schmale, leichte Typ.
    Ihr fehlt das linke Hinterbein - warum weiß keiner aber ist wohl durch OP entfernt worden.
    Stört sie null- sie rennt und springt, sie hat Energie und Lebensfreude für 2, liebt spazieren gehen und spielen.
    Ich werde oft gefragt von Besuchern was das für Langzeitfolgen haben kann und da kann ich nicht wirklich drauf antworten.
    Eigentlich logisch dass es auf Dauer Folgen für den Rücken haben wird durch dauernde Fehlbelastung und auf die anderen Beine durch Überbelastung.
    Auch logisch das sie nur im Erdgeschoss leben darf ohne Treppen.
    Aber womit muss man wirklich rechnen - was kommt auf den Hund zu an Beeinträchtigungen? Und wie bald ? Wird sie noch Jahre ein gutes Leben haben oder wird sie schon bald darunter leiden müssen.
    Ich würde mich sehr über Erfahrungsberichte freuen. Vielleicht kann ich dann Interessenten überzeugen dass die süße Maus noch ein schönes Leben haben kann.
    Danke.

  • Meines Wissens belasten Hunde zu 60 % auf der Vorderhand.
    Das macht den Verlust eines Vorderbeins etwas gravierender.
    Insgesamt läuft ein Vierfüßer, der nur drei Beine hat, aber nicht wirklich "rund".
    Das mag in jungen Jahren noch unauffällig sein. Mit dem Alter schleichen sich aber durch Schonhaltung und Fehlbelastung Probleme ein.

    Ebenerdig wäre optimal und eine Physio/Chiro, die Verspannungen im Rücken "wegknetet" und anleitet, wie man das im Alltag selbst machen kann.

  • Ich hatte einen Sheltie im Rollwagen. Sprich beide Hinterbeine waren gelähmt. Er hatte noch etwa ein gutrs halbes Jahr dann ging durch die Fehlbelastung vorne nichts mehr und es war vorbei.
    Natürlich betraf es ihn erst im Alter, er konnte sich nicht mehr wirklich dran gewöhnen, es war theoretisch was anderes etc.
    Trotzdem war es für uns alle fürchterlich und ich ganz persönlich würde mir nicht freiwillig einen behinderten Hund nehmen. Eunmal reicht mir der Kummer

  • Bei einem schlanken, "leichten" Hund, dem 1 HINTERbein fehlt, kann ich mir vorstellen, dass der etliche Jahre keine Probleme hat, wenn man ein paar Dinge (z.B. Erdgeschoss) beachtet.
    Schlimmer wäre es, wenn man einen schwerfälligen Hund hat wie z.B. einen Berner Sennen und/oder wenn dem Hund ein Vorderbein fehlt.

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