Unterwegs mit dem Mountainbike - Weißer Schäferhund übt sich in "Stellen und verbellen"
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Szenario A und B sind pure Phantasie: Hab noch nie nen Mountainbikder erlebt, der sich bedankt hätte, geschweige denn langsamer geworden wäre. Wer bei denen bei eins nicht aufm Baum sitzt wird überfahren, hehe, es sei denn er trifft endlich mal auf nen Hund, der sich das nicht gefallen lässt!
Natürlich gibt es die.
Solche und solche.
Wie bei HH auch.Das Stehenbleiben hat den Hund vermutlich erst recht eingeladen zum Herkommen.
Aber ich kann auch verstehen, dass man nicht einfach weiter fahren möchte, wobei ich das für ratsamer halte. - Vor einem Moment
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Das Stehenbleiben hat den Hund vermutlich erst recht eingeladen zum Herkommen.
Aber ich kann auch verstehen, dass man nicht einfach weiter fahren möchte, wobei ich das für ratsamer halte.Ich finde tatsächlich anhalten sinnvoller.
Diego stellt auch Räder (daher hat er konsequenten Leinenzwang), aber wenn die Räder stehen sind sie für ihn uninteressant. Er ist empört darüber, dass die Menschen sich so schnell fortbewegen
und stoppt sie daher (Vorderrad leicht zur Seite schieben und dadurch blocken), seit er sich mal extrem vor einem schnellen Radfahrer erschreckt hat. -
Ich kenne beides. Hunde die ( logischerweise) auf die Bewegung reagieren, und welche die auf das " Warten " reagieren.
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Diego stellt auch Räder (daher hat er konsequenten Leinenzwang), aber wenn die Räder stehen sind sie für ihn uninteressant. Er ist empört darüber, dass die Menschen sich so schnell fortbewegen
und stoppt sie daher (Vorderrad leicht zur Seite schieben und dadurch blocken), seit er sich mal extrem vor einem schnellen Radfahrer erschreckt hat.Und das lernt der nicht mehr zu akzeptieren?
Gar nicht?
Nicht mal an der Leine? -
Und das lernt der nicht mehr zu akzeptieren?Gar nicht?
Nicht mal an der Leine?An der Leine ist es kein Problem, da kann er sich beherrschen. Nur ohne Leine kann er es nicht, deshalb bleibt die Leine dran, aber das stört ihn zum Glück auch nicht.
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Würde mir nicht reichen. Ich würde selbstverständlich immer auf Nummer sicher gehen, aber ich will schon auch immer, dass ein Hund auch auf mich hört, wenn kein Seil uns bindet.
Die Vorstellung gruselt mich, dass es Hunde gibt, die mich vom Rad holen würden, wenn ich an ihnen vorbeifahre.
Das ist ja letztlich Jagdverhalten. Und ein Hund sollte mich nicht jagen.
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Interessante Story. Ich denke das Problem kommt daher, dass es keine Rücktrittbremse und aus Gewichtsgründen auch keine Klingel mehr gibt. Denn irgendwie habe ich wohl überlesen, das sich der TO von Weitem als Radfahrer erkenntlich gemacht hat.
Für mich ist die Regel ebenfalls eher, dass Radfahrer von hinten ankommen, dabei meist sehr schnell fahren und erst dann Laut geben, wenn meine Hunde den lautlosen Angreifer entweder gestellt haben (Warum sollte ich meinem Hund verbieten mich oder meine Frau zu beschützen?), ich aus Versehen in den Fahrweg gelaufen bin und er eine Vollbremsung machen muss oder er schimpfen und motzen an uns vorbei eiert, weil er seine Geschwindigkeit reduzieren musste. Viele Radfahrer vergessen auch, dass sie häufig tatsächlich "unhörbar" leise sind, Radfahrer, die angesichts von Fussgängern und insbesondere Hunden langsamer fahren, ihre Klingel benutzen oder sich sonst lautmäßig ankündigen, sind in meiner Welt zwar auch vorhanden, aber eher selten. Irgendwie läuft das genau so ab, wie bei Autofahrern. Es ist immer derjeniege schuld der langsamer ist und der mich nötigt, vom Gas zu gehen oder soagar zu bremsen.
Wenn man an schönen Tagen selbst mit dem Rad unterwegs ist (ohne Hunde weil meine reassebedingt nicht so gerne nebenher rennen) und man sich nicht wie oben genannt verhält, also tatsächlich rechtzeitig klingelt und abbremst und sich, wie es sich gehört auch mal bedankt, wenn der Hund herangerufen wurde und der Halter mit ihm an den Wegrand geht, haber ICH die Erfahrung gemacht, dass die meisten Hundehalter dann höchst erstaunt sind, dass es noch freundliche Radfahrer gibt und das auch mitteilen. So selten scheinen Rüpel also nicht zu sein.
