Vorhofvergrößerung beim Hund
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Setter72 -
8. Juni 2016 um 15:49
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Hallo zusammen,
ich möchte hier anfragen, ob jemand von euch Erfahrungen hat mit dem Thema
vergrößerter Vorhof beim HundVor 2 Wochen wurde bei unserem Setter eine Vorhofvergrößerung am Herzen festgestellt.
Es ist nicht bekannt, ob er das bereits seit Geburt hatte ...
Grund des TA Besuches war Husten in der Nacht und bei anfänglicher Belastung.
Ein Lungenödem wurde ebenfalls festgestellt.
Nun bekommt er folgende Medikation nach einem UltraschallBenadog 1/2 - 0 - 0
Vetmedin 2 - 0 - 1
Lanitop 2 - 0 - 1 1/2
Furotab 40 2 - 0 - 2Bei der Erstdiagnostik lagen keine Ödeme an den Läufen vor
Da unser Setter seinem Ruf in Punkto TA gerecht wird (d.h. TA Schisser) und völligen Stress beim TA Besuch hat (zeugt sich durch starkes Hächeln, Haarausfall Schuppen, und rasenden Herzschlag), ist die genaue Diagnostik zu Herzschlag und Puls nicht wirklich zu bestimmen.
Nach der Feststellung der Vorhofvergrößerung hat unser TA ( spezialisiert auf Kardiologie bei Kleintieren) die Medikation ausgesprochen und gemeint, nach 14 Tagen schauen wir uns den Verlauf an und können evtl. die Dosierung herab setzen.
Nun waren wir aktuell erneut dort und er konnte aufgrund der Stressfrequenz erneut leider keine genaue Herzfrequenz messen.
Wir selber haben folgendes in den 14 Tagen festgestellt: der Husten war innerhalb von 2 Tagen weg - komplett weg und kam auch nciht mehr wieder
Das Herz schlägt ruhig, stolpert (wobei wir nicht wissen, ob er das so schon immer hatte)
Er ist ausgeglichener, frisst genauso gut und gerne wie zuvor, trinkt wie gehabt und geht wie gehabt mit uns seine Runde, ohne das wir den Eindruck haben, er ist schneller schlapp oder ausgepowert.Nun meinte der TA das er die Tabletten minimum so weiter nehmen sollte, alles zusammen auflösen und unter das Futter mischen.
Seine Lebenserwartung wäre deutlich reduziert und dann meinte er noch, wir klnnten froh sein, wenn er noch 3 Monate zu leben hat.Wir sind total verwirrt und fertig!
Da unser Setter wirklich totalen Stress hat, möchten wir weiteren Stress vermeiden. Jedoch wäre eine weitere Meinung sicher hilfreich.
Hat hier jemand von euch Erfahrungen in diesem Bereich ?
Wir sind für eure Rückmeldungen dankbar.
LG

- Vor einem Moment
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Hi,
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Schwierig, Dir da was zu sagen. Wie groß ist die Vorhoferweiterung im Verhältnis zur Kammer? Was machen die Klappen? Wie groß ist die Insuffizienz?
Wie weit ist das Herz dilatiert -sprich: was macht die Pumpleistung?
Wenn er Herzrythmusstörungen hat - sprich: das Herz läßt Impulse zum Schlagen aus - und das läßt sich nicht in Griff kriegen sieht es tatsächlich nicht so gut aus.
Jeder Hund ist anders, schwierig, da eine "Voraussage" zu treffen.
Was Du auf alle Fälle machen kannst: Atemminutenvolumen zählen - wenn er ruhig schläft zählen wie oft er in der Minute atmet. Unter 30 - okay. Über 30: ab zum TA! -
Hallo Claudia,
danke für deine Antwort.
Von allen typischen Symptomen, die benannt sind hat er aktuell kein einzuges.
Beim Sono ist gesagt worden das nur einer der beiden Vorhöfe vergrößert sei ... Ca 3 x so großEs ist auch schwierig das zu beschreiben.
Im Ursprung hatte er nur Husten 2 malig in der Nacht und dann beim Losgehen sprich zum Gassigehen ... Ansonsten keine Anzeichen wie Ödeme in den Läufen oder aufgeblähter Bauch oder Brustkorb, keine Müdigkeit, kein vermehrtes Hächeln oder Atmen ...
Wie gesagt, er ist sehr ausgeglichen, atmet ansich ruhig und regelmäßig, frisst wie gewohnt, trinkt wie gewohnt, verhält sich zuhause wie beim Spaziergang wie gewohnt.
Der Herzschlag ist etwas unregelmäßig zu tasten, jedoch ist dies bei Hunden zwischen dem Ein- und Ausatmung eh schon unregelmäßig.
