LabMix knabbert Möbel an WENN WIR DAHEIM SIND

  • Bevor ich jetzt gleich den Rechner ausschalte, will ich noch etwas loswerden:

    Ich bin wirklich froh, dass ich mich hier angemeldet habe! Mit soviel Hilfe und Tipps hätte ich nie gerechnet.

    Vielen Dank!

    Ich werde Bericht erstatten!

  • Versucht es mal, das wird auch eine ganze weile dauern, bis er runterkommt. Je nach Level wird es auch anstregend, das ist ein Lernprozess für euch alle.

    Das kennst du doch sicher von Kindern, die sind müde, man weiß es, man sieht es, aber die wollen nicht schlafen, da wird geschrien und gequengelt. Letzendlich brauchen sie aber den Schlaf.

    Oder die Familienfeier, wo die Kinder abends noch wach sind. Er wird gespielt, dann gegegessen, es wird kurz ruhiger, eigentlich sind sie schon müde, irgendwann kippt es, die drehen völlig auf... Man kann das tatsächlich bis zu einem gewissen Kindesalter vergleichen :D

    Das ist etwas das auch Hunde erst lernen müssen und man als Besitzer bekommt mit der Zeit ein Gefühl dafür, was dem Hund zuviel ist und wie sich das äußert.

    Manche werden unsauber, andere zerstören, putzen Teppiche, fangen völlig überdreht an rumzublödeln.
    Es gibt viele Anzeichen für Stress. Auch körperliche Signale schütteln, gähnen,... dienen teils dem Stressabbau. Schlecken, Kratzen,... können Übersprungshandlungen sein.

    Sind wir am Wochenende bei der Familie, bekommt Kami Auszeiten, die wird also wirklich mal einige Stunden nach oben gebracht, wo es ruhig ist und pennt dann dort auch. Die würde natürlich auch unten im Garten die ganze Zeit mit dabei sein, kommt dann aber nicht richtig zur Ruhe, gibt ja immer was zu beobachten oder abzustauben und das zeigt sich dann in ihrem persönlichen Arten damit umzugehen (hektischen Abschlecken und Anschwänzeln der Leute, Unruhe, Teppich putzen,...).

    Deine Berufserfahrung und dein Gefühl werden dir dabei sicher helfen.

  • Ruhe sehe ich wie die anderen Fories, allerdings fällt mir sein "einfordern" noch auf. Regiert er den Haushalt? Liest sich ein wenig so. Zu viel selber entscheiden kann zu Überforderung führen. Ich würde ihm einen ruhigen Platz für die Ruhephasen zuweisen, von dem aus er den Weg nicht überwachen kann. So senkt man die Erwartungshaltung zusätzlich.

  • Immer nur solange er möchte. Alle Türen sind offen!!!! Mal ein paar Minuten, mal eine Stunde.Kommt auch immer darauf an, ob wir Besuch haben....ob der Fernseher läuft.... ich denke er sieht "unten" als Rückzugsort an.

    Das Knabbern könnte durchaus eine Übersprungshandlung sein. Dass ihm Ruhe fehlt, hast Du ja schon selber gesehen. Da Du ja weißt, dass sich Dein Hund in diesem Raum innenarchitektisch beschäftigt, würde ich ihn nicht lange dort alleine lassen, sondern bestimmen, wann er dort sein darf.
    Als Rückzugsort würde ich ihm eine Decke in einem anderen Zimmer zur Verfügung stellen.

    Ausserdem liegt das Problem auch in der Nachbarschaft. "Er" sieht ja durch die Fenster wenn jemand zum Wald hochläuft. D.h. viele Leute gehen täglich bei uns vorbei, da es einfach ein beliebter und belebter Weg zum Wald ist. Bei Hunden, die er nur so kennt, bellt er kurz. Wenn aber seine (wie Du so schön gesagt hast) Kumpels (alles Labbis ....und ein American Stafford) hoch gehen, dann steht unserer vor der Tür und MUSS mit!!!!! Wir haben auch schon versucht das zu ignorieren, aber er jault dann richtig.

    Das ist auch wieder Stress für den Hund. Kannst Du die Aussicht nicht versperren?

  • Stell dich auch drauf ein, dass das Verhalten bei runterschrauben der Aktivität sich erstmal noch verschlimmern kann. Bisschen wie eine Sucht, das dauert. Kennt man ja auch teilweise von sich, wenn man Urlaub hat- bis man da mal wieder richtig ausschlafen kann....

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