Da es wohl viel mehr kleine als wirklich große Hunde gibt und die Halter kleiner Hunde i.d.R. recht besorgt sind, wenn es um das Überfahren ihrer Hunde geht, glaube ich auch, dass die geschilderte Geschichte eher selten sein dürfte.Allerdings könnte dem TO das mit mir genau so passieren wie geschildert. Ich habe einen unglaublichen Brass auf solche Rüpelfahrer, vor allem wenn sie einem durch fehlende Signale gar keine Zeit lassen, die Hunde ranzuholen und aus dem Weg zu gehen. Denn nur weil ER schneller sein kann, heisst das nicht, das er einfach mit ungebremster Geschwindiigkeit vorbeibrettern darf oder dass ich ich für ihn schneller werden muss. Fürs Schnellfahren gib es entsprechende Bahnen und/oder die Straße. Und auch ich überhöre da gerne mal das Bellen meiner Hunde. Wer so dämlich ist zu glauben, wir hätten Augen im Hinterkopf, muss halt die Konsquenzen ertragen. Das heisst dann auch mal, dass der Radfahrer nicht weiterfahren kann und von meinen Hunden am Platz gehalten wird, bis ich auflöse. Und warum sollte ich mich bei jemadem der verusucht hat mich oder meine Frau zu überfahren, besonder beeilen? Warum sollen für Radfahrer andere Regeln gelten, als für alle anderen Leute, denen man begegnet?
Wird man freundlich angesprochen oder signalisiert man rechtzeitig, ist es fuchtbar einfach höflich zu sein und dem Anderen situationsbedingt entgegen zu kommen. Fordert jemand ohne jedes Behnehmen sein scheinbares (aber nicht wirklich vorhandenes) Recht ein, muss er damit rechnen, das so eine Begegnung eben auch unangenehm werden kann. Und völlig egal ob zu Fuss oder per Rad. Irgendwie habe ich immer das Gefühl, dass es vor allem die sind, die recht rücksichtlos IHR (scheinbares) Recht einfodern, die anderen gegeünber von Natur aus schon eher unfreundlich oder mit wenig eigener, sozialer Kompetens begegnen.
Ich kenne den TO zwar nicht und vielleicht ist er ja wirklich sehr langsam auf den Hund zugefahren, vielleicht hat er ja bei der langsamen Geschwindigkeit ja tatsächlich freundlich gebeten, den Hund vorsorglich beiseite zu nehmen und vielleicht war die Hundehalterin ja tatsächlich nicht angepisst und ist nicht extra langsam gegangen, weil er sich evtl. doch nicht ganz so nett verhalten hat wie geschildert. Ich weiss nur, was ich täglich erlebe. Ich ich weiss, selbst einen Hund zu haben, sagt überhaupt nichts darüber aus, wie man sich ohne verhält, wenn man in der scheinbar stärkeren Position ist. D.h. vielleicht ist er ja wirklich gerade einem dieser wiederlichen Hundehalter(innen) begegnet. Da ich aber weiss, dass solche Postings i.d.R. aud einer sehr einseitigen Sicht geschrieben werden, nicht selten um sich bestätigen zu lassen, bin ich da vorsichtig. Die Wahrheit liegt sicher wieder irgendwo dazwischen.
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So wie ich das gelesen habe fährt die TE in dem geschilderten Fall frontal auf Hund und Halter zu. Also nix lautloses von hinten kommen und erwarten, dass die HH hinten Augen hat und entsprechend handelt.
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Wenn ich auf gut einsehbarer Strecke jemandem entgegenkomme, nicht mich von hinten nähere, sehe ich tatsächlich keinen Grund gesondert auf mich aufmerksam zu machen?
Langsamer fahren, noch langsamer fahren, anhalten, weil der Hund wenige Meter vor mir steht und mich verbellt. Dran vorbei, damit er schön leicht in mein Bein hacken kann, falls er Frust kriegt, weil sein Kontrollverhalten keinen Erfolg bringt? Mit Sicherheit werde ich das nicht tun in einer Situation wie Eingangs geschildert.
Ich bedanke mich immer, wenn jemand seinen Hund tatsächlich ranruft, festhält, absitzen lässt oder whatever. Deswegen habe ich das im Startpost ja auch so erwähnt. Passiert nichts von alledem, sehe ich nicht, warum ich mich bedanken müsste.
Bremsen tue ich immer! Schon alleine, weil ich keinen Bock habe wegen einem sich erschreckenden Menschen oder Hund zu stürzen.Mir sind auch schon viele Spaziergänger und Radfahrer begegnet, die sich bedankt haben, eben weil ich meine Hunde immer ranrufe und/oder ablege (auf Distanz).
Mich erstaunt nur immer wieder, dass es von vielen als normal/ok angesehen wird, wenn ein Hund andere Mitmenschen belästigt.
Ein Hund, der so auf Bewegungsreize reagiert, ist entsprechend zu sichern! Egal, ob es sich um Jogger, Radfahrer oder Wildtiere handelt.Die einzig richtige Reaktion von der Hundehalterin wäre gewesen zu sagen "Sorry, ich habe gerade nicht aufgepasst." und schnellstmöglich den Hund einzusammeln.