Es stolpert ein wenig, wenn man das so beschreiben mag.
Vielleicht hole ich mir och ne zweite Meinung ein :-)
Lieben Gruß
Sonja -
Wie alt ist denn der Hund?
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Ich würde mir an deiner Stelle eine 2. Meinung einholen und zwar aus einer Tierklinik. Die 3 Monate Lebenserwartung verstehe ich nicht, worauf ist die begründet? Das Herz des Hundes schlägt unregelmäßig, das ist normal.
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Wie alt ist denn der Hund?
Ich glaube 9 1/2
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Die Vorhoferweiterung auf 3 x so groß wäre schon enorm, wenn es denn so ist! max 1,5 ist noch tragbar.
Ja, Hundeherzen können sich einen "unregelmäßigen" Herzschlag erlauben, man kann es aber eben nicht unterscheiden von Rythmusstörung - dafür braucht es ein EKG: wurde eins erstellt?
Wie ist die relative Herzgröße? Wurde ein Rö-Bild gemacht?
Wenn das ein kardiologisch versierter TA gewesen sein soll klingt das alles etwas schwammig... warst Du dort als Überweisung? Kriegst Du einen Untersuchungbericht? -
Hmm ... Er hat versucht das Herz mit dem Stethoskop abzuhören, was sich bei Nando sehr sehr schlecht machen lässt, da er wirklich absoluten Stress beim TA hat. Da rast das Herz eh ohne Ende ...
Er hat dann per Sono geschaut und meinte, der Husten köme von einer Stauung in der Lunge und ein Vorhof sei fast 3 x so groß wie normal.
Er hat auch sonst nicht gefragt, ob schon von Geburt vllt. etwas bekannt ist.
Er meinte, die Medikation sollte zunächst für 3 Tage hoch dosiert gegeben werden (Furotab 40 3-3-3, Lanitop 2-0-2) ab dem 4. Tag sollten wir dann diese beiden reduzieren (Furotab 40 2-0-2, Lanitop 2-0-1,5) Er solle keine Stress haben, kürzere Spaziergänge und nach 14 Tagen zur Kontrolle kommen. Als ich fragte, ob man sich ernste Sorgen machen müsse, meinte er, wenn der Hund sich in den nächsten Tagen fängt und seine Symptome sich reduzieren (war nächtl. Husten 2-3x/Nacht und beim Losgehen, nächtl. Unruhe) nicht.
Der Husten war bereits am 2. Tag komplett weg und die nächtl. Unruhe ebenfalls.
Er frisst wie immer, er trinkt wie immer, er verhält sich wie immer, ist jedoch etwas ausgeglichener (nachts)Beim Kontrolltermin fragte der TA dann wie die letzten Tage verlaufen wären und wir haben berichtet. Ein Abhören ging dann erneut nicht (Herz rast vor Angst ohne Ende)
Mein Mann ist dann mit Nando wieder raus gegangen, damit er sich beruhigen konnte.
TA dann: Medikation wäre das Minimum, man sollte eher hoch dosieren.
Benadog (1/2 pro Tag) bräuchte ich dann ja noch, wobei eine kleine Packung sicher ausreichen würde, denn er glaubt nicht, dass er so viele nehmen müsste.
Ich hab das natürlich hinterfragt und er meinte dann, im Grunde hätte der Hund eine kürzere Lebenserwartung als üblich. Ich: ok, das kann ich nachvollziehen, dann wird er halt nicht wie Setter normalerweise 14-16 Jahre, sondern vllt. Nur 11-12 Jahre ...
TA: ich könne froh sein, wenn er es noch 3 Monate schafft.
Dann hat er mir einen Sono- Kontrolltermin in die Hand gedrücktIch war natürlich sehr durcheinander, weil innerhalb von 14 Tagen die Aussage so gegensätzlich war ...
Auf der einen Seite möchte ich eine zweite Meinung, jedoch möchte ich auch jeden großen weiteren Stress für ihn vermeiden.
Liebe Grüße
Sonja -
Hole bitte trotzdem eine zweite Meinung ein !
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Dass der Husten weg ist, ist schon mal gut. Der ist wahrscheinlich dadurch entstanden, dass Wasser in der Lunge eingelagert war. Dafür sprechen auch die Ödeme in den Beinen.
Wie lange der Hund noch leben wird, das kann Dir kein Tierarzt sagen und diese Aussage "3 Monate...." finde ich einfach frech.
Vielleicht würde Dir eine Zweitmeinung was bringen. Dann aber in einer guten Tierklinik mit einem Kardiologen.
- Vor einem Moment
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