Kommandos auflösen

  • Bei uns heisst das:okay,los! xD

    Das war am Anfang schwierig.Wir hatten auch den ein oder anderen Kandidaten,der selbstständig aufgelöst hat,war halt ziemlich unpraktisch.Bei uns heisst Fuß langsam.Jedesmal,wenn ich langsam gesagt habe,ist Herr Hund von alleine nach 3 Sekunden losgesprintet.Also zurückgerufen erneutes langsam und direkt aufgelöst.Habe das wirklich lange so gemacht.3-5 mal höchstens beim spazieren gehen langsam gesagt und kurz danach :Ok,los!
    Habe das langsam,immer mehr in die Länge gezogen.Konsequent durchziehen,dann lässt der Erfolg sicher nicht lange auf sich warten.

  • Huhu,

    bei uns ist es 'Okay' mit einer Handbewegung nach vorne, die den Hund quasi einlädt, aufzustehen, weiterzulaufen etc. Das ziehen wir seit wir sie haben und Kommandos üben konsequent durch. Und wenn sie vorher aufsteht, wird sie wieder ins Sitz gebracht, teilweise reicht mittlerweile sogar ein strenger Blick oder anspannen des Körpers. Dafür wird sie dann nicht belohnt, soll mich anschauen und dann möglichst schnell aufgelöst.

    Haben das auch an der Ampel, beim Warten vor der Tür, beim Leine festmachen, beim Rückruf, bei jedem Training immer mitgesagt und die Geste gemacht. Beziehen das in jeder Situation ein. Daher hat sie es sehr schnell gelernt und spätestens nach den Korrekturen und dem Abwarten, bis wir auslösen, hat es Klick gemacht (:

  • ich habe momentan das Problem, dass mein Hund Kommandos immer von selbst auflöst. Er ist einfach so unkonzentriert und führt das jeweilige Kommando bereitwillig aus, macht es aber "unsauber" und löst es dann selbstständig auf.

    Mach zwei Kommandos draus.
    Das eine setzt Du konsequent durch, das andere ict ein "Komfort-Kommando".

  • Vermutlich wird die Korrektur immer mitbelohnt und das korrekte Ausführen bis zum Auflösekommando nicht ...

    Nein eigentlich nicht, da achte ich schon drauf. Ich belohne auch keine "unsaubere Arbeit" bei ihm. Ich habe heute eher festgestellt, dass er immer noch sehr schnell abgelenkt ist und z.B. bei Fuß läuft aber woanders hin schaut und dann nach kurzer Zeit abdriftet. Da muss ich mehr drauf achten, dass er wirklich bei mir bleibt.

    Mach zwei Kommandos draus.
    Das eine setzt Du konsequent durch, das andere ict ein "Komfort-Kommando".

    Wie genau muss ich mir das vorstellen? Aus jedem Kommando 2 machen?

  • Ich nehme mal das "Fuß!" als Beispiel.
    Wenn Du willst, dass der Hund sauber neben Dir läuft, dann musst Du das konsequent einfordern, zur Not eben 100mal.
    Oft reicht es aber auch, dass der Hund "unsauber" bei Fuß geht, d.h. einfach in Deiner Nähe bleibt. Dafür kannst Du einen anderen Befehl einführen, z.B. "zu mir!". Hund soll dann bei Fuß kommen, darf das aber selbst auflösen.
    So machst Du Dir das "Fuß!" nicht kaputt dadurch, dass Du duldest, dass der Hund es dann doch nicht einhält.

    Hoffe, das Prinzip verständlich erklärt zu haben.

  • Ich nehme mal das "Fuß!" als Beispiel.
    Wenn Du willst, dass der Hund sauber neben Dir läuft, dann musst Du das konsequent einfordern, zur Not eben 100mal.
    Oft reicht es aber auch, dass der Hund "unsauber" bei Fuß geht, d.h. einfach in Deiner Nähe bleibt. Dafür kannst Du einen anderen Befehl einführen, z.B. "zu mir!". Hund soll dann bei Fuß kommen, darf das aber selbst auflösen.
    So machst Du Dir das "Fuß!" nicht kaputt dadurch, dass Du duldest, dass der Hund es dann doch nicht einhält.

    Hoffe, das Prinzip verständlich erklärt zu haben.

    Und was mach ich mit einem Hund, der nach dem 3. Fordern keine Lust mehr hat?

  • Naja, dan fehlt auch ein bisschen das Feingefühl. Ich denke mal 100 mal ist eher bildlich gesprochen.

    Wie ich schon schrieb muss man eben Länge und Schwierigkeit anpassen. Schwierigkeit besteht ja aus vielen Teilen.

    Und ich persönlich lass spätestens nach dem 3. Mal nichts mehr machen, sondern überlege mir warum das so nicht funktioniert.

    Aber das ist jetzt einfach für mich gesprochen.

  • Und was mach ich mit einem Hund, der nach dem 3. Fordern keine Lust mehr hat?

    Verbal gefordert wird (pro Sequenz) nur einmal.
    Also "Fuß!" im Beispiel.
    Wenn der Hund nach vorne geht, stehenbleiben, Hund zurückziehen und neben Dir ins Sitz drücken.
    (Nicht das Kommando "Sitz!" benutzen, denn in diesem Fall ist das sitzen lassen eine Strafe. Das "Sitz!" soll ja positiv bleiben, damit der Hund es weiterhin gerne macht, wenn man es braucht.)
    Und wieder von vorne.

    Und ob der Hund nach dem 3. Mal keinen Bock mehr hat, ist doch wurscht.
    Wenn Du als Halter dann resignierst, hast Du verloren.
    Also auf jeden Fall noch ein 4. Mal, um dem Hund zu zeigen, dass es Dir ernst ist.

    Wenn die Konzentration irgendwann weg ist oder keine Zeit mehr, gehst Du einfach ohne Kommando weiter.

  • Verbal gefordert wird (pro Sequenz) nur einmal.Also "Fuß!" im Beispiel.
    Wenn der Hund nach vorne geht, stehenbleiben, Hund zurückziehen und neben Dir ins Sitz drücken.
    (Nicht das Kommando "Sitz!" benutzen, denn in diesem Fall ist das sitzen lassen eine Strafe. Das "Sitz!" soll ja positiv bleiben, damit der Hund es weiterhin gerne macht, wenn man es braucht.)
    Und wieder von vorne.

    Und ob der Hund nach dem 3. Mal keinen Bock mehr hat, ist doch wurscht.
    Wenn Du als Halter dann resignierst, hast Du verloren.
    Also auf jeden Fall noch ein 4. Mal, um dem Hund zu zeigen, dass es Dir ernst ist.

    Wenn die Konzentration irgendwann weg ist oder keine Zeit mehr, gehst Du einfach ohne Kommando weiter.

    Diese Beschreibung ist jetzt Ernst gemeint oder ironisch?

  • Wenn ich meinem Hund das Kommando "Bei mir!" gebe und es auflöse sage ich "Lauf" und mache eine deutliche Handbewegung.
    Wenn ich ihm das Kommando "Sitz", "Bleib" oder "Leg dich" gebe und der Hund ein paar Schritte von mir entfernt ist, lasse ich mich in die Hocke fallen und habe Futter oder einen Ball in der Hand als Belohnung. So ist der Hund mit der Aufmerksamkeit bei mir. Falls er selbstständig zu mir kommt, führe ich ihn kommentarlos an die Stelle zurück und gebe ihm das Kommando nochmal - bestätige ihn jedoch schneller.

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