Jeder kann man unaufmerksame Momente haben. Kann man sich nicht auf seinen Hund konzentrieren, warum auch immer, sollte dieser entweder in so gut wie jeder Situation unkompliziert sein, oder an der Leine geführt werden. -
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Fürs Schnellfahren gib es entsprechende Bahnen und/oder die Straße.
-> ~20 km/h auf ebener Strecke sind nicht wirklich schnell. Und ja, ich kann sehr gut abschätzen, auf welchem Untergrund ich wie schnell fahre, weil ich bei längeren Touren immer eine App mitlaufen lasse, die mir diese Werte anzeigt.
Leicht bergauf: 8-10km/h (das schafft ein durchschnittlicher Jogger locker)
Ebenerdig, guter Untergrund: 20-22km/h
Ebenerdig, Schotter: ~15km/hDas heisst dann auch mal, dass der Radfahrer nicht weiterfahren kann und von meinen Hunden am Platz gehalten wird, bis ich auflöse.
Ein solches Verhalten, andere "am Platz zu halten", steht einem Hund im öffentlichen Raum nicht zu.Warum sollen für Radfahrer andere Regeln gelten, als für alle anderen Leute, denen man begegnet?
Das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass deine Hunde Fußgänger/Jogger stellen dürfen, nur weil diese dir auf einem öffentlichen Weg zwangsläufig begegnen?
Egal, ob ich mit Krückstock vor mich hinschleiche, jogge oder radfahre, niemand hat das Recht mich dabei zu belästigen.
Ich habe übrigens früher mal gelernt (Verkehrssicherheitstraining in der Schule/Reitverein), dass man sich tendenziell immer auf der rechten Weghälfte aufhält, vor allem, wenn man langsam ist oder "Gegenverkehr" kommt. Ist man zu mehreren unterwegs, läuft/fährt/reitet man in der Situation hintereinander.
Auf viel frequentierten Wegen ist es eine gute Idee von vorneherein ein bischen Platz zu lassen, dann hat man sich schneller sortiert.
So dieses Grundprinzip "überholen links, bei Gegenverkehr nach rechts ausweichen"...Wird man freundlich angesprochen oder signalisiert man rechtzeitig, ist es fuchtbar einfach höflich zu sein und dem Anderen situationsbedingt entgegen zu kommen.
Sieht man einen anderen Verkehrsteilnehmer, ruft man seinen Hund sofort und wartet nicht erst was bzw, dass etwas passiert.Fordert jemand ohne jedes Behnehmen sein scheinbares (aber nicht wirklich vorhandenes) Recht ein, muss er damit rechnen, das so eine Begegnung eben auch unangenehm werden kann.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass jeder das Recht hat sich auf öffentlichen Wegen unbehelligt fortzubewegen....vielleicht hat er ja bei der langsamen Geschwindigkeit ja tatsächlich freundlich gebeten, den Hund vorsorglich beiseite zu nehmen...
Da war nichts mit "vorsorglich bitten", der Hund ist losgerannt, sobald er mich gesehen hat. Das hat die Hundehalterin auch sofort gesehen, sie hat ja gerufen, ein mal. Ohne Erfolg.
Da ich wegen dem Hund gezwungen war anzuhalten, fand ich es überflüssig dann noch zu fragen, ob sie doch bitte den Hund entfernen könnte. Das ist automatisch Verantwortung des Besitzers. Außer vielleicht das Gegenüber ruft "macht nichts".
Die Wahrheit liegt sicher wieder irgendwo dazwischen.
Die Wahrheit ist exakt wie beschrieben.
Die Gesetzeslage ist ziemlich eindeutig. Da steht mit Sicherheit nirgends, dass ein Hund jemanden belästigen/bedrohen darf, weil sich dieser auf demselben Weg befindet und nähert, aus welcher Richtung auch immer.
Wäre ich wegen dem Hund gestürzt und hätte mich dabei verletzt, hätte ich die Hundeführerin anzeigen können.
Wäre der Hund mir so nahe gekommen, dass ich das Gefühl gehabt hätte mich verteidigen zu müssen, hätte ich das Recht gehabt mich auch z.B. mit Tritten zu wehren. Das war in der Situation zum Glück nicht nötig.
Eine unsichere Person, die dann hektische Bewegungen macht, wäre vielleicht tatsächlich gebissen worden.
Hunde, die ihr Umfeld kontrollieren wollen, neigen durchaus dazu aus Frust auch mal zuzuschnappen, wenn sie vom Besitzer nicht vorausschauend geführt werden. Das mag zwar nicht so gefährlich sein, wie ein aggressiver Hund, das Ergebnis ist ein ähnliches.Ob ich angegriffen/gebissen werde, weil der Hund frustriert oder weil er aggressiv ist, ist mir in dem Moment herzlich egal. Sowas hat unter garkeinen Umständen zu passieren!
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Hallo,
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